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P.I.System/ Kurier 7/ 2011

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P.I.System/ Kurier 7/ Herbst 2011

P.I.System-Autor Reinhold Schweikert im Jahre 1977 mit seiner Punkband „Razorblades“ http://www.youtube.com/watch?v=e0SsfKEewb4&feature=related

Kurier 7/Herbst 2011

Verfasser: Reinhold Schweikert

Ap.111  7320-999 Castelo de Vide – Portugal

Email: paradiesinselfamilie@gmail.com

Weblog: paradiseislandfamily.wordpress.com

Inhalt:

Einleitung: Reinhold, schreib nicht so viel.(3) Warum gibt es im Paradies keine Sünde mehr?Wege und Ziele. (4)

Zu meiner Vorgeschichte. (6) Weitere Frauen? (8)

Thema Inselsuche. (9)

Briefe an eine Veganistin. (10) Tiermilch? (13) Macht Vegankost geistig reger? (14)

Natürliche und widernatürliche Therapieformen (15)

Medikamentöse, Impfungen. Operative Eingriffe (16), Bestrahlung,..

Naturnahe Heilmethoden im Vergleich (17), Substitive Th., Reinigende Therapien, manipulative, stimulative Therapien (18)

Geistheilung (20), natürlich-ganzheitliche Therapieformen (21)

Autobiographie des Autors, erster Teil bis zum 35.Lj (22)

Kindheit, Rockmusiker (23),Schulende (24), Lernverweigerung, Rebellion gegen das Kleinbürgertum (25), erste Liebe, aus dem Schulalltag ins Leben, Lehrer-Studium (26), London (27), Reny&the Razorblades, die Rockparties (28), mein Dilemma (29), Entstehung von Punkmode, als ich endlich meine Haare schnitt (30), die Küferstöchter, ist der Ruf erst ruiniert..,(31), Isny, die schöne Alpenstadt (32), Umsonst&Draussen Festival in Fischbach am Bodensee (33), in die „rechte Schublade“ (34), alljährliche Trampreisen (35), Ende meiner Punker-Ära (36), Lehrer in Blaustein-Herrlingen, Musikschule am Gänsbühl, Wirt der Waldschenke Weissenbronnen (37), Kehrtwende und geistiges Erwachen (38), Hinwendung zur Naturkost, Kurze Nachlese (39),

Aus der Ökopraxis (41): Die Topinambur und ihre rohköstliche Verwendung, Fermentationstest neuer Pilzsorten, Zucht von Flauschhühnern (42),  Produktionsmengen unserer Selbstversorgerfarm, (Nutztiere,Früchte und Nüsse, Garten/Gemüsekulturen,) Waren Gesundheit, Lebensglück…(43),

Herbst auf unserer Lebensinsel(44), die besten milchsauren Gemüsekonserven, Lieblingsspeisen im Herbst, (Möhrentorte),

Fragen an den Autor (45):

Welche Gemüse und Pilze eignen sich zur natürlichen Konservierung?

Wie züchte ich Pilze im Garten? (47)

Wie kann ich gefahrlos Waldpilze erkennen, sammeln und verwenden? (48)

Unbegründbare Ängste, Alpträume, schlechte Träume (49),

P.I.System aktuell: Neue Sonderoption für Frauen: „Insel-Asyl“ (50)

Kulinarische Geschenkpakete,

Ö.P.L.G.-Schule: Aktionen, Kurse, Lernangebote im Herbst

Ausklang (51): Ein Wort an meine ehemaligen und zukünftigen Partnerinnen (52). Wichtiger Hinweis

„Reinhold, schreib nicht so viel!“ sagen etliche, andere, „schreib eine Autobiografie“, oder „ich möchte mehr über Dein Leben wissen“, „Deine Mysterien-Einweihung interessiert uns“ usw… All diese Wünsche möchte ich, so Gott will, in diesem und wohl noch in einem weiteren Kurier erfüllen. Zuletzt wohl auch den einen, mit dem Schreiben aufzuhören. Wann das sein wird, wird man sehen. Für die Allgemeinheit, unsere Zukunft wichtige und wertvolle Neuentdeckungen sollten auf jeden Fall in irgendeiner Weise erhalten und für alle InteressentInnen zugänglich werden.

Es mag heute verschiedene Menschen(gruppen) geben, die ein lebhaftes persönliches, andere eher politisches Interesse daran haben, daß ich mein Wissen sowie meine Lebensforschung nicht mehr weiter verbreite. Manche haben mich auch über Jahre hinweg verleumdet und mein Ansehen mit Dreck beworfen, und nun besitzen die Unverfrorenheit, verhindern zu wollen, daß ich diesen Schmutz wieder von mir abwasche bzw die an mir und meiner Familie begangenen (Liebes–)Verbrechen aufdecke! Doch man/frau sei beruhigt, denn ich beschreibe in diesem Kurier ja nur den ersten Teil meines Lebens bevor jenem entscheidenden Punkt bzw Erlebnis, nach dem erst die eigentlichen Untaten gegen mich begannen. Damals war ich selber noch „Untäter“, unmoralischer Skandalmensch, befand ich mich ja selbst noch unter dem Einfluß der heute leider immer noch überall üblichen zivilisierten Lebensweise und Dekadenzkostvergiftung. – Insofern ist meine in den letzten Jahren wieder dahin zurückgefallene Partnerin nun vielleicht besser zu verstehen. Ich würde vielleicht noch schlimmer, wenn ich wieder zu Schweinefleisch und Bier regressieren würde!

Warum gibt es im Paradies keine Sünde mehr? – Manche verstehen bis heute nicht, was meine oft enthüllenden Darstellungen, in denen ggf sogar Namen von Personen genannt werden, bezwecken sollen. Sie erwarten aus meinen Schriften irgendwelche Ratschläge für „Rohköstler“ oder Kleingärtner! Doch es geht hier um vieles mehr als das. Wir haben bewiesen, daß sämtliche Qualitäten des Menschen, auch die psychischen und geistigen, mithin seine gesamte Lernfähigkeit vom Grad der Natürlichkeit seines Lebens und seiner Nahrung abhängen! Es gibt im Paradies deshalb keine Sünde, weil es dort weder Sündkost noch Sündtätigkeit gibt! Das Wissen um diese Tatsache ist für alle Menschen guten Willens entscheidend, schlichtweg die Chance, der Weganzeiger, ihren Höllen zu entkommen! – Es geht hier also um rettende Lebenswissenschaft, um echte Besserung und Heilung, um Lebensexperimente, die in dieser Form von Niemandem außer uns durchgeführt und erlebt worden sind und einmalige, sensationelle Ergebnisse erbrachten. Weshalb ich es als meine Pflicht und Aufgabe erachte, diese genau zu dokumentieren, und natürlich auch auf potentielle Hindernisse und GegnerInnen hinzuweisen. Würde ich das nicht tun, würden wir unser Leben nur für uns leben, erschiene alles Erlebte und Durchgemachte irgendwie umsonst und wäre es alsbald verloren in den niedergeistigen Sümpfen der Moderne. „Rohkost“, besser gesagt natürlich–menschengerechte Ernährung ist also nur ein Anfang, ja, sogar nur eine der Voraussetzungen, in dieser Zeit totaler Lebensentfremdung und Manipulation noch/wieder verstehen, die Wahrheit aufnehmen, danach in die Tat umsetzen und letztendlich damit überleben zu können. Wirklich natürlich Leben und Essen wird man erst auf eigenem Land, aus dem eigenen Garten, von und mit den eigenen Tieren können.

Mehr Aufklärung über meine Person. http://www.youtube.com/watch?v=ge8Z5E9O5f4&feature=related  Da es heute nur noch sehr wenige Menschen gibt, die all diese naturgesetzlichen Voraussetzungen auch nur zum Verständnis meiner Sache besitzen, mitbringen, ist es keinesfalls verwunderlich, wenn LeserInnen mich nicht verstehen, ja, vielleicht nie mehr begreifen werden. Doch die Zeiten können und sollen sich ja bald ändern! – Jedenfalls: Man/frau kann nun meinen Lebensweg bis zum 35Lj nachvollziehen und ich halte es durchaus für möglich, daß man mich, so wie ich damals war, noch eher nachvollziehen und verstehen kann und daraus auch meinen weiteren Lebensweg, den Naturweg erfolgreicher, zumindest im Geiste, mitgehen kann und wird. Außerdem: Nach all den vielen Jahren der Diffamation und Verdrehung, der Lästerungen und des Unverständnisses, will ich auch noch einmal die Wahrheit sagen, zurechtrücken was andere viele Jahre lang hinterrücks gegen mich verbogen haben, ohne daß ich mich dagegen wehren konnte. Wer lästern will, soll mich wenigstens kennen, und mir nicht länger Dinge unterschieben wollen, die weit neben der Wahrheit liegen. Wer ich von damals bis heute wirklich war/bin, und was ich tatsächlich tat und was nicht, wissen heute nur sehr wenige. – Deshalb empfinde ich es auch meinen vielen Freunden und Bekannten, insbesondere meiner/der Frauenwelt gegenüber fast schon als verpflichtend, eine Aufklärung auch über meine Vorgeschichte, meine frühere Person zu geben. Ich bin wahrlich kein unbeschriebenes Blatt mehr! Und bevor ich mich noch einmal mit einer Frau verbinde, möchte ich, daß sie diesmal genau über mich und meine Ziele Bescheid weiß! Erst dann kann sie frei entscheiden, ob und wie weit sie sich an mein Schicksal binden, meine „Gene“ und Erbinformationen an– und aufnehmen, oder aber besser die Finger davon lassen will. Ich habe diesmal verständlicherweise ein großes Interesse daran, nicht noch einmal eine „Island–Queen“ zu inthronisieren oder auch nur Lebensschülerinnen aufzunehmen, die danach nicht in der Lage sind, meine Gene oder zumindest meinen Geist, mein Wissen aufzunehmen, nachzufolgen, die GNO zu halten, Teil von mir zu werden…,  sondern mich über kurz oder lang nur wieder von meinen Wegen und Zielen abbringen wollen, anderes vorhaben, sich überfordert und ihren Aufgaben nicht gewachsen sehen!

Ein dritter Grund, diese Passagen meines jüngeren Lebens nieder zu schreiben war der, daß damit auch endlich eine zeit– und kulturgeschichtliche Erfassung und Nachlese vor allem der 70er Jahre vorliegt, ohne die diese unsere Jugendrevolution vielleicht nicht mehr in ihrem wirklichen Wesen und Streben begriffen werden könnte. Auch diese Zeit braucht einen „Geschichtsschreiber“, der wirklich aktiv dabei war und Informationen aus erster Hand bieten kann.

Lebensforschung, Lebenswissenschaft, Wege und Ziele:

Tatsächlich konnte ich durch meine lebenslange Suche nach besseren Lebenswegen und lohnenden Lebenszielen vor allem mithilfe in den letzten Jahrzehnten gänzlich natürlicher Lebens- und Ernährungsweise eine sehr seltene, von nur äußerst wenigen Menschen dieser Zeit erreichbare geistige Aussichtsplattform ersteigen, von der aus ich dann so viele Dinge auf eine völlig andere und neue Weise erkennen und verstehen konnte, daß ich mich eine sehr lange Zeit von über zwanzig Jahren hinweg von zuvor musikalischen hin zu literarischen Ausdrucksformen veränderte, um all das wertvolle Wissen auch in Schriften zu verbreiten. Ich betreibe eigentlich seit jeher aktive Lebensforschung. – Doch mit Hilfe des lebendigen Geistes, empfangen und niedergelegt in den während meines Lebens in und aus der Natur verfaßten Schriften, wurde diese Lebenslehre erst greifbarer und nachvollziehbar, und vor allem auch ökopraktisch erfolgreich für alle AnwenderInnen einsetzbar. Während meiner eigenen Selbstheilungsprozesse durch natürliches Leben öffneten sich mir immer weiter und immer klarer die Gesetzmäßigkeiten der natürlich-göttlichen Lebensordnung. Alle Zusammenhänge erschienen immer einfacher, besser, praktikabler, präziser. Auch das praktische Leben und Überleben funktionierte mt jedem Jahr besser. Die erzielten Natur- und Lebens-Forschungsergebnisse wären geeignet, das Leben auf diesem Planeten in allen wesentlichen Bereichen entscheidend zu verbessern, Gesundheit und freies, autarkes Leben bei voller körperlicher und geistiger Fitness zu sichern, sämtliche ökologischen und ökonomischen Probleme zu beseitigen, ein/das neue/s Zeitalter einzuleiten. Sie verteilen sich vorwiegend auf folgende Gebiete:

–                                                                                                                                                                                                                                                                                         Natürlich Essen: Entwicklung einer natürlich-rohköstlichen Küchentechnik, mithilfe derer alle aus der Umgebung anfallende Nahrung optimal zubereitet, konserviert, gelagert, veredelt, miteinander kombiniert und ergänzt werden kann.

–                                                                                                                                                                                                                                                                                         Natürlich Leben: Leben und Arbeiten in Paradiesgärten, im Freien, zur Restauration naturechter Gesundheit, aller Sinne, des Körpers, des Geistes, der Seele,…

–                                                                                                                                                                                                                                                                                         Paradiesgarten-Kultur: Planung und Anlage von idealen Selbstversorgereinheiten für familiären Bedarf sowie Ökodorf- und Stadtsanierungsprojekte.

–                                                                                                                                                                                                                                                                                         Mann&Frau: Erneuerung der vorrangigen Bedeutung von Familie und Ehe im Hinblick auf das geistige/ewige Leben des Menschen als Mann und Frau.

–                                                                                                                                                                                                                                                                                         Religion eines neuen Naturzeitalters, Rückweg ins Gartenparadies. Anleitung, Curriculum für die endzeitliche Erden-Menschheit auf dem Weg zum Wandel in eine neue Friedenszeit.

–                                                                                                                                                                                                                                                                                         Entwicklung eines neuen, natürlichen, in und aus sich selbst funktionierenden Lebensschul-Systems zur lebenslangen Förderung und Verbesserung des gesamten Menschen in und mitsamt seiner Umwelt.

–                                                                                                                                                                                                                                                                                         Darstellung, Aufdeckung und Eliminierung von endzeitlichen Irrtümern&Fehlern, Betrügereien, Vergiftungen, Manipulationen, Torheiten… in der modernistisch- antinaturchristlichen Konsum- und Suchtwelt.

Die bisher erzielten Ergebnisse, die gefundenen Resultate sind sehr bedeutend, eigentlich phänominal! So z.B. konnten die wahren Ursachen von Krankheit entdeckt und eliminiert werden. Krankheit ist für uns schon seit mehr als 20Jahren kein Thema mehr! – Man bedenke allein dieses Ergebnis! Da mühen sich unzählige Forscher allein zur Bekämpfung einer einzigen Krankheit (z.B.) Krebs ab! Da werden die Kranken mit Atomstrahlen beschossen, mit tödlichen Chemikalien gemartert, ihre Körper  zerschnitten,… und wir wissen längst, woher diese Zellentartungen stammen und auch wie sie zu beheben sind bzw deren Entstehung zu verhindern ist! – Doch wir haben noch weit, weit mehr erfahren können! Und alle Ergebnisse liegen in tatsächlich greifbaren, für jedermann faßbaren und äußerst nützlichen Bereichen! – Vor allem im Hinblick auf eine gänzlich andere, nachzivilisaTorische Ära schufen wir ein Lebens- und Gesellschafts-System, das tatsächlich freies und unabhängiges, gesundes und glückliches Überleben auf und vom eigenen Lande erlauben würde!

Es mag heute noch ZeitbürgerInnen geben, die dagegen einzuwenden haben, daß ja mit unserer Sache fast alle Berufsgruppen in den Städten arbeitslos und überflüssig werden. Doch solche sehen nicht, daß es auch für all jene samt ihrer Unwelt besser wäre, wenn sie auf ihre widernatürliche Unarbeit, ihre Süchte, ihren falschen Luxus… verzichten und aufs Land zur sinnvollsten und ursprünglichsten Arbeit zurückkehren würden, die keinen einzelnen Arbeitslosen mehr belassen würde!!

Sind wir schutzbedürftig?

Wer immer in der Lage ist, zu erfassen, was wir da geleistet und erforscht haben, der wird kaum verstehen, daß meine/unsere Lebensforschung in all dieser Zeit von keiner Stelle aus honoriert, unterstütz, anerkannt… wurde, sondern wir mancherzeit noch von Glück reden konnten, daß wir uns gerade noch so am äußersten Rande Europas mit unserer Lebensweise und –Arbeit erhalten konnten. Und selbst heute noch befinden wir uns auf wackeliger Scholle. – Zwar hat uns inzwischen das hiesige Gericht freigesprochen von den verleumderischen Anschuldigungen einer offensichtlich psychotisch und bösartig gewordenen, in ihre alten Süchte und Lebensweisen zurückgefallenen Mutter, doch befürchten wir, daß sie, sobald man sie wieder aus psychiatrischer Hand entlassen wird, ihre Negativ–Projektionen gegen uns weiterverbreiten, uns etwa als Sekte verschreien und auf alle erdenklichen Punkte, in denen wir nicht exakt konform gehen mit der Restgesellschaft, mit dem nackten Zeigefinger verweisen wird. – Wenn sie heute z.B. eine Vorliebe für nächtliche Kneiptouren und Bier hat, wir hingehen abends ins Bett gehen um am anderen Tag unsere Farm bzw Eigenversorgung zu bewältigen, dann reicht das bei ihrer Denkweise bereits für den Sektenvorwurf! – Nun gut: Ich bin vielleicht Individualist, doch kein Sektierer! Wo kämen wir hin, wenn wir jeden, der seine Lebensvorstellungen und Erfahrungen realisiert und, wenn sie gut sind, weiterempfiehlt, als Sektierer verschreien würden! Oder wenn jeder, der ein feingeistigeres, höheres Lebensniveau erreicht hat oder ein solches erreichen will, vom Pöbel deswegen verurteilt werden könnte! Solche Tendenzen erinnern doch sehr stark an gewisse Epochen der Geschichte der letzten Jahrhunderte. Man wehre sich deshalb erneut gegen alle Gleichschaltungs– und Verbrüderlichungs–/Vermischungszwänge, auch dann, wenn sie zeitgemäß als „Sozialisation“ angepriesen und von allen Seiten her als „Demokratie“ gepredigt werden!!! Denn das, was uns inzwischen unter diesem Deckmantel untergeschoben wurde, ist in Wahrheit totaler Dirigismus und Zwangskommunismus, der dem Bürger nicht einmal mehr die kleinste Chance echter Eigenständigkeit und Natürlichkeit beläßt! – Es lebe der Pluralismus, die indiviuelle, persönliche Freiheit, die kreative Intelligenz und freie Entwicklung der Persönlichkeit, das inspirativ–kreativ–freie natürliche Leben und Lieben auf dem Lande, die eigene Familie, der eigene Stamm, die gewachsene und wieder erwachsende eigene Religio, Tradition und Kultur!

Unsere Lebensschule in Portugal: Im kommenden Jahr möchten wir versuchen, unsere Lebensschule in P. weiter zu installieren und zu aktivieren, unsere Angebote und Projekte erfolgreicher zu realisieren. Gleichzeitig möchte ich mich auch wieder energischer nach einer Meeresinsel umsehen, auf der spezielle Natur–Therapien für eben jene Frauen angeboten werden sollen, die im zivnahen Bereich aufgrund ihres Suchtcharakters keine Chancen zu echter, bleibender Verbesserung haben. Genauer betrachtet sollten hier ja eigentlich alle aus der Konsumwelt ankommenden angehenden Lebensschülerinnen als hochgradig rückfallgefährdet betrachtet werden. – Meine LeserInnen haben anhand der Berichte in Kurier 5 und 6 über U.J. erlesen können, wie sich solch ein Fall aus dem Paradiesgarten zurück in die Sucht- und Konsumwelt auswirken kann! Eine fatale Geschichte, vor allem auch für uns! Denn wir müssen bei allen Fällen dieser Art unweigerlich damit rechnen, daß die jeweils Renitierende alles in ihrer Hand stehende tun wird, um mich/uns tödlich zu treffen!

Angesichts unserer Kenntnisse und Erfahrungen über die Folgen von Entgiftung und Renitenz von ehemaligen KonsumbürgerInnen erscheint es daher fast schon als eine wahnwitzige oder gar selbstmörderische Tat, sich noch einmal mit einem weiteren späteren „Werkzeug des Teufels“ einzulassen. Dieses Unterfangen erinnert bildlich gesprochen an den Angriff von Rittern alter Zeiten gegen gefährliche Drachen, die Jungfrauen gefangen halten, und die äußerst unerbittlich und todbringend mit größtmöglicher Bosheit und Gemeinheit angreifen, sobald sie einen Retter, Befreier erkennen.

Mißtraue jeder größeren Organisation! Es ist klar, wir bedürfen eigentlich längst einer uns und unsere Projekte in ihrer besonderen Eigenart und Entwicklung schützenden Macht im Hintergrund. – Doch wer kann hierzu in Frage kommen? – Es ist leider eine traurige Tatsache, daß sich heute sämtliche Machtorganisationen und Gruppen, Medien, das gesamte öffentliche Leben in den Händen immer derselben antichristlich-antinatürlich orientierten Monopolisten befinden! Man kann also sagen: Mißtraue jeder öffentlichen Organisation bzw generell jeder großen Organisation. Was und wer in dieser Zeit Erfolg hat, muß sich, zumindest noch, auf der Gegenseite befinden! – Und so denke ich immer noch, daß wir uns wohl privat zusammentun, gemeinsam vorgehen und uns gegenseitig helfen und stützen werden müssen. Daß Menschen für uns wirken, die sich innerhalb des alten Systems befinden, ist durchaus erwünscht. Ob, wie und wo man uns integrieren, als Naturstamm, als ethnische Minderheit, als Lebens– oder Gesundheitsschule, oder als einzigartiges Natur–Forschungsprojekt darstellen möchte, oder uns der Einfachheit halber einfach weiterhin systematisch verschweigt und ggf auf einer einsamen Insel naturgemäß und unbehelligt überleben läßt, ist für uns wohl einerlei. Hauptsache, das P.I.System wird für die Allgemeinheit zugänglich gemacht, und wir können dabei trotz alledem sicher und friedlich auf und von unserem Land leben und arbeiten. Noch einmal: Das P.I.System funktioniert in keiner Weise sektiererisch, sondern vermittelt lediglich Wissen und Kenntnisse, die jedermann/frau naturfreies und naturgesundes, eigenständiges, unabhängiges Leben auf und von eigenem Lande ermöglichen!

Das naturgemäße Überleben der Paradiesinselfamilie war, ist und wird jedoch sicherlich noch von großem Wert für all jene sein, die künftig diesen Naturweg antreten wollen. Sogar für die anderen, die ihr Zivleben weiterführen wollen, gibt folgende Zusage Hoffnung: Selbst wenn nur noch zwei Gerechte in einem Land leben, wird Gott dieses bei den kommenden Strafgerichten verschonen! – Johannes von Jerusalem freilich sah diese Zeit nicht so optimistisch:

„Wenn das Jahrtausend beginnt das nach dem Jahrtausend kommt, werden die Krankheiten des Wassers, des Himmels und der Erde den Menschen treffen und ihn bedrohen. Er wird das, was er zerstört hat, wiedererstehen lassen, und das, was geblieben ist, bewahren wollen. Er wird vor den Tagen Angst haben, die vor ihm liegen. Doch es wird zu spät sein. Die Wüste wird die Erde überziehen, und das Wasser wird tiefer und tiefer werden. Es wird an bestimmten Tagen fließen und alles mit sich reißen, wie eine Sintflut. Seinetwegen wird es ür die Erde kein Morgen geben, und die Luft wird die Körper der Schwächsten zerfressen.“

Solche Mahnungen zur Umkehr hätten längst ernstgenommen werden müssen! Doch die Menschheit liegt offenbar wie gelähmt in ihren Süchten, in ihrer Widernatur siech danieder, will und kann sich nicht mehr zu neuem Leben erheben.

Können wir es? – Wir haben uns bereits zu diesem neuen Leben erhoben! Doch wird es uns zusehens schwerer, immer unmöglicher gemacht, weiterhin naturrichtig zu leben.

Hoffen wir das Beste! – Denn wer sonst wäre heute noch dazu in der Lage, einen tatsächlich praktikablen kürzesten Weg direkt in jenes neues Zeitalter zu weisen, den zu gehen wir alle ja immer mehr gedrängt werden!

Zu meiner Vorgeschichte: Auch meine mit diesem Kurier offenliegende ältere Vergangenheit, meine Vorgeschichte trug erstaunlich viel zu dem bei, was ich geworden bin und erfahren/entwickelt habe. Man erkennt eine durchgehende Linie der Entwicklung, des Suchens und Findens. Es liegen auf meinen Lebenswegen zwei Abwege. Einen größeren Bogen quasi nach links in den modernistischen Sumpf der Städte, und danach eine kleinere Gegenbewegung nach rechts zu übertriebener Vergeistigung und Weltverneinung. – Beschrieben habe ich beide, weil beide wichtig und wertvoll waren: Die wilden 70er Jahre, die damals so genannte Jugendbewegung oder -Revolution, die ich selber bereits maßgeblich mitgetragen und als Rockmusiker mitgestaltet habe, erscheinen deshalb hier auch nicht mehr als mehr oder weniger sinnlose Verirrungen und Entgleisungen, sondern zeigen bereits sehr wertvolle, gute und richtige Ansätze. Wir waren uns damals schon darin einig, daß das herrschende System, die alte Gesellschaft uns nichts mehr zu sagen und zu bieten hat, und erschufen „unsere“ neue, aus unserer Sicht ehrlichere und bessere Welt. Was die Sex Pistols in England waren, waren wir, meine Band, meine WGs in Süddeutschland/Schwaben. Wir setzten vieles durch, befreiten uns von aller Spießbürgerlichkeit, lösten Strukturen auf, veränderten die Gesellschaft. Solange wir zusammenblieben, Gemeinschaften, Gruppen, eine Bewegung unterhielten, ging es allen gut. – Freilich hatte dieses völlig in eigener Regie inszenierte jugendlich-wilde Lebens-System immer noch entscheidende Mängel, die ich leider erst viel später erkannte, und die in einigen Punkten bisher auch nicht mehr korrigiert werden konnten und daher bis heute grassieren. Weshalb ich mich heute auch dazu gedrängt fühlte, vor allem jene Fehler zu berichtigen und zu verbessern, die auf dem Gebiet der Partnerschaft, im Umgang mit den Mädchen begangen wurden. Gerade zu einer Zeit, in der man (wie ich derzeit) allein, ohne Partnerin ist, denkt man zurück an die vielen Freundinnen, die man einstens hatte und von denen man sich mangels Lebensreife und Verständnis dann wieder trennte. – Manchmal wegen Lappalien! – Ein mißverständener Satz in einem Brief,…oder aber es tauchte eine neue „Flamme“ auf, so daß man die alte einfach an einen Freund abgab! Etliche dieser Frauen liebten mich noch lange, eine ging damals ins Grab, eine andere verlor ihren Mann durch dessen Selbstmord, weil sie ihn wegen mir verlassen hatte. – Doch solche peripheren Vorgänge wurden mir damals kaum bewußt. Auch griff mich deswegen niemand an, ganz im Gegensatz zu heute, wo vor allem niedergeistige bzw neid- und haßerfüllte Frauen mir böseste Unterstellungen zu machen pflegen und mich auf bereits kriminelle Weise diffamieren und beleidigen, obwohl (oder gerade weil?) ich mir längst nichts mehr zuschulden kommen lasse! – Inzwischen entdeckte ich jedoch die geistigen und psychologischen Urgründe hinter dem Umstand, warum man/frau heute nicht mehr die wirklichen Bösewichte, sondern weit mehr die Guten solchermaßen angreift!

Anm.: Diese liegen, um es vereinfacht kurz anzudeuten daran, daß Besessene bzw deren Teufel gegen all jene, die sich bereits auf dem Weg zu den Höllen befinden, nicht den geringsten Anlaß verspüren, gegen sie vorzugehen, sondern vor allem und nur jene böswilligst attackieren, die noch einen guten Weg gehen, insbesondere dann, wenn diese sich daran machen (könnten) sie aus ihren Opfern zu vertreiben. Die Höllen dulden es sehr ungern, wenn man ihnen Seelen entreißt!

Damals besaß ich jedoch weder Fähigkeit noch den Willen, über meine Untaten nachzudenken. Es wurde nicht geredet, es wurde gehandelt! Und es konnte durchaus vorkommen, daß man, bevor man mit einer Frau überhaupt gesprochen hatte, schon mit ihr im Bett lag. Folgender Textausschnitt eines Songs meiner Punkband kann unseren Geist jener Zeit (1976) umschreiben: http://www.youtube.com/watch?v=e0SsfKEewb4&feature=related

….there’s no solution, there’s only that power, there’s revolution within one hour,

you’ve got no time for thinking or talking, run for your life, we are never joking,

come on babe it’s alright…

Es gab keine anderen Gesetze, keine andere Moral, als jene, die direkt aus unseren Herzen entsprangen sowie sich aus unserer ungezügelten Lebenskraft und gegenseitigen Attraktion entwickelten. One night stands, das Verlassen von Frauen, das sogenannte „Ausspannen“,… waren zwar weniger unsere Sache, doch damals schon allgemeiner Brauch jenes neuen Lebensstils der 70, der überall gegen die bürgerlichen Moralvorstellungen anrollte. Als Bandleader erhob mich natürlich zusätzlich die von der Rockmusik ausgehende Kraft. – Rockmusiker waren die Ritter und Könige jener Zeit. Meine Punkband war berühmt-berüchtigt. Im ersten Jahr konnte kaum ein Auftritt länger als 10Minuten gespielt werden, dann war der Aufstand da, gab es Panik („Punk“ kam bei uns eher von „Panik“) im Saal, Schlachten um die Steckdosen, Stromausfall,… Etliche verließen abrupt ihre bürgerlichen Wege nachdem sie ein Konzert von uns erlebten. Daß diese Wege innerhalb der Konsumwelt keine Zukunft hatten/haben, ist übrigens bis heute meine Ansicht! Dennoch gehörte ich nie zu jenen „harten“ badboys, die vor nichts zurückschreckten und sich noch mit ihren schmutzigen Untaten brüsteten, wie sie etwa bei Metallica im Titel „so what“ http://www.songtexte.com/songtext/metallica/so-what-6bdf6ac2.html beschrieben werden. Man hätte mich mit dem Song „evil dick“ (Body Count) http://www.lyricsfreak.com/b/body+count/evil+dick_20022079.html  allerdings schon eher getroffen. Auch die Haltung., die No Dice in „silly girl“ besingen, nämlich daß man Mädchen verlassen soll, wenn sie sich aus dem Gemeinschaftsleben in die traute Zweisamkeit zurückziehen wollen, war mir zu eigen. Heute würde ich nichts lieber tun als das. Freilich möchte ich unsere Lebensinseln noch nicht gleich unbedingt ganz allein mit (m)einer Frau beleben, sondern meine inzwischen große Familie dabei haben. Denn diese würde echte Zweisamkeit nicht bremsen, sondern eher erst möglich machen, da ja das Erreichen völliger Unabhängigkeit und Naturfreiheit mit einer Gruppe/Familie stets besser gelingt, vorausgesetzt, man/frau harmoniert.

Damals war ich für solche Dinge entschieden zu jung und unwissend. Je mehr mich seinerzeit eine Frau liebte, umso anhänglicher sie wurde, desto unheimlicher wurde mir Jungmann diese Sache. Man fühlte sich gefesselt und gebunden, auf Lebenszeit, und wollte das nicht, hatte stets das Gefühl, sich weiterentwickeln zu müssen und nicht stehen und stecken bleiben zu dürfen: Auch jene Vorstellungen von „Freiheit“ durch „breakouts“, wie sie z.B. J.Hendrix in „stonefree“ http://www.sing365.com/music/lyric.nsf/stone-free-lyrics-jimi-hendrix/9d7c41d9a67e3c5b4825695f0024e4a5 besang, hatten abgefärbt. – Ich wurde eigentlich ja bereits seit meiner Entwurzelung vom Landleben in meiner Kindheit ein Sucher nach Neuem, nach neuen Wegen, konnte und wollte mich daher nicht aufhalten lassen und ging weiter, sobald eine Frau nicht mehr mitziehen/mithalten wollte oder konnte. – Doch mehr darüber im Innenteil! – Inzwischen habe ich diesen neuen, besseren Weg wirklich gefunden und blicke zurück, weil es nun ja nicht mehr weiter notwendig wäre, zu suchen und schon gar nicht mehr, eine Frau zu verlassen, die mitmacht. – Nun geht es darum, diese neue Lebensart zu leben, zu konsolidieren, sichere und gute Plätze für uns alle zu finden. Auch und gerade für eine letzte Frau, von der ich mich nicht mehr trennen möchte!

Wenn ich mich heute wieder nach einer Partnerin umsehe, oder auch Frauen von Damals wieder aufnehmen will, geschieht das also unter ganz anderen Perspektiven und Absichten. Rockmusik brachte einstens vielleicht Befreiung von einigen spießbürgerlichen Besessenheitsgeistern, doch kann die Kombination Alkohol, Koch-/Fleischkost und Nachtleben letztendlich ja nicht anders als scheitern, da sie gegen die natürlichen Lebensregeln verstößt! – Naturleben und -Essen bringen dagegen echte Freiheit, weit mehr,… alles! Die Befreiung durch Entgiftung und Regeneration von Körperzellen mittels natürlich Leben und Essen führt weg von Tod, Elend, Krankheit und Alterung, … weg von allen Höllen, ins irdische und später himmlische Paradies, erfordert allerdings einen gewissen inneren Befreiungs- bzw Entgiftungskampf, den zu bestehen ich damals immerhin schon gelernt habe.

Wird es noch weitere Frauen für unsere Lebensinsel geben? Wenn ich mir heute überlege, welche Frau(en) für meinen persönlichen Naturweg in Frage käme(n), erscheint zuerst folgender Gedanke: Soll und muß ich nicht als erstes an jene denken, die ich einstens verlassen habe? – Nun, die allermeisten davon lieben mich ganz und gar nicht mehr, sind weit davon entfernt, natürlich leben und essen zu wollen, und oft jenem bekannten psychologischen Negativierungseffekt verfallen, der Frauen bzgl ihres „Ex“ sehr oft überkommt und sie im Nachhinein alles gemeinsam Erlebte negativ betrachten läßt, obwohl sie dabei einstens vielleicht sogar sehr glücklich und gesund waren. –  Eins war und ist klar: Jede Frau war mir in gewisser Weise eine Lehrmeisterin, durch die ich etwas Bestimmtes erlernen konnte. Leider gelang dieser Lernprozess oft erst im Nachhinein, womit die Betreffende dann bedauerlicherweise nicht mehr in den Genuß kam… Ich bin mir ziemlich sicher: Würde ich heute mit meinen Frauen von damals einen erneuten Versuch einer Partnerschaft machen können, dann könnte ich über kurz oder lang jede, die den Naturweg tatsächlich mitginge, erfolgreich (be)freien. Bei vielen dürfte inzwischen jedoch in Gestalt von Alterung, Menopause, Zelldekadenz, Zahnverplombung, Krankheit… der zivilisaTorische Denaturierungs– und Vergiftungsprozess schon sehr weit fortgeschritten sein. Und es ist klar, daß eine erneute Renaturierung/Verjüngung und damit einhergehend auch Entgiftung alles andere als nur Freude mit diesen Damen erbrächte. Dennoch wäre es zumindest nicht uninteressant, eine solche zu erwägen, schon allein, um die Kraft und den Erfolg unseres Lebens-Systems zu beweisen! – Es ist zwar ungewiß, ob es tatsächlich möglich ist, daß wir etwa bei einer bereits gealterten Frau durch unser Lebenssystem wieder Ovulation und Schönheit restaurieren können, doch einen Versuch wäre das wohl eigentlich schon wert, zumindest wenn es sich um eine der Frauen handelte, die ohnehin einstens mit mir verbunden waren.

Andererseits ist natürlich klar, daß wir es gerade in dieser widernatürlich-giftigen Endzeit, in der wir uns nicht einmal selber mehr so einfach auf unserem Niveau halten können, kaum schaffen würden, weitere und überdies oft noch widerstrebende, nicht mitarbeitende, entgiftende, neurotische und psychotische bzw naturverfälschte ältere Damen wieder zum Leben und Lieben zu erwecken. Solches bekäme jedoch Aussicht auf Erfolg, wenn wir über einen wirklich sauberen, gift- und strahlenfreien sowie sicheren Natur-Standort auf dieser Erde verfügen könnten. (Auch unsere bereits weit entwickelte Autarkfarm in Portugal könnte ggf noch als bedingt tauglich betrachtet bzw tauglicher gemacht werden.)

Es ist aber ohne Zweifel, daß mit jüngeren Frauen alles um ein Vielfaches leichter erreichbar ist, vor allem dann, wenn sie sich schon von sich aus zum Naturleben hingezogen fühlen und/oder damit bereits begonnen haben. Hätte ich, hätten wir eine solche mit und bei uns, dann wäre meine gesamte Familie ja auch viel leichter gegen all die Angriffe von Außen zu erhalten. (Außer vielleicht denen, die mir dann vorwerfen würden, eine wesentlich jüngere Frau als ich es bin zu nehmen.) Dann könnten wir auch froher Zuversicht endlich unsere nächste Paradiesinsel weiter weg von der Konsumzivilisation, vielleicht irgendwo im Ozean besiedeln und davon der Welt die allerfeinsten unter hochsensitven Seinszuständen erreichten Erkenntnisse liefern! Ich möchte betonen, daß in einem genügend natürlichen Zustand jeglicher erwünschte Lebens-Wissensbaustein genauestens und zielsicher erarbeitet werden und auch jegliche Heilung und Genesung, innerlich wie äußerlich erreicht werden könnte. Doch….

Wir schreiben bereits 2011! – Alles kann daher auch ganz anders kommen!

