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P.I.System/ Buchauszüge/ Das Narrenzeitalter, Kap.8 Ernährung

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Kapitel 8: Ernährung

Wir erleben derzeit trotz vollem Bauch eine verheerende Hungersnot an lebendiger, intakter, qualitativ ausreichender Nahrung. Die Notleidenden darben und sterben an den industriell erzeugten und verarbeiteten Pseudo-Nahrungsmitteln, ohne die Ursachen ihres Dahinsiechens auch nur zu ahnen.

Hinweis:

Mein Problem mit diesem Kapitel war, dass ich damals 1987 bereits infiziert war von Rohkostleuten, die weitgehende Früchtekost als tragfähige Ernährungsbasis auch unter den giftigen, höllischen Bedingungen der Zivilisation für möglich hielten. Damals noch in Deutschland unter idyllischen Bedingungen im Altdorfer Wald lebend, unterschätzte ich die zivilisationsbedingten Schadeinflüsse in den Städten und favorisierte anfangs ebenfalls eine zu wenig proteinhaltige Nahrung für Denker und Asketen, die zwar unter Naturbedingungen ausreichend wäre, nicht jedoch Menschen unter heutigen Extrembedingungen auf Dauer versorgen kann. Da ich keine Gelegenheit mehr bekam, mein Buch zu verbessern, also nicht mehr zu Wort kam, wurde auch das „NZ“ zum Zünder einer Ernährungsbewegung, die ich später als „Mangelrohkost“ beschrieb. Mein damaliger Verlag unterlegte außerdem noch etliche verkaufsfördernde Passagen aus anderen Büchern, die in dieselbe Kerbe Fasten, Askese, Früchte-Monokost, … schlugen, und die meine Aussagen noch weiter hin zu mangelhafter und einseitiger Ernährung verschoben. Heute im Jahre 2001 veränderte sich die Ernährungssituation außerdem dahingehend, dass käufliche Kost insgesamt qualitativ so minderwertig geworden ist, dass man z.B allein von Früchten schon zweimal nicht mehr leben könnte. Der moderne Markt und seine Methoden schafften es, auch die bislang noch rohen Nahrungsmittel so zu entwerten und zu denaturieren, dass wir uns heute gezwungen sehen, auf selbstgesammelte und -erzeugte Nahrung umzustellen und jede erdenkliche natürliche Nahrungsquelle erschließen müssen, die uns überhaupt noch bleibt. Es sei also hier ausdrücklich darauf verwiesen, dass unter gegebenen Bedingungen von ausschließlicher Früchtekost derzeit nicht (mehr) gelebt werden kann, sondern dass diese Ernährungsrichtung einer Fastenkur gleichzusetzen ist, die zeitlich begrenzt werden sollte.

Wer in Sachen Ernährung Veränderungen, Selbstversuche beginnen will, dem sei hier vorab angeraten, sich über meine anderen Ernährungswerke (P.I.System/ „Natural Farming“, „Rohkost Praktikabel“, sowie „Nahrung und Leben“) eingehend zu informieren. Der Inhalt dieses Ernährungskapitels ist für eine erfolgreiche Umstellung wahrscheinlich noch nicht ausreichend! Das vorliegende Kapitel wurde zwar verbessert und um Wesentliches erweitert, kann jedoch nicht leisten, was ein reines Ernährungsbuch leisten kann.

Im Zuge der Verbesserungen ging auch teilweise die ursprüngliche Gliederung des Kapitels verloren, so dass gegen Ende die einzelnen Themenabschnitte einfach aneinandergereiht erscheinen. Ich bitte den Leser hierfür um Nachsicht, denn ich hatte nicht mehr die Zeit, alles neu zu ordnen, sondern wollte die Inhalte möglichst bald allen zugänglich machen, damit die sich anbahnenden Katastrophen besser bzw. überhaupt überlebt werden können. Nachdem am 11.9.2001 die U.S.-Amerikanischen Städte New York und Washington angegriffen wurden, müssen wir nun damit rechnen, dass das Geld-System bröckeln und die Amerikaner bald in typischer Wildwest-Manier zurückschlagen werden.

Ethische und religiöse Fundamente; anthropologische Voraussetzungen.

Es geht in diesem Kapitel um die zentrale Frage dieses Buches. Womit ernähren beziehungsweise nähren wir Seele, Geist und Leib? Da es hier drei unterschiedliche Ebenen der Nahrungsaufnahme gibt, die sämtlich miteinander in Entsprechung, zusammenhängender Beziehung stehen, nämlich die Ebenen Leib, Geist und Seele, oder der natürliche, der geistige und schließlich der innere oder himmlische Aufnahmebereich, möchte ich hier alle drei in ihrer untrennbaren Verbindung zueinander sichtbar machen.

Baum der eigenen Erkenntnis oder Baum des Lebens ?

Ein Mensch kann nur dann Krone der Schöpfung werden oder sein, wenn er sich im Sinne des Schöpfers in die Schöpfungsordnung einfügt, das heißt natürlich, naturgemäß, gottgewollt lebt. Dabei fühlt er in seinem Innern von Gott her – man sagt heute intuitiv – was gut ist und was nicht. Außerdem kann der Mensch mit seinem Verstand, seinem Intellekt das Richtige vom Falschen trennen, wobei jedoch der Verstand sehr oft dem Willen beziehungsweise der Liebe eines Menschen untergeordnet ist und nur das erkennen und verstehen, nur das erforschen und wissen will, was seinem Willen und seiner (Vor)-Liebe genehm ist. Schließlich kann er auch auf der untersten, natürlichen, der Sinnesebene, mit seinen Augen, dem Geruchs- und Geschmackssinn, also mit all seinen Sinnesorganen Gutes vom Schlechten trennen.

Infolge seines freien Willens kann er auch Gut und Böse miteinander vertauschen, also Gutes für schlecht und Schlechtes für gut halten. In einem solchen Fall geht er jedoch niemals von der Schöpfungsordnung, dem Willen Gottes aus, sondern macht sein eigenes Ich, sich selbst zum Zentrum, zum Maß all seiner Dinge. Ein solcher Mensch würde dann immer tiefer in seinen eigenen Egoismus, seinen Größenwahn, seine Macht- und Weltliebe, seine Gier nach allem möglichen, allen Annehmlichkeiten, Genüssen, und letztlich Exzessen sinken, würde sich immer noch mehr als Herr des Universums und zuletzt noch als Gott selber fühlen, wenn er dabei nicht durch irgendetwas gebremst würde. Genau die Wirkung dieser göttlichen Bremsen, der Naturgesetze, der Schöpfungsordnung, unserer eigenen Natur ist es, die wir heute gerade deshalb so deutlich in Form von Krankheiten, Katastrophen, Zusammenbrüchen usw. zu spüren bekommen, weil wir uns unwissentlich oder absichtlich so weit davon entfernt haben. Unser ganzes Desaster wird deshalb auch so lange immer größer und verheerender werden, solange wir Gott unseren Herrn Jesus Christus verleugnen und uns selbst zur Gottheit machen wollen, in biblischer Sprache ausgedruckt, vom Baum der (eigenen) Erkenntnis von Gut und Böse essen wollen, und den Baum des Lebens meiden.

Von der Selbstvertreibung aus dem Paradies

Schlecht ergeht es heute jedoch nicht nur den aktiven Sündern, sondern auch allen anderen, die von solchen Möchtegern-Göttern regiert oder besser gesagt verführt, manipuliert, betrogen, fehlgeleitet, parasitiert, mißbraucht, ausgebeutet, versklavt werden. Der Baum des Lebens deutet auf unsere wichtigste, absolut lebensnotwendige Lebensquelle, weil er Gott selber entsprechen soll. Die anderen Bäume des Paradieses, die alle gut zur Nahrung und zur Speise sind, bedeuten all die weiteren Wissensdinge und Erkenntnisse, von denen der Mensch nach seiner Lust und Liebe aufnehmen, lernen, oder auf den natürlichen Bereich bezogen essen kann. Auch auf der äußersten, natürlichen Ebene, also in Bezug auf die Nahrung für unsere in der natürlichen Welt lebenden Körper, sagt uns also das Wort Gottes bereits in der Genesis[1], wovon wir uns ernähren sollen, welche Nahrung für uns bestimmt, erwählt, geeignet ist, nämlich Früchtenahrung[2] von den verschiedensten Bäumen und Sträuchern. Der Mensch wurde erst aus dem Paradies vertrieben und dazu verdammt im Schweiße seines Angesichts Felder und Äcker zu bebauen und Viehzucht[3] zu betreiben, als er sich durch sein mehr wollen dort selbst hinauskatapultiert hatte. (Gott vertreibt, zürnt, straft niemanden. Solche Vorstellungen sind absolut irrig. Schaden fügt sich der Mensch immer selber zu. Weil er allerdings den Fehler aus selbstsüchtigen Gründen immer bei anderen sucht, erkennt er weder Ursache noch Sinn einer Strafe.) Diese Selbstvertreibung aus dem Paradies geschah vor gar nicht einmal allzu langer Zeit. Die Zeit nämlich, als die Menschheit noch im Paradies Erde oder Eden im Einklang mit Gott und seiner Ordnung lebte, muß damals gewesen sein, als er den Feuergebrauch noch nicht entdeckt hatte oder wollte. Ohne das Feuer konnte er keine Waffen oder Werkzeuge schmieden, nicht jagen, nicht töten beziehungsweise kein Fleisch essen.

Wie lebte man im Paradies?

In punkto natürliche Nahrung ist diese nämlich denkbar einfach. Denken Sie sich doch mal den ganzen Schnickschnack, ich meine all die oft zweifelhaften Errungenschaften seit der Nutzbarmachung des Feuers vor vielleicht zehntausend oder hunderttausend Jahren (man ist sich über die genaue Zeit nicht einig) weg und versetzen Sie sich in die Lage von Adam und Eva oder irgend eines anderen in seinem Pflanzen- und Tiergarten lebenden Menschenpaares. Was konnten und wollten jene anderes essen, als all das, was sie dort durch ihre Liebe und ihr Leben pflegend umsorgten und vermehrten? Sie aßen und kultivierten auf natürliche, einfache Weise alles, was schmeckte! Und sie waren beileibe keine Halbaffen oder Primitive, die unfähig waren, ein Tier zu melken, aus der Milch Quark zu machen, aus den Trauben Wein usw.. Für wie dumm halten wir denn Naturmenschen!? Diese sind doch jedem Zuvielisierten in jeder Beziehung haushoch überlegen (außer eben in Sachen Widernatürlichkeit, Sünde und Dekadenz)!

Der seit Adam und Eva[4] nach dem Ebenbild Gottes geschaffene Mensch war, ist und wird immer ein natürliches Wesen sein. Seine Entwicklung ist zwar nie abgeschlossen, doch gilt als Maß und Quelle alles Guten und Wahren stets der sich nie ändernde Natur- und Gottesgeist. Es ist Unsinn, sich diesem widersetzen zu wollen und eine andere, künstliche, „eigene“ Entwicklung anzustreben. Alle unsere Wissenschaftler gehen an diesem entscheidenden Punkt völlig in die Irre, wenn sie glauben, ein/ihr Reich gegen die Natur und gegen Gott aufbauen und erhalten zu können. Sie können entgegen dieser Ordnung, gegen das Gesetz des Herrn allen Fleiß und alle Energie dieser Welt aufwenden, und werden damit zuletzt dennoch nicht mehr erreichen als die totale Selbstzerstörung! Hier gilt mein alter Spruch: „Ohne Fleiß kein Scheiß“!

Doch wieder zur Ernährung: Wir können uns fragen, was uns von all den im Natur- und Paradiesgarten vorhandenen Dingen überhaupt schmecken könnte, wenn wir wieder darin leben würden. Könnte uns zum Beispiel Fleisch schmecken, roh, ohne Salz und Gewürze? Überkommt uns beim Anblick eines toten Tieres Appetit, eines lebendigen Raublust? Können wir ein totes Tier ohne Messer überhaupt zerkleinern, mit unseren Zähnen aufbrechen und in unseren Mägen verdauen? Besitzen wir Raubtiermägen? Ist unser Verdauungssystem darauf eingerichtet, daß wir uns ernährungsmäßig auf die Ebene von Hundeähnlichen und Aasfressern begeben können? (Genauer betrachtet können nicht einmal Raubtiere nur von Fleisch leben.) Wohl kaum.