Ich habe bereits den Seher Johannes von Jerusalem zitiert, der wohl eine der besten und genauesten Beschreibungen der katastrophalen inneren und äußeren Zustände unserer Zeit und ihrer Menschen geben konnte. Was er für den Anfang dieses Jahrtausends vorhersagte, ist bereits fast alles eingetroffen! Doch dieses „fast“, dh die wenigen Vorkommnisse, die noch nicht genauestens eintrafen, haben es gewaltig in sich und decken sich im Wesentlichen mit dem, was für den 21.12.2012 auch durch andere Quellen angesagt ist, nämlich ein Impakt oder Nahvorbeiflug eines großen Himmelskörpers, der die Erde in einen Glutball verwandeln oder weltuntergangsähnliche Szenarien auslösen soll, bei dem ganze Kontinente versinken und andere wieder auftauchen sollen. Auch dieser Mönch Johannes beschrieb jedoch, wie einige andere Seher ebenfalls, nach diesen endzeitlichen Katastrophen wieder eine schöne, m.E. jedoch oft zu schöne, phantastische Zeit, so daß man nicht unbedingt davon ausgehen darf, daß sich diese noch in der diesseitigen Welt abspielt. Andere Seher sehen diesen plötzlichen Frieden, das Paradies auf Erden sogar unmittelbar nach einem Atomkrieg oder drei dunklen Staubestagen. Weshalb sich obiger Verdacht noch verhärtet. In der Tat kann es einem jeden zumindest in herkömmlichen Bahnen denkenden Menschen kaum möglich erscheinen, daß solche Katastrophen wirklich, dh bei lebendigem Leibe langfristig überlebt werden können. In jener 72stündigen Staubesnacht, in der lt Angaben nur noch geweihte Kerzen brennen sollen, also quasi nur noch geistiges Licht erstrahlt, den ungeweihten also der Sauerstoff fehlen dürfte, könnten sich alle Menschen nämlich durchaus, und sogar ohne es zu wissen oder zu spüren, ins Jenseits begeben, um danach wieder in ihrer innerlich-geistigen Welt weiter zu leben. Womit sich auch erklären würde, weshalb man dann plötzlich alle lieben Freunde wieder trifft (oder sich freilich in seiner zugehörigen Höllengemeinschaft einfindet.) Die Menschen sind dann jedenfalls nach ihren inneren Zuständen geeint oder eben getrennt, wenn sie nicht zueinander passen! Daß der Übergang ins Jenseits bei Sauerstoffentzug sich außerdem völlig schmerzlos, ja unmerklich vollziehen kann, ist bekannt und vielleicht für einige hier tröstlich. – Wie viele starben schon in den landwirtschaftlichen Futtersilos an Sauerstoffmangel, ohne davon auch nur im Geringsten etwas zu verspüren! – Dennoch möchte ich dem Leser hier nicht jede Hoffnung auf (s)eine Zukunft auch auf diesem Planeten nehmen und bin ich der Letzte, der jene leichtmateriellen, ich nenne sie hier mal einfach „Psi“Zustände, nicht für möglich und sogar lebbar hält, die dann vor allem für jene, die über einen lebendigen, verklärbaren Körper und geistig entsprechend über festes Glaubenswissen und Gotterkenntnis besitzen, möglich werden. Ich selber habe solche Zustände bereits selber erlebt und erreicht und bin stets bereit, mich/uns wiederum darauf vorzubereiten. Wie solches möglich ist? –  Darüber mehr im nächsten Kurier.

P.I.System/Lehrbriefe

Briefausschnitte zum Thema Inselsuche:

Sehr geehrter ……….,
wir danken Ihnen sehr für Ihre Hilfe und wünschen auch gerne, mit weiteren Projekten und Menschen in MA/SA verbunden zu werden. Der Kontakt mit uns/dem P.I.System kann für alle sinnvoll und gut sein. Vor allem, wenn es uns gelingt, jenes Projekt auf die Beine zu stellen, das ich/wir dann ggf als „Therapieinsel“ firmieren lassen können. – Daß wir hier in P  nicht (mehr) über ausreichende Bedingungen zur Sanierung von Regenerations-/EntgiftungspatientInnen verfügen, haben Sie treffend erkannt. Wir haben hier im Laufe der Zeit vielen Menschen geholfen. Viele lernten, verbesserten sich und zogen dann weiter, um zuhause ihr Leben zu organisieren. Es gab da aber eben auch andere, wie Sie ja aus den P.I.System/Kurieren 5 und 6 entnehmen konnten. Unsere hiesen Erfahrungen zeigten, daß es nun geboten erscheint, aus alledem zu lernen und den neuen Standort so zu wählen, daß wir darauf möglichst lange Ruhe und Frieden finden können.
Nach folgendem Steckbrief sollte die Neulandsuche vorgenommen werden: Da wir mit anderslebenden Nachbarn immer wieder dieselben Probleme bekommen würden, scheidet ein Standort mit angrenzenden, unmittelbaren Ziv–Nachbarn aus. Die Vergangenheit und Gegenwart hier in P hat uns ebenfalls gelehrt, daß Festland immer auch sehr viele ökopraktische Schwierigkeiten mit sich bringt wie Feuer, Raubtiere, Schlangen, Insekten, Gifteinwirkungen durch Menschen, Internazi-Zwangs-Systeme, Impfung, Schule usw. Weshalb wir uns auf eine Insel fixierten. Wir wissen außerdem, daß´bereits die Einwirkung von Mikrowellenstrahlung geeignet ist, einen großen Teil unserer täglichen Lebenskraft zu rauben. Ebenso schlimm wirkt Schlechtluft. – Wir brauchen beste Standortbedingungen, ansonsten können wir das, was wir vorhaben, nicht realisieren, weil Regeneration dann nicht funktioniert! Es muß auch deshalb eine Insel sein, weil ansonsten die PatientInnen in ihren Krisen fliehen und wie gehabt rückfällig würden.  – Nun, reine Luft dürften wir z.B. an den Küsten MAs oder SAs haben, ebenfalls kann auf einer Privatinsel davon ausgegangen werden, daß dort keine Sender installiert werden. Man muß jedoch auf Küsten-Radar- und Militäranlagen achten. Da wir aus Versorgungs- und anderen Gründen eine küstennahe Insel bevorzugen, müßte diese Insel also in einem Land, an einem Ort liegen, der sich nicht großartig zu verteidigen hat, weil an dieser Küste keine Invasionen befürchtet werden müssen bzw niemand daran Interesse hat. Die Insel sollte so küstennah sein, daß sie mit dem Ruderboot erreichbar ist und vom schwach besiedelten Festland aus ggf durch einheimische Bauern oder von einer Ortschaft her mit Früchten und Gemüsen, Milch und Eiern, zumindest in der Anfangszeit,  beliefert werden kann. Doch ist das nicht Bedingung. Eine jede auch küstenferne Pacht- oider Kauf-Insel, die mit einigermaßen intaktem Fruchtbaum- und Nutztierbestand (Minimum Hühner) beschickt ist oder werden kann, käme in Betracht   Das Klima sollte warm (Minimum Zitrusregion) sein, so daß man möglichst ganzjährig im Freien leben und schlafen kann. Aus Gründen zukünftiger Verbindungsmöglichkeiten über ein Boot (Yacht, Katamaran,…) auch von Europa her und weiter Richtung Polynesien, sollten wir vom Panamakanal ausgehend suchen. Die Insel muß dennoch über keinen Hafen, ja, nicht einmal über einen Badestrand (mit Publikumsverkehr, auf den wir nicht erpicht sind) verfügen, sondern ggf eine Steilküste mit obenliegender Plattform/Ebene aufweisen, also auch nicht zu gebirgig und steinig sein. Vorteilhaft wäre es auf jeden Fall, wenn sie bereits selbstversorgerisch bepflanzt worden wäre und über einen Fruchtbaumbestand verfügen würde.

Wir beginnen mit der Suche an der Ostküste. Wenn die Pazifikküste nichts Passendes erbringt, kann auch auf der Atlantikseite, oder auch sonstwo auf dieser Welt nach passenden privaten oder staatlichen Kauf- oder Pachtobjekten gesucht werden. Vielleicht gibt es sogar die Möglichkeit der kostenlosen Besiedelung unbewohnter Eilande… Man muß sehen, wie und wo wir da rein kommen. (LeserInnen können sich mittels Google Earth oder anderweitig an der Inselsuche beteiligen, oder den Inselhändler und –Kenner  Vladi „Private Islands“ kontakten, dessen Objekte jedoch ggf sehr teuer/überteuert angeboten werden.)

Sehr geehrter ..…….,
Therapeutische Aufenthalte auf einer Lebensinsel können gerne für Frauen vorab auf bestimmte Zeit verpflichtend gemacht werden. Es ist jedoch erfahrungsgemäß so, daß im Falle einer akuten Krise keinerlei Vertrag oder Abmachung, auch keine Kaution mehr zählen. Wenn der Teufel (jenseitige Besetzer) eine Frau in der Hand hat und es schafft, sie mittels ihres vermeintlich eigenen Willens zu leiten, lenkt er sie weg von allem, was nach oben führt und macht fürchterlichen Terror, um nicht ausfahren zu müssen. Ebenfalls verbündet er sich dann mit sämtlichen anderen ebenfalls dem Bösen zugeneigten Personen. Vor allem wird Komplizenschaft mit anderen Frauen gesucht, um gemeinsam ihre vermeintliche Befreiung/ die „Entmachtung“ des Mannes, die Abkehr vom Guten und Wahren,… vorzunehmen. – Wenn eine Klientin im Moment einer solchen Krise jedoch nicht binnen weniger Tage zu ebenfalls naturgesetzeswidrig Lebenden bzw zurück in die Ziv an ihre Suchtmittel gelangt, ist die Krise vorbei und sie bleibt liebend gerne und wird ihrem Retter ggf ewig dankbar sein! Natürlich ist mit dem Beginn einer Krise exakt vor jedem Zeitpunkt, an dem Fluchtmöglichkeit besteht, also wenn z.B. ein Boot kommt, zu rechnen.

Ich sollte solche Zusammenhänge Ihnen gegenüber vielleicht noch mehr wissenschaftlich-materiell erklären: Es handelt sich hierbei physisch gesehen eigentlich ja nur um Entgiftungs- bzw Rückvergiftungsphänomene, die Frauen, vor allem wenn sie nicht mehr mit einem Mann verbunden sind, zuverlässig auf Abwege bringen. – Doch haben fast all diese Reaktionen eben stets auch einen geistigen Hintergrund. (Darüber in meinen Schriften mehr.) Nun drängt die Zeit aus verschiedenen Gründen zum raschen Handeln.Nicht nur bei mir/uns persönlich! – Daß 2012 der Mayakalender abläuft und die „Planetenuhr“ auf Null steht, der Planet X erwartet wird, der auf Kollisionskurs mit der Erde ist, der „Dritte Durchgang“ oder Weltkrieg immer noch auf der Liste der Möglichkeiten steht… solche Dinge sind ja schließlich auch durchaus noch nicht vom Tisch. Immerhin endet da eine 26 000jähriger astrologischer Zyklus, womit und wonach sich, falls die Menschheit überlebt, tatsächlich erhebliche Erneuerungen ergeben sollten. Welche das sind und in welche Richtung dieser Planet zu erneuern hätte, ist uns natürlich schon jetzt völlig klar! (-:

Brief an eine Veganistin:

Liebe ………..,
über Deine mail bin ich froh und dankbar. Die meisten Fragen kann ich gleich ungefähr beantworten. Andere detailliertere, wie etwa die Gründe, weshalb wir vor allem Milch als sehr wertvoll und im Sinne des Überlebens dieser und kommender Zeiten sogar essentiell erachten, kann ich in einer email kaum leisten. Da wäre es am besten, wir könnten uns mal persönlich austauschen. Es gibt da so vieles, das ich noch nicht mal schreiben kann. Vielleicht habe ich noch die Zeit für einen weiteren Kurier, in dem ich vielleicht auch noch über jene Dinge schreiben werde, die noch weniger LeserInnen als sonst verstehen werden und deren Publikation eigentlich gefährlich ist.
Doch zu Deinen Fragen: Deine Form der veganen Rohernährung ist für uns zunächst nicht problematisch, sondern eher angenehm, da nämlich bei Beginn des Verzehrs von Milchprodukten erhebliche psychische und physische Turbulenzen zu erwarten wären, die ja auch uns, falls wir mit Dir leben würden, belasten könnten. Ohnehin ist es für das, was wir Regeneration nennen, schon etwas spät, falls wir gewisse Wege und Ziele noch vor Ende 2012 zu schaffen haben. Unter europäischen Bedingungen jedenfalls wären die für gewisse Ziele (s.u.) erforderlichen Zustände nicht mehr zu schaffen. – Reisen, sich in die Natur begeben ist natürlich ebenfalls Zustandssache, dh man kommt erst dann weiter, wenn man sich wirklich verbessert hat und fähig geworden ist zum neuen Leben. (Oder sich vertrauensvoll einfach dahin führen läßt.)
Du hast nach einigen Details auf unserer Lebeninsel in P gefragt, auf der nicht dieselben Grade an Naturnähe erreicht werden können und sollen, wir uns dort jedoch dennoch so halbwegs über Wasser halten können, vor allem, weil wir ja noch über gute Zellbasen aus der Vergangenheit verfügen. – Mit Recht hast Du unsere hiesige Technisierung als Widerspruch zu unseren Grundsätzen erkannt und angesprochen. Tatsächlich nutzen wir hier ja (selbstproduzierten) Strom aus der Sonne und Windkraft und betreiben damit den PC, eine Discoanlage, eine Verstärkeranlage für unsere Hausband, Wasserpumpen, Video (Filmarchiv) usw. Auch verfügen wir über etliche Autos, Traktor und landwirtschaftliche Maschinen vor allem deshalb, weil einer meiner Söhne ein technisches Genie ist, was sich ohne Vorhandensein auch solchen Materials nicht bei ihm hätte entwickeln können. Er beschäftigt sich natürlich auch vor allem mit Fluggeräten, wofür jedoch hier noch keine ausreichenden Entwicklungskapazitäten bestehen. – „Flugscheiben mit Magnetmotoren“ werden wir hier nicht bauen können. (-:  Es ist also nicht so, daß wir prinzipiell Technikfeinde sind. Nicht einmal sind wir generell gegen die Ziv, sondern stehen auf dem Standpunkt, das Beste aus jeder Zeit und Epoche mitzunehmen, so lange das möglich und nützlich ist. Wichtig bei alledem ist jedoch für uns, daß unsere Nahrung stets hochwertigst, dh selbstproduziert ist und wir so gut wie ganzjährig im Freien leben und schlafen können. Dafür sind unsere Lebensinseln eingerichtet. Auch soll und kann hier jeder seine Privatsphäre haben. Die Quinta ist in Garten-Parzellen aufgeteilt, die von außen uneinsehbar sind und in denen auch jeweils eine oder mehrere Schlafhütten stehen. Wenn Du meine Konzeption für eine 2Hektar-Autarkfarm in Kurier 6 durchsiehst, wirst Du sehen, daß dieses Prinzip der unabhängigen Gartenkorridore mit Zugang zu einem Zentralplatz oder Großgewächshaus neben optimaler Versorgung von Mensch und Tier auch  beste Intimität und Privativität gewährleistet.

Etwas andere Ziele verfolge ich mit der neuen Lebens- oder auch Therapieinsel im Meer. Zum ersten wären an einem solchen Ort beste Chancen zur erfolgreichen Entgiftung aller Süchte gegeben, weil/wenn dafür gesorgt ist, daß man/frau keine Gelegenheit mehr zur schnellen Rückkehr in die Ziv bei Krisen hat, man also überwinden muß: Zum zweiten wären dort für mich bestimmte Zustände/Bewußtseinsebenen erreichbar, die ich auf dem Festland nicht angehen kann, weil das zu gefährlich ist. Dort kann z.B. auch ich fasten oder mich ohne Tiere ernähren. Die Folgen wären Zustände, in denen meine Psikräfte, (paranormale Fähigkeiten, Hellsehen, Hellhören, Teleportation, Telepathie, Geistheilung,…) aktiviert und weitergeschult würden. Dazu braucht es vor allem auch die völlige Abwesenheit von  Mikrowellen und jeglicher Luftverschmutzung. Ebenfalls mit dabei sein sollte eine Frau, da erst zusammen mit ihr wirklich alle Potentiale des Menschseins und auch alle fein- und übersinnlichen Fähigkeiten realisierbar sind.
Ich kann Dir über einige Möglichkeiten schon noch genauer Auskunft geben. Vielleicht schreibe ich darüber auch noch im nächsten Kurier. Doch es wird sehr schwer für mich werden, dazu eine Frau zu finden. Ich hätte damals 2004 zugreifen sollen, als Anastasia zu mir kam…
Doch so viel mal für heute. Aus den Briefen, die ich Dir mitschickte, siehst Du ja, daß ich derzeit vor MA und SA nach einer Insel für uns suche. Nach Möglichkeit sollte jedoch auch unsere Autarkfarm in Portugal weitergeführt werden. Unser Plan ist  ja, verschiedene Lebensinseln zu führen, so daß die Mitglieder je nach Lebensstand und Wunsch bzw Lernziel einen zivnäheren oder ferneren Standort ansteuern können. Ein weiteres wichtiges Ziel dabei ist, für unsere Kinder sichere und lehrreiche Lebensschulplätze zu etablieren. Mit diesem Ziel wirst Du ja sicherlich einverstanden sein.
Liebe S……, Du bist auf alle Fälle zu alledem herzlichst willkommen und eingeladen.
Alles Gute und viel Mut zur Verbesserung, Dein, Reinhold Schweikert

Nachtrag: Du wolltest auch noch wissen, weshalb es eine Sucht sein kann, etwas nicht zu essen. Deshalb Folgendes: Eine Sucht, in diesem Falle vielleicht eher Angst oder Abneigung entsteht auch, wenn bestimmte Gifte im Körper gelagert sind, die vom Träger nicht angerührt werden wollen, weil deren Ausscheidung sehr unangenehme Folgen hätte. Hierbei sind für Zivilisierte vor allem die Technogifte (Schwermetalle) relevant, die in großen Mengen abgespeichert werden bei allen, die in Städten leben, autofahren, in Zimmern leben,… aber auch bereits bei Zahnplombenträgern. Es ist nun Tatsache, daß bestimmte Gifte davon kaum oder sehr schwer biologisch abbaubar sind, dieser Abbau jedoch dennoch vom weiblichen Organismus über die MIlch geleistet werden kann. Dh also daß, wenn Du irgendwo in giftiger Umgebung lebst, schlechte Luft atmest, belastete Nahrung zu Dir nimmst, es dann z.B eine (ungeimpfte!) Ziege, die Du bei Dir hast, schafft, über ihre Milch exakt die Mikroben zu entwickeln, die zum Abbau dieser Schwermetalle, nehmen wir mal an Dioxin, fähig sind. Man hat mit Käsemolke sogar schon Giftmüllhalden gereinigt, doch haben die Internazis diese Versuche gestoppt, weil sie kein Interesse an der Heilung der Menschheit haben, sondern im Gegenteil deren Idiotisierung und Knechtung/Vernichtung planen. Die Wegnahme von Rohmilch per Milchpasteurisierung und –Entwertung, die Tiervernichtungsaktionen, durch Impfungen und Schlechtkost erzeugte „Seuchen“,… waren und sind stets geheimpolitsche Aktionen der unsichtbaren Kriegsführung unserer Tyrannen, der „Feinde des Menschen“ gegen die Völker der Erde. Falls Du über letztere noch nicht aufgeklärt bist und nur die (verfälschte)„Geschichte der Sieger“ kennst, empfehle ich für den Anfang: Maurice Pinay „Verschwörung gegen die Kirche“ (wahre Geschichte der letzten 2000Jahre), sowie Johannes Rothkranz „die Zehn Gebote Satans“ (Machtübernahme der Antichristen durch die Revolutionen der letzten Jahrhunderte.)

Ich halte es durchaus für möglich, daß einer der Gründe, weshalb die Rohkostbewegung heute Milch ausschließt, ebenfalls politischer Art ist, da letztere in D ja ebenfalls von den Internationalen (Freimaurern) übernommen und gesteuert wurde. Die Hauptgründe dürften jedoch in Zusammenhängen liegen wie: Daß man nun mal nicht gerne entgiftet bzw leidet. – Daß man selber nicht willig und fähig ist, eigene Tiere zu halten und deshalb die Milch einfach nicht gelten lassen will, oder da irgendwelche psychologischen Hemmnisse aufgebaut wurden wie „starke Männer trinken keine Milch, sondern essen Fleisch!“ Daß Milch unmännlich und schlapp macht, trifft jedoch allenfalls bei pasteurisierter Milch zu. Über unsere germanischen Vorfahren berichten die Römer, daß sie schrecklich im Kampf und nahezu unbesiegbar waren, weil sie ihre Frauen dabei hatten, die sie mit ihrer Milch stärkten, sobald sie Kraft und Mut verloren! – Ich möchte damit bereits hier andeuten, daß es letztenendes gar nicht unbedingt und nur um Tiermilch geht. Denn in ideal aufgebauten Paradiesgärten, unter vollnatürlichen Lebensbedingungen geben ja vor allem auch alle Frauen reichlichst Milch, da sie dort enorme Lebens- und Liebeskräfte entwickeln.

Liebe S….,
gerne möchte ich Dir noch etwas mehr zum Thema Milch erzählen! – Doch sei Dir darüber im Klaren, daß es allein zu diesem Thema für mich ein Buch zu schreiben gäbe, bis das alles korrekt erklärt ist! Ich werde deshalb auch noch versuchen, die von Dir gestellten Fragen im nächsten Kurier besser aufzuarbeiten. Doch gibt es da Grenzen, da höheres Wissen, wenn es mißbraucht wird, was anzunehmen ist, den Betrügern großé Macht verleihen kann. – Ich hoffe deshalb, daß wir uns bald persönlich treffen oder/und sogar kooperieren können.
Zunächst zu den Süchten/Vergiftungen, die durch (Roh-)Milch beseitigt werden können. – Unter „Sucht“ verstehe ich hier  im weitesten Sinne alle Handlungen, die zur Anhäufung von Giftlasten bzw Zelldekadenz führen. Es handelt sich dabei also bei weitem nicht nur um Nahrungsaufnahme, sondern mehr oder weniger um das gesamte Leben in der Ziv. Deshalb muß hier vorab konstatiert werden, daß Psyche und Körper eines Konsumweltbürgers zu mindestens 90% aus Süchten, kranken bzw dekadenten Zellen bestehn, und diese auch nicht binnen kurzer Zeit verbessert und entgiftet werden können! – Du fragtest da z.B. nach den Amalgamplomben, deren Depotreste mit größter Wahrscheinlichkeit noch bei Dir vorhanden sind, wenn Du A nach der Entfernung der Plomben die Löcher wieder mit anderem Manterial zumachen hast lassen, B ohne Milchprodukten und C unter nichtregenerativen Lebensbedingungen (Stadt, Zimmer, PC, Auto, Mikrowellen,…) gelebt hast.

Zellen wollen außerdem nicht nur entgiftet, sondern auch erneuert, ausgetauscht werden. Wobei Milch(produkte) ebenfalls eine große Rolle spielt(spielen), da damit Zellneubildung sowie Aufwertung von teilwertiger bzw minderwertiger Pflanzenkost (etwa aus dem Supermarkt) oder unvollwertiger  Kombination von Nahrung´gelingen kann. Daß auch bei der Abtragung von alten Zellen Leidensphänomene entstehen, kommt daher, daß in jeder Zelle Informationen gespeichert sind, die bei der Ausscheidung noch einmal ins Blut und damit Gehirn gelangen.
Daß Menschen, die schon lange keine Milch mehr tranken, nach dem Erstgenuß krank werden, kann mehrere Ursachen haben. Entweder, es liegt Schwermetallentgiftung vor (z.B. aus den Speicherdepots der Zahnplomben), dann ergeben sich eher psychotische Affekte, oder aber, der Körper konnte vorher keine Altzellen ablegen, weil er darbte, also nicht genug Bausteine zum Zellneubau erhielt. Dann gibt es eher Verschleimung, üble Gerüche, aber auch leichtes Fieber. Übelkeit kann normalerweise eher anfangs auftreten, wenn die Verdauung noch nicht, nicht mehr auf die (Kuh-) Milch eingestellt ist. – Was ein paar Tage dauern kann. – Wenn man nicht mit Frischmilch beginnt, sondern mit gesäuerten Varianten, passiert das nicht! Bei Ziegenmilch kommen ebenfalls keine Verdauungsprobleme vor. Mit dieser für alle Tiere und auch den Menschen bestens verdaulichen Milch können sogar Verhungernde im Endstadium, deren Verdauungssystem ja dann überhaupt nichts mehr verdauen kann, gerettet werden. Ich habe damals in D noch etlichen VeganistInnen das Leben gerettet bzw sie vor der Einlieferung und Zwangsernährung bewahren können, als sie, hervorgerufen durch Früchtemonokost, nur noch aus Haut und Knochen bestanden und ihr Verdauungsapparat nicht mehr fähig war, jegliche Protein-bzw Aufbaukost außer Ziegenmilch oder Frischquark davon zu verdauen. – Auch ich war anfangs einige Zeit lang Veganer, hatte damals jedoch bereits meine Rohkostgaststätte im Altdorfer Wald, in der ich auch Rohmilchkäse eigener Ziegen sowie importierten aus Frankreich anbot. Da mich unser Ziegenkäse im Laufe der Entwicklung eigener Ernährungsmängel zuletzt so enorm verlockend anroch, daß ich den Geruch schon von Draussen wahrnehm, dachte ich, folgernd aus der Instincto-Lehre, daß darin Stoffe enthalten sein müssen, die mein Körper unbedingt will und braucht. Als ich den köstlichen Käse dann aß, wurde ich leicht fiebrig und roch mein Urin eindeutig nach Antibiotica! Nach einer Woche aß ich denselben Käse wieder und es passierte gar nichts mehr. Auch später noch auftretende Krankheitssymptome, die man heute gerne der Milch anlastet, verschwanden nach einiger Zeit. Da hatte ich begriffen!
Daß eine Mutter (Mensch oder Tier) in der Lage ist, Abbauorganismen gegen technische und auch andere Gifte zu bilden, ist eigentlich bekannt. Somit gibt die Mutter über ihre Milch einen Schutz (psychisch Trost) gegen alle bösen Einflüsse. Milch ist, wenn man sie von der Entsprechungslehre her betrachtet, materieller Ausdruck bzw Emanation von Liebe, dh eine spezifisch weibliche Gabe, von der ich, wie schon im letzten Brief angedeutet, der Meinung bin, daß sie nicht nur für Kinder gedacht ist, sondern, zumindest unter Naturbedingungen, auch für den Mann, der dafür ebenfalls seine spezielle Milch an seine Frau abgibt, so daß ein gegenseitiger Austausch, ein perfekter Energie-Kreislauf, ein gegenseitiges sich Ernähren des Liebespaares stattfindet, bei dem kein Teil zu kurz kommt und im Übrigen sogar verhindert wird, daß Schwangerschaft entsteht. Jener perfekte Austausch vor allem auch feinststofflicher und -geistiger aurisch-gegenpoliger bzw ergänzender Energien wäre m.E. die erstrebenswerteste bzw höchste aller natürlichen Ernährungsmethoden, erreichbar von vollkommen regenierten Paaren in vollkommen natürlich-reiner Umgebung. Die dabei sich entwickelnden Fähigkeiten zur metaphysischen Transmutation und Verklärung würden ein solches Paar zu allem fähig machen und zum beliebigen Bewohner aller diesseitigen und jenseitigen Welten werden lassen.
Ob Deine Brustmilch für Dich selber nützlich sei, war eine weitere Deiner guten Fragen: Hier machten wir die Erfahrung, daß Schwangere und Stillende unter einem besonderen Eigen-Gesundheits-Schutzmechanismus zu stehen scheinen. Allerdings mußte beobachtet werden, daß dieser Gesundheitsschutz nach der Schwangerschaft und wieder in anderer Form auch nach dem Abstillen nicht nur verschwindet, sondern sich in dieser Phase auch erheblichere (Ausscheidungs-)Krisen einstellen können, die auf bestimmte, spezifische Depotbildungen während der Zeit bis zur Geburt und noch einmal bis zum Abstillen schließen lassen. Da eine Schwangere ja nicht nur den Zellneubau des Kindes zu leisten hat, sondern auch noch die Ausscheidung des gesamten kindlichen Stoffwechsels, darf angenommen werden, daß durch Schwangerschaft Entgiftung/Regeneration der Frau eher verhindert wird und sie nur deshalb bis nach der Geburt psychisch und physisch stabil erscheint. Auch das Stillen kann unter zivilisatorischen Bedingungen noch ausreichend sein, Entgiftungskrisen bzw die während dieser Zeit angestaute oder auch noch von Früher stammende Depotentleerungen zu verhindern. Erst einige Zeit nach dem Abstillen wird’s „kritisch“! – Und da wird frau dann gerne einfach wieder schwanger!

Ob und welche Probleme bei alledem durch Eigenmilchtrinken behoben werden können, müßten wir noch genauer untersuchen. Ich möchte jedoch jegliche Milchtherapie, auch die Eigenmilchtherapie immer als erlaubt und positiv bzw natürlich bezeichnen, während ich andere wie z.B. Urin-, Hydrocolon- oder Eigenbluttherapien bereits als manipulativ, nicht mehr natürlich/erlaubt betrachte. (Ich werde über die verschiedenen Therapieformen noch extra schreiben)
Ohne Frage ist auch, daß Deine Milch für alle anderen Menschen heilsam sein kann, und zwar desto mehr, als jene unter den gleichen Ernährungs- und Lebens- bzw Vergiftungsbedingungen stehen. (Also Mann und Kinder.) Es ist daher ratsam, den Milchfluß einer Frau möglichst lange zu erhalten und am besten niemals versiegen zu lassen. Wie Laktation sogar ohne Schwangerschaft aktiviert und gefördert werden kann, war und ist Gegenstand meiner lebens- und liebeskundlichen Forschungen, die ich fortsetzen möchte, sobald dafür wieder Frauen verfügbar sind.

Doch noch einmal zur Tiermilch: Da Lieb(es)-Frauen-Milch in dieser Zeit kaum mehr vorhanden ist und alle heutigen Lebensbedingungen denkbar schlecht sind, müssen unserem Milchvieh besondere Aufmerksamkeit, Pflege und Wert geschenkt werden. Daß bei speziellen Giften vor allem die Milch selbst gehaltener Tiere wertvoll ist, und gekaufte Rohmilch, insbesondere unter den heutigen Produktionsbedingungen und bei Impfung, niemals auch nur annähernd gleichwertig sein kann, geht bereits aus Obengesagtem schlüssig hervor. (Pasteurisierte oder gar ultrahocherhitzte Packungsmilch scheidet natürlich grundsätzlich aus!) Wenn ein Tier in irgendeinem Punkt widernatürlich ernährt wird oder auch anderweitig leidet, kann/wird sich das ebenfalls auf den Konsument übertragen. –  Dieser Effekt ist natürlich nicht nur auf unsere Tiermilch beschränkt. Als die Mutter meiner Kinder zuletzt zur Kochkost zurückfiel, war das für meine kleinste Tochter eine traumatisierende Zeit. Als ich die Einjährige damals dann endlich aus ihren Armen (samt Kneipe und Stadt)  befreien und zurück zu mir aufs Land holen konnte, hatte sie extrem gelitten und bekam Schreikrämpfe vor Angst beim ins-Bett-gehen. Ich mußte sie so lange aufrecht halten, bis sie eingeschlafen war. Nach einigen Tagen Ziegenmilch war sie dann wieder wohlauf und ist es bis heute.
Vielleicht noch zu bemerken ist, daß die Bedürftigkeit gegenüber Milch nicht bei beiden Geschlechtern gleich groß ist. Es ist hier kein Platz, alles zu erklären, doch behaupte ich halt einfach mal, daß es für die (erwachsene) Frau (eines Mannes) kein besonderes Problem ist, wenn sie keine Milch bekommt, wohl aber für den Mann! (Ich habe sehr liebe Veganfrauen kennengelernt, doch bei den Veganern oft sehr bedenkliche Zustände erlebt.)
Ebenfalls können noch einige weitere konsumweltliche Wissenslücken im Zusammenhang mit der Milch nur kurz angedeutet werden: Es ist z.B. ein großer Irrtum zu glauben, vom Tier produzierte Nahrung bzw Liebeskost wäre in irgendeiner Form niedriger oder minderwertiger, schmutziger,… als Pflanzenkost. Das exakte Gegenteil ist der Fall! – Da es sich beim Tier ja um ein weit höher entwickeltes Lebenswesen handelt als bei der Pflanze, ist es auch in der Lage, wesentlich hochwertigere, höher transformierte Nahrung zu erzeugen.

Macht Vegankost geistig reger? – Verglichen mit der üblichen Kochkost kann man dies unbedingt bejahen. Verglichen mit unserem Ernährungssystem ist es so, daß Vegankost Menschen nur vordergründig geistig reger zu machen scheint. Dieser Schein beruht vorwiegend auf dem damit verbundenen Fasten- bzw Mangeleffekt. Ein Mensch fühlt lediglich, was in seinem Blut zirkuliert, nicht aber, was in seinen Zellen abgespeichert, begraben liegt. Somit erscheint man fit, wenn der Organismus quasi (z.B. aus Mangel an Baumaterial) nichts zu tun hat und „faulenzt“. Ein zweiter Irrtum ist, daß diese Wachheit oder sogar Überwachheit geistig höherstehend sei. Sie ist vielleicht intellektueller, oder auch der absoluten Vergeistigung bzw dem „Abheben“ oder Psizustand (letztlich Tod) näher, doch ist dieser Zustand eigentlich ein Not- und Alarmzustand, der nicht zu lange beibehalten werden sollte, weil es ansonsten an der Erneuerung, Weiterentwicklung, Erdung, Herzenswärme, Lust und Liebe, am weiblichen Lebenspol,…mangelt. Ein jeder Mann kann durch Ernährungswechsel binnen weniger Tage, Wochen oder Monate in diesen sogenannten Einweihungszustand gebracht werden. Was er dann tut, wen er trifft und wohin er sich wendet, richtet sich jedoch dann nach seiner bisher erworbenen Zellbeschaffenheit, die durchaus gekoppelt ist mit seiner sogenannten geistigen Orientierung. Um es kurz zu sagen: Bei den allermeisten Zeitbürgern würde dieser Versuch in Zuständen enden, die Psychiater eindeutig als pathologisch bezeichnen (und zwangsbehandeln) würden bzw aus Verbindungen mit dem Totenreich bestehen. Du kannst, wenn wir es bildlich umschreiben wollen, den Mann als Navigations- und Steuerungs-System einer menschlichen Weltraumrakete sehen, die Frau als Motor und Energieaggregat. Ist diese Rakete beim Start nicht haarscharf korrekt ausgerichtet bzw liegen Fehler in der Steuerung und Programmierung vor, dann schafft die Rakete das Verlassen des Orbits nicht, sondern stürzt nach einem mehr oder weniger großen Höhenflug ab. – Viele Männer glauben, den Weg zu kennen und nach oben zu gehen, doch haben sie aufgrund ihrer fehlenden Regeneration und Natureinweihung nicht die geistig-korrekte Ausrichtung, die ihnen quasi den interplanetaren Flug erlaubt. Und dazu verhilft eben kein Studieren, Plagieren und die Lebensgesetzte nur teilweise erfüllen wollen, sondern nur wirklich naturpraktisches Leben, dabei gut und reichlich essen und trinken, und anschließend seine Lasten abbüßén, sein Kreuz tragen.
Beuten wir unsere Tiere aus? – Der nächste Irrtum ist der, zu glauben, Tiere würden in irgendeiner Weise ausgenützt oder ausgezehrt. In unseren Gartenparadiesen leben auch Tiere weit besser und glücklicher als alle Menschen in der Ziv! – Unter vollen Naturlebensbedingungen ergibt sich solch eine enorme Lebens- und Liebeskraft bei allen weiblichen Organismen, daß im Paradies, wie es im Wort steht, wirklich Milch und Honig fließen, und diesbezüglich keinerlei Mangel, Geiz oder Schwäche, Liebe auch in dieser Form zu schenken, bestehen. – In diesem Zusammenhang muß außerdem noch betrachtet werden, daß die gesamte Schöpfung, dh alle Natur, der gesamte Planet mit seiner gesamten Pflanzen- und Tierwelt, zu nichts anderem geschaffen ist, als den Menschen hervorzubringen, zu ernähren, ihm zu dienen. – Freilich nicht in dieser Weise, wie sich der moderne Mensch heute ihrer bedient!

Es ist sicherlich so, daß etwa Milchkühe in der Massentierhaltung nicht unbedingt das schönste Leben haben! Andererseits werden sie ja möglichst vollwertig und deftig ernährt bzw optimal gehalten, damit sie so viel Milch geben können. Leider werden dabei oft auch nicht lautere bzw natürliche Mittel zur Mast bzw Medikation (=Vergiftung) verwendet. Solches wäre eigentlich zu verbieten, da es gesetzlich betrachtet den Tatbestand der Körperverletzung vor allem auch des Konsumenten erfüllt. Ein Grund, deshalb nur pflanzlich zu essen, sehe hierin dennoch nicht, da ja wohl niemand der Ansicht sein wird, daß es den Pflanzen in der heutigen „mordernen“ Landwirtschaft auch nur einen Deut besser ergeht! Ergo: Die bessere/beste Nahrung findet sich heute nicht mehr durch besseren Einkauf, sondern durch Eigenerzeugung!
Liebe S…., ich hoffe daß ich einige Deiner Fragen beantworten konnte, wenn nicht, stelle sie bitte noch mal oder komme auf Besuch. Denn es gibt da Dinge, die ich nicht nicht niederschreiben kann und darf. Wenn Du noch weitere VeganistInnen bzw Interessierte kennst, darfst Du meine Schriften gerne weiterleiten.
Herzliche Grüße, Reinhold Schweikert

Veganer

„Er zog in sich ein, um sich einzusperren“, diese Zeile samt Überschrift las ich neulich in einer Zeitschrift im Traum und nahm das zum Anlaß, zu diesem Thema noch ein Nachwort zu schreiben. Die Menschen von Heute gaben sich unzählige Gesetze, die Gott ihnen nie gab. – Du sollst Gott lieben, heißt es im ersten Gebot, und Deinen Nächsten mehr als Dich selbst, im zweiten. Diese beiden Gebote beinhalten im Kern bereits alle anderen Gebote. Gott lieben heißt SEIN Gutes und Wahres an erste Stelle setzen, als erstes tun vor allem anderen. Weitere Gebote sollten, zumindest im neuen Zeitalter bzw in unseren Kreisen wieder paradiesisch-natürlich lebender Menschen nicht mehr gegeben werden müssen. Ich meine sogar, daß wir sehr darüber wachen müssen, daß nicht immer noch neue Falschgesetze erlassen werden, von Niemandem! – Auch und erst Recht nicht innerhalb der uns von der Natur und damit von Gott gegebenen Nahrungsauswahl. Wer keine Milch trinken will, soll das gerne tun. Doch bitte daraus kein Gesetz machen oder gar die Milchtrinker ächten wollen! Seit mehr als 25 Jahren essen wir ausschließlich roh und halten dabei glückliche Milchtiere. Sie geben mehr Milch, als ihre Jungen trinken können. Auch legen unsere Hühner weit mehr Eier, als sie ausbrüten. Das ist keine „Überzüchtung“, sondern entsteht durch Überschuß an Kräften und Säften eben durch unsere gute Haltung, Behandlung und Fütterung! Alle Völker, vor allem in den Nordländern, nutzen seit Anbeginn auch diese Nahrungsquellen. Wo sie es nicht tun und auf Fleisch zurückgreifen, verkommen sie zu einander gegenseitig mordenden Barbaren und niedergeistigen Primitiven! Liebeskost (Milch) oder Blutkost (Fleisch), Himmel oder Hölle, so heißen auch hier letztendlich die beiden Alternativen. Denn reiner Veganismus wird im Norden kaum durchgehalten und ist dort auch nicht sinnvoll. Wenn aus der Rostkostbewegung zuletzt eine Veganistenbewegung würde, würde sich daraus eine neue Art der Diktatur aufbauen. Es würde sich nichts entscheidend verbessern. Es würde das, was wir als paradiesisches Leben erfahren haben, sich nicht entfalten können, sondern es käme lediglich zu neuartigen Gefängnissen, in die sich Menschen zuerst in sich selbst und dann auch wieder gegenseitig einkerkern und am wahren Leben und Lieben hindern würden.