Bei den nächsten Fragen ist die Antwort jedoch weniger eindeutig: Schmecken uns Grassamen bzw. Getreide? Sind diese nicht viel zu mühsam und umständlich anzubauen, zu ernten und zu verarbeiten? Können wir Getreide überhaupt zerbeißen? Konnten oder wollten unsere Urahnen zum Beispiel Kartoffeln, Bohnen, Soja oder andere Hülsenfrüchte essen? Hierzu muß ich eine wesentliche Korrektur zur Erstfassung anbringen, die diese Frage suggestiv verneinte und damit ein Bild von einem Nichtstun-Paradies zeichnete, in dem sich die Menschen von der Hand im Mund, von Luft und Liebe ernährten. Genau dieses Bild vom Paradies ist so vor allem heute nicht tragbar und kann zu schlimmen Fehlern bei den Führenden führen, wenn sie daraufhin die Landwirtschaft, den Gartenbau und weitere Ernährungsquellen diskreditieren. Erstens kann und darf man Altes nicht abschaffen bevor das Neue (die Paradiesgärten) aufgebaut ist, und zweitens ist „Arbeit“ auch im Paradies angesagt. Sie wird nur nicht als solche empfunden. Der Paradiesgärtner ernährt sich eben nicht von Luft und Liebe, sondern gibt vor allem Liebe, indem er alle Pflanzen, Tiere, Felder, Gärten… und natürlich auch Frau und Kind liebend umsorgt, hegt und pflegt, erzieht, veredelt usw.. Ein Paradiesgarten-System entwickelt sich sehr wohl erst durch stetige Pflege und Ausdauer, die nicht einen Tag nachlassen darf. Es dürfen auch Ernten zubereitet, getrocknet, vergoren, transformiert,… Speisen miteinander kombiniert werden. Die Kunst des Paradiesgärtners besteht ja gerade darin, dass er möglichst viele Lebenwesen und Pflanzen synergistisch zu gegenseitigem Nutzen wachsen und gedeihen lässt! – Paradiesmenschen könnten vielleicht auf etliche der derzeitigen Gemüsesorten verzichten. Aber geht es darum? Geht es um Verzicht auf traditionelle Arten oder Sorten? Ist denn das Erbe unserer Väter in diesem Bereich aller derzeitigen Gattungen und Sorten schlecht? – Nein! – Dieses Erbe ist genau das, was wir aus der Vergangenheit an Gutem mitbekommen haben und wo immer das noch möglich ist vor den Manipulanten und (Gen-)Zerstörern schützen sollten! Wir können es uns vor allem beim derzeitigen Stand der höllischen Verwüstung nicht leisten, auch nur auf eine mögliche Komponente natürlicher Nahrung zu verzichten, weder auf die nahrhaften Wurzelgemüse noch auf die heilsamen Kräuter und Salate, deren natürliche Anwendung und Zubereitung Sie bitte meiner Ernährungsliteratur entnehmen.

Sicherlich sind Früchte, Milch, Honig, Pollen und Eier „echtere“ Nahrungsmittel, weil diese ja zu nichts anderem als zur Nahrung geschaffen wurden. Genauer betrachtet ißt man beim Gemüse ja die ganze Pflanze und vernichtet oder verletzt diese zumindest. Früchte, Milch, Eier… hingegen werden von den Müttern und Muttergewächsen speziell dafür ausgestattet, für andere Lebewesen schmackhaft und verlockend zu sein, genommen und gegessen zu werden, damit etwa die Fruchtbäume so ihre Samen, nachdem diese die Verdauung eines höheren Lebewesens passiert haben oder während des Essens weggeworfen wurden, im Bereich ihres Essers verbreiten können.(Bitte beziehen Sie diesen für beide Partien sehr nützlichen Vorgang auch auf geistiger und innerer Ebene auf das Essen vom Baum des Lebens und auf die damit verbundene Vermehrung von Wahrem und Gutem aus Gott unserem Herrn.)

Ich habe nun bis hierher versucht, von der Schöpfungsordnung, dem Wort Gottes aus einleuchtend zu machen, welche Lebensnahrung dem himmlischen Menschen auch die im Paradies Erde zugedachte Nahrung ist. Wir dürfen hieraus jedoch keinesfalls schließen, bereits im Paradies zu sein! Weshalb wir bis heute froh sein können, wenn wir überhaupt noch natürlich lebendige Nahrung erstehen können, mit der wir unsere Körpersysteme regenerieren und reinigen können. Im folgenden soll deshalb auch auf die augenblicklichen Zustände auf dieser Welt und die damit verbundenen verheerenden Folgen für die Menschheit näher eingegangen werden. Zudem kann erst dann in deutlicher Weise sichtbar werden, was paradiesische Nahrung ist, wenn im Vergleich auch die höllische, falsche, den Menschen durch seine eigene Gier bestechende und betrügende Ernährungsweise gegenübergestellt wird. Nun zu den einzelnen gängigsten Lebensmitteln oder besser gesagt Genußmitteln, Gier- oder Mastmitteln, von denen man noch immer glaubt, sie wären Grundnahrungsmittel, also grundsätzlich zum Leben notwendige Mittel.

Unsere Nahrungsmittel unter der Lupe:

Fleisch

Wie schon erwähnt, ist der dem Himmel zugewandte Mensch weder physisch noch psychisch dazu geeignet oder fähig, Fleisch in seinem Urzustand, also direkt vom toten oder lebenden Tier zu essen und gefahrlos zu verdauen. Der Mundspeichel des Menschen ist wie bei allen anderen pflanzenessenden höheren Lebewesen basisch und nicht sauer, wie bei allen Raubtieren. Fleisch wird deshalb auch kaum gekaut, was ja auch im Sinne der Vorverdauung zu einer falschen Vorbereitung führen würde – sondern gierig verschlungen. Die Verdauung von säurebildender Nahrung (Fleisch, gekochte Eier, Brot, Käse aus toter Milch, Gekochtes, Gebratenes, alle durch Erhitzung zerstörten Pflanzen) kann durch Zusatz von Salz[5] gefördert werden. Auch Zigaretten, Schnaps, scharfe Gewürze, Kaffee, Knoblauch wirken gewissermaßen wie Gegengifte, die die Schäden durch Fleischgenuß eingrenzen sollen, indem sie dafür sorgen, daß die Mundspeicheldrüsen außer Funktion gesetzt werden (Zigaretten), die Wirkung von Fäulnis und Gärungsbakterien, Verwesungs- und Leichengiften gehemmt werden (Alkohol[6], Salz, Knoblauch, scharfe Gewürze), und daß das Verdauungssystem die nötige Peitsche zu spüren bekommt, damit das ganze nicht allzu lange im Körper verbleiben kann und dort Verstopfung, innere Vergiftungen, Störungen von Darmfunktionen, eben unsere Beschwerden verursachen kann, dafür sind schließlich Kaffee und wiederum Zigaretten nützlich. Freilich eine dubiose Nützlichkeit. Sie sehen also, wie ein Gift, ein Falsches und Schlechtes das andere nach sich zieht und mit diesem zusammenhängt.

Es existieren natürlich auch andere und bessere Mittel zum schadloseren Fleischverzehr. Allen voran die Milchsäure, (Milchsauer eingelegtes Gemüse, Sauerkraut, Quark-Knoblauchcremes) die richtige Speisenkombination, richtige Fleischausw.ahl (kein Schweinefleisch), und nicht zuletzt ein maßvoller Genuß. Fleisch sollte möglichst weit von seinem Leichenzustand weg verändert werden. Nicht durch Kochen und Braten, sondern durch Fermentieren, Einlegen, Beizen, Räuchern, Trocknung, Verwursten, …

Es gab übrigens im alten China eine Hinrichtungsmethode, die darin bestand, den Delinquenten durch ausschließlichen Fleischverzehr hinzurichten! Von der Qualität des heutigen Fleischangebots, von ökologischen, ökonomischen, ethischen Einwänden gegen den Fleischgenuß möchte ich an dieser Stelle gar nicht mehr schreiben. Wir alle hoffen, nie mehr in unserem Leben Fleisch essen zu müssen.


Fisch

Fisch wird mancherorts im Naturzustand, also roh[7] gegessen, was allerdings heute schon allein infolge der globalen Gewässerverschmutzung nicht mehr anzuraten ist[8]. Obwohl roher als auch luftgetrockneter Fisch gerade noch als Not-Nahrungsmittel eingestuft werden kann, wird der wissende Mensch, solange ihm Besseres zur Verfügung steht, wohl kaum auf diesen zurückgreifen wollen. Man kann den Wert oder Unwert von Fleisch und Fisch auch daran ermessen, daß bei den noch zivilisations-unberührten Eskimos etwa eine durchschnittliche Lebenserwartung von 27 Jahren zu verzeichnen war. Eskimos waren bekanntlich dazu gezwungen, sich vorwiegend von diesen Tieren zu ernähren. Eine Erhitzung ihres Fleisches oder gar eine Beschränkung auf bloße Muskelfleischteile konnten sie sich allerdings nicht leisten, sie wären daran gestorben. Gerade die Innereien, Knorpel, das Knochenmark sind ja die wertvollsten Teile. Nur damit konnten sie ihre Körper notdürftig erhalten. Ich will also auch den Fischverzehr keinesfalls anpreisen oder auch nur als im Entferntesten als für mich/uns akzeptabel darstellen, sondern hier eigentlich lediglich sagen, daß Fische, vor allem kleine und daher ganz verzehrbare weniger übel sind als Land-/Säugetierfleisch.

Eier

Eier können unerhitzt und somit ohne Denaturierung verzehrt werden. Eier aus den modernen Legebatterien enthalten aber je nach der Widernatürlichkeit und Denaturierung ihrer Fütterung und Haltung für den Menschen schädliche, giftige und schwerverdauliche Substanzen, verwesen sehr schnell, wobei Fäulnisgifte entstehen können, sind also aus der heutigen Praxis der Eierfabrikation nicht mehr zu empfehlen. Hühner sind heute einer der Abfalleimer von Industrie und Wirtschaft. So werden an Hühner unter anderem folgende Reste verfüttert: Fischmehl, Fleischmehl, Tierkörpermehl, Blutmehl. Knochenmehl, also alle Schlachtabfälle, industriell hergestellte Eiweißkonzentrate, generell alle erdenklichen Reste aus der Nahrungsmittelindustrie. Was irgendwo oder irgendwie nicht oder nicht mehr zum menschlichen Verzehr tauglich ist, wird zum Tierfutter degradiert. Meistens noch, nachdem es entkeimt, sterilisiert und damit noch giftiger gemacht wurde. Man bildet sich offenbar ein, so etwaigen schädlichen Stoffen entgehen zu können. Vermutlich, weil jene dadurch so giftig werden, dass sie der Organismen nicht mehr sogleich ausscheiden kann, sondern anreichern muß. Da ich Ihnen den Verzicht auf die schmackhaften Eier jedoch in keiner Weise anraten will –Sie brauchen jedes hierzulande erzeugbare Nahrungsmittel – möchte ich Ihnen hiermit nahelegen, sich Ihr Huhn doch am besten selbst zu halten.

Nähere Informationen zum Thema Hühnerhaltung entnehmen Sie bitte aus „P.I.System/Nahrung&Leben.“

Lebendiges und totes Eiweiß

Zum Aufbau und zur Erhaltung von Körperzellen braucht der Mensch Eiweißnahrung. Wieviel, das hängt sehr von seinem Lebensstil ab. Der Eiweißbedarf steigt mit jeder Beanspruchung, besonders im widernatürlichen Millieu der Städte und sinkt unter natürlichen Lebensbedingungen. Nicht alles, was der Mensch ißt, kann er auch verdauen und aufnehmen. Teilwertige Nahrung muß durch geeignete Kombination, schwerverdauliche durch natürliche Zubereitungsweisen (ohne Feuer) aufgewertet und aufnehmbar gemacht werden.

Einige Beispiele zur passenden Ergänzung teilwertiger Nahrung:

Gemüse mit Hülsenfrüchten (Linsen), Öl und Eigelb

Kartoffeln mit Getreide (Hartweizen oder Nackthafer), Kräutern und Käse

Obst mit Kefir und gequetschtem Hafer

oder Quark mit Eigelb und Banane

Den beiden letzteren Kombinationen fehlt noch eine Grün/Blatt-Komponente zur Vollwertigkeit. Chlorophyllhaltiges Grünzeug sollte zwar mindestens einmal am Tag, am besten zur Hauptmahlzeit, gegessen werden, muß aber dann nicht mehr auch bei allen anderen Mahlzeiten unbedingt dabei sein.