Zu P.I.System/Gesundheit

Natürliche und widernatürliche Therapieformen

Überblick über den großen endzeitlichen Medizinschwindel

Man trifft in dieser Zeit kaum mehr auf Menschen, die sich nicht in irgendeiner Weise therapieren ließen oder lassen. Da fast keine der derzeitigen Therapieformen mehr natürlich und wirklich heilsam, oder auch nur unschädlich ist, lohnt sich deren Auflistung und Vergleich:

A Widernatürliche Therapieformen/ sog. Schulmedizin:

1.Medikamentöse Therapien/Impfungen: Hierbei werden Kranken oder sogar (vorbeugend) Gesunden Mittel zum Einnehmen verabreicht oder eingespritzt, bei denen es sich zumeist um giftige Chemikalien bzw künstlich erzeugte Substanzen handelt. Die Wirkung dieser besteht in der Veränderung oder auch Beseitigung aufgetretener Krankheits-Symptome wie etwa Fieber, Schnupfen, Schmerzen etc. was dann als Heilung mißdeutet wird. In Wahrheit handelt es sich hierbei jedoch oft ediglich um die Unterbrechung von körpereigenen Reinigungs-, also der wirklichen Heilungsprozesse, die nun mal mit Fieber, sogenannten Entzündungen, eitrigem Ausfluß, Geschwüren,… einhergehen und bei denen es stets sogenannte Krisenhöhepunkte gibt, während denen der Leidende hilfebedürftig erscheint. Bei der medikamentösen Verabreichung von Giften (=widernatürlche Substanzen) geschieht neben dem Abbruch einer Reinigungsfunktion und daher Verhinderung von Ausheilung/Überwindung einer Krankheit (=Heilungsprozess) zudem eine Neuvergiftung und Schädigung des Organismus, die je nach Giftigkeit der Chemikalien schwere und zuletzt schwerste Folgen haben kann! Das Medikament hindert den Körper (und damit auch Geist und Seele) also nicht nur an der Heilung seines Problems (=Durchleben eines Lernprozesses), sondern schädigt an weiteren Stellen. Die giftigsten jener Medikamente, die körpereigene Ausscheidungsfunktionen ggf sogar über Jahre hinweg stillegen können, werden als „Impfungen“ verabreicht. Unter ihrem Gifteinfluß werden bestimmte Krankmacher nicht mehr ausgeschieden und können sich daher über die gesamte Zeit des „Impfschutzes“ hinweg zur gefährlichen, tödlichen finalen Dosis akkumulieren. Die „Nebenwirkungen“ und Nachwirkungen von Impfseren können deshalb sogar die genetische Integrität einer Gattung treffen und nach einigen Generationen zu („unerklärlichen“) Massensterben/Seuchen und Ausrottung führen. Geistig und psychisch betrachtet verändern sie einen Menschen radikal, setzen Blockaden, beeinträchtigen das Lern- und Entwicklungsvermögen,… tragen sie wesentlich dazu bei, aus selbständig denkenden Menschen idiotisierte, roboterisierte Sklaven der Konsumwelt zu machen. Bewirkt wird diese Idiotisierung auch durch die Abtötung von Gehirnzellen in der Folgezeit von Impfungen mit hochtoxischen Seren.

Solange Sinn und heilendes Wesen von Krankheit als solche  nicht begriffen werden, kann mittels der Lüge von den „bösen Bakterien“ und „ansteckenden Seuchen“ das größte Geschäft und wohl auch der größte Betrug der Moderne weiterblühen! Die Entlarvung jener Lüge gelingt nur sehr schwer, da der/die Sucht-/Konsumwelt-BürgerIn widernatürliches Leben und Essen mehr liebt als Gesundheit und Wahrheit.

2. Operative Eingriffe: Die Moderne erlaubt sich nicht nur, den in heutiger Zeit notorisch fehlernährten Körper des modernen Menschen beliebig zu vergiften und unter Drogen zu setzen, wenn er nicht (mehr) funktioniert wie er soll, sondern auch noch zu zerschneiden. – So werden Körperteile, an denen Krankheitsherde bestehen, einfach entfernt, nicht mehr funktionierende Organe ausgetauscht, Wucherungen/Geschwüre weggeschnitten. Hierzu Grundsätzliches: Der menschliche Organismus und Körper ist in allen seinen Teilen perfekt angelegt und keinerlei „Korrektur“ bedürftig! Jede Operation bzw Zerschneidung/Zerstümmelung hinterläßt nicht wieder gut zu machende Schäden! Bei naturrichtigem Lebens- und Ernährungswandel entstehen keinerlei „Krankheiten“ oder/und werden bestehende geheilt! Der Körper eines Menschen ist sein unantastbares Eigentum, aus dem nach seinem Tode aus allen Teilen jener ewige Leib gebildet wird, den wir Seele nennen und der ein ewiges Leben weiterführt. Jegliches operative Manipulieren am menschlichen Körper hat deshalb auch fatale karmische Folgen! Wenn Menschen Organe entnommen und anderen wieder eingesetzt werden, ist solches als Frankenstein’sche Leichenfledderei zu betrachten und führt alle Beteiligten direkt ins Inferno (höllischer Zustand)! Auch die Bluttransfusion ist zu ächten, da bei dieser ähnlich enge Verbindungen zum Spender geschlossen werden, wie das bei einer Samenübertragung/Hochzeit geschieht. – Da die Ursachen jeglicher Krankheit (widernatürliches Leben und Essen) bekannt sind und es dabei weder Zufälle noch Unschuldige gibt, sind Erkrankungen als Folgen von Untaten gegen die Natur- und Gottesordnung zu erkennen und zu bewerten, deren Tragen als Buße und Sühne bzw Anleitung zur Besserung zu erkennen, und deren natürliche Ab- und Ausheilung oder den Tod geduldig zu erwarten.

3.Bestrahlung: Radioaktive Bestrahlung ist ähnlich der Operation und Medikamentation als fehlerhafter und verbotener Irrweg einer „Medizin“ zu ächten, die aus Menschen Zombies macht, bevor sie sterben dürfen! Es ist stets zu bedenken, daß im Hinblick auf sein ewiges Leben nicht die Lebenszeit eines Menschen zählt, sondern der Zustand, den er bei seinem Ableben erreicht hat! Weshalb hier jegliche „kunstmedizinische Verlängerung“ des Lebens sehr kritisch betrachtet werden muß, vor allem, wenn dabei eine Verschlechterung seiner Persönlichkeit, seines Seinszustandes bewirkt wird.

Widernatürliche Therapieformen haben die gemeinsame Grundlage und Ausrichtung, daß ihre AnwenderInnen nicht erkennen (können oder wollen), daß sie nicht krank, sondern vergiftet, süchtig, oder aber mangelernährt sind bzw widernatürlich leben, arbeiten und essen wollen oder glauben es zu müssen. Diese fehlerhaften und betrügerischen Therapieformen, die nicht heilen, sondern dem Organismus medikamentös oder operativ quasi eine Peitsche verabreichen wollen, damit er weiterhin stillhält und eine bestimmte widernatürliche Schändung ohne Gegenwehr, ohne Krankheits-, Ausleitungs-, Reinigungs-,… Reaktion,… bis zum bitteren Ende erduldet, sind eine der Grundvoraussetzungen und damit Hauptursachen der heutigen natur– und gottfernen Zivilisation. Widernatürliche Therapieformen und damit die Manipulationen von Menschen durch Chemikalien in sogenannten Medikamenten, Nahrung, Atemluft und Wasser, sowie die künstliche Lebensverlängerung mittels Chirurgie (Operation, Transplantation,…) bei Menschen sind daher Ermöglicher und damit auch Hauptverursacher aller Entartung und Schlechtigkeit der endzeitlichen Konsumgesellschaft und als solche zu erkennen und zu ächten!

B  Natürliche(re)/naturnahe Heilmethoden im Vergleich

Liebe/r Leser/in: Ich habe im Folgenden versucht, durch Gliederung in verschiedene Gruppen mehr Übersicht und Bewertungsmöglichkeiten zu schaffen, was mir aber dann letztendlich doch nicht mehr so gut gelungen ist, da viele dieser Therapieformen in verschiedener Weise angewendet werden können. Wichtig ist aber ja nicht diese Zuordnung, sondern daß die notwendigen Maßstäbe und Kriterien zur Bewertung transparent werden, so daß damit möglichst jede Therapieform in Wert und Wirkung begriffen werden kann. Verständlicherweise kann und will meine kleine Arbeit hier nur Denkansätze schaffen und keinerlei Ansprüche auf Vollständigkeit erheben.

  1. Substitive Therapien: Hiermit sind jene gemeint, bei denen eine Mangelsituation behoben werden soll. (Orthomolekulare) Medizin und Naturmedizin behandeln mit Mineralstoffen, Vitaminen, Nahrungsergänzungsmitteln, Präparaten… Diesbezüglich statthaft im Sinne der Lebensordnung sind jedoch nur natürlich, also auch ohne Hitze, Destillation,… gewonnene Mittel bzw Nahrungskomponenten. Ganze, nicht isolierte, nicht konzentrierte sind stets vorzuziehen. (Also etwa frische Salatköpfe statt isolierte Vitaminpräparate.) Ebenfalls ist zu berücksichtigen, daß in vielen Fällen, in denen Mangelsituationen auftreten, diese auch durch antinatürliche Lebensumstände bzw Vergiftungen verursacht werden, da letztere die Assimilation von Nährstoffen aus der Nahrung behindern können. Somit sollten in jedem Falle auch Lebensstil und -Umwelt verbessert werden.
  1. Reinigende Therapien: Diese Gruppe umfaßt auch verbotene naturgesetzwidrige Methoden, wenn hierbei innere Teile des Organismus (meist mechanisch oder gar operativ) „gereinigt“ werden, die so nicht zu reinigen sind. So z.B. bei der sogenannten Blutwäsche. (Man hat durch natürliche Nahrung und Leben zu reinigen!) Letztendlich kann sogar eine Krebsoperation in diese Gruppe gereiht werden, weil dabei der Körper von seinem Dekadenz- Zellenballast „gereinigt“ wird. Der Vorwand, solche Therapien würden das Leben verlängert werden, muß hinterfragt werden: Welches Leben? Und was wird während dieser Zeit der Verlängerung tatsächlich verbessert?

Etwas positiver zu bewerten ist unter Naturheilkundigen die Hydro-Colon-Therapie, bei der mittels Darmspülungen der Darm gereinigt und das Befinden eines Menschen verbessert werden kann. Doch sollte auch da besser nachträglich ein natürlicher Lebens- und Ernährungsstil eingeschlagen werden. Ansonsten fungiert diese Therapieform ebenfalls lediglich als Mittel, fehlerhafte Lebens- und Ernährungsformen weiter zu führen und wirkt somit kontraindikativ. Selbst diese bereits naturnahe Therapieform ist also im Sinne der Lebensordnung noch nicht ganz korrekt. Im Körper sollte eigentlich prinzipiell nicht manipuliert werden, zumindest nicht mechanisch. Wer hingegen bestimmte Körperfunktionen durch Auswahl spezieller Nahrungsmittel stimulieren will, wie etwa durch die Aufnahme von aphrodisierenden Komponenten, verordnet sich eine stimulative Therapie. Wenn jedoch etwa Giftpflanzen genommen werden um Würmer abzutreiben, würde ich das eher als manipulative Therapie bezeichnen. Gegen reinigende Wasseranwendungen außerhalb ist selbstverständlich nichts einzuwenden. Ebenfalls sind alle (Heil-, Kräuter-, Schlamm,…)Bäder, bei denen zusätzlich stimulative oder über die Haut ernährende Substanzen in Naturform in Wasser gelöst oder direkt auf die Haut gebracht werden, positiv zu bewerten. Alle Waschungen und Bäder sollten jedoch stets mit „lebendigem Wasser“, das heißt nicht über 42%C erhitztem Warm- oder Kaltwasser bereitet wurden, das zudem möglichst nicht aus einer (langen) Rohrleitung geflossen sein sollte. (Anm.: Gegen diese Kriterien wird in Städten und Ballungszentren bzw in allen „modern“ eingerichteten Sanitäranlagen verstoßen, weshalb dort Bäder kraftzehrend wirken  – Teebeuteleffekt!)

3. Manipulative und stimulative Therapien: Die bewußte Nahrungsauswahl bzw Aufnahme jeglicher natürlichen Nahrungskomponente zur Erreichung eines gewünschten Effekts sollte prinzipiell noch voll und ganz als im Rahmen des Erlaubten betrachtet werden. Selbst gegen die Eigenanwendung von Giftpflanzen in geeigneter Dosierung sollte nicht gesetzlich vorgegangen werden. Das Anbauverbot etwa von Schließmohn bedeutet für jeden Selbstversorger eine große Beeinträchtigung und Behinderung, da ja diese Pflanze nicht in erster Linie als Schlafmittel, sondern deren Samen als einfach anzubauende wertvolle Ölsaat fungieren. Ähnlich ist es beim Hanf. Aus all den als giftig bekannten Pflanzen können und dürfen in naturrichtiger Anwendung (ohne jegliche Anwendung von Hitze und elektrischer Maschinen) alle guten und sinnvollen Anwendungen erschlossen werden. Es ist hierbei lediglich eine Frage der Dosis, ob etwas zum Gift bzw zur Droge wird, oder aber als Heilmittel, wertvolle Nahrungsergänzung, Stimulans, kosmetisch,… Anwendung findet. Die Verantwortung im Umgang mit allen Mitteln in und aus der Natur soll und muß stets beim mündigen Menschen liegen. Natürlich wollen diejenigen, die ein Interesse an der Unterjochung und Versklavung des Menschen haben, seine natur– und gottesrechtliche Eigenverantwortung stets ab– und übernehmen. Solches versuchen die Internazis über die Pharmakonzerne und alle an diesen Beteiligten, die bereits heute am liebsten auf alle Giftpflanzen und Giftpilze auf dieser Welt ein Monopol bzw ausschließliches Nutzungsrecht anmelden und den Menschen nicht nur von Naturgebieten aussperren, sondern ihm bereits schon den Eigenanbau von Gewürzkräutern und Knoblauch verbieten wollen. Man wehre solchermaßen tyrannischer Hochkriminaltät auf und von höchster Ebene! Naturrechtlich gesehen handelt es sich hier um nichts anderes als um internationale Drogenkartelle!  – Von Drogen und Drogenkonsum/–Mißbrauch muß prinzipiell immer dann gesprochen werden, wenn natürliche Substanzen erhitzt, gekocht, gefroren, gebraten, aufgebrüht, destilliert, bestrahlt, sterilisiert, zentrifugiert, extrahiert,… und dadurch von einem zellebendigen in einen zelltoten, von einem natürlichen in einen widernatürlichen Zustand gebracht, und danach auf irgendeine Weise vom Menschen aufgenommen werden! (Essen, Trinken, Rauchen, Inhalieren, Einreiben, Einspritzen,…)

–                     Sie haben mich hier völlig richtig verstanden, wenn ich hiermit auch jegliche Koch–, Brat– und Backkost als für Körper und Psyche schädliche, betäubende, irremachende,…Droge einstufe! Wer dennoch glaubt, er müsse aus irgendeinem „Sondergrund“ Ausscheidungsfunktionen seines Körpers medikamentös stoppen oder diesen vorübergehend schmerzunempfindlicher machen, dem empfehle ich zur einmaligen Anwendung gewöhnlichen Schnaps. Etwas besser wäre die Akupunktur!

Eine weitere bekannte Therapieform dieser Rubrik ist die Homöopathie, mit der ein Organismus durch winzige Mengen eines Stoffes reaktionsgesteuert werden kann. Wo es sich bei den homöopathisch erzeugten Mitteln um natürliche, also unerhitzte Substanzen handelt, können diese durchaus noch wohlwollend betrachtet werden. Wo nicht, ist auf jeden Fall naturgesetzlich unerlaubte Manipulation im Gange. Strenger betrachtet sind diese Mittel eher abzulehnen, da es stets besser dem Körper und Geist des Menschen überlassen werden soll, wann, wo und wie (schnell) er sich zu heilen bzw Stoffe auszuleiten gedenkt. Ähnliches gilt hier für die Akupunktur. Sofern diese hypnotisch-magnetische Wirkungsursache hätte, wäre sie außerdem als (grundsätzlich verbotene) magische Praktik  zu verwerfen.  – Als manipulativ zu betrachten ist auch die Urintherapie. Wenn dem Organismus genau das, was er gerade mit Mühe und Not ausgeschieden hat, oben wieder eingeschüttet wird, unterläßt er natürlich jeglichen weiteren Ausleitungsversuch. Weshalb diese „Therapie“ im Sinne der Verdrängung von Symptomen bzw Unterbrechung von Gesundungsprozessen zwar wirksam, aber nicht wirklich heilsam ist.

Unter die manipulativen Therapien müssen streng genommen auch viele Ernährungstherapien, ja, sogar viele Formen der Rohkosternährung eingestuft werden. Immer dann, wenn dem Körper absichtlich und mutwillig nicht wirklich in vollem Ausmaße alles gegeben wird, was er zum Aufbau von Neuzellen sowie zur Ausleitung von Giften und Altzellen an Energie, Mineralstoffen, Vitaminen, Mikroorganismen, Variation,.Verdaulicheit,… benötigt, muß man von Manipulation reden, die Suchtcharakter annehmen kann, sobald sich dabei Lasten anhäufen bzw Mängel entstehen oder auch nur bleiben. Wohl die gravierendste Form ist diesbezüglich das Fasten. Aber auch die sogenannte Trennkost trennt Nahrungskomponenten oft exakt so, daß der Körper sie nicht wirklich in Neuzellen umwandeln kann, weil dabei niemals gleichzeitig alle essentiellen Aminosäuren zusammen im Magen vorhanden sind. Auch Fruchtfasten und Monorohkost können, zumindest unter zivilisationsnahen Lebensbedingungen, ähnliche Wirkungen haben. Streng genommen könnte sogar die gesamte Vegankost dergestalt eingestuft werden, wenn und weil sie nicht in der Lage ist, vor allem alle zum Abbau von Technogiften notwendigen Mikroorganismen zu liefern. – Andererseits können wir innerhalb der Konsumwelt keine zu hohen Anspruchsniveaus aufstellen. Bestimmte höhere Therapieformen sind dort nicht mehr durchführbar und bleiben den in und mit der Natur lebenden Menschen vorbehalten.

Es soll und darf hier im Zusammenhang mit dem Begriff Vegankost jedoch keinesfalls der mißverständliche Eindruck erweckt werden, daß Fleischverzehr in irgendeiner Form gut oder gar notwendig sei, sondern lediglich auf den hohen Wert lebendiger Nahrung vom Tier in Gestalt von Milch, Honig und Eiern hingewiesen werden, die wir jedoch nur erhalten, wenn die betreffenden Tiere naturrichtig gehalten und ernährt werden. Der Verlust guter Milch und Eier durch die modernistische Vertreibung des Menschen weg von seinem Land und Garten wird für diese Menschheit, falls sie überlebt, aber wohl noch länger ein Ernährungsproblem bleiben.

4. Als rein stimulative Therapien betrachten wir allgemein alle Therapieformen, bei denen bestimmte Funktionen des Organismus wieder gekräftigt und angeregt werden sollen. Bekannt sind hier die Wasseranwendungen von Kneipp, (Fußreflexzonen-)Massagen, verschiedene Formen von Edelsteinanwendungen, sowie eine lange Reihe oft fernöstlicher Heilmethoden, bei denen auch sympathische oder innerlich-geistige Kräfte angewandt werden, und die teilweise bereits zu den Geistheilungs-Methoden zählen. Im Osten kennt man die Lehre von den Chakren. In und mit diesen sieben Energiezentren des Körpers werden die wesentlichen Funktionen des menschlichen Körper-Geist-Seele-Komplexes lokalisiert und behandelt. Die verschiedenen Methoden gehen meistens davon aus, daß eines oder mehrere dieser Chakren blockiert sind (aurisch gesehen ihre Farbe verloren haben) und somit der/die Betreffende in diesem Bereich krank, gefühlstaub oder -tot ist, dort Defizite, Verfälschungen aufweist. Je nach Art und Weise der Heilmethodik werden dann diverse diese Blockaden lösende Mittel angewandt, die von mechanischen (Akupressur, Atmung, Bewegung…) über stimulative (Musik, Bauch-/Tanz, Farben, Gerüche, Ur-/Schrei, Berührung, Liebe/Sexualität,..) bis hin zu geistig/geistlichen (Segnungen, Anrufungen, Gebet, Handauflegung, gute Literatur..) gehen. Die Anwendung solcher körperlichen oder geistigen Anregungen bleibe natürlich jedem Menschen frei überlassen. Es ist bei alledem jedoch entscheidend, dafür zu sorgen, daß in jenen Fällen, in denen Gegenstände, Flüssigkeiten, Mittel jedweder Art angewandt werden, es sich dabei stets um rein natürliche handeln muß. Ob man also zB Bachs Blütenessenzen anwenden sollte, ist bereits fraglich.. (Denn Destillate können nicht mehr wirklich als „natürlich“ anerkannt werden. Ansonsten wir ja auch den Schnaps zuzulassen hätten!) Ich würde diese Therapieform nicht wählen. – Auch wenn Edelsteine verwendet werden sollen, die bestrahlt oder erhitzt wurden, um diese oder jene Wunschfarbe zu erhalten, wäre ich bereits dagegen. Ebenso sind künstlich hergestellte Steine aus Glas oder Keramik zu verwerfen, auch, bzw erst recht, wenn sie „tachionisiert“ wurden.

Vorsicht Magie! – Es sind hier außerdem all jene Stimulanzien mit besonderer Vorsicht zu genießen, bei und mit denen irgendein magischer oder magieähnlicher Prozess vorgenommen wurde oder diese damit verbunden wurden. Ebenso sind all jene Praktiken zu vermeiden, bei denen irgendwelche Symbole und Zeichen, oder auch Zahlen, Nummern, Daten… mehr oder weniger magisch angewandt werden, vor allem, wenn diese nicht den (natur-)christlichen entsprechen und damit kein echter Gottesbezug hergestellt werden soll. – Selbst bei Verwendung christlicher Zeichen ist Vorsicht geboten, denn damit kann ebenfalls Schindluder getrieben werden durch allerlei „Zauberer“, die den Namen Gottes zu „Heilzwecken“ mißbrauchen, nach denen zwar Krankheits-Symptome verschwinden, jedoch andere, schlimmere nachfolgen können. In vielen solcher Fälle wird das Dämonion eingeschaltet! Aus gleichem Grunde Vorsicht geboten ist auch bei allen Therapien, bei denen Personen mit irgendwelchen Energien (z.B.Reiki) von „aufgestiegenen Meistern“ oder über Mantras, oder auch mittels irgendwelcher Eingebungen und „Durchsagen“ (Channelling) agieren. Solche Personen fungieren sehr oft als wahre Übertragungskanäle für jenseitige (Besessenheits-)Geister, die nicht zu den himmlischen gehören! Zu verwerfen aus demselben Grund ist auch jegliche Mantrameditation! (All diese Formen sind natürlich als geistig manipulativ einzustufen)

Vorsicht vor Beziehungen zu Fremdpersonen! – Insbesondere Frauen sollten auch bedenken, daß sie mit jeder Hinwendung zu jeglicher therapierenden Person eine je nach dem innere, seelische, karmische, sympathische, (Falsch-)Wissen aufnehmende, von anderen/m ablenkende, sich möglicherweise sexuell entwickelnde,… Beziehung zu einer Fremdperson eingehen, die erhebliche Folgen haben bzw sie von bisherigen Wegen und Zuständen abbringen kann. Zusätzlich sollte bedacht werden, daß bereits bei jeglichem Ortswechsel eine Veränderung stattfindet, die nicht nur den Organismus belastet, sondern fast immer mit zusätzlicher Vergiftung (Verkehrsmittel) und weiteren vordergründig unsichtbaren Komplikationen und Gefahren einhergeht, so daß all jene Therapieformen, die nicht zuhause bzw im eigenen Garten, in eigenem Lande und Stande (z.B. der Ehe, Familie,…) stattfinden, mit Bedacht angewendet werden sollten.

Im Falle jedoch, daß man/frau an einem Ort lebt, der als widernatürlich, gesundheitsschädlich… bezeichnet werden muß, sollte als erster Schritt eines jeden ernsthaften Sanierungssvorhabens ein Umzug in naturnähere Verhältnisse erwogen werden. Erst und nur dort heilen Mann und Frau sich dann zusammen als gegenseitige beste Therapeuten, die besten Heilmittel und Stimulanzien in ihren Lebensgärten selbst produzierend und anwendend! Diese sind: Alle natürlichen Stoffe und lebenspendenden Elemente der Erde (Luft, Sonne, Wasser,…), alle lebendige Nahrung vor allem von Nutztieren und Nutz-Pflanzen, dh ihre Blätter, Blüten, Samen, Früchte, Wurzeln in naturbelassener bzw nicht zellschädigend zu/aufbereiteter Form. Auch alle Wildpflanzen. Alle sympathischen körperlichen wie innerlich-geistigen zwischenmenschlichen Zuwendungsformungen einschließlich liebevoller Sexualität. Alle natürlichen Arbeiten und Betätigungen incl. musikalischen und künstlerisch/kunsthandwerklichen. – Mehr sollte man/frau nicht wollen!!!

  1. Geistheilung: Daß Geistheilung und Exorzismus zu früheren Zeiten mit großem Erfolg praktiziert werden konnten, ist aus vielen eindeutig belegten Berichten bekannt. (Man lese z.B. „Die wundertätige Kraft des Namens Jesus“ von Th.Wieser. Verlag A.Schmid/ pro fide catholica) Heute erscheinen solche im wahren Sinne des Wortes wunderbaren Heilwege verschlossen, und wir sollten die Ursachen hierfür ergründen: Jesus selber hat an mehreren Stellen in den Evangelien versprochen, uns die Macht zu geben, Dämonen auszutreiben und dabei als Wunder erscheinende, unfaßbare spontane Heilerfolge zu erzielen allein durch den festen Glauben und das Vertrauen auf IHN sowie die Anrufung SEINES Namens und Verwendung des Kreuzeszeichens! – Geistheilung ist also bei genauerer Betrachtung nichts anderes als Exorzismus, wobei nicht der Heiler, sondern Gott der Herr direkt befreit. Allerdings nur dann, wenn der Heiler mit IHM tatsächlich verbunden ist! – Was sehr oft nicht der Fall ist, weshalb auch durch sogenannte GesundbeterInnen schwere okkulte Belastungen bis hin zur völligen Besessenheit entstehen können. Eigentlich ja klar° – Wenn Gifte an ihrer Ausleitung und Abbuße gehindert werden, durch wen und wie auch immer, entstehen lediglich Entgiftungs-Staus und damit andere, ggf schlimmere, durch diese Methodik  meist psychisch-seelische Krankheitsbilder.  Der wirkliche Heiler zaubert, bespricht, magnetisiert… also nicht,  sondern versucht, beim Kranken die nötige Bereitschaft zur Reue, Verbesserung, Gutwerdung… samt Erneuerung der lebendigen Gottesverbindung zu unterstützen, zu wecken. Geheilt wird der Kranke dann durch seinen Glauben und durch seine dabei erfolgende innere Erneuerung und geistige Reinigung, wonach auch unmittelbar eine körperliche erfolgt, weil dabei all diejenigen Dämonen ausfahren müssen, die sich mit der Krankheit, dem Leiden im Kranken festgesetzt hatten. –  Es werden also Krankheitserscheinungen hier nicht mehr materiell, also etwa als Vergiftungen und Mangel-/Dekadenzsymptome betrachtet, sondern mit dem Einfluß von Totengeistern/Dämonen verbunden. Der Kirchenheilige Bonaventura schrieb: „Wenn Teufel Leiber hätten, würde sich die Sonne verfinstern, so zahlreich sind sie. Der Teufel schafft Lust zum Bösen und Unlust zum Guten. Er stellt das Gute für unmöglich hin und hetzt die Menschen gegen ihre Mitmenschen.“ – Tatsächlich sind die meisten Krankheiten von Dämonisierung begleitet und kann hier von einer Entsprechung zwischen Geist und Materie gesprochen werden. – Essen und leben nun die Kranken dekadent, weil sie besessen sind, oder sind/werden sie besessen, weil sie dekadent leben/essen? – Es muß hier davon ausgegangen werden, daß zuerst die geistige Ebene erkrankt und daraufhin erst die körperlichen Symptome erscheinen! Somit erscheint klar, daß jegliche echte Heilung zuerst auch eine innerlich-geistige sein muß, ebenfalls, daß hierbei durch Rückwendung zum wahren Gott, sowie echte, inwendige Reue und Buße tatsächlich alle Weichen anders gestellt werden und dabei die Besetzer mit aller Entschlußkraft und Entschiedenheit verjagt werden können, wonach auch heute noch oder wieder an Wunder grenzende Heilerfolge erzielt werden könnten, wenn, ja, wenn die Menschheit dieser Zeit noch in der Lage wäre und willens sein könnte, sich tatsächlich innigst inwendig zu bessern und zu reinigen, um damit die Religio, die erneute Rückverbindung mit dem Schöpfer, SEINEM Weg, SEINER Wahrheit und SEINEM Leben wiederherzustellen! – Warum die heutige Menschheit diese Rückorientierung in der Praxis des modernen Alltags nicht mehr schafft, ist allerdings schnell erklärt! Man bedenke doch allein all die widernatürlichen (und damit letztendlich höllischen) Manipulationen, denen dieser tagtäglich unterliegt wie: Mikrowellenbestrahlungen, Bildschirme, Fernsehen, Impfungen, Drogen, Süchte, Fehlinformationen, Zahnplombierung, Schlechtkost, Schlechtluft, Vergiftungen von Erde, Wasser und Luft,… Wie soll/kann ein durch all diese Schadeinflüsse geschädigter Organismus samt entsprechender Psyche auch nur noch annähernd die Fähigkeit aufbringen, sich korrekt auszurichten, dh an den wirklich einzigen Gott aller Zeiten und Welten zu wenden und dessen naturgegebenen Lebensweg in den Paradiesgarten auch nur anstreben wollen? – Bei all den beigebrachten Schäden und Mißbildungen seiner Psyche, gelingt es ihm meist ja nicht einmal mehr, sich anderen, niedergeistigeren, häretischen… Pseudo-Religionen bzw Pseudogöttern zuzuwenden, sondern besteht er/sie fast nur noch aus eitler Selbstsucht, Egoismus, Haß, Neid,.. und tendiert daher zu Satanismus, Atheismus, oder zu jenen modernen (Selbst-)Betrugsreligionen, bei denen der Mensch Zentrum aller Dinge, ja, Gott selbst zu sein glaubt! Ein völlig vom Dämonium durchdrungener Suchtmensch wird daher weder den Willen noch die Fähigkeit aufbringen, sich dem wahren Gott und wahren Leben aus IHM zuzuwenden, sondern lieber sterben, als sich bessern! Nur so erklärt sich auch, warum z.B. ein Krebskranker sich lieber durch schädlichste Operationen, Chemo“therapie“, Bestrahlung und zuletzt Morphine zu Tode martern läßt, als den Naturweg einzuschlagen!

Es sind daher all jene Krankheiten, die aufgrund von Zelldekadenz bzw Schlechtkost und widernatürlichem Leben entstanden, als zumindest von Besessenheit begleitete Phänomene zu verstehen. Nicht unbedingt von Besessenheit begleitet, jedoch immer noch vom Dämonium ausgelöst, sind lediglich Unfälle und deren Folgen, auch jene Schäden, die durch Überbeanspruchung beispielsweise eines Muskels (Sport, Spiel, Arbeit,…) ausgelöst werden. Auch die von Ärzten beigebrachten Verstümmelungen mittels Operation, wenn dabei lediglich etwas weggeschnitten wurde. Sobald jedoch etwas eingesetzt, implantiert wird, wird dabei Dämonisierung induziert. Auch wenn von (Zahn-)Ärzten etwa Plomben gelegt oder Implantate eingesetzt, folgt leicht Besessenheit in den betroffenen zu den Zähnen gehörigen Organen und Gehirnsektoren (Psyche) nach, da diese dann vom Organismus nicht mehr gereinigt werden können, weil es sich bei diesen Plomben wiederum um Widernatürlichkeiten bzw Langzeitdepots meist extremer Giftigkeit handelt, die sogar noch die Schadwirkung einer Impfung übertreffen können.

Geistig betrachtet sind also alle stofflichen Widernatürlichkeiten, Krankheiten, Vergiftungen, Entartungen und Dekadierungen des Körpers gerne Wohnsitz aller Falsch- und Bosheiten und damit von Teufeln und Satanen, deren Reiche und Bereiche (des Betruges) unermeßlich groß sind, da ja jeder Mensch, der jemals auf dieser Welt gelebt hat, nachtodlich immer noch in diesen Unterwelten weiterlebt und aus diesen auf dieseitig Lebende einwirken, ja, mit und in diesen leben will, wenn er sein eigentliches Ziel, den Himmel, nicht erreicht hat.

Wir müssen deshalb, wenn wir Geistheilung als Therapieform bewerten wollen, auch stets prüfen, ob diejenige Kraft, mithilfe derer geheilt werden soll, tatsächlich die eine, heilige Gotteskraft bzw Verbindung ist. Es gibt nur einen Gott, der in seiner Gestalt als Menschensohn vor nicht ganz tausend und tausend Jahren vom städtischen Neidvolk Jerusalems gekreuzigt wurde und den auch ich infolge meiner eigenen (Einweihungs–)Erlebnisse bezeugen kann. Und wenn im Worte Gottes erklärt wird, daß wir in SEINEM Namen den Teufel austreiben oder Kranken die Hände auflegen können, und sie danach gesund werden, so kann und dürfen geistige Therapieformen, die mittels Verwendung des Namens Jesus, der Handauflegung, des Kreuzeszeichens und von Gebeten zu IHM betrieben werden, nicht partout verworfen werden. Sobald da jedoch irgend eine andersartige Esoterie im Spiel ist, spielen das Dämonium bzw die Höllen bereits wieder mit! – Was in der Praxis sehr oft der Fall sein dürfte. Der angedeuteten Möglichkeit des Dämonenaustreibens in SEINEM Namen stehen außerdem andere Bibelstellen entgegen, die besagen, daß der Name des Herrn nicht mißbraucht und damit geschändet werden darf. – Was eben durchaus bereits mit einer jeden magisch-„sympathischen“  Besprechung oder gar Beschwörung in erheblicher Form geschieht,  zumindest, wenn diese  zur Weg-„Zauberung“ eines jeden Wehwehchens ohne innerlich-geistige Reue und Besserung geschieht.

Es ist hier zuletzt auch immer die Frage zu stellen, ob gewisse Krankheiten und Leiden dem Seelenheil eines Menschen nicht oft  nützlicher sein können als ihre Wegnahme. Diesem Einwand ist zu entgegnen, daß mit der Neuorientierung und Hinwendung zum Einen Gott, durch die und den ja die Geistheilung erst bewirkt werden kann, meist auch die Notwendigkeit entfällt, eine bestimmte Krankheitsform zur Buße und Bescheidung eines Sünders beizubehalten. – Es trifft jedoch, wie in vielen Berichten über Austreibungen belegt, durchaus zu, daß mit dem Ausfahren bestimmter Dämonen spontane Veränderungen und Heilungen stattfinden können.  –  Für den Normalfall und für den Normalkranken erscheint mir diese Heilform aber doch etwas zu plötzlich. Denn jeder sollte sich ja so lange gedulden und dabei bessern, bis er seine Gift- und damit Bußlast abgetragen hat. Nur dann und dabei ist eine Genesung nicht nur körperlich, sondern auch innerlich-geistig erfolgt.

  1. Natürlich-ganzheitliche Therapieformen: Bereits aus vorgehendem Kapitel geht hervor, daß eine ganzheitliche Therapie nicht nur den Körper, sondern auch Geist und Seele berücksichtigen soll und muß, wenn sie wirklich erfolgreich sein soll. Für uns ist längst klar, daß es außerhalb von sogenannten Paradiesgärten, dh ohne eigenes Selbstversorgersystem keine ganzheitliche und vor allem dauerhafte Heilung geben kann. Mit dem zivilisatorischen Lebenssystem sind Nahrung wie Leben stets mehr oder weniger naturfremd und damit mangelhaft und sterben deshalb alle Menschen einen frühen und mehr oder weniger elenden Tod. Ebenso muß erkannt werden, daß bei unserer Ideal- oder Lebenstherapie fungierende TherapeutInnen nicht länger irgendwelche fremde Ärzte sein können, sondern stets der/die jeweilige LebenspartnerIn, also für den Mann seine Frau und für die Frau ihr Mann sein sollen. Erinnern wir uns z.B. an die Funktionsweise der Edelsteintherapie, bei der durch Auflegen von Steinen mit bestimmten Farben die geschwächte Aura eines Kranken wieder belebt werden kann. – Weit mehr kann hier ein liebender Mann, eine liebende Frau aufrichten! Auch Vater und Mutter heilen ihre Kinder und Kinder ihre Eltern! Im weitesten Sinne heilt sich eine jede Gemeinschaft, ja ein ganzes Volk gegenseitig durch liebevollen Umgang kombiniert mit dem Tun alles Guten und Wahren. Vor allem heilt jedoch überall im gesamten Kosmos die natürliche Umwelt eines jeden Paradiesgartens. Dort hinein fließt quasi der lebendige Gottesgeist, den der Mensch noch verstärken, vermehren und veredeln, und zuletzt in Gestalt von Lebenskost als wahren „Leib“ und wahres „Blut des Herrn“ in sich aufnehmen darf. Für uns ist also Kommunion mit Gott nicht weiter mystifiziertes Sakrament, das nur durch Priester gespendet wird, sondern selbst für den Rationalisten erfaßbare vom Schöpfergeist und SEINER Lebensordnungsstrahlung ausgehende substantiell übertragbare Kraft, auf uns übermittelt durch alles, was aus diesem (nach SEINEM Bilde) und dieser gewachsen und geworden ist. Bereits der tägliche Anblick des lebendigen Grün im Garten kann verglichen werden mit der Wirkung eines schönen Smaragdes auf der Brust. Auch die vielen lieben Tiere spenden Lebensenergie. Mit alledem verglichen sollte das Grau der Städte, alles dort an Widernatürlichem und Falschem Angehäufte endlich als Lüge und Betrug, tödliche Krankheit, Verirrung, Hölle,… bereits an und in sich erkannt werden!