Wenn also solche Kombinationen im guten Verhältnis zueinander richtig, d.h. entsprechend unserer Verdauungs- und Kaufähigkeit zerkleinert und angerichtet werden, und wenn all diese Komponenten wirklich roh, unerhitzt, natürlich zubereitet und vollwertig auf Ihrem Tisch stehen, dann erhalten Sie Mahlzeiten, aus denen Ihr Körper alles, was er zu seiner Erhaltung und Regeneration braucht, entnehmen kann. (Wenn er dazu bereit, in der Lage ist.) Aber nur qualitativ ausreichende, also auf gesunden Böden natürliche gewachsene Nahrungskomponenten besitzen in ihrem natürlichen Rohzustand alle nötigen Bausteine für den Aufbau des menschlichen Körpers! Moderne Agrikultur erzeugt auf künstlich gedüngten und „medikamentisierten“ Mangelböden Mangelkost die, selbst wenn man sie roh zubereitet, meistens nicht mehr alle notwendigen Stoffe (essentielle Aminosäuren,…) zur Zellneubildung enthält. Es ist also heute nicht mehr ganz so einfach mit der Rohkost, denn mit bloßer Hinwendung zu roher Nahrung ist es noch lange nicht getan. Ihre Nahrungsmittel sind zwar bereits wesentlich besser, wenn sie roh genossen werden, aber deshalb wird aus marktüblicher Kaufkost leider immer noch nicht zwangsweise vollwertige und naturrichtig zubereitete Lebensnahrung von Pflanzen und Tieren! Und die Kunst der natürlichen Zubereitung und Kombination muß auch noch gelernt sein!

Aus Mangel an Berücksichtigung dieser Punkte blieben die Anhänger der Rohkostbewegung seit langem zwischen Abmagerung, Auszehrung, Rückfällen &Ausnahmen, … zwischen guter Theorie und mangelhafter Praxis stecken.

Gebratenes Fleisch, Fisch, gekochte Eier, Backbrot, die Versorgungsquellen der Kochköstler enthalten denaturierte, d.h.. geschädigte, defizitäre, tote, nicht mehr vollwertige… Eiweiße und zusätzlich tote, anorganische

Anorganisch nenne ich hier alle Stoffe, die in der Natur nicht vorkommen, die der Mensch unter Verletzung der Naturgesetze mut- und eigenwillig produzierte. Diese Stoffe werden desto naturfremder und damit disharmonischer, unstimmiger und giftiger, je weiter und je gewaltsamer sie vom organisch-lebendigen Zustand entfernt wurden. Alle Stoffe, die in der Natur unzerstört, eben natürlich vorkommen nenne ich organisch-lebendig. Alle besitzen natürlich harmonikale Strukturgitter und deshalb Leben. Auch die Mineralien. Leben hat, wer den Gottesgeist aufnehmen und sich nach diesem ordnen, entwickeln und wachsen kann. Die künstlich geschaffenen Machwerke der Moderne hingegen befinden sich in Dissonanz zur Naturordnung. Sie sind tot und todbringend, da entgegen der natürlichen Ordnung aufgebaut.

Stoffe (Gifte), die der Körper nicht mehr verwenden kann und die entweder abgelagert oder in Form von Eiter, Schleim, üblen Geruchsabsonderungen ausgeschieden werden müssen. Vor allem diese giftigen, toten Teile aus den Tierkörpern bilden die Grundlage für eine Reihe von Krankheiten. Erst das Vorhandensein dieser toten, abgestorbenen Überreste ehemals lebendiger Zellen macht jene Entwicklung von Bakterien und Viren nötig, die wir Krankheit, Entzündung, Vereiterung… nennen, da solche Stoffe ja die Existenzgrundlage (Nährboden) der Gift und Totes abbauenden Mikroorganismen sind. Viren und Bakterien sind also nicht unsere Feinde, eine Krankheit nichts Zufälliges oder Böses, sondern im Falle menschlicher Selbstvergiftung durch denaturierte Nahrung lebensnotwendige Organismen beziehungsweise Reinigungsabläufe im Körper, ohne die wir an unserem inneren Müll ersticken würden. Wer diese bekämpft oder ihre Reinigungstätigkeit behindert, der behindert in Wirklichkeit die Gesundung. Die Masse aller (Gift-/Müll-)Ablagerungskrankheiten geht also letztlich auf das Konto toter (=denaturierter/erhitzter) und falscher Nahrung. Giftiges, Unwertes, Widernatürliches wird aufgenommen, und der Organismus schafft es irgendwann nicht mehr ohne Krankheit, diese Lasten loszuwerden. Krankheit ist Lastenabbuße, innere Reinigung und bewirkt Gesundung, wenn diese nicht aufgrund von Mangelsituationen entstand. Der Anteil der Mangelkrankheiten bzw. Kollabierungen wird jedoch immer größer, weil die Nahrungsqualität immer noch weiter absinkt. – bereits seit der Installation von WCs und der Abwasserkanalisation gibt man ja dem Boden die von ihm entnommenen Stoffe nicht mehr zurück! – Nährstoff-Mängel in den Böden und danach beim Menschen sind daher nicht mehr nur durch Ausscheiden von Giftdepots und Umzug in gift- und strahlenfreie Reinluftgebiete, sondern zuallererst auch durch vollwertige Nahrung zu beheben.

Wer diese Zusammenhänge begriffen hat und vor allem begreifen will, der versteht bereits einige der wesentlichsten unendlich tragischen Irrtümer, an denen die gesamte Menschheit geradezu verblutet und bei vollem Bauch verhungert! Viele werden vielleicht die Einfachheit dieser Erkenntnisse nicht glauben können, da sie meinen, daß Generationen von Ärzten einfach nicht total irren können[9]. Der Mensch ist aber nun mal keine Fehlkonstruktion, die „zufällig“ krank wird und leidet, sondern die Natur- und Gottesordnung ist perfekt und belohnt jeden Menschen, jedes Tier und jede Pflanze mit Kraft und Gesundheit, der/das/die sich in dieser Ordnung befinden. Mit anderen Worten: Krankheit und Leiden sind ein sicheres Indiz und quasi die Quittung für viele und massivste Verletzungen und Verstöße gegen die Ordnung des Herrn in dieser Zeit!

Folgen der Eiweißmast beim Menschen

Vom Zuwenig nun zum Zuviel: Eiweißfalsch- oder Überernährung durch Aufnahme von gekochtem, denaturiertem, totem Eiweiß aus tierischen (Fleisch, Fisch, Eier), aber auch pflanzlichen Quellen (Nüsse, Leguminosensamen, Sojaprodukte) kann aber ebenfalls tragische Folgen haben. Die körperlichen, aber auch die psychischen Negativwirkungen von Toteiweißen können in ihrer gesamten Tragweite hier kaum annähernd begriffen werden. Sie bewirken Dekadenz auf ganzer Linie. Beim Erwachsenen und Heranwachsenden z.B. ergibt sich eine Überstimulierung der Sexualfunktionen mit bekannten Wirkungen wie nächtlicher Samenerguß, Frühreife, Masturbation, übersteigerter Sexualtrieb, der zu Problemen wie Vergewaltigung, Sexualverbrechen überhaupt, aber auch zu ungewollten Schwangerschaften, Frühehen, psychischen Schwierigkeiten mit der Persönlichkeitsreifung (Pubertät genannt) usw. führen kann. Solange sich alles nur noch um das „Eine“ dreht, kann von Persönlichkeit oder Reife übrigens auch beim erwachsenen Toteiweißkonsumenten nicht mehr gesprochen werden.

Schließlich muß auch noch vor den Folgen durch diesen Eiweißputsch auf unser Erbgut hingewiesen werden. Genauso wie eine getriebene und gemästete Pflanze kein gesundes Saatgut mehr abgeben kann, so nimmt auch durch die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs beziehungsweise die Überstimulierung die Qualität des Samens ab.

Toteiweiß ist quasi der Kunstdünger für den Menschen. Er wächst dadurch schnell und triebhaft, doch ist danach seine Konsistenz wässrig, krankhaft, aufgetrieben, qualitativ minderwertig und kurzlebig.Würden wir tatsächlich gekochtes Eiweiß brauchen, so wäre dieses dank der göttlichen Ordnung in unserer natürlichen Nahrung enthalten. Da dem aber nicht so ist, muß allein bereits daraus gefolgert werden, daß jeglicher Tot-Eiweißkonsum schädlich ist. Bauen wir deshalb unseren Menschenkörper lieber langsamer, aber dafür umso langlebiger mit Naturnahrung auf, als schnell und kurzlebig mit Kochkost oder gar mit Tierleichen. Auch unser Körper soll ein Tempel Gottes werden und kein Schlachthaus oder Krematorium! Wir sind keine blutrünstigen Tiermörder oder Aasfresser. Wenn wir aber die Nahrung dieser essen, machen wir uns dazu.

Ich höre hierzu gelegentlich ein Gegenargument, das nicht einfach zu widerlegen ist: Warum konnte der Mensch denn überhaupt tausende von Jahren mit Feuerkost überleben? – Es ist dann nicht einfach, dem Kochtöpfler die Unterschiede beider Lebens- und Ernährungssysteme klarzumachen, ohne ihn zu beleidigen. Ich kann ja nicht einfach erklären, Kochkost bzw. Toteiweiße machen Kranke, Idioten und Irre aller Art, erzeugen Minderwertiges, Unwertes und Sündiges, gegen die Natur und Gottesordnung Gerichtetes usw., sondern ich muß mit Menschen, die davon und damit leben irgendwie klarkommen, auch wenn es so ist, dass der Konsummensch dem Naturmenschen innerlich völlig ungleich ist, sich beide unterscheiden und abstoßen wie Himmel und Hölle. Wobei der natürlich Lebende sich freilich nicht als neuer Adel versteht und eine neue Apartheit betreiben will -Naturleben ist ja gerade nicht vornehm– , sondern sich schützen muß, weil seine Lebens- und Gefühlswelt vom Anderen bzw. der Konsumwelt regelrecht bedroht und zerstört wird. Die Gefahr, dass uns von den Cookies „elitäres Bewusstsein“ angehängt wird, ist vorhanden. Wir wissen aber längst, dass uns die Suchtweltmenschen immer etwas anhängen werden, sobald wir mit ihnen kommunizieren. (Siehe auch P.I.System/ Psychopathologie und Selbsteinkreisung bei Neusiedlern)Die Suchtcharaktere sind auch Meister im Nachtragen, und wir hören unsere angeblichen Vergehen und Fehler von diesen gewöhnlich sogar nach zehn Jahren immer noch. Weshalb sich unsere Sorte von Mensch über kurz oder lang nichts anderes mehr wünscht, als endlich von der alten Welt und den dortigen Menschen nichts mehr sehen, hören, riechen… zu müssen. Unsere Lebensweise führt zu sehr bescheidenen und vollkommen friedlichen Menschen, denen es gestattet sein sollte, auf ihrem Land, unter sich in Frieden zu leben. Mehr nicht.

Wenn ich kritisiere, dann sollte ich dies in aufbauender Weise tun. D.h. ich sollte dann die Alte Welt und ihre Kost nicht nur bemängeln, sondern muß auch in der Lage sein, (m)ein neues Lebens- und Ernährungssystem erfolgreich zu vermitteln. Da solches bereits sehr schwierig geworden ist, ziehen es heute mit Recht viele Natürlich Lebende und Essende vor, ihr Wissen und ihre Meinung nicht mehr zu verbreiten.