Zum Verständnis der Gottes–/Naturordnung (GNO): Als wissender Mann und Lebenslehrer und -Therapeut liebe, ehre, pflege und fördere ich daher alles, was durch den Gottesgeist, in und durch SEINE Lebensordnung be- und entsteht. Die gesamte Naturwelt, insbesondere alle Pflanzen und Tiere sind deshalb schön und gut, weil sie ihrem Wesen und ihrer Art gemäß gehorsam diesen Geist aufnehmen und in dieser SEINER Ordnung zu Schönheit und Leben erwachsen. Die Krone all dieser Schöpfung und Schönheit ist für mich als Mann die Frau! – Vorausgesetzt, sie ist bereit, sich ebenfalls der Natur- und Gottesordnung zu unterwerfen und dann und deshalb in und aus dieser heraus in all ihrer Schönheit zu erblühen. Ist sie hierfür nicht bereit und liebt und lebt sie die Widernatur, so erblaßt ihre Schönheit und erlöschen ihre Reize, ihre Liebeskraft, verwandelt sie sich zusehens zur widernatürlichen Teufelsbraut und Hexe. (Um es in alten Termini auszudrücken) Es ist also eine große Torheit, die Gottesordnung sowie den Mann/Therapeut, der eine Frau dahin führen kann und will, zu mißachten. Denn dieser Ungehorsam bringt den Tod des Körpers und der Seele!

Ergo: Es erscheint also hier ganz einfach und offensichtlich, wie und wodurch wirkliche, endgültige Heilung und Besserung nur geschehen kann, nämlich durch natürliches Leben und Lieben im Einklang mit der Gottesordnung, dh in und aus dem eigenen Paradiesgarten! Alle anderen vorangegangenen Therapieformen sind, vor allem wenn sie außerhalb von Lebensgärten praktiziert werden, letztendlich im besten Falle als Flickschusterei bzw Notlösungen zu betrachten. Unser Ziel liegt hierbei also nicht allein in der innerlich-geistigen Heilung, sondern dazu entsprechend auch der völligen Einswerdung des gesamten Leibes mit dem das All durchdringenden Gottesgeist, durch den und das wir erst wirklich Gotteskinder oder –Ebenbilder werden können. Im Gesamten betrachtet vermag unser Lebens-System (P.I.System) nicht nur Menschen, sondern mit ihm auch unseren Planeten zu heilen, indem er diesen in einen blühenden Garten zurückverwandelt.

P.I.System/Autor/Autobiographie

Gestraffte Lebensbeschreibung bis zum 35. Lebensjahr des P.I.System-Autors Reinhold Schweikert, zu damaligen Zeit auch unter div. Beinamen wie Reiner, Renier, „Leady“, Reny Razorblade, Rei, German king of punks, bekannt. (Fotos, Videos und Musik siehe Youtube)

Da ich hier kein dickes Buch schreiben kann, sondern mich auf solche Ereignisse, die nicht nur für mich, sondern auch für den Leser, die Gesellschaft, die Zukunft Bedeutung haben beschränken möchte, seien andere nur sehr kurz erwähnt und können auch viele Episoden und beteiligte Menschen nicht beschrieben werden:

Ich nenne in dieser mener Lebensgeschichte aus verschiedenen triftigen Gründen manche Menschen, mit denen ich zu tun hatte, beim Namen und andere, bei denen ich eher meine daß ihnen das nicht gefallen könnte evtl nur beim Vornamen oder gar nicht.

Gründe für Namensnennung können sein, daß ich mit diesen hiermit wieder Kontakt aufnehmen und ihnen bestimmte Mitteilungen und Angebote machen möchte, vor allem auch für den Fall X, über den ich ja in diesem Kurier ebenfalls schreibe. Etliche dieser Menschen, vor allem auch Frauen, mit denen ich ggf auch geschlechtlich verkehrte, kannte und kenne ich bis heute nicht beim Namen. Ich hoffe dennoch, daß sich über Andere vielleicht Querverbindungen zu diesen ergeben, insbesondere auch für jene, die vielleicht den modernen Medien gegenüber verschlossen blieben und ansonsten nie mehr von mir erfahren würden. Ich bitte daher um Weitergabe, falls LeserInnen weitere Personen aus meinem damaligen Kreis kennen oder „zufällig“ auf solche treffen. Ich möchte den Kontakt generell mit niemandem abbrechen, sondern wieder aufbauen und allgemein einladen, meine neue, heutige „message“ zu lesen und dann vor allem praktisch zu leben, zu erfahren, ggf sogar mit uns ein wieder einfaches, natürlich-freies Leben zu führen.

Meine Kindheit verbrachte ich meist sehr glücklich und idyllisch im Obstgarten meines Großvaters, Garten, Kramladen meiner Großmutter, mit dem Hund unterwegs in der wildromantischen Landschaft des Dornacher Riedes (Sumpfgebiet hinter Häckler Weiher/Blitzenreute, heute Fronreute genannt) auf dem Bauernhof meines dortigen Freundes Georg, etwas weniger idyllisch im Dorf Baienfurt bei meinen Eltern, doch dort ebenfalls bei meinem Freund Franz Schweizer auf dessen Bauernhof arbeitend und in den weiten Gebieten des nahen Altdorfer Waldes mit seinen vielen Seen und Teichen umherstreifend, teils Pilze suchend, teils angelnd oder badend. Die Volksschule belastete mich zunächst noch wenig, da wir einen Lehrer hatten, der mit uns täglich, fast hauptsächlich, Musik machte. Ich sang damals mit im Kinderchor, der sonntäglich die Messe begleitete. Wir waren eine gemischte Volksschulklasse, in der für uns Knaben der Umgang mit den Mädchen verpönt war. Dennoch schwärmte ich heimlich für einige der Mädchen, die ich sehr verehrte und vermutlich noch bis heute verehren würde, wenn ich eine davon wunschgemäß zur Braut bekommen hätte. Sie waren ebenfalls Musikerinnen und trugen die Namen Gabriele Mehrle, Maria Birnbaum und Jutta Schätzle.

Ende der Kindheit: Diese glückliche Kindheitsphase wurde für mich im 12.Lebensjahr schicksalshaft abgebrochen. Folgende Ereignisse brachten mich auf eine andere Bahn, auf einen Abweg bzw mächtigen Umweg, der weite Teile meiner Lebenskraft und –Zeit einforderte. Der erste Schicksalsschlag war der Tod meiner Großmutter, die für mich damals wichtiger als meine Mutter war, weil sie mir das bot, worin ich mich immer zuhause fühlte, das Leben auf dem Lande, im Garten, unter Tieren, in der Natur,… und vor allem auch die gute Kost aus Eigenerzeugung. Der zweite Schlag war die Versetzung ins Gymnasium der Stadt Ravensburg, und damit die weitgehende Entwurzelung vom Lande, der Abbruch meines Landlebens und meiner bisherigen Beziehungen sowohl zu den Freunden auf den Bauernhöfen (und damit auch vom dortigen guten Essen), als auch von meinen verehrten Wunschbräuten. (Die wohl bis heute nie von meiner Zuneigung zu ihnen erfahren haben.) Zu dieser Zeit ereigneten sich auch zwei Unfälle, die mein späteres Leben entscheidend beeinflußten. Zuerst ein Sturz von einem Holunderbaum ins „Hohlkreuz“, der mir den Atem nahm und mich bewußtlos machte. Nach einiger Zeit ein zweiter von einer Wäschestange, nach dem ich ebenfalls das Bewußtsein verlor und außerdem danach noch lange Zeit heftige Schmerzen, ein Stechen in der oberen Wirbelsäule, zwischen den Schulterblättern, auf Höhe des Herzens spürte. Erst mit der Pubertät bzw nach erfolgtem Wachstum wurden die Spätfolgen dieser Unfälle in Gestalt einer erheblichen Wirbelsäulenverkrümmung sichtbar.

Folgende Zeit nur kurz: Die Oberschule machte mich mit jedem Jahr mehr zum Idioten. Ich kann mich bis heute kaum mehr an diese Zeit im Gymnasium erinnern, da es eine völlig tote, stupide und lebenslähmende war. In Erinnerung blieben lediglich einige weitere Naturabenteuer, die ich durch Wildzelten und Fahrten mit einer Jugendgruppe oder unter Freunden, beim Angeln, Baden oder Pilzesuchen in den freien Zeiten, im Herbst auch immer noch im alten Obstgarten meiner verstorbenen Großeltern bei der Apfelernte,… erleben konnten. (Meine Eltern verkauften später diesen Garten, der das letzte Bindeglied an meine Heimat war, und bauten mit dem Erlös eines der mir verhaßten modernen Häuser in einer Neubausiedlung, in dem dann auch bald mein Vater erkrankte und an Krebs starb.)

Mein Hang und Drang nach Wald und Natur war zwar geblieben, doch gab es längst nicht mehr genügend Zeit dafür. Negativ erinnere ich mich auch an viele Krankheiten vor allem der Lunge, ständigen Vereiterungen zunächst der Mandeln, dann der Kiefernhöhlen, die nach einer Mandeloperation begannen und wiederum damit gipfelten, daß mir ein HNO–Arzt ein sogenanntes Nasenfenster, dh mit Hammer und Meißel ein Loch in die Rückwand dieser Nasenhöhle hinein in die Luftröhre schlug, durch das der Schleim abfließen sollte. Er floß auch ab, freilich direkt in die Lungen! – Woraus sich der Anfang einer tödlichen Situation ergeben hätte, wenn ich nicht dann einen gänzlich anderen Heilungsweg gefunden hätte. Doch darüber später.

Erneute Hinwendung zur Musik, Rockmusiker: Ein Erwachen und allmähliches Befreien aus diesem unlebendigen Zwangsschulalltag begann erst wieder mit der Pubertät samt erneuter Hinwendung zur Musik. Freilich diesmal nicht mehr im Kirchenchor! – Meine Eltern hatten mir im 14.Lebensjahr, ich glaube zu Weihnachten, eine Gitarre geschenkt und bezahlten erste Unterrichtsstunden in einer Musikschule. Nach wenigen Stunden konnte mir dieser Lehrer jedoch nichts mehr beibringen, da ich bereits den Musikstil wechselte und begann, bald sehr erfolgreich die mich begeisternden Lieder vor allem der angloamerikanischen Rock- und Bluesscene nachzuspielen. Mit meinem um zwei Jahre jüngeren Bruder begannen wir, anfangs noch mit Radios als Verstärker, die erste Band namens „Engerling“ zu gründen. Erste Auftritte in Kirchengemeindehäusern wurden mitsamt dem damals sich weltweit entwickelnden Rhythm’&Blues sowie Rock schnell immer erfolgreicher. Ich begann also schon mit 14 Jahren mit Auftritten und niemand ahnte, daß ich von dieser Zeit an weitere 14 Jahre auf der Bühne stehen würde und sich mein Leben wesentlich durch diese Musik prägen würde. (Mein Bruder spielt noch heute sogar in mehreren Bands.) 1969 spielten wir bereits regelmäßig zu sogenannten Jugentänzen in z.T großen Hallen. Der Zulauf war enorm, zumal es in dieser Zeit das, was sich später als Pop-, Tanz- und Discomusik mit kommerziellem Hintergrund ohne „message“, also mit keinerlei jugend-revolutionärem Hintergund entwickelte, noch nicht gab. Wir spielten immer mit viel Idealismus und leidenschaftlicher Hingabe, sowie unkommerziell und unbestechlich die besten uns bekannten Songs von Bands wie Deep Purple, Ten Years After, John Mayall, Jimmy Hendrix, Rory Gallagher, Cream, Rolling Stones, Led Zeppelin etc. Als Solo-Gitarrist und Sänger war ich dabei stets Frontman. 1970 spielten wir mit Engerling bereits den Jugendrutentanz in der Oberschwabenhalle. (Großhalle auf größtem oberschwäbischen Volksfest) Später gab es noch für kurze Zeit eine zweite Engerling-Formation mit drei Schlagzeugern, mit der wir fast ausschließlich Stücke von „Santana“ spielten, bevor wir nach einem Konzert mit einer weiteren Band Namens „Wullewazz“ sämtliche Vorbands auflösten und aus den besten Musikern beider Gruppen die Band COR gründeten, nun mit vorwiegend Deutsch gesungenen Eigenkompositionen, hauptsächlich geschrieben vom Komponisten Erhard Frick, der der geistige Schöpfer dieser Band war, während ich nach wie vor Frontman mit virtuoser Spieltechnik und viel Power war.

Schulende: „Cor“ wurde erst 1972 gegründet, weshalb ich nun noch einmal etwas in der Zeit zurück gehen muß, um mein restliches Leben bzw den Schulabgang/Abschluß zu schildern. Diese Schule hatte vor allem in den letzten Schuljahren vor dem Abitur bei mir/uns immer mehr jegliche Wertschätzung verloren. Sie diente zuletzt nur noch als erster Treffpunkt am Tag. Wir hatten einen Klassenlehrer, der sich so herrlich aufregte und (pardon) ein so köstlich bescheuerter Bilderbuchpauker war, daß er in jedem Paukerfilm zum Star hätte werden können. Er hieß „Dr.Hohl“ und wurde täglich durch irgend einen Streich in Rage versetzt, so daß er uns aus dem Klassenzimmer verwies, und wir dann unsere Schulzeit feuchtfröhlich beim Bier in den Gasthäusern der Stadt verbringen konnten. Das Klassenzimmer hatte im letzten Schuljahr nur noch 12 Stühle, obwohl die Klasse über 20 Schüler zählte. Aber man benötigte nie mehr! Da ich mich in einem reinen Jungengymnasium ohne Mädchen befand, konnten die den Unterricht unmöglich machenden Verhältnisse noch weit mehr ausufern. Unser Zusammenhalt war stets absolut und nicht zu brechen. Wir hatten damals gelernt, daß es völlig unerheblich ist, wieviel man lernt, weil, selbst wenn man nichts tut, das Anspruchsniveau einfach so weit heruntergeschraubt wird, bis sich wieder das von den Lehrern wunschgemäß angestrebte Notengefälle von 1 bis 6 ergibt. Somit taten einfach alle nichts. Worauf die Lehrer von „Leistungsverweigerung“ sprachen und eine Konferenz nach der anderen einberiefen, um zu besprechen, wie unsere Klasse trotz allem so durchs Abitur gebracht werden kann, daß nicht zu viele durchfallen. (Was ja den Lehrern angelastet worden wäre.) Verschiedene Maßnahmen waren die Folge: Man importierte einen „Streber“ mit Notendurchschnitt 1,0 aus einer Parallelklasse, der das Niveau der Klasse heben sollte. Doch der Ärmste aus bestem Hause überstand diesen Transfer psychisch nicht und wurde deshalb später leider kein Atomphysiker mehr, wie geplant.  Man senkte dann auch mit jeder Klassenarbeit, die trotz des Strebers immer noch den Klassendurchschnitt 5 nicht unterschritt, weiter das Anspruchsniveau, um zu besseren Anmeldenoten vor allem im Fach Mathematik zu kommen, das so ganz und gar nicht mehr zu unserem losen Gemüt paßte. Das jeweils niedrigere Niveau war freilich dann stets immer noch zu hoch, so daß man uns zuletzt die Prüfungsaufgaben noch vorab an der Tafel vorrechnete. In den anderen naturwissenschaftlichen Fächern war der Niveauabfall zwar ähnlich, aber nicht so kraß nachprüfbar wie in Mathe. So z.B. war der alte Physiklehrer ein Freund von uns und von allen geliebt. Er gründete die „Astronomie-AG“ und fuhr mit seiner Gruppe des öfteren ins nahe Fidazhofen, von wo aus man eine klarere Sicht auf den Sternhimmel hatte und wir vor allem danach in andere Gläser schauen, dh den extrem berauschenden Beerenwein aus der dortigen Gastwirtschaft ausgiebigst genießen konnten und zuletzt den einbeinigen Kriegsversehrten Franzl Weiger, ebenfalls ganz und gar nicht mehr nüchtern, vor seiner Haustüre abstellten. Er verriet uns auch nicht, als es einmal Ärger gab, als die Schwestern vom naheliegenden Schwesternwohnheim irgendwie gemerkt hatten, daß wir unsere Fernrohre von der Sternwarte nicht in den Himmel, sondern auf ihre Fenster gerichtet hatten, um sie beim Ausziehen zu beobachten! Unser Interesse am weiblichen Geschlecht war natürlich sehr hoch und beeinflußte oft fast die gesamte Denk- und Redeweise unserer Burschenklasse. Ob das unsere Chemielehrerin Fräulein Gisela Bundschuh damals gemerkt hatte oder nicht, weiß ich nicht. Doch ihr Unterricht beflügelte stets unsere sexuelle Fantasie, und ihr Chemieunterricht wurde auch allein diesbezüglich verstanden und besucht. Wenn sich da die Atome „vereinigten“, manche gingen sogar eine „Doppelbindung“ ein, oder sie mit irgendwelchen Kolben und Gleitmitteln hantierte und ihre zweideutigen Geschichten erzählte, müßte ihr aber eigentlich schon irgendwann aufgefallen sein, wie wir Chemie „verstanden“ und warum, wenn sie einen von uns abfragte nach diesem oder jenem Chemiker, meistens nur der Gay-Lussac (gesprochen „geile Sack“) bekannt war.

Die Folgen unserer „Lernverweigerung“ waren allerdings dann für die nachfolgenden Klassen erheblich. Denn man löste daraufhin mit der sogenannten Oberstufenreform die geschlossenen Klassenverbände auf und importierte Mädchen. Wonach der übliche lebensgeist-tötende Leistungs- und Schuldruck weitergeführt werden konnten.

Wenngleich wir also diese Schule „verarschen“ konnten nach Strich und Faden und wir uns mit all dieser für das Leben wertlosen Hirnakrobatik auch kaum belasteten, so wurde uns doch Wertvolles, quasi unsere gesamte wahre jugendliche Entwicklungszeit genommen und gestohlen. Wäre ich nicht nebenbei noch Gitarrist geworden, dann hätte diese Zeit rein gar nichts erbracht. Ich wurde von der Natur, von Gesundheit und Leben, von der gesunden Entwicklung lebenspraktischer, vor allem landwirtschaftlicher Kenntnisse, von einer guten Zukunft mit Freunden aus der Kindheit, vom Land meiner Großeltern, und vielem anderen mehr getrennt und zum unnützen Leben in einer Stadt gezwungen. Meine Naturverbundenheit bestand danach nur noch rudimentär und war meist auf unsere Saufgelage an den Weihern, im Wald,… beschränkt. Alle Scherze, ja die gesamte Aushebelung des Konsumweltsystems, die sich ja späterhin noch steigerte, mögen sich zwar ganz lustig anhören und im Gesamten betrachtet auch sinnvoll gewesen sein, da sie ja Phasen der Überwindung eines Fehler-Systems darstellten, doch möchte ich hier bereits betonen, daß ich sie für mich persönlich bis heute als Ab- und Irrwege bezeichnen muß! Meine LeserInnen mögen meine Kapriolen, mit denen ich noch Bücher füllen könnte, also trotz aller Orginalität bitte als nicht nachahmenswert begreifen! Wir hatten diese durchaus fehlerhafte Konsumwelt damals zwar bereits in vielen Punkten besiegt und bei uns bereits vernichtet, doch wir waren noch nicht in der Lage, unsere bessere Welt nachhaltig aufzubauen und zu erhalten!

Aber weiter der Reihe nach: Wir schreiben noch 1972. Das Abitur wird „ganz knapp“ bestanden und die Schulzeit endet. Alle während dieser Schulzeit geschlossenen menschlichen Verbindungen und damit das Einzige, was überhaupt von Wert war, wurden danach erneut, wie schon einmal beim Verlassen der Volksschule, durch Trennung abgebrochen. Noch war mir längst nicht bewußt, daß und warum dieses System der Trennung in dieser zusehens moderneren Zeit überall bestand und Prinzip einer noch unsichtbaren Führung und Herrschaft war.

Rebellion gegen das Kleinbürgertum: Nach einer letzten einwöchigen „Party“ bzw Freß- und Sauforgie in einem neumodischen Wohnblock der Eltern meines Schulfreundes Frank Malkusch, bei der wir wieder einmal erheblich auffielen wegen Dingen wie vom Balkon Pinkeln und Kotzen, und uns die Polizei fast täglich einmal geschickt wurde, nahm der Kontakt mit den Schulfreunden schnell ab. Als Franks Eltern damals aus dem Urlaub zurückkamen, war der Zustand ihrer Wohnung ein großer Schock für sie. Von unseren „kreativen Veränderungen“ wie z.B. Fußspuren, die die Wände hochlaufen, dann über die Zimmerdecke gehen und an der anderen Seite wieder herunterführen (ein damals beliebtes Spiel von uns, für das Zwei Einen an der Schulter halten, damit er kopfüber an der Decke laufen kann) waren sie nicht zu begeistern. Die Wohnung mußte komplett renoviert werden. Schon damals in der Schulzeit begann also unsere Verachtung gegenüber dem kleinbürgerlichen Millieu, unsere Rebellion gegen dieses Leben in den ach so „ sauberen“ Wohnungen, in denen es dennoch nach unzähligen Giften stank und von denen eine der anderen zu gleichen hatte. Die dort überall unsichtbar herrschende kleinbürgerliche Normierung, die meistens von irgendwelchen ältlichen Tratschtanten ausging, die niemand mehr anfaßte,  und deren Frust-Hygiene-Putz-Neurosen nach Waschmittel-Chemikalien und giftigen Kosmetika stinkend Leben und Liebe erstickend sich durch die Gassen der Dörfer und Vorstädte fraßen wie eine Pestseuche, war uns nicht nur zutiefst zuwider und verhaßt, sondern wir lebten bereits im Bewußtsein, daß wir diese wohl schlimmste aller unerkannten Verirrungen und Geisteskrankheiten vehement bekämpfen und ausrotten müssen, wenn wir (über-)leben wollen. Auch das Gelddenken, das Bewerten von Dingen nach dem Geld- oder Einkaufswert, die alleinige Orientierung nach irgendwo erzielbaren Geldgewinnen oder Vorteilen und damit Verbunden das Knausern und Geizen, ängstliche Verschließen aller Autos und Wohnungen, letztendlich der Aufbau einer gefängnisartig abgeschlossenen Unwelt, in der sich jeder nur noch isoliert in seiner Wohn-haft-Zelle oder am sogenannten „(Un-)Arbeitsplatz“ aufhielt, empfanden wir als lebenstödliche Verirrung. Dieses kleinkarierte Einkaufszetteldenken, bei dem es um nichts anderes ging als um irgendwelche Warenpreise irgendeines dekadenten Artikels, die Anschaffung dieses oder jenes neuen Polstermöbels für das „Wohnzimmer“, um eine neue „Kotzkost-Küche“, ein neues Stink-„Schlafzimmer“ oder Gift–„Bad“ mit Kosmetika, Wasch- und Putzmitteln…. Auch Dinge wie Versicherungen, Sparverträge, Geldspekulationen…  waren mir nicht erst 1976 mit Einbruch der zweiten Rock- bzw Punkrevolution zuwider. Im Grunde lehnte ich bereits all das, was sich meine Eltern an Modernismus leisteten entschieden ab und sehnte mich nach den Zeiten bei den Großeltern und in den Bauernhäusern zurück.

Erste Liebe: Während meiner gesamten Schulzeit hatte ich trotz aller großen Sprüche und der vielen Auftritte, bei denen ich durch liebesseufzende Stehblues-Songs viele Paare verschmolz, selber noch keine Freundin, kein Mädchen gehabt. Die wöchentlichen Auftritte erforderten ja stets enorme Vor- und Nacharbeit. Zuerst mußte eine Halle gemietet werden, dann ließ man Plakate drucken und verteilte sie in der Stadt. Die Schwerarbeit kam jedoch noch am Tag des Auftritts, da wir unsere Übungsräume immer in den höchsten historischen Türmen der alten Reichsstadt Ravensburg hatten. Das war eine Schlepperei mit der Anlage! Doch die Räumlichkeiten selber waren hervorragend, ragte doch das alte, meterdicke Gemäuer himmelhoch über alle Dächer und den Mief der Stadt hinaus, die zu jenen Zeiten dann fortlaufend von oben her mit den Hymnen von Hendrix und anderen Songs beschallt wurde, ohne daß sich darüber auch nur eine Seele aufregte. Überhaupt war es erstaunlich, wie sehr die Eltern von damals die Jugend sich selbst überließen. Man hatte sogar den Eindruck, daß eher Kuppelei geschah, als daß irgendwo gebremst wurde. Zumindest hatte ich bereits enorme Sorgen, als ich mit 18 immer noch mit keinem Mädchen „geschlafen“ hatte, was ja damals auf jeden Fall sein hätte sollen laut Propaganda der bereits auf vollen Touren laufenden Sex- und Pornowelle. Doch im ersten Sommer nach Schulende passierte es dann doch. Ein junges und liebes schwäbisches Mädchen namens Ingrid Pfeifer ging mit mir zum Zelten an einen der einsamen Weiher im Altdorfer Wald, den mein Vater damals zum Angeln gepachtet hatte. – Ein Mädchen, eine Frau war für mich von Kindheit an ein traumhaftes, vergöttertes Wesen, von dem ich Ideales erwartete. Diese Ideale wurden zunächst auch nicht zerstört. Wäre ich mit ihr im Wald geblieben, hätte sich ein echtes Liebespaar wie einstmals Tristan und Isolde entwickeln können. Doch dann kamen wieder die Wechsel in andere Welten und Lebensstile, die alles wieder zerstörten. Von unserem ersten Abenteuer im Walde weg trampten wir zusammen nach Amsterdam.

Amsterdam: Diese Reise hinterließ traumatische Eindrücke einer anderen, harten Welt. Innerhalb von nur 24 Stunden geschah in dieser Stadt folgendes: Meine Freudnin wurde bestohlen, die Polizei filzte uns, wir fanden erst in der Nacht einen Schlafplatz in einem Schlafboot in einer Graacht. Lauter zwielichtige Gestalten. Der Besitzer im Gefängnis. In der Nacht tobte eine Schießerei. Der uns dorthin brachte, kam gegen Morgen hereingepoltert, halb bewußtlos, unter Drogen gesetzt, ausgeraubt. Am anderen Morgen besuchten wir den Flohmarkt. In einer Ecke lag ein sterbender Syphilitiker, schon blau im Gesicht, in seinen letzten Zuckungen. Wir besichtigten dann noch den „Garten der Lüste“, die bekannte Gemäldegalerie von Hyronimus Bosch, an die sich auch Madame Tissots Wachsfigurenkabinett anschloss. Mit Bosch’s Galerie wurde die dämonenhafte Zersetzung, das gesamte Elend dieser „großen, weiten Welt“ sichtbar und fühlbar. Die Vergangenheit erstand und reichte bis in die Gegenwart. Auch die Wachsfiguren erschienen wie lebendig und waren doch tot. Genau wie die Gesichter der Prostituierten in den Gassen. – Wir hatten genug, verließen dieses städtische Horrorkabinett. – Wären wir doch im schönen Wald geblieben! Unter den Bedingungen dieser Trampreise erlosch unser Liebesglück, konnte mein Mädchen ihren Liebreiz, ihre Strahlkraft nicht mehr erhalten und ich unwissender Jüngling war enttäuscht und desillusioniert!

Unwissend aus dem Schulalltag ins Leben: Die gewonnene Befreiung aus dem Schulalltag währte jedoch noch nicht lange. Wie schon öfter im Sommer arbeitete ich wieder in der örtlichen Papierfabrik, um erst mal reichlich Geld zu verdienen. Diesmal bekam ich einen Job auf dem Holzplatz, bei dem ich die ganze Nacht hindurch Holzstämme in ein Kranseil einhängen mußte und im Freien arbeitete. Dabei wurde ich topfit! Arbeitete ich hingegen in einer Halle, etwa an einer Kartonmaschine oder in der Kocherei, wurde ich todkrank! Doch lange noch nicht begriff ich, daß Gesundheit und Wohlbefinden direkt mit dem Leben im Freien, meinem Auszug aus den zivsterilen und geistig wie körperlich krankmachenden modernen Wohngefängnissen zusammenhingen.

Lehrer-Studium: Der Herbst kam und mir fiel nichts Besseres ein, als mich an der nahegelegenen pädagogischen Hochschule zum Lehrerstudium einzuschreiben. Dabei bekam ich Geld vom Staat und konnte weiterhin mit der Band spielen. Schon bald lernte ich wieder ein Mädchen kennen. Sie hieß Helga Seelig und studierte wie ich, um Lehrerin zu werden. Diese Liebesbeziehung dauerte mehrere Jahre, weil sich ja zunächst keine weiteren Lebenswechsel mehr abzeichneten. Sie nahm große Teile meiner jugendichen Kraft in Anspruch und mäßigte, bändigte mich auf jene Weise, wie eben eine jede junge Frau ihren Mann mäßigt. Schon sahen meine Eltern glücklich die bürgerliche Karriere eines Lehrerehepaares entstehen. Doch es kam anders! – Da ich näher bei ihr wohnen wollte, zog ich eines Tages von zuhause aus und suchte mir ebenfalls einen Platz in einem der drei Studentenwohnheime der Stadt Weingarten. Sie wohnte im neuen, modernen, das mir nicht gefiel. Dann gab es noch ein streng katholisches, bei dem man quasi beaufsichtigt wurde. Das dritte hingegen war in einem ehemaligen Versorgungs- und Lungenkrankenhaus. Ein Altbau mit sehr hohen, großen, hellen und luftigen Räumen, zum Schlafen und Aufenthalt sogar im Freien geeignet, da sich ein durchgehender tiefer Balkon die gesamte Länge des Gebäudes entlang erstreckte. Hier, etwas oberhalb der Stadt gelegen, hatte man früher sicherlich die Lungenkranken mit Frischluft kuriert. – Man warnte mich, daß ich dort nicht studieren könne, falls ich hinzöge, da sich an diesem Ort nur Chaoten und Radikalinskis befänden. Doch es gefiel mir. Hier, in diesem mich energetisch stärkenden Altbau, weg von meinen Eltern auf eigenen Füßen stehend, nicht mehr auf stinkende Verkehrsmittel angewiesen, änderte sich mein Leben dann erneut! – Heute ist es mir völlig klar, weshalb ich dort wieder zu immensen Kräften kommen konnte. Sind doch schon die täglich erzwungene Busfahrt und das anschließende Hocken in einem muffigen Klassenzimmer völlig ausreichende Energie- und Lebenskrafträuber, um einen jeden jungen Menschen meist zeitlebens zum Bürohocker und Hirnidioten verkommen zu lassen! Ich verbesserte meine Energien im „VK“ langsam, aber stetig. Die dortigen Chaoten taten mir bald auch nichts mehr zuleide, denn ich galt später als der Oberchaot! Ich wurde auch nicht vom Studieren abgehalten, sondern hielt zuletzt die anderen davon ab. – Es gab da im wesentlichen drei Gruppen, die Alkoholiker, die Politischen und wir, nennen wir uns mal zunächst noch die Musiker. Von der ersten war ich zwar anfangs etwas geschockt, als nachts die Besoffenen an mein Bett gelallt kamen, weil sie daneben zielsicher meine „Hausbar“ geortet hatten, doch waren wir schnell Freunde. Fremd blieben mir/uns jedoch die dortigen PolitagentInnen des KBW mit ihrem ewig-theoretisierenden Gelaber um Marx, den Klassenkampf, ihrem ständigen Agieren, Pamphlete drucken, usw. Die hatten, so wie wir das damals empfanden, irgendwie eine Macke, lebten wie ferngesteuert und programmiert, waren eigentlich regelrecht entmenschlicht und empfindungslos. Wie und von wem jene auf ihren immer wieder vorkommenden Reisen in den Osten dahingehend getrimmt wurden, hätte ich erforschen sollen. – Doch solchen Dingen ging ich erst später auf den Grund. Immer noch war ich Leadgitarrist, spielte virtuose Solis, machte relativ „anspruchsvolle“ Musik und studierte. Das änderte sich erst im Sommer 76 durch eine einzige Reise.

London: Zunächst startete ich mit den Musikern meiner Band in einem Auto nach London. Dort angekommen stellte sich jedoch schnell heraus, daß meine Vorstellungen von Reisen und Leben beträchtlich von denen meiner Genossen abwichen. Während diese sich bereits nachmittags den Kopf darüber zerbrachen, wo sie in der Nacht schlafen würden und sich dann irgendwo weit ab vom Geschehen in einem Campingplatz einlogierten, packte ich Gitarre und Schlafsack und zog ins Zentrum. Wo ich schlafen würde war mir egal. Ich besuchte den Marquee-Club, in dem gerade eine sehr junge Band aus Australien namens AC/DC ihre ersten Auftritte in Europa absolvierte. Die Jungs gefielen mir gut, auch weil sie die Schule verarschten. Natürlich warf ich auch ein Auge auf die anwesenden Mädchen. Obwohl ich in London schnell erkennen mußte, daß es dort weder gutes, ja, auch nur trinkbares Bier noch hübsche Mädchen gibt, gefiel mir eine doch ganz gut, die ich dann auch ansprach. Wie sich herausstellte, war sie aus der französischen Schweiz und absolvierte einen Sprachkurs. Sie nahm mich nach dem Konzert mit auf ihr Flat und es entwickelte sich schnell eine intensive Liebschaft. Jeden Abend besuchten wir einen Rock-Club und sahen uns weitere Bands an, die später oft sehr bekannt wurden. Das spektakulärste dieser Konzerte erlebten wir im Lyceum-Ballroom in einem sogenannten „Midnight Court“, einer Veranstaltung, die um 11Uhr nachts begann und erst im Morgengrauen endete. – Womit man sich praktischerweise keinen Schlafplatz suchen mußte. – Wir richteten uns auf ein dösiges Nachtkonzert ein, doch die Bands waren äußerst hart und fetzig, offenbar von einer Art, wie sie nicht überall zu hören waren. Es begannen die „Pink Fairies“ (Do it) http://www.youtube.com/watch?v=uI976o34A9k , dann kam „Budgie“ (I turned to stone) http://www.youtube.com/watch?v=Vt8zen7OFFk&feature=related  Die dritte Gruppe war Motothead http://www.youtube.com/watch?v=geVkvTeBq9w , die zu jener Zeit noch weniger bekannt war. Die letzte Band jedoch machte uns innerhalb einer Minute hellwach, ja, versetzte uns regelrecht in einen Schockzustand. Vor allem der Sänger hatte eine derart starke charismatische Ausstrahlung, wie ich das vorher noch nie bei jemandem erlebt hatte. Der ganze Saal befand sich binnen Kürze in einem Ausnahmezustand. Man kann das schwer beschreiben, dieses Gefühl der „Stunde Null“, bei dem alles andere und vorige erlöscht und man nur noch in der Zeit, im Augenblick lebt, es keinerlei Hindernisse und Gesetze mehr gibt, und man auch nicht weiß, ob man das überleben wird oder nicht, letzteres aber völlig unwichtig erscheint. – Doch es war eigentlich unerheblich, was dabei speziell in diesem Konzert alles geschah. Daß da ein alter Mann nackt auf der Bühne tanzte, oder es nach dem Konzert etliche Crashs gab, weil die Besucher jede rote Ampel überfuhren, ist nicht das eigentlich Bedeutungsvolle. Das Wesentliche war, daß hier die Rockmusik, die Rockrevolution wieder in ihrer ganzen Kraft, ja, vielleicht noch stärker denn je auferstanden war! Da gab es keine großartigen Solis und Selbstproduktionen von Stargitarristen mehr, auch keine psychedelischen Töne für Träumer, nur noch fetzigste Rhythmen und Hymnen, mit denen schnell der Durchbruch und Einbruch zum/ins Innerste der Zuhörer gelang, die Zerschlagung aller Blockaden, die Auflösung aller eingefahrenen, verkrusteten Strukturen dieser immer spießiger und krampfhafter werdenden, festgefahrenen Gesellschaft. Da flohen die jenseitigen Besessenheits-Geister (Egos) in Scharen aus ihren Opfern, bei diesen Entgeisterung und Panik auslösend. Obwohl ich die Textinhalte dieser Songs nicht genau verstand, nahm ich deren Inhalte intuitiv auf, ja veredelte, verbesserte sie sogar. Es war also gar kein Nachteil, daß man die Texte nicht genau verstand (und später ebenfalls kaum verständliche Texte sang), sondern damit steigerte sich für uns noch die Möglichkeit, unsere Message auf eine innere Herzensebene zu erheben und zu glorifizieren. Es genügten einige wenige verständliche kurze Satzphrasen, und man wußte, worum es ging. Zwar war ich kein „Antichrist“, doch deckten sich dennoch viele der tatsächlichen textinhaltlichen Botschaften dieser Band namens Sex Pistols http://www.youtube.com/watch?v=ICXdQR1VVhw oft verblüffend mit meinen ureigenen Anliegen der Bloßstellung und Überwindung der modernistischen spießbürgerlich-verlogenen Konsum- und Endzeitgesellschaft. Ich wurde von den Pistols mit einem Schlag wachgerüttelt aus meinem Phlegma! Sie sangen und brachten „Anarchy for the U.K.“! Ich fühlte, daß ich nun auch „Anarchy für Oberschwaben“ bringen würde.