Milch- und Milchprodukte

Die für den Menschen idealste Tiermilch, die den Magen ähnlich der Muttermilch passiert, ohne zu gerinnen, ist die Ziegenmilch. Den Kindern, denen es an Muttermilch fehlt, sollte also Ziegenmilch[10] gegeben werden. Eine Ziege ist ja schon von ihrer Größe und Milchleistung her gesehen auf eine Familie geradezu maßgeschneidert. Auch können in und aus den Gärten einer sich natürlich ernährenden Familie mit Leichtigkeit einige Ziegen gefüttert werden. Es entstehen so also nicht nur keine Futterkosten, sondern es werden außerdem das Abfallproblem mit den vielen Schalen beseitigt, Milch und Käse gewonnen, eine Versorgung für Notzeiten gesichert. Argumente des Veganismus, nach denen Nahrung von Tieren größeren Flächenverbrauch verursacht, stimmen hier nicht mehr. Die Allround-Versorgungs-Gärten arbeiten mit Tieren wesentlich einfacher und effektiver. Das Vorhandensein der „Nahrung von Tieren“ (gleichlautender P.I.System-Titel sei hierzu empfohlen) bedeutet außerdem eine Aufwertung der Nahrungs- und Lebensqualität.

Ziegen besitzen außerdem hervorragende Geruchs- und Geschmackssinne, mit deren Hilfe auch Sie etwaige verseuchte Nahrungsmittel erkennen, sowie ausgezeichnete Entgiftungsmechanismen, mit denen sie sogar Radioisotope aus der Milch fernhalten können. Ziegenmilch kann bei der heutigen allgemeinen Unterernährung in Sachen Vitalstoffen als Ausgleich zur allgemeinen Falschnahrung und Not-Hilfsmittel, als echte Vitaminpille, wertvolle Dienste vor allem in den Kinderkrankenhäusern leisten.

Der Erwachsene sollte besonders dann zu Milchprodukten greifen, wenn es mangels richtiger und guter anderer Nahrung gerade nichts anderes gibt. Ich meine damit die Zeit des Jahres, in der man auf etwaige Lagervorräte vom letzten Jahr zurückgreifen muß. Besonders saure Milchprodukte sind in dem Moment äußerst hilfreich und nützlich, wenn frische, lebendige Gemüse und Früchte nicht mehr vorhanden sind. Ebenso kommt vor allem den sauren Milchkomponenten enorme Bedeutung bei allen Ver- bzw. Entgiftungen zu. Betrachtet man die Unmege an täglichen Vergiftungen des modernen Menschen, dann müsste dieser eigentlich nur noch Milchprodukte essen, um seinen Organsimus in die Lage zu versetzten, all diese Umweltgifte und Schädigungen wieder auszuscheiden und die verursachten Schäden bzw. Verletzungen zu reparieren. Lebendige Kost von Milchtieren ist also so lange empfehlenswert und nötig, so lange Falschernährung und Falschleben – in welcher Weise auch immer – anhalten. Andere Nahrung besitzt nicht in gleichem Maße wie gute Milch die Eigenschaft der Ausleitung/Kompensation von Umweltgiften bei gleichzeitiger regenerativer Zellerneuerung und -Verbesserung.

Getreide[11] ist Kraftnahrung

Noch von den römischen Legionären ist bekannt, daß diese ausschließlich mit einer täglichen Ration von zirka 600 Gramm Getreide in Hochform gehalten wurden, sowie daß jene murrten, wenn man ihnen minderwertigen Barbarenfraß – worunter sie Fleischnahrung verstanden – vorsetzte, da sie dann die erforderliche Leistung kaum erbringen konnten. Tatsächlich ist es möglich, bei Vorhandensein einer genügend großen Getreideration sich den Rest seiner täglichen Nahrung leicht aus der Umgebung zu sammeln und zusammen mit dem Getreide vollwertige Gerichte zu kreieren. Die zur Verarbeitung notwendigen Gerätschaften Klein-Mühle oder Mörser konnten von jedem Söldner mitgeführt oder sogar vor Ort schnell hergestellt werden. Mit einem flachen Stein kann man bereits in einer Steinmulde Getreide samt den gewünschten Zutaten zermahlen bzw. zermörsern. Der römische Weizen war mit Sicherheit ein wohlschmeckender, für Rohkost geeigneter Hartweizen oder mit geringen Kleberanteilen. Vielleicht hatten die Römer sogar noch eine der aus ägyptischen Gräbern heute als Kamutweizen bekannten ähnliche Art. Hätten die Römer allerdings ihr Getreide in den heute üblichen denaturierten Zubereitungs-formen, Kombinationen und Mengen gegessen, wäre dieses damit freilich weniger Kraftfutter, sondern vielmehr zum Mastfutter geworden. Neben den schon bereits erwähnten Problemen der Fehlernährung durch Toteiweiße hat gekochtes und besonders gebackenes Getreide noch einige andere Nachteile. Es ist wegen der zu geringen Mengen des Verdauungsenzyms Ptyalin im Mundspeichel des Menschen nur sehr schwer und meist unvollständig verdaubar. Besonders schwierig wird der Abbau von denaturierter Stärkenahrung für die große Gruppe von Zeitgenossen, die ihre Mundspeicheldrüsen durch das Rauchen ruinieren.

Beim Rohgetreide haben wir das Problem mit der Unverdaulichkeit des Klebers Gluten. Es gibt aber durchaus Möglichkeiten, besonders die glutenarmen Getreidesorten roh zu essen, also schmackhaftes Rohbrot aus Weizen oder Dinkel zu genießen. Die schädliche Wirkung von unverdaulichem Klebereiweiß kann durch Quellung bzw. Ansatz mit Milch anstelle von Wasser teilweise aufgehoben werden. Zu glutenhaltiges Getreide eignet sich allerdings nur noch in milchsauer vergorener, also natürlich konservierter Form für den Menschen. Nicht alle Samen sind schließlich ideale und ursprüngliche Nahrungsmittel des Menschen. Wir können es uns heute aber keinesfalls mehr leisten, auch nur auf eine einzige Nahrungsquelle zu verzichten, weshalb NZ II keine mehr verteufelt, sondern erklärt, wie alle Komponenten erfolgreich genossen werden können. Glutenarme Sorten sind Hartweizen, Kamutweizen, auch mancher Dinkel, sowie Roggen, Gerste und die durchaus schmackhafte und brauchbare Roggen-Weizen-Kreuzung Triticale. Glutenfrei und ebenfalls sehr gute Samen sind prinzipiell Hafer, Mais und Hirse. Problematisch ist derzeit allerdings, dass die Saatgutkonzerne und Monopolisten bereits viele Sorten vernichteten bzw. gerade dabei sind, durch genmanipulative Eingriffe zu zerstören was uns diesbezüglich aus der Vergangenheit an Schätzen in Form von Arten und Sorten vererbt wurde.