1976, Reny&the Razorblades, (http://www.youtube.com/watch?v=e0SsfKEewb4&feature=related vermutlich erste deutsche Punkband):  Zurück aus England spürten alle schnell meinen energetischen Wandel. Viele konnten nicht verstehen, weshalb ich plötzlich nicht mehr Sologitarrist bei COR bleiben wollte. Aber diese Musik war nicht mehr das, was ich nun unter Rockmusik wiederverstand, und so begann ich bald mit neuen Musikern im neuen alten Stil zu spielen. Ein Bassist namens Georg Gerlach und Wolfgang Fesseler am Schlagzeug bildeten zusammen mit mir die erste Besetzung. Später wechselten lediglich die Schlagzeuger. Wir begannen mit den Konzerten ohne jegliches Üben vorab, weshalb sich eine Form reiner, sehr einfacher aber dennoch äußerst fetziger Lifemusik, die stilistisch etwa zwischen den Pistols und den Ramones lag und von uns in jedem Zustand, auch betrunken, noch gespielt werden konnte. Da wir ja zudem nicht zu der Sorte von Jungmusikern gehörten, die neu auf ihren Instrumenten begannen und diese noch nicht wirklich beherrschten, brachten wir all unsere Kraft ungebremst ans/ins Publikum. Der Effekt war durchaus ähnlich wie bei den Pistols. Meistens brach nach wenigen Minuten bereits Panik aus, gab es Tumulte, hatte man die Steckdosen zu verteidigen, oder wurde sogar gefährlich angegriffen von wahnsinnig gewordenen Panikern. – Doch im Nachhinein begriffen dann viele, was da wirklich mit ihnen geschah, und sie kamen beim nächsten Konzert wieder, dann jedoch bis zum Umfallen begeisternd mittanzend. – Ich kann in diesem Rahmen nicht allzu viel über diese Konzerte schreiben. – Wiedererlebbar werden sie dadurch ja ohnehin nicht. Es genügt wohl zu sagen, daß sie oft zum einmaligen lebenslangen und prägenden Erlebnis für viele Beteiligten wurden, man also noch Jahre und Jahrzehnte später darüber sprach. – Vielleicht noch erwähnbar ist, daß mit dem Erfinden des bezeichnenden Begriffes „Punkrock“, etwa nach einem Jahr unserer Spielzeit, diese befreiende Schockbehandlung („shock treatment“ Ramones http://www.youtube.com/watch?v=6m1HT9PvCjE ) des Publikums nicht mehr im gleichen Maße gelang, sondern man sich dann bereits „intellektuell“ darauf eingestellt und innerlich verschlossen hatte. Wir konnten im Gegensatz zum ersten in den folgenden Jahren dann auch stets länger als 10min spielen. Dennoch selten länger als eine halbe Stunde, weil dann dem Schlagzeuger das Blut aus den Händen spritzte und/oder die wild tanzende Menge und auch wir selber völlig K.O. waren, ggf einfach umfielen und liegenblieben. (Solche Knockouts wurden damals gelegentlich auch durch sogenanntes Headbanging unterstützt.)

Die Rockparties: Da ich aus London diese neuen Musik gleich auf Vinyl mitgebracht hatte, verwandelten sich umgehend auch unsere Gäste, Feste und Parties samt Publikum. Alles, was irgendwie schon nach „vornehm“ roch oder irgendwie verbürgerlicht-kleinkariert war, war nun verpönt und distanzierte sich respektvoll. – So z.B. die bürgerlichen Bierzeltler und sogenannten Schweinsköpfe, alle HygienistInnen (auch Zahnbürstler oder Weißkragen genannt), alle vornehm-eitlen Pinkel und sich dem modernen Lügenssystem anbiedernden „Aufsteiger“, alle Intellektualisten (auch Hirnwichser oder „(h)interleckshuls“ genannt), alle PoliTickerInnen, … Auch allen faulen Hängern, Kiffern und Indienfreaks wurden unsere nächtlichen Tanzfeten, in denen bis zum Umfallen getobt wurde, „too much“. Selbstverständlich betrieb ich immer einige große P.A.Boxen im Wohnzimmer, durch die lifesound erzeugt wurde. Meine Plattensammlung war(ist) die beste weit und breit. Es ist jedoch eine nicht geringe Kunst, die richtigen Platten zum richtigen Zeitpunkt aufzulegen. Dies besorgte ich den gesamten Abend, mittanzend und inspirativ immer genau entsprechend der Stimmung das passende Stück auswählend. Bereits ein falsches Stück konnte die Begeisterung tief absinken lassen. Mehrere hätten die Party aufgelöst.

Bei alledem konnten meine bisherigen Bräute leider nicht mehr mithalten. Die Lehrerstudentin vom Lande erschien schon länger zu brav und wurde nicht mehr besucht, bei der Neuen aus London stellte sich bei einem Besuch bei ihr heraus, daß sie Tochter des Schweizer Justizministers war und dabei doch etwas zu v(ornehm)erzogen worden war. Es zählte für uns keinerlei Stand oder Besitz. Ob jemand Geld hatte oder nicht, war völlig egal.

Rausschmiß aus dem Studentenwohnheim: Vielleicht sollte ich hier noch kurz einfügen, daß ich/wir bereits im Sommer 1977 von der dortigen KBW-Politgruppe per „Abstimmung“ (es waren nicht einmal die Hälfte der Bewohner anwesend, so daß jene nach mehreren Durchgängen eine Mehrheit von nur einer Stimme, 13:12 erreichen konnten) aus dem Studentenwohnheim auf äußerst dramatische Weise ausgewiesen wurden. Die Szenen erinnerten mich später an eine Hinrichtung der früheren Könige durch die revolutionären Kommunisten/Freimaurer. Die waren nahe dran, mich zu lynchen, verschafften jedoch ihren diesbezüglichen Gefühlen nicht die nötige Freiheit. – Nach einigen Wochen des fahrenden Zigeunerlebens in unserem Bandbus, während jenen wir an manchen Morgen beim Öffnen der Augen erst einmal eine MP von Terroristenfahndern vor der Nase hatten, bekamen wir in Staig, einem Nachbarort von Blitzenreute, dem Dorf meiner Kindheit, ein altes Bauernhaus. Die Zeit der ersten offenen Punk-WG Staig, am Bach 99 konnte beginnen. Dort erst konnte sich all das vollends entfalten, was im alten Lungen-Krankenhaus viel zu eng und für die anderen auch kaum tragbar begonnen hatte. Folgende meiner Grundprinzipien führten automatisch zu dem, was man eine offene, freie Wohngemeinschaft nannte.

  1. Ich wollte, daß jeder Mensch zu mir kommen und bleiben kann so lange er/sie will. Es wurde deshalb nie weder Haus noch Schlafzimmer abgeschlossen, so daß der Zugang selbst in mein Bett stets frei war.
  2. Ich wollte ebenfalls, daß keine Regeln aufgestellt sondern frei gelebt werden kann. Es durfte also z.B. von niemandem Geld oder Arbeit oder sonstetwas verlangt oder auch nur erwartet werden. Somit gab es, anders als in den anderen WGs, keine Haushaltskasse, keinen Küchen- oder Putzdienst, keine Arbeitsverteilung etc. Jeder konnte stets kommen und gehen, tun und lassen wann und was er/sie immer wollte Wir fragten jemanden nicht einmal nach dem Namen, wenn er/sie ihn nicht sagte.

Nun waren zwar obige Regeln auch in sich schon wieder Regeln, doch führte ich diese ja eben zu dem Zweck ein, damit niemand seine/ihre Zwänge einführen konnte! In gewisser Weise war ich zwar stets der Kopf der Sache, also ein Führer, doch eben ein solcher, der Freiheit und Leben für alle anstrebte. Es sollte sich vor allem niemand einnisten können, der/die uns dann irgendwelche sattsam bekannten speßbürgerlichen Dogmen aufhalsen oder solche gar mitttels „demokratischer Abstimmung“ einführen will. Ebenso bestand quasi eine Aufforderung, ja Verpflichtung, wenn man so will wiederum ein Zwang, frei, offen für alles und alle zu bleiben und das, was man tun will, auch unmittelbar und angstfrei in die Realität umzusetzen.

Mein Dilemma: Dieser mein Freiheitsanspruch versetzte mich jedoch noch in ein anderes, erhebliches Dilemma, denn er vertrug sich sehr schlecht mit dem Anspruch der Treue und Verbindung zu und mit nur einer Frau. Zog eine Freundin nicht mit ins Haus, dann ging das noch so halbwegs gut mit der Offenheit. Doch lebte sie ganzzeitlich bei und mit uns, dann wurde durch sie quasi automatisch mein Haus, zumindest aber mein Bett verschlossen. Es kam die Eifersucht, das, was man Beziehungskeilerei nennt. Und selbst wenn eine Freundin (eigentlich waren es ja alles Frauen, mit denen man geschlechtlich verkehrte) keine Eifersucht gezeigt hätte, hätte ich mich damals nicht mehr für weitere Frauen offen oder auch vor Nebenbuhlern sicher fühlen können. Es gab da z.B. den Karl in der Nachbar-WG, der es immer wie besessen auf meine Frauen abgesehen hatte. Sie gefielen ihm aber dann, wenn er sie hatte bald nicht mehr. Unter obigem Dilemma und dem Effekt, daß meine Frauen unter meinem Einfluß stets enorme Strahlkraft und Schönheit erlangten und somit sehr attraktiv für andere Männer wurden, hatte ich mein Leben lang zu leiden und entstand vermutlich auch später der Insel-Gedanke nach einem sicheren Platz für alle, die mir lieb sind und vor allem auch ohne all jene, die mich nicht mögen oder ich sie. Daß Freiheit bzw Lebensqualität auch wesentlich davon abhängt, ob man mit und unter echten Freunden leben kann, wurde mir bald klar. Nur erkannte ich noch nicht, daß zu all jenen, auf die man sich wirklich verlassen kann und soll, in erster Linie die eigene Familie, die eigenen Kinder zählen. Denn schon durch diesen unseren anderen damaligen Lebensstil war bereits der Bruch mit der bürgerlichen Lebensweise und allen, die darin gefangen waren, besiegelt worden. Damit schied bereits die Elterngeneration aus und blieb zunächst nichts anderes übrig, als sich eine neue „Wahlfamilie“ aus Freunden und Gleichgesinnten zu bilden.

Entstehung von Punkmode und Punkerleben: Es wurde von uns damals einzig und allein das Wesen einer Person gesehen und betrachtet. Nur äußerliche Schönheit war also bei Frauen nicht entscheidend und vertrug sich oft nicht mit dem gewissen Etwas, der Orginalität eines Menschen, die zählten. Es war für mich stets reizvoller, zumindest einen kleinen Fehler, etwa eine Zahnlücke oder eine Unregelmäßigkeit im Gesicht zu sehen. Ohnehin war mann damals mehr „Po-orientiert“. Auch lange Haare und Beine, und vor allem die (Liebes-)Strahlung einer Frau waren entscheidend. Kurzhaarige, Brillenträgerinnen, Dicke, Pillenschluckerinnen, wurden nicht „erkannt“. Manche Schönlinge, die später z.T. zu uns stießen, machten aus diesem nicht mehr schön, sondern orginell sein Wollen dann freilich wiederum eine Mode oder Pflicht. Ich kann mich daran erinnern, daß einige, da nenne ich jetzt mal keine Namen, sich nachts Salamischeiben aufs Gesicht legten, damit sie danach wenigstens ein paar Pickel bekamen. Ich mochte bereits damals keinerlei Kosmetika und empfand es als Betrug oder Lüge, wenn jemand seine Gerüche vertuscht und/oder mit anderen ersetzt. Wieso soll eine Frau z.B. nach einem Pfirsich duften! Wenn sie eine Frau ist, dann will ich doch sie riechen und nicht einen Pfirsich! Und wenn (mir) da was „stinkt“, dann soll das nicht betrügerisch weggeputzt werden, sondern mich vor etwaigem „Zugriff“ abhalten. Ich liebte stets deftig gewürzte Speisen und mochte durchaus auch deftige Körper-Gerüche, wenn sie durch Natürliches entstehen. – Z.B. wenn man Großmengen an Zwiebeln ißt, und diese dann nachträglich wieder aus den Hautporen duften. – Unsere Nahrung bestand während dieser insgesamt vier Jahre dauernden Lebensphase tatsächlich oft zum Großteil aus Zwiebeln, Bier oder Wein, und Schwarzwürsten (roh fermentierstes Schweineblut und –Fett), womit wir genauer besehen schon eine sehr rohkostnahes Ernährungssystem gefunden hatten, das uns enorme, aber auch „schweinische“ Energien erbrachte.  Zum Spaß schmierte man sich damals auch gerne die Rotschmiere von Limburger Käsen hinters Ohr, eine feine Parfümdame nachäffend. Jegliche Mode, das Waschen und Wechseln von Kleidern, das Leben nach Schemen und Plänen, jede bürgerliche Laufbahn und Zukunft … wurden abgelehnt! Man lebte und liebte „here&now“ nach der Maxime „do anything you wanna do“ und gewann täglich mehr Lebens-Energie daraus und damit. Es gab kein Theoretisieren, keine Diskussion, Fernseher und Filme galten als das Letzte, als etwas für „Spanner“ und „Wichser“. Man hätte bei uns jedoch jeden Abend einen neuen Film drehen können, der besser gewesen wäre als jedes Fernsehprogramm. (Dachten wir zumindest.) Bücher wurden ebenfalls kaum gelesen. Wenn, dann las man Charles Bukowski. – Dessen Erzählungen aus dem Penner- und Prostituierten-Millieu erschienen vielleicht in manchen Punkten dem ähnlich, was zumindest die Alkis unter uns lebten, doch gab es da schon noch entscheidende Unterschiede. – Das bei Bukowski geschilderte Schmutzige, das Huren-, Alkohol-, Bierdosenmilleu war niemals meine Ebene. Auch wenn ich sicherlich „Antihygienist“ war, so war ich doch immer ein Herzensmensch, intuitiv, inspirativ lebend, der niemals, weder Mensch noch Tier bewußt Böses zufügte, sondern immer für alle das Beste wollte und vor allem auch das Beste aß und trank. Das gemeinsame „Abheben“ durch gemeinsam erreichbares Hochgefühl war sowohl zuhause bei den allwöchentlichen Disco-Parties, als auch bei den Life-Konzerten Hauptziel. Das Gemeinsame sich Hochentwickeln, zu einem besseren Leben finden fand stets möglichst greifbar und real, sowie völlig ohne Drogen statt und blieb mein Streben bis Heute. Es wurde zwar so viel Wein und Bier getrunken, als man nur konnte. Doch konnte ich nur dann trinken, wenn und solange es mir gut ging.

Als ich „endlich“ meine Haare schnitt: Es tat mir auch oft leid, daß meine Eltern mit meinen Lebenswegen nicht zufrieden waren. Immer hatte ich die Bitte meiner Mutter, ich solle doch „die langen Haare schneiden und anständig herumlaufen“ im Ohr. Als wir eines Tages von einer alten Frau, deren Mann gestorben war, dessen Garderobe geschenkt bekamen, beschloss ich, meine Mutter mit „anständigem“, bürgerlichem Aussehen zu beglücken. Ich besuchte den ältesten und biedersten Friseur den ich finden konnte in der Absicht, mir einen möglichst traditionellen Haarschnitt verpassen zu lassen. „Hindenburgschnitt“, dieser Name erschien mir dann passend aus seinem Repertoire, und so schnitt mir der erfreute alte Friseur die langen Haare ab und machte mir eine Stehhaarfrisur mit obenliegender ebener Platte. Dazu wählte ich eine „Trenker-Cordhose“ mit Hosenträgern und die Jacke eines hellen Anzuges. Als ich dann damit nach langer Zeit mal wieder einen Besuch bei meiner Mutter machte, in der Hoffnung, ihr nun zu gefallen, fiel diese jedoch fast in Ohmacht. „Um Gottes Willen, Reiner!!!“  … Ich konnte nicht begreifen, warum ich jetzt noch schlimmer aussehen soll und ließ mich die nächsten Jahre nicht mehr blicken. – Was ich jedoch einmal angezogen hatte, zog ich so schnell nicht wieder aus. Ich unterhielt ja auch keinerlei Kleiderlager oder –Schrank, sondern begnügte mich mit einem Set. Die Kleider wurden also nicht gewechselt, doch sie verschlissen und zerrissen bei diesem Lebenswandel ggf schnell, so daß sie geflickt werden mußten. Wozu natürlich Nadel und Faden fehlten, so daß man Sicherheitsnadeln benützte. Wenn doch irgendein Stoffetzen gefunden und über ein Loch oder einen Riß genäht wurde, geschah das natürlich ganz und gar nicht kunstvoll oder stilgerecht. Ggf wurde auch noch einer unserer Leitsprüche/Slogans auf den Stoff (oder an die Wand) geschrieben. Etliche dieser Sprüche waren orginelle Umkehrungen oder Abwandlungen bekannter Idiome. So etwa: „Ohne Fleiß, kein Scheiß!“ Oder: „Das Fleisch ist willig, …und der Geist schwach..“ Oder: „Lieber zu viel essen, als zu wenig trinken!“ … Und so verwandelte sich die zunächst „vornehme“ Garderobe immer mehr in eine doch nicht mehr so noble. Die Opa-Cordhose wurde bald wieder durch eine enge Jeanshose ersetzt und eines Tages nahm ich dem Schäferhund einer Freundin (Paula Zisterer), der sich zu meinem Ärgernis ständig mit zu uns ins Bett legen wollte, sein Halsband ab und trug es selber. Das Halsband mit baumelnder Leine, sowie einer scharfen Rasierklinge (die ich schon länger trug) daran befestigt wurden danach weitere quasi spontan zugehängte Attribute meines illustren Outfits, das zu meinem Erstaunen dann bald von vielen kopiert wurde. Daß aus meiner/unserer Antimode später wiederum eine kommerzielle Moderichtung wird, die auch wieder teuer bezahlte Kleider herstellt, hätte ich zu dieser Zeit nie gedacht und niemals gewollt. Selbst die scharfe Rasierklinge, an der sich mancher in den Finger schnitt, als er fragte, „ist das eine echte“ und sie dabei anfaßte, gab es dann später als Schmuckanhänger. – Selbstverständlich nicht mehr scharf.

Die Küferstöchter: In all diesen heftigen Musik(er)Zeiten (1976-80) gab es auch stets Frauen und Episoden mit diesen, die ich hier nicht allesamt beschreiben kann. Es war aber klar, daß sich in diesen unseren Lebensstil nicht alle gleichermaßen gut einpassen konnten. Es gab daher nur wenige, eigentlich nur eine einzige, die ab dem Rutenfest 77, während dem sie sich an unseren Bassisten hängte und diesen bis an ihr Lebensende nicht mehr losließ, fortlaufend bei uns war, und das war „Kiki“ (das Hühnchen) Sie war eigentlich ein eher schwächliches Mädchen, und auch nicht meine, sondern des Bassisten treue Freundin, dennoch brachte sie ihre speziellen Highlights in unsere Gemeinschaft und war bis zu einem bestimmten Punkt auch Freundin von mir. Sie schlief nicht mit mir, doch bestimmte Dinge, die sie im Verlaufe einer Fete manchmal wollte („brauchte“ und daher auch erhielt), konnte ihr der Schorschi nicht geben. So z.B. konnte es in unserer nur mit Rotlicht ausgestatteten Wohnzimmerdisco im Erdgeschoß am Bach mitten in Staig vorkommen, daß nach dem Auflegen bestimmter Musik (von Tom Petty&the Heartbreakers( http://www.youtube.com/watch?v=5BvgGTM3W3Y  http://www.youtube.com/watch?v=YIv_MLCfH1Y ) unsere Frauen mit Striptease-Shows begannen. Mit Strapsen und entsprechender Unterwäsche versehen erfreuten sie damit interne und externe Zuschauer. Nachbars Opa vom Bauernhof berichtete anderntags immer begeistert, was er alles gesehen hatte. Auch junge Polizisten im Einsatz kamen oft, als wenn sie genau gewußt hätten, wann etwas geboten war. Ob damals schon Abhörsysteme installiert waren? – Sie wurden jedenfalls gerne aufgenommen und bekamen manche „Sehenswürdigkeit“ präsentiert. – Doch Kikis Show war noch spezieller, denn sie liebte es, wenn ich ihr mit meiner Hundeleine den nackten Po versohlte. Stöhnend auf allen Vieren über den Boden kriechend empfing sie die gefühlvoll nicht zu stark und nicht zu schwach dosierten Streiche dankbar, freilich auch gelegentlich zum Schock und Entsetzen mancher Zuschauer, vor allem dann, wenn so etwas zu vorgerückter Stunde irgendwo außerhalb, also bei einer Party anderer geschah, zu der wir nur eingeladen waren. – Es kam bei uns jedoch trotz alledem nie zum sogenannten „Gruppensex“ oder ähnlichen wüsten Orgien, da, sobald man sah, daß sich Intimes anbahnte und keine Musik mehr aufgelegt wurde, alsbald jemand diskret das Licht löschte und man&frau dann allein gelassen wurden. Zu allen Frauen empfand ich immer und stets zumindest Zuneigung, eigentlich Liebe! Ohne, dh bloßer Sex war mit mir nie möglich. Das Herz mußte dabei sein, war vorrangig. Wir wendeten da jedoch gelegentlich einige Kniffe an, die etwas nachhalfen, wenn eine Frau zunächst nicht als attraktiv empfunden wurde. So z.B das „Schöntrinken“, das funktionierte, indem man sein Eigenniveau durch Trinken, (Fr) Essen und Tanzen so weit  absenkte, bis quasi die Ebene der Frau erreicht war und sie gefiel. – Was meistens der Fall war, wenn sie sich zu nahe bei mir, bereits innerhalb meiner Aura aufhielt, die dann sehr viel Rotstrahlung und Kraft besaß und bereits dazu tendierte, das gesamte weibliche Geschlecht an und in sich zu lieben, also zwischen den einzelnen Vertreterinnen dieser Gattung keinen großen Unterschied mehr zu

Anm.: Bei folgenden Frauengruppen half  jedoch auch Schöntrinken nicht. Ich wollte mich bis heute solchen niemals freiwillig nähern: Brillenträgerinnen, Dicke, nach Kosmetika stinkende bzw mit Lippenstift und Makeup „lackierte“, Raucherinnen.  – Eine natürliche „Sperre“ hatte ich stets gegen die körperliche Nähe meiner Mutter und empfand ich später auch meinen erwachsenen Töchtern gegenüber. Letzteres als „Inzestsperre“ bekannte Phänomen bezieht sich jedoch ausschließlich auf deren erotische Anziehungskraft, also nicht auf die Herzensebene.

machen. – So konnte es durchaus vorkommen, daß mann auch mal eine Frau beglückte, die man nüchtern und bei Tageslicht kaum beachtet hätte oder sie sogar in der Nacht versehentlich nahm, obwohl man sie eigentlich nicht leiden konnte im Vermeintnis, sie sei eine andere! – Solche „beglückenden Pannen“ kamen daher, daß ich vorab oft nicht ahnen konnte, wer sich alles im Laufe der Nacht in meinem Bett einfinden würde und das dann auch mangels Licht nicht mehr immer sicher festgestellt werden konnte. Der nächtlichen BesucherInnen konnten viele sein, und Schlafplätze gab es meist zu wenige. Noch nachhause zu fahren war angesichts des Zustandes, in dem unsere Feten allgemein endeten, indiskutabel und ohnehin völlig uninteressant.

„Ist der Ruf erst ruiniert,……Trotz alledem glaube ich, daß draußen nicht einmal allzu viel über uns geredet wurde. Ich bin mir aber nicht sicher, denn niemand von uns kümmerte sich um Geschwätz und Leumund. Uns ging es um Ehrlichkeit im Tun und Wollen, und selbst wenn dabei Peinliches entstand, wurde das nicht nur in Kauf genommen, sondern entwickelte sich dies eher sogar zur Spezialität, zum Markenzeichen, auch unserer Band.  – Sündenbock, der Dumme sein, den „Kürzeren“ ziehen, betrogen, übervorteilt werden, Freundin, Wohnsitz, alles… abgeben und verlieren, sich peinlich blamieren und bloßstellen…, lag nicht nur im Wesen unserer Sache, sondern eigentlich auf dem Weg in die Freiheit! – Was konnte man in einer Gesellschaft schon verlieren, in der doch ohenhin alles Lüge und Heuchelei ist und es dort nicht auch nur eine Position gibt, die erstrebenswert erscheint! Ich wußte außerdem: Nach dem Verlieren/Verlust kommt Besseres! – Ich kann mich jedoch daran erinnern, daß wir einmal Besuch von Ordensschwestern der Gemeinde bekamen, die fragten, ob sie vor die vier erdgeschossigen Fenster unseres Wohnzimmers, die ja direkt von der Dorf-Straße her einsehbar waren, Vorhänge machen durften. Wir hatten nichts dagegen, doch fehlte es dann an Jemandem, der diese Vorhänge zugezogen hätte.

Kiki hatte auch noch zwei Schwestern sowie zwei Brüder. Mit ersteren nahm nun wiederum ich näheren Kontakt auf. Die ganze Familie, auch der Vater war uns sehr sympathisch, nicht zuletzt auch, weil er eine Weinhandlung in Ravensburg hatte. Von den zwei verbleibenden Schwestern wurde vor allem die Heidi Braut nach meinem Geschmack. Die dritte war ein sehr anständiges und verschlossenes Mädchen und konnte da nicht lange mithalten. Sicherlich wurde sie damals von den Geschehnissen eher geschockt und hat mich in unguter Erinnerung.

Es gab für mich jedoch bei all den Frauen von damals stets irgendetwas, das früher oder später bremste, das Verhältnis wieder löste. Die Heidi hatte z.B. bereits ein Kind, was sie daran hinderte, ständig zu uns, zu mir zu ziehen. Später, nach unserer Zeit, nahm sie dann harte Drogen und starb an Aids bzw Aidsmedikamenten. (Letztere waren das eigentliche Tödliche an dieser „Krankheit“!) Die Paula hatte ihren Hund, den ich nicht ständig um mich haben wollte. Eine weitere, die Dagmar, war bereits vorher heroinsüchtig und ersetzte dann diese Droge durch mich. „Wenn Du mich nicht liebst, bringe ich mich um!“ – So lautete ihr erpresserisches Hauptdruckmittel. Wenn ich nicht darauf einging sondern lieber ausging, konnte ich anschließend schon die Blaulichter im nahen Wäldchen suchen sehen und sie am nächsten Tag in der Intensivstation des Krankenhauses besuchen. Diese Vampyristin versetzte mich in regelrechte Verfolgungsängste, bis ich sie endlich los wurde. Sie lebte dann noch einige Zeit in Berlin und starb zuletzt an einer Überdosis. Nachbetrachtend ist auffallend, daß sich in und um diese WG viele Selbstmord- oder selbstmordähnliche Todesfälle ergaben. Die Gründe hierfür waren jedoch hauptsächlich die, daß etliche bei uns ein neues, freies und gutes Leben in einer echten und ehrlichen Herzens-Gemeinschaft erfahren konnten, die außerhalb, woanders, selbst in ihrem Familien,… nicht mehr zu finden und leben war. Nach Ende unserer WG gab es das, was es bei uns gab, nirgends mehr, und etliche konnten und wollten sich mit einem Leben unter den Spießbürgerlichen nicht mehr abfinden. Da wir außerdem etliche Menschen aufgenommen hatten, die in der sogenannten Normalgesellschaft kaum oder nicht mehr lebens- bzw gesellschaftsfähig gewesen wären, hatten wir eigentlich stets beträchtliche Leistungen an sozial Schwachen erbracht, die in dieser Qualtität, zu diesem Zufriedenheitsgrad wohl von keiner öffentlichen Anstalt je erreicht werden konnten. – Auch einer meiner damaligen Hauptbegleiter, der fast schon die Funktion einer Leibwache oder Eskorte übernommen hatte, „Geronimo“ (Manfred Welti) genannt, endete später durch Selbstmord, nachdem ihn eine Frau verlassen hatte. Geronimo, der Hühne mit dem Pferdegesicht war ein einmaliges, unbeschreibliches „Orginal“. Der andere, Lollo (Karlheinz Lohr) genannt, lebt bis heute mit meiner Exfreundin Paula, die ich ihm damals mitsamt Hund abgegeben hatte, und hat Kinder mit ihm.

Interessant, im Hinblick auf meinen vorigen und auch späteren Lebensweg jedoch sehr verständlich, war auch, daß ich mich trotz aller Exzentritäten stets noch zu einer Gruppe hingezogen fühlte, nämlich den sogenannten „Müslis“ oder Landfreaks, also zu jenen, die auf irgendwelchen alten Bauernhöfen wohnten, Gärten hatten, und oft auch bereits vegetarisch lebten. – Natürlich fühlten wir uns auch darüber erhaben. Doch die schönen und gesunden Landmädchen vor allem im Allgäu zogen mich mit ihrem strahlenden Wesen immer wieder an. Auch deren Essen schmeckte eigentlich immer gut. – Daß ihre Schönheit und Strahlkraft von diesem Essen und gesunden Leben kam, so weit konnten wir leider noch nicht denken. Wir fühlten uns deshalb damals immer noch eher als „Ficketarier“.

Isny, die schöne Alpenstadt hatte außerdem den besten Rockkeller, „Go In“ genannt, in dem wie bei uns zu fetzigstem Sound gestrahlt, umarmt und getanzt werden konnte bis zum Umfallen. In diesem Rock-Keller spielten wir später sogar ab und zu mit der Band die im wahrsten Sinne des Wortes heißesten Konzerte. Denn die Temperaturen stiegen in dem total überfüllten Keller bei unseren Gigs auf über 40oC. Zur Kühlung gab es nur Bier, mit dem dergestalt „geduscht“ wurde, daß blaue Blitze aus unseren Röhrenverstärkern zischten. Unsere Konzerte endeten dort eher durch K.O. mittels Sauerstoffknappheit. Nach dem ersten dortigen Auftritt  nahm uns eine WG mit für uns neuartig politschem Hintergrund zum Übernachten auf, nämlich dem Feminismus. Die später noch so sattsam bekannt werdenden kurzhaarigen Frust-Frauen, ausgesprochen unweiblich und herrisch, ja beleidigend, herablassend, gegnerisch, an allem etwas auszusetzen, zu meckern habend…  gab es damals erstmals in Ansätzen zu erleben. Solche Frauen wären mir aber ja völlig egal geblieben, denn ich spürte nicht die geringste Lust dazu, eine davon zu „therapieren“, doch in der Nacht kam die Dickste und Unschönste, ich schätze, sie wog an die 100kg, zu mir an den Schlafplatz und wollte, ja befahl mir annähernd, zu ihr ins Bett zu kommen. – Getreu meiner Maximen und Punkerphilosophie lehnte ich auch das nicht ab und tat „folgsam“, was sie von mir erwartete, auch wenns mir schwer fiel. Das Gewicht war so groß, daß ich mich kaum mehr befreien konnte, wenn etwa ein Arm von mir „unterlag“.  Es machte sicherlich auch ihr keinen großen Spaß, doch gelang es mir, sie zu „befruchten“. Daß daraus dann wirklich eine Befruchtung/Schwangerschaft geworden war, erfuhr ich jedoch erst beim nächsten Auftritt. Ich war erfreut, da ich im Innern eigentlich immer für alles Leben(dige) war. Doch sie sagte, sie könne sich mich nicht als Vater vorstellen und habe schon einen Abtreibungstermin, wogegen ich nichts weiter unternehmen konnte. Denn es galt bei diesen Frauen das Motto: „Mein Bauch gehört mir!“ –  Später zeigte sich dann die dortige Frauengruppe äußerst erbost gegen mich, weil ich das „der …. angetan“ habe. Sie kündigten an, mich zusammen zu schlagen, ließen aber dann doch davon ab, als sie erfuhren, wie angenehm und willkommen uns ein Angriff durch jene Frauen gewesen wäre, die wir ja dann auch hätten „(an)greifen“ können. Sie bereute diese Abtreibung später anscheinend sehr, zumal es ja alsbald Mode unter den Emanzen wurde, ein Kind ohne Mann zu haben.

– Zwangsehen durch Schwangerschaften? –  Es ist hier auch mal eine Überlegung wert, warum gerade diese Frau erstmals schwanger von mir wurde, im Gegensatz zu allen anderen vorab, mit denen ich zu diesen Zeiten stets ungeschützt verkehrte! – Es entstand somit durchaus der Verdacht, daß sich Schwangerschaft erst dann ergibt, wenns mit einer Frau „nicht klappte“, sie also nicht wirklich liebt und geliebt wird. Dieser Verdacht, daß eine Frau quasi erst dann Nachwuchs produziert, wenn sie mit ihrem Mann nicht mehr zufrieden ist oder irgendetwas nicht mehr stimmig, im Fluß, bei Kräften,… ist, ließ sich nie wieder entkräften! – Und in der Tat sind ja dadurch auch viele sogenannte Mußehen zwischen unpassenden Partnern entstanden. – Ich bin mir jedoch sicher, daß es durchaus auch sehr glückliche, harmonische Wunsch-Kinder-Zeugungen gibt. – Auch ich wurde sehr wahrscheinlich 1980 zu einer solchen in München herangezogen, als eine angehende Tierärztin mich auf einer Party forderte, die einen Freund hatte und vermutlich unerfüllter Kinderwunsch bestand. Die daraus sich lt Hörensagen entwickelnde hübsche Tochter habe ich leider bis heute noch nicht kennengelernt.

Umsonst&Draussen Festival in Fischbach am Bodensee: Unter all den vielen Konzerten unserer Band lohnt sich noch eines näher zu beschreiben, weil dabei Aufschlußreiches zutage trat. Es wurden gegen Ende der 70er regelmäßig zuerst Folk– und dann sogenannte Umsonst– und Draußen–Festivals organisiert. Solche eintrittsfreien alternativen Musikfestivals entstanden oft auch als Gegenbewegung oder Konkurrenz zu den etablierten Rockfestivals und gewannen laufend mehr BesucherInnen und Einfluß auf die Jugend. Diese Festivals wurden vor allem auch von jener damals noch in D weit verbreiteten Land–Kommunarden–Szene besucht, ebenfalls von den Drogenanhängern,  sowie von allen politisch „anders“ Orientierten und sich abseits des bürgerlichen Systems Wähnenden. Doch wessen planende Hand hinter diesen Festivals stand, erfuhr man selten und war keinem so recht bewußt, zeigte sich aber dann hier in Fischbach deutlich.

Auch wir waren dort mitsamt Bandbus und spielbereiter Anlage, die wir in dieser Zeit immer mitnahmen, um allzeit einsatzfähig zu sein, beim bunten Treiben dabei. Wir wunderten uns nicht wenig über all die politischen Stände und das, was man von da auf uns einpredigte. Da gab es die Schwulen, dann die Lesben, dann die Pädophilen, dann gab es eine Abtreibungsgruppe, eine Frauen–Kampf–Gruppe (gegen alle Männer pauschal), natürlich auch alle möglichen Esoterik– und Fern–Ostlehren samt –Praktiken, politisch Linke, die sich hauptsächlich dadurch profilierten, daß sie gegen „Rechts“ waren,… usw. Es hieß da, um es auf einen Nenner zu bringen, mann dürfe nun keine Frauen mehr lieben! Denn dann war mann ein „Heteroschwein“!! – Nun wußten wir Bescheid! – Wir waren nämlich allesamt „Heteroschweine“, kein einziger Schwuler, keine Lesbe, erst recht keiner, der sich an Kindern vergriff. Ebenfalls waren wir keine Esoteriker, Drogies, Indienfreaks, Yogis, … auch wenn ich damals noch eine Mantrameditationspraxis (™) ausübte, da mir meine Mutter 76 einen Kurs bezahlt hatte in der Hoffnung, ich würde danach „normal“ werden. – Der Samstagabend kam mit schätzungsweise 30 000 jungen Menschen direkt am Ufer des Bodensees. Offenbar Highlight/Hauptgruppe des Abends und damit des Festivals war eine Formation namens „Brühwarm“, die eigentlich gar nicht aus Musikern bestand, sondern nur ihre Show zu Musik vom Band brachte. „Brühwarm“ bestand aus Männern, meist in Frauenkleidern, Reizwäsche,… etc , und mit hoher Kopfstimme deutschsprachige Lieder mit äußerst vulgären Schwulen–Texten singend. Dabei war auch ein „herber Mann“ als Hauptsänger und Akteur. Die Musik stammte, wie ich später erfuhr, von „Ton, Steine Scherben“ und war durchaus  akzeptabel, selbst die Texte empfanden wir zunächst noch eher orginell und deftig, zumindest sehr offen. Doch bald wurde deutlich, worum es ging. Denn die Typen strippten, zuletzt gab es Analverkehr auf der Bühne. Dazu Songs wie „Immer wieder ficken“… http://www.riolyrics.de/song/id:114  Wenn da Frauen dabei gewesen wären, hätten wir das wohl noch akzeptiert. Doch so waren wir nicht zu

Anm.:  Unmittelbare Nähe, ja, bereits  den Anblick nackter Männer empfand ich stets als abstoßend. Selbst bei schwangeren Frauen spürte ich es, wenn da ein männliches Baby im Bauch war. Gleichgeschlechtliche  innerlich-geistige Verbindungen bzw enge und treue Freundschaften hatte ich jedoch mein ganzes Leben lang.

begeistern. Dennoch nahm die dortige Jugend all das nicht nur gedankenlos an und auf, sondern fühlte sich dabei enorm „frei“ und bereits sehr weit weg von jedem Establishment, quasi in einer bereits neuen Welt und Kultur. Auch ein großer Teil des Publikums lief bereits nackt.

Erst spät in der Nacht kam noch eine englische Band namens „Here&Now“, die akzeptabel war, und mit der wir uns gleich anfreundeten, u.a. auch, da sie Bekannte und Gesinnungsgenossen der  Sex Pistols waren. Diese Engländer wollten natürlich nun auch gerne unsere Band hören, und so beschlossen wir, einfach unsere Anlage aufzubauen und dort auf der Hauptbühne im Anschluss zu spielen. Es war schon spät in der Nacht und die Crew der Engländer blieb für uns am Mischpult. Niemand merkte, daß da noch eine Band kam, de gar nicht auf dem Programm stand. – Kurz vor Morgengrauen begannen dann wir, die „Razorblades“ http://www.youtube.com/watch?v=TZjg_f45OY0 unser Konzert. Binnen weniger Minuten waren die Festivalbesucher hellwach und dabei! Es ist ein sehr erhebendes Gefühl, wenn man 30 000 Menschen mit seiner Herzkraft und –Ebene gleichschalten und hochbringen kann. Und wenn solches noch mit einer Großanlage unterstützt wird, hebt man wirklich ab! Wir spielten etwa drei unserer Stücke und hatten das ganze Publikum dabei. Endlich wieder echter ROCK und kein politisches Gedudel mehr, endlich wieder was Deftiges, sozusagen die unverfälschte UR–Message unserer Bewegung. – Doch dann begann plötzlich eine Person sehr aufgeregt auf der Bühne herum zu rennen und um sich zu schreien: „Die Razorblades sind auf der Bühne!!! Sie ruinieren uns den Ruf des Festivals! Stoppt sofort das Konzert!! …  Wir kannten diese Person sehr gut. Es war der sogenannte „Kommunisten–Eugen“, jener sattsam bekannt notorische Haupt–KBW–Agitant, den ich schon während meines Studiums fortlaufend für den KBW (kommunistischer Bund Westdeutschland) organisieren sah, und der offenbar das Festival im Hintergrund maßgeblich (mit)leitete! – Daß es nun für uns wieder einmal vorzeitiges Konzertende gab und das Publikum dies sehr bedauerte war im Nachhinein gesehen weniger wichtig als die Erkenntnis, wer da also hinter diesen Jugendfestivals und jener damt verbundenen massiven psychopolitischen Infiltration der Jugend steckte. Es dauerte freilich noch Jahre, bis ich begriff, weshalb wir den guten Ruf des Festivals zu ruinieren drohten und jene abendliche „Travestie–Show“ offenbar diesbezüglich nicht schadete! – Man kann das auch wirklich erst verstehen, wenn man den gesamten Sinn und Zweck des Unternehmens kennt, der offenbar wirklich ziel– und planmäßig darin bestand, die Jugend zu infiltrieren mit jenem bis heute überaus zerstörerisch grassierenden Gedankengut der sogenannten Linken bzw des Modernismus–Feminismus. – Wer dieses Gedankengut jeweils im Hintergund einfädelte, ob es also direkt vom Osten aus als Teil eines psychopolitischen Zerstörungs–Feldzuges gegen den Westen eingesetzt wurde, oder aber da sonst noch weitere Hintergrundmächtigen manipulierten, konnten wir selbstverständlich bis heute nicht erforschen.

So gesehen bestand die „Gefahr“ für das Festival durch unsere Band also sehr wohl tatsächlich darin, daß wir all diesen manipulativen Firlefanz mit einem Schlag wegwischen hätten können, in dem wir der Jugend Besseres zeigen und sie, selbst ohne jedes Wort, von unseren Zielen und Wegen überzeugt hätten, die, wenn man sie formuliert hätte, etwa lauteten: Was soll dieses kranke politische Gewäsch! Das riecht nach Schiebung, Manipulation, Verrat! Das ist nicht unsere Bewegung, unsere Message!! Jungs, wacht auf und lebt! Laßt die Drogen und all diese Illusionen fahren! Liebt Eure Frauen! Frauen, liebt Eure Männer! Wir sind nicht schwul, wir sind nicht lesbisch, wir sind auch keine Inder und mißbrauchen keine Kinder…! – Da sind die Commies am Werk, die Euch aufs Glatteis führen wollen!

In die „rechte Schublade“: Es begann in dieser Zeit auch, daß man uns eher in die rechte Schublade stecken und damit verhindern wollte, daß wir noch einmal auf einem (stets links-)politischen Festival spielen konnten. Es gab damals auch noch kleinere dieser Art, bei denen wir das der Jugend heimlich untergeschobene politische „Highlight“ mitunter derart in den Sand gesetzt hatten, daß beim Auftritt der psychopolitisch agierenden Hauptband dann das Publikum den Saal verließ, um diese politintellektuellen Typen (z.B.„Checkpoint Charlie“) nicht sehen und hören zu müssen, die „unerklärlicher“ Weise überall spielten und immer voll ausgebucht waren, obwohl sie niemand hören wollte. Bei etlichen Bands dieser Art genügte offenbar auch bereits ein linkspolitisch linienkonformer Name samt Tendenz zur Förderung des Drogenkonsums, um über Jahre hinweg ausgebucht zu sein. (Wie etwa: „Birthcontrol“) In dieser Zeit spielten wir aus gutem Grunde immer auf der eigenen Anlage. Selbst wenn die große Festival–P.A. noch so verlockend aussah, wußten wir, daß man uns auf dieser abdrehen oder den Sound absichtlich vermatschen würde. Die eigene Anlage hingegen war sicher und wir bewachten zusätzlich die Steckdosen und Sicherungsschalter.

Es gab unter unseren jungen Fans eine Gruppe, die sich einen Spaß daraus machte, die nickelbebrillten Intellektuellen und Kommunisten damit zu ärgern, indem man den Hitlergruß machte, „Heil Hitler“ rief, später auch das „Horst Wessel–Lied“ einstudierte usw. Dies begann also einzig deshalb, weil die Halbglatzen sich so köstlich darüber aufregten. Unsere Fans hatten keinerlei Politik im Sinn! – Doch paßte ein solches Image eigentlich ja nicht schlecht zu den kurzen Haaren. Also, warum nicht auch „rechts“ sein, wenn man damit Aufsehen erregen kann! –– In Wahrheit hatte unsere Sache weder mit den linken noch den rechten PoliTickern zu tun, denn beide Seiten bestanden in unseren Augen aus Krampfköpfen. – Daß in Wahrheit diese Linken aber sehr wohl mit den damaligen Nazis Gemeinsamkeiten hatten, ja, sogar deren unmittelbare Nachfolger waren und noch sind, wurde mir erst viel später zu einer Zeit bewußt, in der der International–Sozialismus und Neokommunismus des weltweit sich etablierenden Zwangs–Systems ähnlich (links–)faschistoide Züge annahm wie damals der National–Sozialismus. Selbst der Rothschild–Abkömmling Hitler war ja richtig gesehen nie ein „Rechter“, sondern eben „Linker“ und entsprang daher durchaus denselben internationalen Weltherrscherdynastien, die damals wie heute die Geschehnisse aus dem Hintergrund lenk(t)en. Somit wird zumindest einer der Gründe ersichtlich und verständlich, weshalb sich die spätere Linke (samt Judäo-Freimaurern, Zionisten,…) oft so übertrieben über Nazisymbole u.dgl. ärgerte, denn „getroffene Hunde bellen“!

Alljährliche Trampreisen: Ich möchte diese Phase meines Lebens nicht abschließen, ohne auch noch meinen alljährlichen Trampreisen (per Anhalter) ein Kapitel zu widmen. Nach jedem Schul– oder Semesterende gab es zunächst die bierseligen Langzeit–Freiluftfeste Rutenfest (in Ravensburg) und Schützenfest (in Biberach), die ich neben den Musikfestivals zu meiner sommerlichen Einstimmung ins freie Leben „on the road“ stets als Initialzünder benützte. Noch zu Schul– und Studienzeiten konnte dabei auch bestens all der belastende, lebensferne Theoriemüll aus dem Kopf gespült werden. Nach dem Rutenfest ging ich dann alljährlich fast schon traditionsgemäß mit Gitarre und Schlafsack ausgerüstet an die Straße und warf eine Münze, um diese die Richtung wählen zu lassen. Es war sehr wichtig bei dieser Art zu reisen, daß man keine fixen (Zeit–)Pläne und Ziele aufstellte, sich am besten keinerlei Vorstellungen machte, keine Wünsche hegte usw, denn damit hätte man sich u.U. sehr zu ärgern gehabt. Die Reise führte jedoch meist schnell auf eine Autobahn und man kam dann an Fahrer, die oft sehr weit fuhren. Es war seltsam, daß ich fast jedes Jahr in London landete. Auch Amsterdam kam mal vor, einmal gelangte ich auch nach Schweden, weil ich in der letzten deutschen Stadt, in der ich erst spät ankam, keinen Schlafplatz, wohl aber eine Fähre nach Göteborg fand. War ich in geeigneten Städten, spielte ich Gitarre in den Gassen, wodurch es nie an Geld und Kontakten mangelte. Von Göteborg aus nahm man mich beispielsweise an einen der idyllischen Seen der nahen Wälder und überließ mir dort eine Fischerhütte. Es war noch nicht lange nach Mittsommernacht, alles war warm, beste Luft, Natur pur… Abends kam dann jene Gruppe von Schweden, für die ich zu spielen hatten, um ihr Fest abzuhalten, das sich stets ähnlich abspielte: Die Schweden besoffen sich mit einem völlig ungenießbaren Fusel gnadenlos und lagen alsbald in ihren Räuschen darnieder. Die Schwedinnen hingegen tranken weniger und wurden melancholisch. Auf zwei bis drei Männer kamen fast 20Frauen, eine hübscher als die andere! Da gab es viel zu trösten! – Daß in diesem Land ein jeder Mann schnell hängenbleiben konnte, wurde mir klar. – Doch für mich gab es immer wieder zu viel, was mich in meine Heimat zurück zog. Noch ein zweites Beispiel möchte ich erzählen, aus dem hervorgehen kann, wie enorm schicksalshaft und –entscheidend solche Trampreisen verlaufen können: Eines Tages an einer Ausfahrt von Amsterdam stehend fragte mich einer, ob ich einen Führerschein hätte. Ich bejahte und bekam daraufhin einen VW–Bus mit der Anweisung, damit nach Frankfurt zu fahren und auf einer Autobahnraststätte zu warten. Der Mann wollte den VW–Bus dort an jemanden verkaufen. Das Geschäft gedieh, und der Verkäufer pries mich beim Käufer, einem Hawaianer namens Durmond Look als guten und zuverlässigen Fahrer an, so daß mich letzterer gleich fragte, ob ich für ihn weiterfahren wolle. Ich stimmte zu und wir tingelten dann durch Deutschland, ohne daß ich dort auch nur noch einen Deutschen getroffen hätte! – Der Mann machte Geschäfte für die U.S.Army! Somit steuerten wir nur noch U.S.Army–Camps an. Es gab da herrliche Plätze, zuletzt am Chiemsee. Schließlich mußte ich noch seine Tochter Leticia suchen, die er nach Europa mitgenommen, doch den Kontakt zu ihr verloren hatte. Als eifriger Sucher fand ich sie in Salzburg. Durmond war kein sehr geschickter Fahrer und deshalb sehr froh an mir. Als wir zuletzt in Rom waren, fand er sich im dortigen Verkehrsgewühl absolut nicht mehr zurecht und verlor stets völlig die Orientierung. Pünktlich brachte ich ihn und auch andere Herren wohin sie wollten und prüfte auch die abendlichen Amüsements im Rotlichtbezirk. Die jeweiligen Geschäftsführer sahen diesen Herren offenbar sehr gut an, daß sie viel Geld einbringen würden und zeigten mir gerne alle charmanten Vorzüge ihres Etablissements. – Ich bekam damals ein Zimmer in unmittelbarer Nähe zum Petersdom, der mich beeindruckte. Als Durmond Europa verlassen wollte, hatte er sich bereits so sehr an mich gewöhnt, daß er mir das Angebot machte, mich fest bei ihm, als persönlichen Begleiter einzustellen und auch nach Hawai mitzunehmen. Ich mußte mich entscheiden! Die weitere Reise wäre zunächst in den Nahen Osten gegangen. Da wollte ich nicht hin. Ich sagte ihm schließlich, ich wolle zu meiner Band und meiner Freundin Heidi an den Bodensee zurück, worauf er mich noch reichlich entlohnte und wir uns dann trennten. – Hätte ich freilich damals schon gewußt, welch enormen Wert ich später einem Wohnsitz auf einer pazifischen Insel beimessen würde, dann hätte ich mich vielleicht anders entschieden!

Stets wohl fühlte ich mich auf meinen Trampreisen in Frankreich, das damals noch den Reiz einer wirklich anderen, freieren und besseren Welt für mich hatte. Heute ist mir weit klarer bewußt, daß dieses sich besser Fühlen, das damals noch besondere Flair Frankreichs in erster Linie mit der besseren Nahrung, genauer gesagt mit den echten Naturweinen und den Rohmilchkäsen (meist aus Ziegenmilch) zusammenhing, von denen ich mich stets hauptsächlich ernährte. Auch dort hatte ich also unbewußt eine fast rohköstliche Ernährungsweise entwickelt! Kein Wunder, daß ich mich bestens fühlte. Ich schlief ja zudem auch noch fast immer im Freien!

Ende meiner Punker–Ära: Die unbeschränkte Offenheit unserer WG wurde zuletzt immer mehr von immer weniger kreativ und inspirativ motivierten männlichen Besuchern aus dem Alkohol– und Drogenmillieu ausgenutzt. Jene „Befreiung“ und „Loslösung“ aus allen Zwängen, mit denen mich diese Saufbrüder fast allabendlich zulallten, wurde immer unerträglicher. Was nützte mir diese Pseudo–Ehrlichkeit von Leuten, die ohnehin nur so lange dauerte, als Bier und Wein da sind? – Auch bei den Konzerten nervte mich das Publikum. War man nur noch dazu da, daß sich einige ihre Köpfe noch dumm und dümmer schütteln konnten? „Punkrock“ war in dieser Zeit auch bereits zur Modebewegung geworden. Kommerzialisierung und Aufstieg der Band wären möglich gewesen. Doch für mich war das ein Zeichen, daß ich mich davon zu distanzieren habe. Als aufgrund der vielen Alkis im Hause das Geld fehlte, ging ich dann im Frühahr 1980 mal wieder in die PaFa–Baienfurt zur Nachtschichtarbeit, für die es am meisten Geld gab. Die Arbeit an den Wuchtschüttlern der „KM3“, einer 300m langen Kartonmaschine hatte bereits sehr an meinen Kräften gezehrt, als ich zuletzt, am Ostermontag–Morgen, nach der üblichen 5km langen Radfahrt durch Schnee und Eis in der Halle vor der stehenden Maschine stand. Ich bekam einen Putzeimer samt Staubwedel in die Hand und wurde in einer Kolonne von sogenannten Gastarbeitern zum Putzen der riesigen Maschine abkommandiert. – Diese meine Putzarbeit brachte mich dann schnell an den entscheidenden Punkt. Ich schmiß den Eimer in eine Ecke, verließ den Arbeitsplatz und radelte zurück. Die letzten Zecher erlebten mich an diesem Morgen gegen 6Uhr nicht mehr in „cooler“ Stimmung, sondern wurden prompt des Hauses verwiesen! – Ich hatte genug von alledem. Ich sah deutlich, daß es mit der Auflösung von Strukturen, mit „Befreiung“ und „Entkrampfung“ allein nicht getan ist, sondern danach auch tatsächlich etwas Neues und Besseres entwickelt werden muß. Doch was das genau war und zusätzlich noch hätte aufgebaut werden sollen, war mir damals nicht klar. Auch mich hatte diese exzessive Zeit ja sehr mitgenommen, innerlich–geistig ausgezehrt und auf innerlich–geistigen Tiefstand gebracht, „abgefuckt“, wie man es damals genannt hätte. Mir fiel deshalb zunächst auch nichts anderes ein, als Arbeit zu suchen. Eine Land&Gartenbau–Firma stellte mich ein. Als ich auf einer Baustelle eines Morgens unglücklich mit der Schaufel in einem Graben stand und hinter einem Bagger herschaufelte, sah und hörte ich in einer nahen Schule bei offenem Fenster einen Lehrer unterrichten und mit den Kindern singen. Mir liefen die Tränen! – Wäre ich doch Lehrer geworden! – Nach diesem Erlebnis bewarb ich mich um eine Lehrerstelle zur Absolvierung der zweiten Lehramtsprüfung für Grund– und Hauptschulen – und wurde bereits im Herbst eingestellt!

Lehrer in Blaustein–Herrlingen: Fast vier Jahre waren vergangen, seit ich die erste Dienstprüfung quasi nebenbei in Weingarten absolviert hatte. Ich hatte viel durchgemacht und mich sehr weit in eine Richtung entwickelt, in die sich ansonsten so schnell kein angehender „Pauker“ entwickelte. Das dortige Kollegium dürfte auch nicht nur helle Freude an mir gehabt haben, erst recht nicht die Bewohner eines nahegelegenen modernen Wohngebäudes, das mir, dem neuen Musik– und Religionslehrer (das waren die Fächer, die ich damals „nebenbei“ studiert hatte und mit denen man damals kaum durchfallen konnte, weil da Lehrermangel bestand) durch Ordensschwestern zugewiesen wurde. Eine „Apartment–Wohnung“ mit Zentralheizung, Teppichböden, Bad, Balkon und Küche. Ich fühlte mich, um es gleich zu sagen, in dieser nie wohl und vermied den Aufenthalt darin wann immer es ging. Diese Wohnung blieb für mich bis heute ein Alptraum, und ich wurde auch sehr oft krank darin, obwohl, das muß gesagt werden, diese „Krankheit“ nicht immer organisch bedingt war, sondern oft daher kam, daß ich erst gegen Morgen von meinen nächtlichen Streifzügen durch die nahegelegene Stadt Ulm zurückkam und noch nicht nüchtern war. Oft halfen dann auch alle Ausreden nichts, sondern mußte ich mit einem Brummschädel in meine Klasse, die mich immer sehr verständnisvoll und umsorgend empfing. Mein Verhältnis zu den Schülern war nicht das eines Lehrers, sondern eines Freundes. Da es mir oft übel wurde, mußten stets die Fenster offenbleiben, oder man ging gleich erst mal raus ins Freie. Ebenfalls setzte ich dann meist einen Schüler als „Vertretungs–Lehrer“ ein und ließ diesen (auch mich) unterrichten. Daß meine Schüler mich sehr lieb gewannen, wurde im Nachhinein noch ein Problem an dieser Schule, denn diese Klasse wollte danach keinen anderen Lehrer mehr akzeptieren. Klar, die konnten mich alles fragen und erfuhren alles. Ebenfalls sahen sie wie ich, daß dieser Lernstoff mitsamt der Methodik des Einpaukens eine äußerst stupide und unnütze Angelegenheit ist. Ich bedauerte sie aufrichtig, daß sie hier eingesperrt werden und sie bedauerten mich. Wir bedauerten und trösteten uns daher gegenseitig. Nach eineinhalb Jahren hatte ich dennoch meine „zweite Dienstprüfung“ in der Tasche und war nun fertig ausgebildeter Lehrer. Ich hätte noch ein halbes Schuljahr bleiben können, doch bekam ich anderswo ein weitaus reizvolleres Angebot. Außerdem wollte und mußte ich dringend aus dieser bescheuerten Wohnung raus, wegen der auch schon eine lange Liste von Beschwerden gegen mich vorlag, die von der Nichteinhaltung der Kehrwoche bis zu „verdächtigen“ Damenbesuchen ging, nach denen gewisse hellhörige ältere Damen offenbar stets genauestens über alle sich dabei ergebenden Vorgänge informiert waren.

Wirt der Waldschenke Weißenbronnen bei Wolfegg: Schon aus meiner frühesten Kindheit und Jugendzeit waren die Waldgasthöfe des Altdorfer Waldes, eines sehr großen 50km langen oberschwäbischen Waldgebietes, für mich Traum und Ziel meiner Wünsche. Der kleinste davon war von der Caritas Ravensburg vom Fürsten von Wolfegg zu Waldsee gepachtet. Da ich nun eine Stelle als Religionslehrer annehmen wollte und mein Vater außerdem ein guter Bekannter des Verwalters war, bekam ich die „Waldschenke Weissenbronnen“ zugesagt. Es gab dort schon lange keinen Wirt mehr, der diesen einsamen, völlig abgelegenen Wohnsitz länger als zwei Jahre durchgehalten hatte. Einige sagten, es spuke in dem im 16Jh gebauten Tuffsteinhaus mit den meterdicken Mauern. Die Gaststätte war tatsächlich organisatorisch sehr schwierig zu betreiben, da sie völlig wetterabhängig und über den Winter auch oft eingeschnien und ohne Gäste war. Doch ich war sehr glücklich. Endlich im Wald, wieder in der Natur! Den Nachteil, daß ich nun in keiner Band mehr spielen konnte, nahm ich in Kauf…. Ein Wasserfall ging unmittelbar neben der Gartenwirtschaft nieder, bestes Quellwasser aus den nahen Alpen führend. Und die gute Luft aus dem umgebenden Fichtenwald! – Es gab damals noch keine Mikrowellensender, und selbst die Fernsehprogramme waren infolge der Talkessel–Lage kaum empfangbar. – Ich begann, diese Gaststätte sehr erfolgreich aufzubauen und zu führen. Gastronomie liegt mir ohnehin in den Genen. Gourmet war ich schon lange. Bereits zu den WG–Zeiten hatte ich, wenn Geld da war, fünfgängige orgiastische Feinschmecker–Menues (nach Wesendonk, „Tafelfreuden für Liebesleute“) arrangiert und mich ansonsten auf altschwäbische Spezialitäten (die Küche meiner Großmutter) spezialisiert. Doch für größere, warme Gerichte gab es keine Lizenz, und so ging ich zunächst einfach daran, aus der gesamten Gegend sowie auch dem Ausland alle Spezialitäten der „kalten Küche“ zusammen zu suchen und zu stellen, so daß sich köstlichste Vespergedecke ergaben. Diese Gedecke brachte ich dann enorm schnell an den Gast, da ich nicht direkt bewirtete, sondern jeder sich sein Gericht samt Getränk unmittelbar an der Theke abholte und gleich bezahlte. Durch diese einfache Vertriebsmethode konnte ich auch plötzlich eintreffende Gästemengen prompt bedienen. Da ich unter der Woche noch Lehrer an der Merianschule in Friedrichshafen war, konnte die Waldschenke nur am Wochenende betrieben werden. Im oberen Stock hatte ich natürlich auch noch meine Discoanlage samt Plattensammlung installiert, so daß sich, vor allem samstagabends im Anschluss, auch wieder die bekannten „heißen“ Rock–Tanzparties etablierten. Daß all diese Aktivitäten es wiederum bald mit sich brachten, daß ich den Schuldienst im fast 30km entfernten Friedrichshafen nach einem halben Jahr dann gänzlich einstellte, ist verständlich. Stattdessen gründete ich nun zusätzlich die

„Musikschule am Gänsbühl“ zusammen mit ehemaligen Mitstudenten, in der ich meine bereits langjährige Praxis als Gitarrelehrer (ich vergaß, darüber bisher zu schreiben) fortsetzte. Ich mietete in einer ruhiggelegenen Zone in der Obertstadt ein kleines Häuschen, das mir geeignet erschien, da es direkt gegenüber einem großen Kaufhaus lag. Nun suchte ich unter den MusikstudentInnen nach geeigneten MitlehrerInnen, mit denen zusammen dann ein genügend großes Spektrum an Instrumentalunterricht angeboten werden konnte. Miete und Nebenkosten wurden einfach anteilig auf die belegten Stunden jedes Lehrers umgerechnet. Diese Musikschule unterrichtete, im Gegensatz zu den städtischen Jugendmusikschulen, vorwiegend auch Erwachsene, so daß ich diesbezüglich offenbar auf eine Marktlücke stieß und alsbald wöchentlich zwei Tage lang hintereinander völlig ausgebucht war.  (Diese Musikschule existiert noch heute 2011!)

Frau Wirtin: Doch auch über meine Frauenwelt zu jener Zeit soll wieder berichtet werden: Meine bis dahin langjährige Freundin K., die Mutter von zwei Kindern war und auf einem Bauernhof auf der anderen Seite des Schussentals lebte, wollte ich in dieses neue Heim nicht mitnehmen, da sie notorisch eifersüchtig war und es für mich mit ihr kaum möglich gewesen wäre, eine Gaststätte zu betreiben, wenn da auch Frauen hingekommen wären. An ihren Platz trat bald (m)eine liebe, unbedarfte und weniger temperamentvolle Töpferin namens Cornelia, die sich allerdings dann bald dem wochenendlichen Gästeansturm nicht gewachsen fühlte und mich oft regelrecht allein sitzen und hängen ließ, sobald Hochbetrieb war. Mit dieser Freundin gelang es jedoch erstmals, mein Dilemma zwischen meiner wunschgemäßen Offenheit allen anderen Frauen gegenüber und dennoch Treue zur bestehenden Freundschaft zu lösen, indem sie einfach an den Wochenenden zu ihren Eltern ging und mir die Gaststätte allein überließ. Sie hatte in einem Nebenraum ihre Werkstatt eingerichtet und verkaufte ihre kunsthandwerklichen Schmuckstücke an die Gäste. – Wieder einmal war, aus Sicht der Eltern, ein ideales Paar entstanden. Wir verdienten auch reichlich Geld und waren eigentlich zufrieden. Da fiel ihr eines Tages ein, nun auch einmal allein in den Urlaub zu fahren auf die Canaren. Von dort hatte sie dann einen Brief geschrieben, dem ich entnahm, daß sie nun einen anderen Mann hatte, was mich natürlich sehr schmerzte. Doch solche Schmerzen dauerten damals noch nicht allzu lange. Obwohl es sich nachträglich herausstellte, daß sie da nur mißverständlich formuliert hatte, war es bei der Rückkehr für sie schon zu spät. Die Hausschuhe eines neuen, wieder sehr jungen Mädchens namens A., das ich aus Ravensburg mitgebracht hatte und von einem Job im Kaufhaus bewahren wollte, standen schon auf der Treppe. Auch mit diesem Mädchen wäre es nicht lange gut gegangen, zumal sie sich anfangs als noch ungeschickt, unwissend und vor allem ungelehrig in (zu) vielen Dingen zeigte. Doch entstand wieder ein Gastwirtsteam, das den witterungsbedingten Anstürmen besser standhielt. Es gab mit ihr jedoch auch sehr bald noch einen weiteren, letztendlich entscheidenderen Grund, mich nicht mehr von ihr zu trennen, nämlich Schwangerschaft! Daß durch sie dann das Haus für nächtliche Parties umgehend geschlossen wurde und die leicht geschürzten Samstagabend–BesucherInnen jeweils nur noch ein– und ein letztes mal anreisten, war für mich damals ebenfalls nicht allzu tragisch, da ich den Alkohol plötzlich nicht mehr vertrug, mich ohnehin zu krank, ausgezehrt, schwächlich,…für nächtliche Umtriebe fühlte. – Als ich eines Abends zu einer Versammlung des Sportfischer–Vereins (wir hatten dadurch Zugang zu einer idyllsich gelegenen Fischerhütte an einem nahegelegenen Weiher) durch den Wald in den gegenüberliegenden Waldgasthof Fuchsenloch ging, wurden mir dort reichlich „harte Drinks“ eingeschenkt. (Man kennt ja diese „feuchten Brüder“ und muß „mithalten“.) Den Rückweg hätte ich schon fast nicht mehr geschafft. Es war noch Winter1983/84, Schnee lag, und hätte ich mich niedergelegt, dann wäre ich wohl nicht mehr aufgestanden.

Kehrtwende und geistiges Erwachen: Ich war nun 30Jahre alt, und es schien, als würde sich der alte Jugendspruch „traue keinem über 30“ bewahrheiten. Bei mir war jedenfalls „die Luft raus“. Ich war gesundheitlich ein Wrack. Ausgezehrt von quasi 10 Jahre dauernden nächtlichen Parties und Zechgelagen mußte ich erkennen, daß es bei diesen damals propagierten „Freiheiten“ Schattenseiten gab, die mich jetzt einholten. Eine „spasmische Bronchitis“ meldete sich, weil, bedingt durch das mir einstens von Ärzten geschlagene „Nasenfenster“, zuviel Schleim in die Lunge floß. Und jeder Raucher, der die kleine Gaststube vollqualmte, verschlimmerte mein Leiden. – Als ich wieder einmal einen Arzt konsultierte, weil ich einfach nicht mehr in der Lage war, den Schleim aus den Atemwegen abzuhusten, meinte dieser, ich müsse jetzt Dauerpenicillin schlucken, ansonsten hätte ich kein Jahr lang mehr zu leben. – Das war ein Schock! Doch anstelle diese Pillen zu schlucken, besann ich mich eines Besseren. Ich kaufte zunächst einige Rauchverbots–Schilder und machte meine Gaststätte zum ersten Nichtraucherlokal weit und breit. Es kam dann ja auch meine erste Tochter zur Welt, die wir Eva–Maria tauften. Einige Wochen zuvor gingen wir noch aufs Standesamt zur Trauung. Was mich dazu bewog, waren hauptsächlich die Gesetze der BRD, die mir ansonsten ja keinerlei Rechte über meine Tochter zuerkannt hätten. Um für alle Fälle für das Kind gute Milch zu haben, beschaftte ich damals auch eine erste Ziege. Bald wurden es zwei und mehr. Hühner hatten wir ohnehin schon. Ebenfalls begann ich nun eifrig zu gärtnern und Bienen zu halten. Mit alledem konnte ich mich bereits etwas stabilisieren. An den langen Winterabenden begann ich auch immer mehr zu lesen und ineressierte mich alsbald vor allem für die geistigen Welten. Ich bahnte mir zunächst so meinen Weg durch irgendwelche mysteriösen Esoterikwerke, bis ich in einem Werk auf ein einziges Zitat jenes Autoren stieß, der im Anschluß quasi mein geistiger Ziehvater wurde, nämlich Emanuel Swedenborg. Ihm habe ich mein religiöses und geistiges Wiedererwachen zu verdanken. Obwohl ich an der Pädagogischen Hochschule bereits Theologie „studiert“ hatte, konnten mir die christlichen Lehren dort nicht plausibel gemacht werden. – Was mich heute keineswegs verwundert, denn man las dort ja vor allem modernistische und sogar offensichtlich antichristliche Werke und Schriftsteller, deren Fehlerhaftigkeit mir nun erst bewußt wurde. – Bald hatte ich die alten und guten Quellen entdeckt. Die Modernisten ließ ich samt und sonders fallen. Unter den deutschen Dichtern empfand ich vor allem mit Friedrich Schiller enge geistige Verbundenheit.

Hinwendung zur Naturkost: Swedenborg brachte mich natürlich auch zur Beschäftigung mit der Bibel, in der ich gleich auf den ersten Seiten für mein Leben Entscheidendes fand, nämlich die dem Menschen im Paradies bestimmte Nahrung! Diese bestand aus allen Pflanzen, Früchten, Samen,… an späterer Stelle flossen im Paradiesgarten auch noch Milch und Honig! – Schon oft zerbrach ich mir den Kopf darüber, warum denn all die freien Tiere in Wald und Feld ohne Mühe und Arbeit leben können und wir Menschen, die wir doch die Krone der Schöpfung sein sollten, offenbar ein derart kompliziertes und mühsames Leben führen müssen. Wie ein Blitz leuchtete mir nun der Hauptunterschied zwischen uns Menschen und den freien Tieren auf! – Wir Menschen essen nicht natürlich, sondern kochen und braten, was ja kein Tier tut, und wovon auch im Bericht über das Paradies kein Wort steht! – Meine/unsere Umstellung auf natürliche Rohnahrung erfolgte fast abrupt, und die damit einhergehenden Veränderungen bzw Verbesserungen waren sensationell! Sowohl geistig als auch gesundheitlich! Ich war begeistert und konnte nicht begreifen, warum offenbar die gesamte Erdenmenschheit davon nichts wußte und diesbezüglich so absolut im Dunkeln tappte. Daß es bereits große Rohkostbewegungen vor allem vor den Weltkriegen gegeben hatte, war mir noch nicht bekannt. Ich hatte in dieser Zeit (1987) auch schon mit dem Schreiben meines ersten Buches begonnen mit dem Titel:

„Das Narrenzeitalter, von der Hölle zum Paradies“, in dem ich in 28 Kapiteln alle mir damals auf dieser Welt, in dieser Gesellschaft bekannten Mißstände, Irrtümer und Fehler sowie deren Lösungs- und Verbesserungsversuche niederschrieb. In der Hoffnung, damit einen echten Beitrag zur Verbesserung zu leisten, sendete ich schließlich mein Manuskript an zwei Verlage, die beide zusagten: Der Swedenborgverlag in Zürich und der Waldthausen-Verlag in Worpswede. Beide Verlagsinhaber (Friedemann Horn und M.F.G.Langer)  kamen zur gleichen Zeit in meine Waldschenke, wo wir uns für den Waldthausen-Verlag entschieden, weil dieser bereits Ernährungs- und Gesundheitsliteratur führte und auch in Deutschland war. Diese Entscheidung bereute ich später sehr, denn die Veröffentlichung wurde nicht nur zwei Jahre hinausgezögert, sondern das Buch nach einem Jahr auch schon wieder vom Markt genommen, sowie sehr teuer angeboten. In dieser Zeit hatte längst ein „Insider“ nach dem Ernährungskapitel des Manuskripts sein Buch „Willst Du gesund sein, vergiß den Kochtopf“ geschrieben, umgehend veröffentlicht und als Bestseller verkauft. H.Wandmaker verdrängte mich auch auf der Frankfurter Buchmesse, als das Fernsehen zunächst eine Reportage mit mir machen wollte, die er dann übernahm. Im Nachhinein war mir auch dies ganz recht. Denn wäre ich nun auf diesem Sektor ins Rampenlicht geraten, dann hätte ich meine eigentliche, wesentliche und wichtige Weiterentwicklung hin zum Natürlichen und der Gottesordnung nicht geschafft, sondern wäre in den Städten, in der Konsumwelt verkommen. So konnte ich mein Naturleben in reinster Umgebung bei bester Luft, reinstem Quellwasser und gesunder, roher, naturbelassener Nahrung weiterführen.

Es entstand dann bei uns im Schwäbischen schnell eine beträchtliche Rohkostgemeinde. Jeden Montag fuhr ich nach Stuttgart auf den Großmarkt und kaufte dort den LKW voll mit Früchten und Gemüsen. Die meisten davon bekam ich als „Ziegenfutter“ geschenkt. Was schon überreif oder mit Fehlern war, lud man mir mit Staplern auf. Auf ähnliche Weise holte ich Großmengen an fast abgelaufenen Rohmilchkäsen aus dem dortigen Zentrallager und verteilte bereits auf der Rückfahrt günstigst an AbnehmerInnen. Dienstags war dann in der Schenke Markttag. Mittwoch und Donnerstag unterrichtete ich an meiner Musikschule, am Wochenende war die Schenke geöffnet, die ich ebenfalls bald zur Rohkostgaststätte gemacht hatte. Ich war es gewohnt, meine Ideen prompt in die Tat umzusetzen und mich von keinem Hindernis davon abhalten zur lassen, alles, was ich für gut und richtig hielt, auch in die Tat umzusetzen. Und so wollte ich natürlich auch kein Bier und keine Würste mehr verkaufen oder gar kochen! Die verderblich dekadenten Gerüche der Kochküche konnte ich außerdem nicht mehr ausstehen. Daß es mit dieser konsequenten Haltung auch Probleme geben könnte, nahm ich ebenso in Kauf wie der Umstand, daß etliche meiner Gäste aus der Umgebung mir Gram waren und fernblieben. – Dafür kamen andere. Manche reisten oft von weit her, nur um unseren delikaten Ziegenkäse genießen zu können…..

Fortsetzung folgt

Liebe/r LeserIn, wenn Du (Sie) meine Lebensgeschichte schon bis hierher mitverfolgt hast, kennst Du mich schon viel besser. Vielleicht sind wir nun sogar Vertraute, Genossen, und sollten uns treffen! Im nächsten Kurier werde ich, so Gott will, über mein weiteres Leben schreiben. Es kämen dabei jedoch weitaus heiklere Themen und Passagen ans Licht und ich weiß noch nicht, ob ich die generell im Internet freigeben kann und soll! Ich bin Dir deshalb über eine persönliche Rückmeldung und Anforderung des Kurier 8 dankbar.

Kurze Nachlese:

Aufgrund meines heute scheinbar strengen Lebens als neunfacher Vater und Selbstversorger könnte leicht der Eindruck entstehen, ich hätte mich radikal um 180Grad geändert und sei nicht mehr auch nur annähernd derselbe wie damals. Sicherlich bin ich kein Chaot mehr und kann mir als Vater einer Großfamilie auch nicht mehr den Umgang mit solchen leisten. – Doch obiger Eindruck täuscht dennoch. Denn meine Grundhaltungen, jene grundsätzlich freie Art zu denken und zu leben, die der sogenannten Woodstockgeneration eigen waren, blieben. Noch heute würde ich es z.B. ohne weiteres akzeptieren, wenn Frauen wie damals einfach zu mir/uns kämen und dann bei mir blieben, solange sie wollten. Auch wenn ich inzwischen bitteres Lehrgeld bezahlt habe, indem ich viele Jahre meines Lebens mit mir nicht ebenbürtigen Frauen verbrachte, die mich auch nie verstehen konnten, und die ich nicht wählte, sondern einfach annahm, weil sie mich einmal gewählt hatten, möchte ich diese grundsätzliche Wahlfreiheit für alle Frauen, die mich/zu mir wollen bis heute nicht einschränken. Ich möchte mich immer noch bzw wieder frei und offen halten für alle, geben was ich zu geben in der Lage bin, und alles erfahren und erforschen, was sich mir durch den Gottesgeist eröffnet. Deshalb halte ich es für möglich, daß ich angesichts der Entwicklung meines Wissens und meiner Fähigkeiten und der sich daraus ergebenden Verpflichtungen, auch gegenüber der Lebenswissenschaft, (noch) nicht bzw nicht mehr das Recht dazu erhalte, mich auf nur eine einzige Frau zu beschränken, die mich dann wiederum auf eine sehr kleine und schmale Ebene begrenzen und meine Person samt Lebensinsel für alle weiteren InteressentInnen unzugänglich machen würde. Ohnehin kann und darf ich eine Frau erst nach absolvierter Umwandlung bzw Regeneration durch natürliches Leben und Essen als wahre Ehefrau anerkennen. (Vorher gehört sie dem Dämonion!) Diese Umwandlungsperiode dauert mindestens sieben Jahre, bei eintretenden Schwangerschaften und Stillzeiten noch diesen entsprechend länger! – Ergo bin ich heute wieder weit mehr offen für ein Leben in Gemeinschaft, wenn diese Gemeinschaft auf Stammes–/Familienbasis aufgebaut wird und bleibt. Natürlich habe ich inzwischen aufgrund meiner reichhaltigen Lebenserfahrungen bei alledem ziemlich genaue Vorstellungen und Ziele. Diese sind dennoch nicht zwanghaft, auch nicht sektiererisch, wenn ich nun all das ausklammere, was zum Scheitern, zu schlechtem und dekadentem Leben, in Krankheit und Elend führt. Ich will einfach keine Irr- und Umwege mehr gehen. Dazu ist mir meine Lebenszeit zu schade! Ich bin deshalb z.B. nicht mehr bereit, mit Menschen zusammen zu leben, die noch Gekochtes oder Fleisch essen wollen, weil ich weiß, welche fataltödlichen Wirkungen die Dekadenzkost hat. Ich lege auch keinen Wert mehr auf irgendwelche Schlamper und Herumhänger, die nicht naturarbeiten wollen oder ihre Arbeit schlampig verrichten. Denn unser gemeinsam erzielbarer Wohlstand, unser Wohlergehen, unsere Wellness hängen unmittelbar damit zusammen, wie gut und reichhaltig wir unsere Nahrung gewinnen. Lebe ich unter Chaoten und EgoistInnen, werde ich kaum guten eigenen Wein trinken und eigenen Käse produzieren und danach genießen können. Je mehr heute gute Kost nicht mehr käuflich ist, desto krasser hängt unser Wohlergehen doch direkt von der Arbeitsqualität und -Leistung aller Beteiligten in unseren Paradiesgartensystemen ab! Die Erfahrung, wie ein perfektes Selbstversorgungs-System aufgebaut und erhalten werden kann, habe ich. Kommen willige und fähige MitarbeiterInnen, dann können wir wie Götter leben, uns hinauf in höchste Lebensebenen entwickeln! – Vom PC hingegen können wir nicht leben! Und selbst das liebestrahlendste „Kristallkind“ der New Age Ära, oder die schönste „Frau von der Venus“ tragen letztendlich nur dann zur gemeinsamen Lebenserhaltung und -Verbesserung bei, wenn sie ökopraktisch ausgebildet sind, gut und gerne alle paradiesgärtnerischen Aufbau- und Erhaltungsarbeiten leisten.und nicht mehr abschweifen, ausgehen, nachtschwärmen,…zurück in die Ziv gehen wollen. Angesichts aller heute von außen auf uns einwirkenden Schadfaktoren (Strahlen, schlechte Luft,…) wirkt sich jegliche Abschweifung und Ablenkung doppelt negativ auf unsere Lebenskraft und –Qualität aus!

Was ich im Gegensatz zu damals inzwischen ebenfalls noch einschränke, ist meine einstige grundsätzliche Bereitschaft, mit jeder Frau umgehend ungeschützt samenübertragend (zeugend) zu verkehren, die dies will, selbst wenn ich sie überhaupt nicht kenne. Zwar ist der Weg zu meiner Schlafstätte, in mein Garten-/Rosenbett heute wieder grundsätzlich für alle Frauen guten Willens, die zu mir und mit mir leben wollen offen, doch möchte ich mich nun nicht mehr so schnell wie damals durch ehelichen Verkehr binden, sondern erst einmal alle anderen harmloseren und unverfänglicheren Möglichkeiten und Ebenen partnerschaftlicher Interaktion zur Disposition stellen. Solange zeugender Verkehr unterbleibt, ist jede Romanze „just a harmless piece of fun!“ http://www.youtube.com/watch?v=sTx6Ft0_c8A  Ob es letztendlich dennoch Angelegenheit der jeweiligen Frau im dazu reifen Alter bleiben soll, wessen Erbgut, wessen Gene sie annehmen und aufnehmen und wessen Frau sie damit (bewußt!) werden möchte, bleibe hier noch einmal dahingestellt. Auch wie sich dieses Frausein dann lebenspraktisch gestalten kann und wird ist hier ja die Frage. Es gibt da viele Stufen und Grade, und vor allem viele zeit–und situationsbedingte Faktoren. Ob und wie lange eine Partnerin oder Lebensschülerin also jeweils bei mir bleibt, die natürliche Lebensweise und -Ordnung annehmen, Frau und/oder Mutter werden wird, wird sich wohl erst im Laufe der Zeit zeigen. – Auch wer zuletzt im ewigen Leben meine Braut sein wird, werden wir vielleicht erst dann sehen.

Ergo: Ich darf mich da nicht mehr auf bloßen anfänglich guten Willen und Treueschwüre verlassen. Krisen können immer kommen. Ein großes Rückfallrisiko bleibt. Doch ohne die erbgenetische Verbindung (biologische Heirat) bleibt Trennung stets für beide Seiten problemlos möglich.

Eins ist sicher: Es entsteht bei und mit mir/uns ein Maximum an natürlicher Lebensqualität und –Energie für alle engagiert mitmachenden Menschen guten Willens. Selbst die anstehenden Entgiftungen und Heilungen kann ich, können wir inzwischen auf vielerlei Weise erträglich machen. Das „Schöntrinken“ mit unserem Naturwein funktioniert zwar nicht mehr ganz so krass bis zur absoluten Dummheit und Kontrollunfähigkeit – denn unser Wein erzeugt eine Sperre gegen Übertrinken, ist keine Chemiebombe und wurde nicht durch Thermisierung zum Suchtmittel gemacht wie die heutigen Handelsweine –  doch bewirkt dieser im Verbund mit gekonnt zubereiteter Paradieskost und dem Leben in den Gärten mehr als alles andere zuvor ein Wiedererwachen und –Erwecken aller marianischen Liebesfähigkeiten und –Strahlungen, nach denen eine jede Frau ihre zivbedingte innerliche und äußerliche Häßlichkeit (Unfähigkeit, Dekadenz, Unwissenheit,…)  bald verliert und dann auch ohne Weingenuß liebreizend und schön erscheint. Insgesamt betrachtet, kann man sagen, daß das gesamte Naturleben desto mehr begeisternd und euphorisierend wird, je mehr, je länger und konsequenter man es lebt.

Aus der Ökopraxis:

Die Topinambur und ihre rohköstliche Verwendung

Es ist mancherorts sehr einfach, Topinambur in großen Mengen anzubauen. Die Vorläuferin unserer heutigen Kartoffel liefert sichere und ausgiebige Ernten, die jedoch manchem Anbauer dann bei der Ernte bzw beim Essen Verdauungsprobleme bescheren. Die spezielle Zuckerart (Inulin) der Diabetikerkartoffel kann erst im Darmtrakt resorbiert werden und nachhaltige Darmwinde/Blähungen, auch Schmerzen und mehr verursachen, wenn man sie nicht gekonnt zubereitet. Da wir prinzipiell weder Kochen noch Braten, bleiben folgende Möglichkeiten, die „Topi“ schmackhaft und verdaulich zu machen.

A: Bei allen Frischzubereitungen ist darauf zu achten, daß die Gerichte niemals in zu großen Mengen und zu hastig verzehrt werden. Bewährt haben sich folgende Rezepte: 1. Zerkleinerung in der Bircherraffel (Messerschmitt) und dann Anreicherung/Ergänzung mit zerraffelten Mandeln und Feigen. Diese süß schmeckende Zubereitung kann/sollte noch mit anderen Komponenten bzw Gemüsegerichten, Flocken, Sauergemüse,… ergänzt werden bzw nur als eine Platte von vielen beim Mittagsmahl gereicht werden. Wem die „Furzkartoffeln“ nicht auf Anhieb bekommen, der probiere sie ruhig am nächsten oder übernächsten Tag noch einmal. Je länger das Gericht zubereitet stehen bleibt, desto verdaulicher wird es.

2. Zerkleinerung mit der Schräglochraffel (Messerschmidt), Zugabe von milchsauer vergorenen Gemüsen, Eigelb und Öl. (Kochköstler genießen die Topis ebenfalls gerne zusammen mit Eiern und Pilzen in der Pfanne gebraten.)

B: Milchsauer vergoren: Topinambur zählen, gewaschen und in feine Scheiben (Messerschmittraffel) zerraffelt, zu den besten, schmackhaftesten Zutaten milchsauer vergorener Gemüse. Es wäre volkswirtschaftlich  und  -gesundheitlich äußerst empfehlenswert, die süßlich schmeckenden Vitamin B12-reichen Konserven als Würz- und Nährelemente in alle Haushalte zu bringen! Besondere Noten erhalten Topikonserven, wenn man die Topischeiben vorab noch etwas antrocknet. Alles wird dann noch schmackhafter und konzentrierter. Zur geschmacklichen Bereicherung unserer Konserven setzen wir die Topis gerne noch mit Weizenkeimlingen, Zwiebeln, Pepperoni/Paprika, und Waldpilzen an. Bevorzugte Gewürze: Rosmarin und Bohnenkraut.

C: Getrocknet: Die geernteten, gewaschenen und feingescheibten Knollen lassen sich sehr gut und leicht auch noch im Winter trocknen. Man reichert dann die getrockneten Chips nach Belieben noch mit Öl und Salz an oder vermahlt sie zu Mehl, das vielerlei Verwendung findet. Die Kinder essen Topichips aber normalerweise in jeder Menge schnell „nature“ weg.

Fermentationstest neuer Pilzsorten

Diesjährig ausgeführte Gärtests mit dem Riesenporling verliefen bisher positiv. Wir werden diesen sehr großen und ergiebigen Porling in jungem Zustand weiterhin mitverarbeiten. Unsere Testgärungen mit einem hier sehr häufig vorkommenden lilafarbenen und markant, stark pilzig duftenden Lamellenpilz, den wir als „Violetten Rötelritterling“ oder eine diesem verwandte wohlriechende Weichritterlingart bestimmten, sind noch nicht eindeutig abgeschlossen. Da diese lilafarbene Pilzgruppe nicht sehr groß und leicht identifizierbar ist, erschien es mir lohnend, diese Gruppe zu testen, auch wenn in etlichen Pilzbüchern der WRR als „gekocht eßbar“ oder gar „roh giftig“ bezeichnet wird. Es gibt unter den lila–violett–fleischigen Blätterpilzen zudem noch mindestens eine Art (lila Dickfuß, Klumpfuß, o.ä. genannt), deren „Geschmacksnote“ unsere Gärungen ebenfalls vergällen könnte. Diese ist jedoch nicht wohlriechend! – Tatsächlich ergaben einige Kostversuche mit diesjährigen Mischkonserven nicht unbedenkliche Wirkungen. Es ist nicht so, daß man regelrecht von „Vergiftung“ reden kann, doch verändert sich das Befinden zumindest deutlich.  Es ist hier jedoch generell so, daß mit dem Probieren neuer Pilzarten meist auch seltene Stoffe aufgenommen werden, mit denen unser Organismus vielleicht vorher noch nie bekannt wurde und die deshalb bisher unbekannte (Heil-?)Effekte und Wirkungen hervorrufen, an die man sich erst gewöhnen muß. Da man, um ein endgültiges Urteil über die Genußtauglichkeit einer Pilzfermentation fällen zu können, ein Gärglas außerdem oft jahrelang reifen lassen muß, sind vorschnelle Urteile ohnehin nicht angebracht. Jeder Naturforscher auf diesen noch völlig unerschlossenen Gebieten natürlicher Nahrungswirkungen sollte jedoch stets äußerst vorsichtig vorgehen, dh solch zweifelhafte Konservierungen niemals bei anderen Speisen untermengen, nach den Gesetzen des Instinkts nur solange damit andere Speisen würzen (dazu essen), als sie verlockend riechen, und sofort damit aufhören, wenn erste Anzeichen von Sättigung bzw Abneigung entstehen! – Sollte es dennoch zu unerwünschten Folgeerscheinungen kommen, ist diese Konserve natürlich eine geraume Zeit abzusetzen. Es ist jedoch wahrscheinlich, daß verschiedene Menschen sehr unterschiedlich auf ein und dieselbe Gärung reagieren. In richtiger Dosierung angewendet können die sogenannten Pilzgifte (es gibt genauer betrachtet keine Gifte in der Natur) wertvolle Heilmittel sein. Weshalb jene seltene Stoffe enthaltenden Nahrungsmittel in unseren Naturhaushalten der Zukunft die Funktion von Medikamenten einnehmen könnten.

Man kann unerwünschte Wirkungen kritischer Sorten eindämmen durch Maßnahmen wie

–        Verdünnung mit anderen Nahrungsmitteln bei Tisch oder mit guten Pilzsorten und Gemüsen bereits beim Einmachen

–        Vermehrte Salzung (Pilzkonserven mit mindestens einem gehäuften Eßlöffel pro 600ml–Glas ansetzen)

–        Vermehrte Schärfung durch Erhöhung des Pepperonianteils

Ergo: Die Erschließung neuartiger Nahrungsquellen und – Zubereitungsweisen ist in jedem Falle ein für die Nahrungsversorgung und Gesundheit insbesonders zur Winterszeit ungeheuer nützliches Unternehmen und für uns LebensforscherInnen ein reizvolles Abenteuer bzw Thema unserer Lebensschule.

Wir werden weiterhin darüber berichten und möchten an dieser Stelle auch andere ÖkopraktikerInnen dazu aufrufen, ihre Genuß-Erfahrungen mit den einzelnen Pilzgattungen bekannt zu geben.

Zucht von „Flausch-Hühnern“ gelungen:

Erstmals haben sich in unserem Bestand einige große, braune flaumfedrige Hühner samt Hahn entwickelt. Wir hatten das „Flauschgen“ einstens früher bei kleinen weißen Hennen im Bestand. Diese Hühner sind zwar wetterempfindlicher, haben jedoch die Eigenschaft, daß sie kaum fliegen können und somit weit weniger Anforderungen an die Zäunungen stellen als dies bei den normalen Braunen und Weissen, erst recht bei Zwerghuhnrassen der Fall ist. Diese Eigenschaft ist im Sinne unserer Paradiesgartensysteme sehr wünschenswert und arbeitserleichternd. Wir wollen diese Hühner deshalb nach Kräften vermehren. Potentielle Co-ZüchterInnen sind willkommen.

Produktionsmengen unserer Selbstversorgerfarm:

Für all jene, die sich dafür interessieren, wovon man auf einer Paradiesinsel(-Systemfarm) lebt, auch für solche, die gerne in Zahlen denken und rechnen, und schließlch auch für jene, die da glauben, daß das, was wir machen, doch nichts „Rechtes“ sei, möchte ich einmal auflisten, welche Mengen welcher Produkte wir für ca 10Personen auf zwei Hektar Land durchschnittlich jährlich produzieren. Wer will, kann die Werte all dieser Waren hochrechnen zu einem internen Jahresverdienst, muß dabei jedoch bedenken, daß wir in einer Qualität produzieren, wie sie auf dem Markt selbst bei Bioware nicht zu haben ist.

Nutztiere:

Gehalten werden fortlaufend zwischen 40 und 70 Hühner samt Hähnen, die etwa 12000 Eier legen. Verkauft werden ca 200Stück Federvieh, großteils Hähne, aber auch Glucken mit Küken oder Zuchteinheiten naturbrutfähiger Hühner, z.T. eigener, neuer Rassen.

Unser Ziegenbestand schwankt je nach verfügbarem Weideland (außerhalb) meist zwischen 10 und 20Tieren plus Jungtieren und Böcken, wovon etwa 20 Stück Jungtiere, aber auch ausgewachsene Tiere verkauft werden. Ziegenmilch kann zwischen 1000 und 2000l ermolken werden, wovon ein Teil zur Quark- und Käseproduktion abgezweigt wird.

Kühe halten wir inzwischen nur noch eine, deren Milchleistung 2- 3000l beträgt.

Unsere Bienenvölker wurden infolge der schlechten Umweltbedingungen sehr dezimiert und erbringen kaum mehr über 50kg Honig pro Jahr.

Früchte und Nüsse: (jährlich schwankende Schätzmengen)

Birnen 200-300kg, Quitten 300kg, Äpfel 300-500kg, Kakis 200kg, Maulbeeren 300kg, Strauchbeeren (Himbeeren, Stachel-, Johannis-, Josta-, Brom-, Erdbeeren) 100kg, Feigen 300kg (auch von außerhalb), Kaktusfeigen 500kg, Granatäpfel 20kg, Weintrauben 500kg (+Ernte außerhalb in beliebiger Menge), Pfirsiche 50kg, Aprikosen 20kg, Kirschen 10kg, Pflaumen 500-1000kg, wildes Johannisbrot 5kg, Zitrusfrüchte 300kg (von außerhalb),

Mandeln 200kg (in der Schale), Walnüsse 40kg, Haselnüsse 10kg, Eicheln 100kg, Eßkastanien 100kg (von außerhalb) Oliven 500-1000kg(+Ernte außerhalb in beliebigen Mengen)

Anm.: Es besteht direkt auf unserer Farm noch Unterversorgung vor allem an Zitrusfrüchten, auch Äpfel müssen mangels Lagerfähigkeiten noch zugekauft werden. Bei folgenden Arten besteht starke Zuwachstendenz infolge von Jungpflanzungen: Birnen, Äpfel, Quitten, Mispeln, Beeren, Weintrauben, Kaktusfeigen, Mandeln, Haselnüsse, Zitrusfrüchte, Feigen.

Wir produzieren aus unseren Früchten und z.T. auch noch zusätzlichen aus von uns verwalteten oder zugepachteten Gärten aus der Umgebung geernteten 100-200kg Trockenfrüchte und können jährlich zwischen 500 und 2000Liter Wein keltern. Ein Teil des Weines wird später zu Essig. Frischsäfte werden insbesondere aus Kaktusfeigen und Quitten, im Winter auch aus Zitrusfrüchten gewonnen. Wir pressen pro Winter zwischen 100 und 200Liter Olivenöl. Diese Menge könnte noch drastisch erhöht werden.

Garten-/Gemüsekulturen:

Tomaten 500-1000kg, Paprika 200kg, Pepperoni 30kg, Gurken 300 kg, Kürbisse und Zuchini 1000kg, Kiwanos 200kg, Wassermelonen 500-1000kg, Melonen 50-100kg, Zwiebeln 300kg, Knoblauch 50kg, Kartoffeln 300kg, Topinambur 300kg, Pilze (vorwiegend Steinpilz, böhmische Trüffel, Parasol, Austernseitling) 50kg, Salatköpfe 1000 St., Rettiche und Speiserüben 100-200kg, Kohlrüben 100kg, Möhren 200-300kg, Sellerie 30kg.

Aus den Gemüsen werden jährlich mindestens 200 Gläser köstliche milchsaure Gemüse-Konserven gemacht. Tomaten, Paprika, Kürbisse,… werden zusätzlich auch getrocknet und mit Öl, Knoblauch und Salz zu Pasten(-Konserven) verarbeitet. Aus Kürbissen werden auch Kerne gewonnen.

Kalebassen für Schüsseln, Teller, Gefäße und Zwecke aller Art 200Stück

Kaktusblätter (Opuntien-Jungblätter als Gemüse, ältere als Tierfutter oder Pflanzblätter: mehr als 10000kg

Viele weitere Blattgemüsepflanzen sowie alle Gewürz- und Heilkräuter, aus denen wir unsere häuslichen Tees, Würzkräuter und Nahrungsergänzungpräparate meist durch Trocknung gewinnen können, blieben hier der Einfachheit halber nicht einzeln aufgezählt. –  Im Zuge zunehmend krimineller internationaler Gesetzgebung („codex alimentarius“) und Gesetzgeber (Internazi-Konzerne und deren Funktionäre, Politiker, Führer im Hintergrund,…) soll der Anbau, Erwerb und Verkauf lebendiger Nahrung quasi verboten werden. Das Teufels-System will damit erreichen, daß seine Mitglieder physisch und damit auch psychisch (innerlich-geistig) nicht mehr in die Lage kommen, sich mit ausreichend werthaltiger und guter, lebendiger Naturkost gesund zu erhalten. Wonach im Verbund mit urbaner („modern-steriler“) Lebensweise und der dort üblichen Schlechtkost unvermeidbar Dekadenz, Krankheit, Entartung, Debilität, und alle weiteren (Selbst-)Versklavungsmechanismen,… erzeugt werden, die den Menschen nicht nur unmerklich versklaven, sondern auch fortlaufende Gift-Medikationen, Impfungen, schädliche Eingriffe… erforderlich erscheinen lassen. – Wir dürfen daher nicht mehr „verkaufen“, sondern müssen InteressentInnen dazu auffordern, uns zu besuchen bzw bei/mit uns zu leben, P.I.Club-Mitglieder zu werden, … und sich dabei und damit aktiv an ihrer eigenen Nahrungsmittelproduktion zu beteiligen.

Weitere „Waren“ Gesundheit, Kraft, Lebens-Liebesglück, Lebenswissen, Lebensschulung, Naturkost-Gastronomie, natürliche Therapien, Innovationen und Erfindungen, positive Zukunft:

Neben materiellen Erzeugnissen leisten wir noch viele weitere Dienste am Mitmenschen, der Gesellschaft, erziehen und bilden Kinder zu gesunden und frohen Menschen heran, unterrichten LebensschülerInnen in den Grundlagen der Selbstversorgung …. und versuchen, unser zukunftsträchtiges Lebenssystem über Schriftwerke zu verbreiten. Unser natürliches Lebenssystem ist ökologisch vollkommen und bietet unzähligen Arten und Sorten Lebensraum. Unser neues, kulinarisch hochwertiges Küchensystem ohne Feuer beinhaltet zahlreiche Erfindungen und Neuerungen auf dem Ernährungssektor, die noch für die Allgemeinheit zugänglich gemacht werden können.

Ebenfalls segenbringende Neuerungen entwickelten wir auf den Gebieten natürliche Landwirtschaft, Therapien, Gastronomie und vor allem Schulung/Ausbildung. Die Schulung von Menschen hinein in unser Lebenssystem ist von jedem, der/die das zu schätzen weiß, von unschätzbarem Hochwert. Angesichts der Zeitsituation wäre es angesagt, das Überlebenssystem zu instrumentalisieren und über die Medien im Großen zu verbreiten. (Siehe auch P.I.System/Kurier 4)

Auch die Erhaltung von Traditionen der Familie, des Landes, (Kunst-)Handwerk und Musik gedeihen bei uns vorzüglich.

Daß aufgrund all der guten Nahrung und des Lebens in und mit der Natur sehr wertvolle „Waren“ wie Gesundheit, Lebenskraft und Lebensglück quasi nebenbei entstehen, ist leicht einsehbar, wird aber leider bis heute noch von den wenigsten begriffen. Daß all das unsinnige Treiben in den Städten, all dieser sinn- und nutzlose Tand und niedergeistige, niederwertige Schmutz nichts als Verirrungen und Verwirrungen, Ab- und Umwege sind und alles städtisch–konsumistische Streben in den gleichen lebens- und liebestödlichen Bahnen endet, kann und will von den Systemsklaven  und –Sklavinnen meist nicht verstanden werden. Die Konsum-/Suchtwelt unterhält ihre planetar-parasitären krankmachenden und zuletzt tödlichen Kreisläufe durch Denaturate bzw denaturierte Sucht- und Kunstmenschen, die durch widernatürliche Lebens- und Ernährungspraktiken und demzufolge auch falsche, unechte Denk- und Gefühlswelten leider nicht nur sich selber und ihre Umwelt schänden, sondern sich zualledem auch noch einbilden, ihre Vorstellungen und Lebensweisen seien die Norm, das Non plus Ultra und müssen allen Erdenbürgern gleichermaßen aufgezwungen werden! (per Schul-, Ausbildungs-, Arbeits,…Zwang, Arzt-, Versicherungs-, Geld-, Steuer-…System, Putz- und Strerilnormen, Mode, Schönheitsideale, usw) – Wir hoffen, daß unser von jenen geschändete und parasitierte Planet bzw die göttliche Vorsehung diesem tödlich–dekadenten Treiben bald ein Ende setzt! Es vermurksen heute weltweit Milliarden von ZivilisaTorInnen unwiderbringlich und offensichtlich bis zum bitteren ENDE unsere Lebensräume durch atomare und chemische Verseuchung, Plünderung aller Ressourcen, Zerstörung von Wäldern, Böden,.. Verseuchung der Luft, des Wassers, … Die moderne Konsum- und Kunstwelt hat sich längst als Selbstmordsystem entpuppt! Wer da weiterhin mitmacht, nicht mit aller Kraft gegensteuert, macht sich schwerstens schuldig an allen nachfolgenden Generationen!

Herbst auf unserer Lebensinsel

In diesem Jahr dauern der Sommer und damit die Dürrephase ungewöhnlich lange. Erst Ende Oktober kommen der langersehnte Regen, aber damit auch kühleres Klima. Man ist die Wärme gewohnt und reagiert anfangs leicht mißmutig, wenn man wieder wärmende Kleidung anziehen muß. Doch schnell fühlt man sich aufgrund der besseren Luft leistungsfähiger und vitaler, man wacht quasi auf aus dem Sommergedöse und besinnt sich auf die Ernten. Die Tomaten sollten nicht zu viel Regen abbekommen! Auch die Kalebassen und Kürbisse können am Boden faulen…. Der Sommer war aber ja lange genug zum Ausreifen. Schwer hatten es deshalb die unbewässerten Topinamburkulturen, die bis zum ersten Regen oft nicht durchhalten konnten. Man muß jetzt auch auf die Pilze achtgeben. Sofort nach dem ersten Regen, auch wenn er sehr früh kommt, nachschauen im Bereich von Eichen! Man findet dann Steinpilze. Bei uns wächst auch eine Trüffelart, mit der man köstlichste Gemüsegärungen ansetzen kann! Ich kann nur jedem Paradiesgärtner empfehlen, immer wieder eine Eiche/Korkeiche auch in den Gartenbereichen stehen zu lassen. Deren Wurzelwerk reicht sehr weit über den Bereich der eigenen Krone hinaus, so daß wenige ausreichen, um besten Speisepilzen Wachstumsgrundlagen zu bieten. Wer eine unbittere Sorte (Steineiche, Korkeiche,…) sät oder pflanzt, der kann die Eicheln später nicht nur als Tierfutter, sondern auch selbst verwenden.

Der entscheidende Wert von Eichen besteht m.E. jedoch in ihrer Förderung des Pilzwachstums. Der eigentliche Wert von Pilzen wiederum liegt nicht beim Frischverzehr, sondern in den damit zu bereitenden milchsauren Gemüsekonserven nach unserem System, das man eigentlich nicht unbedingt als reine Milchsäuregärung bezeichnen kann, sondern das eher als Zwischenstadium zwischen Salzgemüse und milchsaurem Gemüse zu betrachten ist.

Die besten natürlichen (milchsauren/ Salz–) Gemüsekonserven entstehen dann im Herbst, wenn die Ernten von Paprika, Pepperoni, Tomaten und zuletzt Topinambur zusammen mit den Speisepilzen (hier Steinpilz, Trüffel, Parasol und Austernseitling) anfallen! Wer mit vielen Tomaten vergären will, muß auf deren lange und starke Gärzeit achten. Wenn sofort eingeglast wird, kann ein relativ hoher Druck im Schraubglas entstehen, so daß man ggf besser einiger Tage lang vorgären lassen (Deckel noch nicht fest schließen) sollte. – Es ist an sich unbegreiflich, daß die milchsauren Gemüsekonserven bis heute mit Ausnahme von Sauerkraut fast unbekannt sind und nach wie vor die „EinkocherInnen“ und SterilisantInnen zum großen Schaden an unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden im Winter am Werk sind! Es ist doch ganz einfach: Sie zerraffeln das rohe Gemüse je nach Härte in nicht zu kleine und nicht zu große Kleinteile, salzen dann reichlich mit Natur–/Meersalz, geben noch einige Trockenkräuter (Rosmarin, Bohnenkraut, Thymian, Lorbeerblätter,…) bei und lassen es vermengt stehen, bis das Salz genügend Flüssigkeit aus dem Gärgut gezogen hat. Nun füllen sie in Schraubgläser ab und stampfen/drücken es nötigenfalls noch ein wenig, so daß der Saft auf jeden Fall über dem Gemüse steht und es ganz bedeckt bzw bis ca 1cm unter dem Deckel steht. Dann Deckel fest drauf und fertig! Sie können die Gärung bereits in den nächsten Tagen oder aber auch erst in 10Jahren genießen! Es bleibt bei guter Salzung haltbar so lange der Deckel dicht bleibt! Es ist keinerlei Erhitzung, nicht einmal Waschung der Gemüse notwendig. (Lassen Sie das dreckige Leitungs“Trink“wasser besser wo es ist!) Auch sollte niemals Wasser in den Gärungen verwendet werden. Wer aus irgendwelchen Gründen Gär–Flüssigkeit braucht, kann mit Essig, Wein oder Most nachhelfen.

Achtung! Die milchsaure Vergärung von künstlich gedüngter und vergifteter  Handelsware aus den Kühlhäusern und Supermärkten ergibt keine brauchbaren Konserven! Es ist hierzu frisches, auf gesunden Böden organisch gezogenes Gemüse erforderlich!

Wir verwenden ungereinigtes Meersalz in verschiedenen Konzentrationen. Je  höher der Salzgehalt, desto weniger Gärung findet statt. Umgekehrt: Je weniger Salz, desto saurer und weniger haltbar wird die Konserve! Wir verwenden daher meistens so viel Salz, daß später beim Anrichten eines Salates/Gemüsegerichtes nicht mehr gesalzen, sondern nur noch ein oder zwei Löffel aus der Konserve zugegeben werden müssen, um die gesamte Speise damit ausreichend zu würzen. Sehr hohe Salzgehalte ergeben sogenannte Salzgemüse (z.B. Salzbohnen) Gibt man Essig hinzu, nennt man das Produkt eher Essigkonserve. (z.B.Essiggurken) In keinem Falle ist Erhitzung oder Sterilisation erforderlich! Wenn etwas nicht nicht gutgesund fermentiert, war es schon vorab krank und sollte ohnehin nicht gegessen werden!

Einige Lieblingsspeisen im Herbst: In diesen Konserven können unglaubliche Mengen an Pepperoni verwendet werden, die dabei schnell ihre Ultraschärfe verlieren und zusammen mit den Gemüsen (Zwiebeln, Paprika, Tomaten, Topis, Pilze,…) sehr pikante Gärungen ergeben, deren Ausreifung wir in diesen Tagen nicht abwarten, sondern alsbald mit dem Verzehr bzw deren Nutzung als Würzkonserve beginnen.

Kürbissalat: Ich bevorzuge dann gute, orangegelbfleischige Kürbisse, die ich in Spaghettis (Börnerreibe) zerreibe oder auch mit der Messerschmittraffel zerkleinere. Es kommt hier auf die richtige Zerkleinerungsstufe und –Technik an, mit der man das Gut nicht zu hart und nicht zu weich klein macht. Nun benötige ich nur noch einige Löffel aus der frischen Pilzkonserve, ggf noch etwas Öl, ein paar Oliven und einige Eigelb, vermenge gut, und fertig ist das köstlichste Schnellgericht! Wir verzehren dazu Tomaten und Blattsalat und trinken mal neuen, noch halbsüßen, mal letztjährigen Morangeirowein. Alternativ können die vollreifen, ggf etwas angetrockneten Tomaten natürlich auch gleich zerrraffelt, also als Sauce eingemengt werden. Wer keine Eier mag raffelt das Mehl von Hartkäsen oder Roherdnüssen rein oder drauf.

Eine weitere Köstlichkeit sind jetzt unsere Möhrengerichte. Zerraffelt zusammen mit den jetzt frischen Mandeln und getrockneten Feigen (man nimmt jetzt bevorzugt die, die noch nicht ganz trocken sind) ergibt sich eine köstliche Möhrenkomponente, die auf keinem Mittagstisch fehlen darf, und die in ihrer Weise schon annähernd der berühmten „Möhrentorte“ gleichkommt bzw deren vegane Spielart ist. Unsere Kinder essen nun

Möhrentorte: Wie obiges Möhrengericht, jedoch wird dem Nußmehl (aus Mandeln oder Haselnuß) noch Eischnee untergemengt, und den geraffelten Möhren geschlagener Eigelbschaum. Hernach wird die Torte geformt (meist rund) und mit einem Guß, z.B. aus Carob, Zimt, Honig und Zitronensaft überzogen. Diese Torte wird selbstverständlich nicht gebacken, kann aber noch einige Tage stehen gelassen werden.

aber oft auch ganz einfache Dinge sehr gerne. So etwa gequollenen und geflockten Hartweizen, der ihnen jetzt mit dem neuen, ab November wieder täglich frisch gepreßten ersten grünen Olivenöl sowie eingelegten Oliven, vollreifen Tomaten und Zwiebeln gut schmeckt. – Man will jetzt wieder kerniger, deftiger essen. Die Wassermelonen schmecken nicht mehr, wenn es kälter wird.

Schon bald sprießt das Gras wieder, worauf sich die Produktion der Farm an Eiern und Milch steigert. Somit bietet uns die Natur quasi automatisch die für den Winter erforderliche fett– und eiweißhaltigere Nahrung. Um Umstellung bzw Einstellung des Körpers auf die zum Klima passende richtige Nahrung braucht sich der Selbstversorger eigentlich nicht zu kümmern!

Fragen an den Autor

Welche Gemüse und Pilze eignen sich zur milchsauren Vergärung/Konservierung?

Antwort: Eigentlich fast alle, mit Ausnahme natürlich der Giftpilze. Das Risiko, an einer Pilzvergiftung zu erkranken sinkt jedoch drastisch, wenn diese in milchsauren Konserven verwendet werden, da hierbei die Pilze mengenmäßig zu den Gemüsen höchstens im Verhältnis 1:3 eingelegt sowie später nur in kleinsten Mengen als Bei- und Würzkost verwendet werden. Etliche Giftarten werden vermutlich außerdem durch die Fermentierung unschädlich gemacht.

Weitgehend ungeeignet zur natürlichen Konservierung sind jedoch die Blattgemüse (Salate) mit Ausnahme des Kopfkohls (und einiger anderer Kohlarten), aus dem die heute allgemein einzig noch bekannte milchsaure Konserve hergestellt wird, das Sauerkraut.

Obige Frage soll deshalb zuerst haushalts-/versorgungspraktisch angegangen werden. Einleuchtend ist zunächst, daß wir keine Komponente konservieren werden, die auch ohne Konservierung haltbar ist. Denn unser Platz in den Gärgefäßen ist begrenzt. Ebenfalls verwenden wir keine wenig geschmacksintensiven Zutaten, weil wir keine fadschmeckenden Konserven produzieren wollen, sondern allgemein verdauungsfördernde, alle Salate und Gemüsegerichte inhaltlich und geschmacklich aufwertende Würzkonservierungen. Aus obigen Gründen werden wir also kaum auf Kartoffeln oder Kürbisse zurückgreifen. Es sei denn, wir wollen mt Süßkürbissen spezielle süßsaure Fermentationen ansetzten. Selbst die an sich sehr brauchbaren Zwiebeln werden wir i.d.R. nur dann beifügen, wenn wir reichliche Ernten hatten, die ansonsten auszutreiben oder zu faulen begännen.

Wir werden jedoch mit Sicherheit all jene Gemüse erhalten wollen, die nicht lange lagerbar sind und noch mehr solche, die ansonsten kaum oder überhaupt nicht verdaulich bzw genießbar sind. Denn die Fermentierung ist für den gesunden Naturmenschen schlichtweg die Möglichkeit, alles zu Scharfe und zu schwer Verdauliche bekömmlicher zu machen.

Mit all diesen Parametern ausgestattet stoßen wir schnell auf folgende Komponenten im Herbst: Alle Pepperoni und scharfen Paprika, Restmengen an Paprika, auch grünen, grünen Bohnen, Topinamburknollen, und, last not least, alle eßbaren Pilze. Es gibt bekannte und sehr gute Speisepilze, die roh verzehrt so schwer verdaulich sind, daß man sie nur in Kleinstmengen verzehren kann. Hier sei allen voran der Parasolpilz genannt. Verwendbar und gut sind auch alle mild schmeckenden Täublinge. Die Trüffelartigen (Körnchenstäubling), Pfifferlinge und Leistlinge, Steinpilze und andere Röhrlinge, auch noch die Austernseitling ergeben natürlich die besten Gärungen, doch bekommt man von diesen oft nicht so große Mengen auf die Seite, weil sie frisch und roh (gescheibt) in den Salaten schon sehr gut schmecken. Den Steinpilz essen die Kinder oft schon gleich beim Suchen/Finden weg. Die Konserven bekommen ein schmackhafteres Aussehen auch durch Farbenvielfalt. Man verwendet deshalb auch gerne farblich und förmlich auffallende Pilze der Gattungen Becherlinge, Ohrlinge, Morcheln und Lorcheln, Leistlinge, Keulen– und Korallenpilze u.a.m..

Champignons/Egerlinge sind weniger wertvoll. In den Läden käufliche Zuchtpilze kann ich grundsätzlich nicht empfehlen. Das Risiko, sich mit gekauften (kranken, minderwertigen,…) Gemüsen und Pilzen die Gärungen zu verderben, ist sehr groß. Die Aufzählung an brauchbaren Pilzen ist bei weitem nicht vollständig und wir werden noch viele Jahre damit verbringen können, alle Pilze (selbst giftige) in all ihren Wirkungen und Verwendungsmöglichkeiten zu studieren.

Im Frühjahr und Sommer vergärt man auch gerne letzte austreibende Topinambur, Blumenkohl und Brokkoli, Fenchel, Erbsen und Brechbohnen. (Bohnenkerne verlieren ihre Giftigkeit durch die Fermentierung nicht!) Aus noch jungen, weichen Bohnenschoten macht man durch starke Salzung Salzbohnen, die sehr leicht und gut auch in nicht luftdicht verschlossenen Gefäßen (Gärtöpfen) gelingen, und die später wieder entsalzt und als Salat angerichtet werden können. Gurken (ggf auch junge Kürbisse) legt man wie bekannt auch vorteilhaft zusammen mit Dill und Korianderkörnern in Essig und Salz ein. (Essiggurken) Milchsauer vergoren würden diese zu fad und wässrig schmecken. Durch den Essig und genügend Salz jedoch bleiben sie knackig und erhalten Würzkraft.

Zur Herstellungsweise von Naturkonserven siehe auch Kapitel oben. „Die besten milchsauren Gemüsekonserven“.

Und die Tomaten? – Auch mit den Tomaten sind sehr wohlschmeckende und spezelle Gärungen aller Art zu fertigen. Doch haben wir mit diesen oft auch anderes vor. Wir trocknen oder verwenden sie ggf halbtrocken lieber zu Pasten, die wir zusammen mit Öl, Knoblauch, Salz und Gewürzen fertigen. Es ist eine gewisse Kunst, solche Pasten in genau der richtigen Konsistenz so herzustellen, daß sie länger haltbar bleiben ohne zu gären. Andererseits finden unsere Tomatenpasten stets so reissenden Absatz, daß wir uns um Haltbarkeit noch nie wirklich zu kümmern hatten. Die Verarbeitung von getrockneten und angetrockneten Gemüsen erlaubt jedenfalls die Herstellung von noch konzentrierteren und geschmacksintensiveren Produkten und ist geeignet, selbst riesige Erntemengen auf vollwertige Weise naturgesund auf kleinstem Raum zu konservieren.

Wer die frischen Tomaten zu milchsauren Gemüsegärungen verwendet, muß damit rechnen, daß dadurch ggf hohe Gärdrucke in den Gläsern entstehen bzw eine Vorgärung notwendig wird. Regel: Je stärker die Salzung, desto weniger Gärdruck entsteht.

Getreide als Zusätze? – Zur geschmacklichen und inhaltlichen Aufwertung von milchsauren Gemüsekonserven verwenden wir i.d.R. nur (ansonsten nicht eßbaren) glutenreichen Kleberweizen, meist in angekeimter Form oder geflockt.

Die beschriebenen Naturkonserven sind geeignet, jegliche karge und einseitige Kost enorm aufzuwerten, vollwertig zu machen. Man bedenke insbesonders auch, daß die heute käufliche Kost auf armen und ausgezehrten Böden künstlich gedüngt gezogen wurde und deshalb enorme Defizite an Werten und Inhalten aufweist, die Sie mit unseren Naturkonserven kompensieren können!

Riesenschirmlinge im Jungstadium. Alljährlich wachsen diese Parasolpilze kistenweise auf unserer Farm.

Wie züchte ich Pilze im Garten?

Wir unterscheiden zwischen passiver und aktiver Pilzzucht.

Passive Pilzucht betreiben wir, indem wir möglichst vielfältige Lebensräume und beste Entwicklungsbedingungen in unserem Gartensystem schaffen. Pilzfördernde Maßnahmen sind:

–                     Nicht mehr ackern, nicht mehr fräsen, sondern die Böden stets reichlich abmulchen.

–                     Laubbäume pflanzen. Etwa alle 50 Meter eine Eiche oder einen kleinen Eichenhain.

–                     Schattige, feuchte Stellen anlegen. Holzstämme liegen und verfaulen lassen.

–                     Tierbeweidung und Düngung vor allem mit Esel-, Pferde- und Kuhmist.

Anm.: Beachten Sie den Aufbauplan meiner 2Ha-Systemfarm. Wenn Sie den die gesamte Anlage umlaufenden Tierbereich mit süßfruchtigen Eichen (ggf abwechselnd mit Maronen) bepflanzen, und aus den Gartenkorridoren fortlaufend Laub- und Mulchmaterial zu den Tieren rausgeschafft wird, sichern Sie in diesem Bereich ein optimales Pilzwachstum.

Aktive Pilzzuchtmaßnahmen:

–                     Pilzkästen/Pilzmauern: In Kasten-/Blockbauweise werden Kompostwände oder -Mauern aus frischen Laubholzstämmen Eiche, Pappel, Buche,…) aufgebaut und mit Humuserde oder Kompostmaterial angefüllt. Innen bzw in die Ritzen pflanzen wir ggf Erdbeeren oder Kartoffeln. Wir bohren die Stämme in regelmäßigen Abständen an und füllen die Bohrlöcher mit dem Myzel (evtl vom Strunk) des gewünschten Pilzes. In diesem Falle etwa des Austernseitlings. Die Kompost- bzw Pilzwand wird von oben bewässert und fortlaufend feucht gehalten. Solange wir uns in dem für den Seitling zuträglichen Temperaturbereich befinden, ernten wir diesen fortlaufend.

–                     Pilzdusche: Wir schichten aus frischen ca 80cm langen Stammholzstücken Holzstapel in der Form eines Rechtecks oder Quadrats und erhalten so einen Innenraum, den wir gegen Sonnenbestrahlung von oben gut mit Balken und verrottbarem feuchtigkeitshaltenden Gartenmaterial abdecken. Innen legen wir aus dem Frischholz auch einen Boden und installieren eine Dusche, die täglich betrieben werden und die Stapel feuchthalten soll, deren Holzstücke vorab wiederum in obiger Weise mit gewünschtem Pilzmyzel geeimpft wurden. Selbstverständlich dürfen in dieser Natur-Dusche keinerlei Seifen oder Kosmetika verwendet werden!

Anm. Kosmetik: Natürlich nach dem P.I.System lebende Menschen verwenden kosmetisch ausschließlich natürliche bzw lebendige, unerhitzte Dinge, weshalb also bereits Seifen (Entstehen durch Kochen) ausscheiden. Verwendet werden kann jedoch alles, was auch gegessen und/oder getrunken werden kann. (also Wasser, Öle, Eigelb, Milch, alle erdenklichen Säfte und Auszüge,…)  Darüber hinaus können zu diversen Zwecken noch manche Pflanzen und Öle verwendet werden, deren Genuß, wollte man sie essen, ungenießbar oder giftig wirken würde.

–                     Pilze auf Strohballen: Anleitungen und Kulturen hierzu finden Sie gelegentlich in Gartenfachgeschäften.

–                     Beetrandeinfassungen: können ebenfalls mit pilzimprägniertem Laubholz gefaßt werden. Alle mit Frischholz eingefaßten Hochbeete, alle Wegränder, auch Naturtreppen an feuchten Stellen am besten stets mit Pilzkulturen impfen1

Wie kann ich gefahrlos Waldpilze erkennen, sammeln und verwenden?

Bitte erkennen Sie hierfür zunächst die enorme Bedeutung des Erkennen und der sich daraus ergebenden Vorteile des Sammelns und Verarbeitens von Pilzen! Pilzesammeln ist für jeden Selbstversorger eine dringende Notwendigkeit, um gesund und kräftig über den Winter zu kommen! Schon mit geringen Grundkenntnissen können Sie ggf zentnerweise beste Nahrung aus dem Wald holen, mit der Sie, milchsauer vergoren oder getrocknet, die (vor allem im Ernstfall/Überlebensfall/in der Zukunft eines neuen Zeitalters) ansonsten oft sehr karge und einseitige Winterkost bestens aufwerten und ergänzen können! Natürliche Konservierung von Pilzen ist daher kein „Hobby“ für „Hausfrauen“, sondern erstrangige Lebens- und Überlebensmaßnahme dieser und kommender Zeiten!

Beginnen Sie mit einzelnen leicht bestimmbaren Arten und Pilzgattungen, die Sie in Pilzbüchern, mittels Freunden, auf Pilzlehrgängen,… kennengelernt haben. Anfänger beginnen meistens mit den Röhrlingen, in Bayern auch Schwammerl genannt, unter denen es nur wenige ungenießbare und giftige Arten gibt, die erstens selten sind und zweitens ein prägnantes, „giftiges“ Aussehen (Rotporigkeit) haben oder aber gallebitter schmecken. (Nach einmaligem Probieren eines kleinen Stückchens erkennt man den Gallenröhrling danach meist sehr treffsicher.) Als nächste Gattung würde ich das Sammeln der großen Schirmlinge (Parasol) empfehlen. Wer sich dann noch die zur Verarbeitung ebenfalls gute Großgattung der „Täublinge“ (alle mildschmeckenden, nichtscharfen sind verwendbar) erschlossen hat, kommt im Herbst bereits kaum mehr mit leeren Taschen aus dem Wald. Weitere wie die Pfifferlinge und Leistlinge, die Milchlinge, Morcheln, Korallen, Becherlinge, Porlinge, Gallertpilze,… sind ebenfalls nicht sehr schwer zu identifizieren. Dennoch ist zu bedenken, daß es 6500 Pilzarten gibt, die Sie auch aus mehreren Pilzbüchern kaum zuverlässig erkennen lernen werden. In den meisten ist nicht einmal genauer bekannt, ob und wie sie verwendbar sind. Manche Pilzautoren widersprechen isch! Die wenigsten kennen zudem den eigentlichen Wert von natürlich zubereiteten bzw -konservierten Pilzen für die Ernährung oder auch als Heilmittel, sondern gehen prinzipiell davon aus, daß Pilze gekocht oder gebraten werden. (Wobei viele Inhaltsstoffe verloren gehen bzw verändert werden!)  Somit ist generell vor leichtsinnigem und unsicherem Sammeln zu warnen. Unsere Methodik der salzreichen Naturkonservierung (zusammen mit 2/3 Gemüseanteilen) reduziert jedoch das Vergiftungsrisiko auf ein Minimum, da ja die Gift- bzw Heilpilze erst bei Überdosierung zu schaden beginnen. Es ist jedoch die Frage, wie Überdosierung im Einzelfall festgestellt werden kann. Denn (insbesondere) GekochtesserInnen haben ggf die Tendenz, die fein zu dosierenden Stoffe erst einmal abzuspeichern bzw sich damit gedankenlos zu überessen. Ich kann mir andererseits vorstellen, daß gerade jene Pilzkonservierungen mit „heiklen“ Inhalten geschmacklich zu den Lieblingskonserven werden könnten, wem es gelingt, sie richtig bzw bescheiden zu genießen! – Jede milchsauer eingemachte Partie von Pilzen sollte auf jeden Fall stets genauestens mit Beschreibung, Datum und am besten auch Fundort gekennzeichnet werden, so daß bei Pannen bzw Geschmacksfehlern Rückschlüsse und sämtliche Parallelkonserven aus dem Verkehr gezogen werden können.

– Unbegründbare Ängste (in der Bauchgegend)

ergeben sich materiell-stofflich betrachtet als Folgen von Vergiftungen oder Begleiterscheinungen von Entgiftungsprozessen. Es müßten umfangreiche Forschungen angestellt werden, wenn wir genau wissen wollten, welches Gift welches Symptom wo erzeugt, da Noxen heute überall sind. Bereits in einer Scheibe Vollkornbrot befinden sich tausende von nicht mehr natürlichen Substanzen, die im rohen Korn noch nicht enthalten waren! Wenn wir diesezüglich therapieren wollen, müssen wir in allen Fällen auf eine möglichst gänzlich unerhitzte, dh natürliche Kostform achten, sowie alle anderen Vergiftungsquellen (Rauch, Zimmerluft, Autofahrten/-Abgase, Stadtluft, Zahnplomben,…) ausschalten. Kommt es daraufhin zur Ausscheidung von noch bestehenden Giftdepots, müssen diese ohne Neuvergiftung erduldet und erlitten werden, da ansonsten lediglich ein weiterer Suchtkreislauf zustande käme.

Innerlich-geistig betrachtet entstehen Ängste durch Besessenheit mittels Totengeistern, die sich in einer bestimmten Gehirn- und analog dazu Körperregion einnisten und dort quasi die geistige Entsprechung zu einem Giftdepot oder einem dekadent-kranken Körper- oder Geistesbereich bilden. Diese Totengeister beeinflussen, bestimmen, stimulieren, erzeugen die jeweilige Aberration und Krankheit dieser Sektion, auch wenn dabei materiell Giftstoffe bzw dekadente, widernatürliche Substanzen zirkulieren. – Wie sich diese Aberrationen psychisch manifestieren, hängt durchaus auch vom betroffenen Körperteil ab. Bestimmte Arten von Ängste spüren z.B. hauptsächlich Frauen in der Bauchgegend. Hier kann vor allem der Ehemann therapieren, dh die betreffende Gegend vitalisieren und beleben, damit sie ihr spezifisches Leben wieder entfalten kann. Andere Ängste spürt man eher in der Brustgegend als Beklemmung. Solche hängen geistig gesehen auch häufig mit einem bestimmten Ort zusammen, an dem man lebt, und in dem vielleicht in der Verhangenheit Übles geschehen ist. Oft auch mit einem Haus, in dem man wohnt, oder auch mit dem Schlafplatz, der an einer unguten Stelle gewählt wurde. – Selbstverständlich kann man/frau all diese Dinge am besten und dauerhaftesten loswerden, indem man jegliche Aufnahme von widernatürlichen Substanzen unterbindet.

Alpträume, schlechte Träume:

Wer natürlich lebt und ißt, sowie an frischer, reiner Luft schläft, erlebt mit wachsender natürlicher Reinheit und Regeneration eine glückliche, oft sogar sehr reale Traumwelt. Dh er träumt nicht nur, sondern verkehrt zuletzt tatsächlich mit Menschen aus dem Diesseits und Jenseits auf einer feingeistigen Ebene. Solche Wach– oder Realträume werden gewöhnlich nach der Tiefschlafphase, in der sogenannten Leichtschlafphase (ca 2h bis gegen Morgen), wenn die nächtliche Entgiftung vollkommen abgeschlossen ist und sich der Schläfer in einem tiefentspannten Halbwach-Zustand befindet, in einer Art Halbbewußtseinsstufe erlebt. Naturregenerierte erkennen und empfangen vor allem in Fastenperioden auch im Wachzustand  mithilfe des sogenannten „inneren Auges“  wie auf einem Bildschirm Formen, Zeichen, Landschaften, Menschen, … die sie sehr realitätsnah und bewußt  in bestimmten Situationen erleben, und die ihnen auch oft bedeutende Mitteilungen machen oder Erkenntnisse  reifen lassen. Es handelt sich dabei zumeist um keine Traum- oder Fantasiegebilde, sondern um tasächliche Zusammenkünfte, auch wenn es oft sehr schwer oder unmöglich erscheint, herauszufinden, wo sich eine jeweilige Landschaft oder Szenerie tatsächlich befindet oder befand. Denn auch jenseitige Dimensionen oder Orte und Ereignisse in der Vergangenheit oder Zukunft sind nicht unmöglich. Man weiß aber z.B dann, daß man sich im Jenseits befindet, wenn man einen Menschen trifft, der nicht mehr im Diesseits lebt. (Mehr über die Entwicklung sogenannter übersinnlicher Fähigkeiten erfahren Sie in P.I.System/ Kurier 8)

Man begreife solches als ganz normale Funktionen natürlich entwickelter Fein-Sinneswelten, die heute nur deshalb fast niemand mehr erlebt, weil er/sie sämtliche Sinne durch Widernatürlichkeiten betäubt hält. Bereits das tägliche Starren in Bildschirme ist geeignet, das 3.Auge zu blenden!

In vielen Fällen, in denen jene Voll-Entgiftung nächtlich nicht geleistet werden kann, weil entweder zu kurz geschlafen oder gekocht (giftig) gegessen wurde, oder auch weil die Nase nicht völlig frei und fortlaufend Frischluft atmen konnte,… werden Träume krankhaft bzw alptraumhaft. Der in der Suchtwelt lebende Konsumbürger verbringt seine Nacht meist in einem deliriumsähnlichen Betäubungsschlaf, in dem er Düsteres erlebt, keine Frischluft atmet, sondern im  Mief seines Schlafzimmers eingesperrt bis zu 10 000 mal pro Nacht die eigenen „Abgase“ einatmet, ohne sich deshalb dabei entgiften und reinigen zu können. Besonders Stickluftsüchtige  stecken sogar noch ihre Nase unter die Decke, um sich völlig betäuben zu können und jeglicher nächtlichen Entgiftung zu entgehen!

Ergo: Wer glücklich schlafen und seine Nächte natürlich erleben will, der achte vor allem darauf, abends nichts Denaturiertes mehr zu essen, früh (mit Einbruch der Dunkelheit) zu Bett zu gehen, und im Freien, an der Frischluft zu schlafen. („Early to bed and early arise, makes a man healthy and wise!“) Des weiteren sollte auf fortlaufende Entleerung der Blase und wenn nötig auch Stuhlgang geachtet werden. Die Nierentätigkeit kann zusätzlich noch durch nächtliches Trinken von Wasser unterstützt werden. Insbesondere Frauen sollten auch noch darauf Wert legen, einen männlichen Partner, quasi als Wächter und Beschützer ihrer für negativ-jenseitige Einflüsse empfindlicheren, aufnahmefähigeren Aura, neben sich zu haben.

Zu P.I.System/ aktuell

Neue Sonderoption für Frauen: „Insel–Asyl“

Bis zum 31.3.1012 möchte ich Frauen, die auf unsere Lebensinsel kommen, mitleben und mitarbeiten wollen, zu einem einmaligen Besuchsaufenthalt einladen. Dieser Erstbesuch kann kostenfrei geschehen und ist in seiner Dauer nicht begrenzt! (Sic!) Sobald die ParadiesInsel jedoch erstmals verlassen wird, gilt die erneute Rückkehr auf die Insel als Zweitbesuch und wird mit der üblichen Kostenbeteiligung belegt. – Noch einmal vereinfacht gesagt: Du kannst einfach kommen und nie wieder weggehen!

Anm.: Mancheine/r könnte diese Regelung als Schikane und Einsperrversuch empfinden. – Und warum soll diese Asylregelung nur für Frauen gelten???  – Ein erfahrener Gastronom weiß: Hat er attraktive Frauen in seinem Unternehmen, braucht er sich um den Zuzug von Männern nicht zu kümmern! Und wenn letztere dann zahlen, kann er immer noch gut davon leben. Würde er jedoch auch noch die Männer freistellen, könnte der Betrieb nicht mehr bestehen.

Doch der Haupthintergrund dieser Option ist ein anderer: Fast alle ankommenden Besucherinnen schaffen es nicht, den Willen aufzubringen, tatsächlich hier zu bleiben und wirklich mitzuleben und zu arbeiten. Meist von Beginn an suchen sie fortlaufend Ablenkung und Zerstreuung, wollen noch dies und jenes besichtigen, laufen sie wieder weg, gehen irgendwelchen Unwichtigkeiten Draussen nach,… und verpassen dabei den wirklichen Anschluß, die echte, innere Integration in unsere Lebensinsel und Lebensweise! Zuletzt haben sie nichts gelernt und nichts erlebt, hat sich nichts verbessert und verändert, sind sie geblieben wie und wo sie waren, und reisen wieder ab, gehen rastlos weiter in ihrer inneren Hast und Hetze, die sie niemals verlieren werden, solange sie sich nicht wirklich unter natürliche Lebensbedingungen begeben und dort ihre Entgiftung und damit Renaturierung/Rettung aus ihren Suchtkreisläufen (die sie durchs Leben hetzen) durchlebt und erreicht haben. In solchen Fällen wird unsere Lebensinsel quasi nur als Sprungbasis und Übernachtungs-/Versorgungslager benützt. Dazu sind wir uns zu schade!

Dritter nicht weniger triftiger Grund, weshalb wir mit der Aufnahme von Männern vorsichtig geworden sind ist der, daß, wenn uns hier das Kunststück gelungen ist, Frauen und Töchter in natürlicher Reinheit und Liebenswürdigkeit erhalten, wir nicht darauf erpicht sein können, diese von dekadenten, noch völlig naturlebensunfähigen Männern aus und in die Konsumwelt zurück verführen zu lassen. (Wo ihr Unglück wartet!) Es hat sich nun in vielen Jahren ausgiebig gezeigt, daß in dieser Beziehung keinem Mann zu trauen ist!

Anmeldungen bzw Asylgesuche sollten wenn möglich vorab schriftlich eingereicht werden und eine kleine Lebensgeschichte samt Foto der P.I.Asylantin enthalten. Unsere Aufnahmekapazitäten sind begrenzt. Deshalb gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

Kulinarische Geschenkpakete

Da unsere Lebenskost–Spezialitäten auf dem heutigen zwangskontrollierten Markt (minderwertiger Industriekost) nicht verkauft werden dürfen, bieten wir unsere Kostproben zum Kennenlernen und Erfahren echter Naturqualität vor allem unseren P.I.Clubmitgliedern als Treuegeschenke. P.I.–Clubmitglieder ab einem Monatsbeitrag von 50Euro erhalten auf Wunsch monatlich ein 2kg–Paket mit folgenden Köstlichkeiten unserer Lebensinsel:  1 Probierglas Pilzkonse, 1 Flasche Morangeirowein, 1 Flasche handgepreßtes Olivenöl

1 Gläschen eingelegte Oliven,als Füllmaterial Trockenfrüchte

Änderungswünsche sind möglich (andere Öle), Rohmilchkäse, andere Konserven, P.I.Systemschriften….. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung!

Ökopraktische Lebens- und Geistesschule

Einige spezifische Aktivitäten, Kurse, Lernangebote… im Herbst

–                     Rotwein und Weißwein keltern: Von der Traubenernte bis zur Abfüllung in Flaschen

–                     Oliven: Sammeln, verarbeiten, pressen,… Olivenöl und weitere Nebenprodukte

–                     Oliven konservieren, Grünoliven in Salzlake einlegen

–                     Gemüse ernten, trocknen, verarbeiten, lagern, milchsauer vergären.

–                     Pilze züchten, erkennen und sammeln, zubereiten und natürlich konservieren

–                     Ein Musikinstrument erlernen, allen und in einer Gruppe/Band musizieren und singen

–                     Den Wintergarten anlegen

–                     Natürlich bauen

–                     Zeltkohte, Lagerfeuer, Wein und Lieder zur Gitarre

Ausklang:

Verehrte/r Leserin

Das Jahr 2011 neigt sich seinem Ende zu. Ziehen wir die Bilanz: Nach wie vor befindet sich die Weltentwicklung mehr oder weniger auf dem selben zivilisatorischen Kurs gen Dekadenz und Untergang. Einige wenige Besserungsabsichten genügen nicht, erst recht dann nicht, wenn sie sich nur auf schöne Worte am PC oder gar Wahlreden beschränken. Der Schwindel ging und geht weiter, die Volksseuche „zivilisatorische Dekadenz“, entstanden durch widernatürliches Leben und Essen, greift mehr denn je um sich, da inzwischen jegliche Eigenständigkeit in der Nahrungsversorgung unterbunden wird, und somit die Zellsubstanz und damit auch Wesen und Fähigkeiten des Individuums qualitativ  immer weiter absinken.

Und wir, ich selber? – Ich kann nicht sagen, daß ich mit meinen Leistungen zufrieden bin. Zwar konnte ich das Schlimmste verhindern, nämlich die Vernichtung unserer Familie durch eine zur Feindin gewordene zivrückfällige Mutter, doch ist bereits die Tatsache, daß ich meine wertvolle Lebens- und Arbeitsenergie nun schon seit vielen Jahren immer wieder mit so offensichtlich unfähigen wie unwilligen AspirantInnen verschwendete, anstatt mit voller Kraft an der Realisierung von für die Allgemeinheit äußerst wertvollen und zukunftsreichen Projekten  bzw der weiteren Verbreitung des P.I.Systems zu arbeiten, schon blamabel genug. Ich erkenne darin gewisse eigene Schwächen, die ich sowohl meiner Vergangenheit, als auch meiner Abstammung von den Arias auf Atlantis zuschreibe. (Während meiner wilden Zeiten in den 70ern hätte man mich wohl eher den Tschandalen zuordnen müssen. Doch verringern sich und verschwinden zuletzt kainitische Erbanteile durch natürliches Leben und Essen.) Auch diese erblichen Schwächen  möchte ich zuletzt noch etwas mehr beleuchten, weil sie für manche/n Leser/In sehr aufschlußreich sein können! – Wer die Vorgeschichte der nordischen Völker bei den Ariospohen der Vorkriegszeit studiert, findet das Wesen der Arias, unserer Vorfahren von Atlantis, deren Vorfahren bis hin zu den Gotteskindern bzw Abkömmlingen Seths, der wiederum von dem erstgeschaffenen Stammelternpaar  (in unserer Bibel als Adam und Eva bezeichnet) gezeugt worden war, sehr gut erklärt. Man denke hier nun nicht, ich sei einer dieser Rassenfanatiker oder Elitaristen, oder auch nur Anhänger oder Leichtgläubiger alter Geschichten und Legenden, doch werde ich bei all jenen Urgeschichten, deren Nachwirkungen ich bis auf den heutigen Tag, hinein in die heutige Zeit sehr deutlich erkennen kann bzw sehe, hellhörig! Daß ich bei den Ariosophen und der Bibel fündig wurde, hat also für mich sichtbare, sich quasi selbst beweisende Gründe. Und besonders erstere beschrieben nicht nur die Geschichte der Gotteskinder, sondern auch Wesen und Wirken der anderen, die ich hier als Kainsnachfahren bezeichne. Durch alle Zeiten hinweg wurde nämlich das Schicksal der Menschheit sehr wesentlich durch die Erben Kains, des verbannten Brudermörders bestimmt, der sich damals durch die Verbindung mit einer Primatin fortpflanzen konnte.

Durch endzeitliche Katastrophen, von denen die ariosophische Literatur vier kennt und nennt, werden jedoch glücklicherweise immer wieder beide sehr gegensätzlichen Rassen getrennt, bevor jeweils die Kainiten sämtliche Arias auf der Erde vernichtet hatten. – Was stets deren Ziel war! – Auch heute wieder leben keine rein arischen Völker mehr auf dieser Erde, ja, nicht einmal mehr kleinere Gruppen und Stämme konnten sich noch ausreichend erhalten, sondern wurden/werden vom vernichtenden Sog der Kainiten und aller durch sie korrumpierten und vermischten Arias erfaßt und zermalmt. Einige dieser Mischvölker wurden besonders mächtig, ja, haben die Macht über die Erde bereits erfaßt. Warum? – Tja, warum wohl wurden die weich- und treuherzigen, sanft- und edelmütigen, feingliedrigen, empfindsamen und empfindlicheren, völlig friedlichen und stets vergebenden und an das Positive im Menschen glaubenden

Anm.: Die endzeitliche Abwertung aller Fähigkeiten und Verschlechterung der Qualitäten fand und findet bei allen Rassen gleichermaßen statt, wirkt sich jedoch durchaus in unterschiedlichen Lastern und Fehlern aus. Durch Einhaltung der natürlichen Lebensordnung könnten alle Völker und Rassen zu durchweg guten Ergebnissen zurückgeführt werden. Rassismus ist deshalb fehlangezeigt. Dennoch gibt es genau wie bei den Gliedern und Organen eines Menschen unterschiedliche Funktionen, die unterschiedlichen Eignungen und Neigungen von Menschen(–Gruppen und –Klassen) entsprechen. Jede Gruppe sollte, der Gottes–Natur–Ordnung gehorchend, an ihrem Platz sein. Arias wären ggf in der Lage, den Weg dahin zu führen, sind jedoch nicht darauf erpicht, sondern bevorzugen bessere Lebensgenüsse. Es entspricht und entspringt auch nicht dem Wesen eines Arias, Geld und Besitz anzuhäufen. – Wenn jedoch deshalb gerade jene Macht, Geld und Herrschaft an sich reissen (wie längst geschehen), die eigentlich nicht zur Führung des Menschen (nach oben, ins Paradies) befähigt sind, dann wird es leider über kurz oder lang immer düsterer, leidvoller, zwanghafter… auf diesem Planeten, und führt der Weg zuletzt zum Untergang, in die Endzeitkatastrophe!

Arias wohl von den körperlich stärkeren, grobschlächtigeren, gefühlskalten, herrschsüchtigen, egoistischen, brutalen, aggressiven,  gewissenlosen, bösartigen, raffinierten, betrügerischen, macht- und mordgierigen… Neidvölkern (Wagner) wohl verdrängt? – Warum vernichteten überall auf dieser Erde die mit brutal-zerstörerischen Kräften und Mitteln vorgehenden ZivilisaToren alle noch halbwegs im Einklang mit der Natur und innerhalb ihrer Ordnung lebenden Naturvölker?? – Warum deren Vernichtung heute bewußt und absichtlich betrieben wird, ist leicht begreiflich. Denn Naturmenschen zahlen keine Steuern, lassen sich nicht versklaven, gehorchen keinem natur- und gotteswidrigen Gesetz, und sind außerdem jedem Zivilisatoren innerlich-geistig überlegen bzw einfach gut! Solches gefällt dem Neidvolk, den gierigen Alberichen (Wagner) nicht! – Oft vernicht(et)en die ZivilisaToren Naturvölker und -Menschen jedoch nicht einmal bewußt und mit offener Gewalt, sondern viel raffinierter durch die Macht ihrer satanischen Verführungskünste! Wenn die Indianer Amerikas bereits mit Feuerwasser (Schnaps) und Gewehren bekriegt werden konnten, oder die Ureinwohner Fatu Hivas (Marquesas, Polinesien) sich von 100000 auf 2000 (heute 500!) reduzierten durch die Spende von Weizen, der sie dann dazu verleitete, die Eigenversorgung mit essentiellen Nahrungsmitteln (milchsauer vergorene Brotfrucht!) zu unterlassen, worauf die Bevölkerung an „Grippe“ erkrankte, wird deutlich, wie einfach es dem Bösen und Falschen stets gelingt, das Echte, Gute, Natürliche zu verdrängen und damit zu vernichten. Und wenn dieses Widernatürliche (Lebensmittel) auch noch wirkt wie eine Droge, wie ein Suchtmittel, das die Konsumenten ihre natürliche Lebensweise nicht nur vergessen, sondern sogar verachten oder Angst davor entstehen läßt, dann muß man doch in allen Widernatürlichkeiten dieser Welt die eigentlich schlimmsten und verheerendsten Waffen gegen den Menschen erkennen! – Widernatürlich Lebende und Essende werden (zunächst) „krank“, wenn sie zurück in die Natur gehen! Diese „Krankheit“ entsteht durch die Ausscheidung von Speichergiften. Kommen jene dann nicht wieder an dieselben oder andere substitiv wirkende Dekadenzmittel heran, kommt das „böse Erwachen“, die Krise. Wird diese ohne Neuvergiftung überwunden, geschieht eine echte Verbesserung, Heilung, Renaturierung. Ansonsten schließt sich der alte Suchtkreislauf wieder. Oft fester als je zuvor.

Doch noch einmal zu Attaland und die Zeit dort unmittelbar vor der Sintflut. Wieder einmal hatten sich die Arias längst mit allen umliegenden Kainiten auf beiden Festlandseiten eingelassen, Mischvölker gegründet, allen Kultur und Wohlstand gebracht. Ihre großzügige „Blauäugigkeit“ gewährte zuletzt den Stämmen Ask und Embla Asyl, worauf diese die rohköstlich lebenden Arias mit ihrer bis heute bewährten Taktik unterwanderten und korrumpierten. Korruptionsmittel waren Dinge wie die Verdummungsmittel Bier, auch Backbrot und Fleischkost, sowie Sex und Prostitution, durch die ein großer Teil der Arias zu Niedergeistigen wurde bzw sich mit jenen vermischten und von der Natur- und Gottesordnung abfiel. Die Literatur der Ariosophen bezeichnete die kainitisch geprägten Stämme als Udumus und Tschandalen. Wie schon der Name sagt, waren die einen durch Dummheit geistig begrenzt und wurden gefährlich, weil sie alles feingeistige Gute und Wahren einfach nicht erfassen konnten und daher mißachteten, ausschlossen,… und die anderen, die Tschandalen SchandtäterInnen, die durch Entartung und Ausuferung ihres Benehmens „schandeten“ bzw schadeten. – Ich glaube inzwischen, diese beiden Stämme, genauer gesagt deren ErbInnen, ausgiebigst erlebt zu haben und erkennen, unterscheiden zu können! Und ich werde mir vorerst (zumindest bis zur Verfügbarkeit einer sicher isolierbaren Lebensinsel) besser nicht mehr zutrauen, VertreterInnen jener therapieren, heilen, diesen helfen zu können. – Zwar ist Heilung, dh Befreiung vom kainitisch-äffischen Erbanteil bei allen möglich, doch müßte dazu eine starke Hand geführt, rigorose Strenge, manchmal bis hin zur Gewalt bzw Züchtigung angewendet werden. – Was genau das ist, was ein sanft- und gutmütiger Aria weder will noch kann.

Sicherlich, dekadente Erbanteile werden sich in jedem Menschen jeder Abstammung in dieser Zeit finden, und überwunden werden muß immer! Womit auch ich mich, wenn ich/wir weiterkommen (und nicht eines Tages verhungern) wollen, zu mehr Strenge und Rigorosität  entwickeln werde müssen. – Ich glaube auch, daß es das ist, was wir uns fürs neue Jahr allesamt vornehmen sollten: Mehr Strenge und Entschlossenheit, mehr (Selbst-)Disziplin und konsequentes Handeln und Streben nach allem, was gut, richtig und wahr ist. Lebe und arbeite, esse und trinke natürlich! – Alles andere muß vehement zurückgedrängt werden!

Zuletzt noch ein Wort an meine ehemalige/n und zukünftige/n Partnerin/nen:

Liebe Paradiesinsulanerin in spe! Du konntest in diesem Kurier vieles über mein Vorleben erfahren. Zusammen mit der neueren P.I.System-Literatur müßte Dir ein ausreichendes Bild über mein Wesen und meine Ziele vorliegen, um Dich für mich entscheiden zu können, wenn Du in der Lage bist, mich zu verstehen. Wenn Du meinen Weg wählst, kannst Du Dir dessen bewußt sein, daß Du damit als Vorreiterin einer neuen Zeit fungierst, teilnimmst an einem einmaligen Lebensforschungsunternehmen, das beispielhaft für Viele sein kann und soll. Du trägst dabei eine gewisse Verantwortung mit. Um diese jedoch nicht zu groß werden zu lassen, besteht vorab die Möglichkeit, mich/uns einfach einmal probehalber kennen zu lernen und mit zu machen,  mit zu leben und zu lieben. – Apropos „Liebe“! – Was wird von Dir erwartet? – Daß Du hier bei uns bzw mit mir aktive Lebensforschung betreiben und zuletzt ein Leben als Frau führen kannst, Liebe auf allen Ebenen geben und empfangen sollst, habe ich schon erklärt. Es ist jedoch die Frage, wann welche Ebene erschlossen, begonnen werden soll. Das ist u.a. auch eine Altersfrage. Über all das habe ich jedoch bereits geschrieben. Du kannst mir da eigentlich vertrauen. Es wird nichts geschehen, was nicht zu Deinem Vorteil gereicht und von Dir nicht gewünscht wurde. Eigentlich geht es ja nur darum, Dich einen/unseren bisher unbekannten, neuen, natürlichen Lebensstil verkosten zu lassen. Und bei diesem ganzheitlich–natürlichen Lebensstil soll es Dir an nichts fehlen! Da es sich hier um eine vollkommen lebenspraktische und echte Sache handelt, sollen, müssen, dürfen alle Erfahrungen auch real gemacht werden. Wir sitzen hier schließlich nicht an einem Bildschirm und vergeuden unser Leben mit Illusionen und Fiktionen! – Natürlich wirst Du mir einiges an Vertrauen entgegen bringen müssen. Wege und Ziele kenne ich letztendlich besser. Ebenfalls habe nur ich für Dich die entscheidenden Mittel, diese gehen zu können. – Etliche Dinge mußten bisher auch noch unerklärt bleiben. – Dazu müssen wir uns persönlich treffen. – Und manche kann ich Dir logischerweise erst dann zeigen, wenn Du den Weg dahin mitgegangen bist, Dich geöffnet, von mir dahin führen, aus Deiner alten Welt, Deiner Krankheit, Deinen Süchten zurück zum Leben und Lieben in der und in die Natur befreien lassen hast.

Im Grunde ist mein Plan/Weg aber einfach und leicht zu verstehen: Wir lernen uns, am besten möglichst bald, noch hier in Europa, etwa auf unserer Lebensinsel in Portugal kennen, leben eine Zeitlang zusammen, und sehen dann, wie es Dir gefällt und bekommt. Während dieser Zeit Deines Zusammenseins mit mir kann ich Dich ausgebieg informieren und in alle Geheimnisse des Naturlebens einweihen. Wir können dann entscheiden, ob und wann wir mit Dir weitere Inselpläne realisieren, welchen Platz, welche Aufgaben Du einnehmen willst und kannst, wie lange, zu welchem Zweck und bis zu welchem Grad und Ziel Du Partnerin, Therapienehmerin, Lebensschülerin, P.I.–Clubmitglied oder auch nur Besucherin werden/bleiben willst. Haben wir jeweils eine genügend starke Inselbesetzung zusammen und ist diese soweit ökopraktisch ausgebildet, daß sie vor Ort selbstversorgend überlebensfähig ist, dann legen wir unsere Finanzen zusammen und sichern uns (eine) weitere Insel(n) an den schönsten Plätzen dieser Welt und zuletzt in fernen Meeren weitab von der Konsumwelt, auf der/denen wir zusammen unsere (Natur–)Stämme bilden und wieder frei und natürlich, im Sinne der Gottesordnung paradiesisch leben können. Daß naturfreies Leben innerhalb Europas bzw der zivilisierten Welt nicht mehr möglich ist, wissen wir alle! Europa ist aufgrund seiner Dekadenz ein untergehendes Land, dessen Bevölkerung nicht mehr (natur–)arbeitsfähig und deshalb außerstande ist, echtes Lebensniveau und –Qualität zu erschaffen. Wir wissen, daß es mit Konsumwelt immer steiler bergab gehen wird. Deshalb müssen wir in naturnähere, freiere Bereiche emigrieren!

Liebe PartnerIn, ich weiß noch nicht wann Du kommst und wer Du bist. Ich weiß auch nicht zu welchem Zweck Du kommst und wie lange Du bleiben wirst. Ich kann nur sagen, daß (D)ein Platz neben mir frei ist, den Du einnehmen kannst und sollst! – Tagaus, tagein, sowie allnächtlich! – Es liegt nun an Dir, zu kommen und zumindest so lange mit zu leben und zu lieben, bis Deine/unsere Ziele erreicht, Deine Wünsche und Anliegen, Träume und Sehnsüchte, aber auch die mit Dir möglichen Lebensforschungsziele erfüllt sind. Es gibt noch so vieles für uns und die Welt Interessante zu erforschen und zu erfahren. Die Erforschung des Lebens steckt noch in den Kinderschuhen, da die Konsumwelt bisher quasi nur Forschung mit toter Materie sowie in zivilisationsbedingter geistiger Umnachtung  betrieb! Ich ahne nicht nur, sondern ich sehe bereits unwahrscheinlich interessante und unglaubliche Neugebiete.

Solltest Du nicht in der Lage sein, aus eigener Kraft und mit eigenen Mitteln zu kommen, jedoch den festen Entschluß gefaßt haben, bei und mit mir leben, mitmachen, diesen meinen Weg mitgehen zu wollen, dann kannst Du Deinen Wunsch, von mir vor Ort besucht und abgeholt zu werden, ebenfalls anmelden und mit uns/mir diesbezüglich direkt (ggf telefonisch) in Verbindung treten. So Gott will werde ich im Frühling 2012 seit langer Zeit erstmalig wieder einmal nach Deutschland reisen.

Wichtiger Hinweis: Alle Aufenthalte, Besuche und P.I.Club–Mitgliedschaften bleiben stets anonym. Ergeben sich jedoch während der oder aus der Aufenthaltszeit lebenwissenschaftlich signifikante Erkenntnisse und Ergebnisse, dürfen diese vom Autor verwendet, für das P.I.System verarbeitet und verwertet werden. In solchen Fällen werden keine Namen genannt, es sei denn, solches würde von der betreffenden Person gewünscht, oder aber wir würden direkt von derselben böswillig angegriffen, verleumdet, diffamiert…, so daß wir zu unserer Verteidigung zur Namensnennung gezwungen würden.

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