Unnatürliche und tote Stoffe sind minderwertig und schädlich

Nicht nur wenn Sie erhitzte Getreideprodukte[12] zu sich nehmen, sondern bei allem was Sie zu sich nehmen sollten Sie grundsätzlich bedenken, dass alle synthetischen, nicht in lebendigen Pflanzen gebundenen und also unnatürlichen oder toten Stoffe (auch Fleischteile toter Tiere) minderwertig und daher letztlich für den Menschen schädlich sind. Vermeintlich positive Wirkungen zum Beispiel von Medikamenten oder irgendwelchen toten Substanzen überhaupt sind nur subjektiv empfindbar und entpuppen sich bei genauer Betrachtung als Suchtkreisläufe, sind also mit dem momentanen Wohlbefinden nach Alkohol- oder Drogenkonsum vergleichbar. Ebenso wie die Synthetics sind aber auch gekochte Nahrungskomponenten ihrer natürlichen Lebendigkeit beraubte, also denaturierte Nahrungs- und Genussmittel, in gewisser Weise Suchtmittel. Sie betrügen und denaturieren auch damit ihren Körper. Zu dieser Betrugsnahrung und damit den Stoffen, die in unserem Organismus eigentlich nichts zu suchen haben, gehört daher alles was aus dem Kochtopf, dem Backofen, der Bratpfanne oder der Mikrowelle stammt, alles was irgendwie getötet wurde oder tote Teile enthält. Außerdem brauchen wir weder Koch-/Siedesalz noch chemische Zusätze im Trinkwasser (Chlor, Fluor, Jod) oder all die vielen anderen künstlichen Präparate, Zusätze, Ergänzungen, mit denen eine betrügerische Nahrungsmittelindustrie immer wieder versucht, ihre gesundheitsschädliche Unkost zu vermarkten und uns dabei vergiftet und idiotisiert.

Viele der modernen Widernatürlichkeiten und Entfremdungen vom Guten enthalten bloße Reizstoffe, die der Körper überhaupt nicht verwenden kann und wieder ausscheiden oder ablagern muß. Andere, die er mangels besserer, echter, natürlicher Nahrung verwenden muß, machen ihn leidend, krank, psychotisch, debil. Unglücklicherweise wird dem Organismus heute nur dann gestattet, seine Giftfracht auszuscheiden, wenn der Betreffende einmal krank ist und seine Krankheit ohne Medikamente durchsteht, oder dann, wenn er zufällig einmal naturgemäße, vollwertige, proteinhaltige Nahrung (z.B. Milch) zu sich nimmt. Da aber dann seine innere Giftmülldeponie ins Rutschen kommt, und es ihm sehr unwohl zu werden beginnt, wird dafür gerne die Proteinquelle (die Milch) verantwortlich gemacht. Man greift dann gerne wieder zum Gewohnten, womit sich der Suchtkreislauf schließt. Die übliche tote Mast- und Kochnahrung wird so zum Suchtmittel, mit dem der Beginn der Ausscheidungsphase beziehungsweise einer Rückvergiftung verhindert werden soll. So entstehen auch Fresssucht und Dickleibigkeit. Es macht hier bzgl der direkten Schadwirkung aller Koch- und damit Dekadenzkost nicht allzu großen Unterschied, mit welchem denaturierten, überkonzentrierten, toten (ehemaligen) Nahrungsmittel jemand sich einläßt. All diese feuerbehandelten, überkonzentrierten und im Übermaß verzehrten Produkte einer sehr zweifelhaften Kunst, nämlich der Kochkunst, sind defizitär-dekadent und enthalten einen Löwenanteil an der Gesamtgiftmenge, die ein moderner Mensch heute eben allmählich nicht mehr zu verarbeiten vermag. Auch der „biologischste“ Anbau von Getreide nützt also letztlich dem Naturkostfan oder „Kochtopfvegetarier“ gar nichts, wenn er nachher Unmengen von anorganischen, giftigen Rohstoffen, von wertlosen, schädlichen, schleimbildenden Kohlenhydraten und Tot-Eiweiß, und generell von falscher, kaum verdaulicher Supermastnahrung zu sich nimmt. Seine Gesundheit wird langsam aber sicher genauso angegriffen, wie die des Fleisch-, Alkohol-, Zigaretten-, Weißmehl-Konsumenten.

Die Spritzmittelhysterie und ihre Nutznießer

Spritzmittelgifte sind die Medikamente der Pflanze, mit denen auf raffinierte, besser gesagt betrügerische Weise verhindert werden soll, dass lebensunfähige und kranke, minderwertige Pflanzen von Schädlingen befallen werden. (Die wertvolle Aufgabe von Bakterien, Viren, Pilzen, Parasiten, Schädlingen…besteht in der Vernichtung dekadenter Pflanzen und Lebensformen.) Diese Mittel lassen kranke bzw. defizitäre, mangelhafte Pflanzen und ebensolche Tiere scheingesund bzw. symptomfrei erscheinen, betreiben also Vorspiegelung falscher Tatsachen und erfüllen den Tatbestand des Betrugs und der Irreführung des Kunden oder Käufers. Sie belasten diesen zudem erheblich durch ihre Mängel sowie die induzierten Gifte. Eine große Zahl der Spritzgifte besteht aus chemischen Verbindungen metallischer Art und wirkt (tödlich) zerstörend auf die Verdauung sowie das Nervensystem des „Schädlings“ und kann später auch beim Konsumenten dieser Nahrung schwere Komplikationen verursachen.

Dennoch stellen selbst alle Spritzmittelgifte zusammen heute (leider) nur eine der vielen schädlichen Quellen dar, aus denen der Mensch der modernen Gesellschaft gespeist wird. Da die Bioszene versucht, ohne solche oder mit anderen „biologischen“ Spritzmitteln (=anderen Vertuschungstechniken mangelhafter Ware) auszukommen, ist sie bemüht, diesen Unterschied möglichst teuer zu verkaufen. Der irreführende von und in der Bioszene verbreitete Glaube, daß man heute nur oder vor allem an diesen Giften/Rückständen erkranke , führt u.a. dazu, daß man dort in Sachen Natur-, Umwelt- und Selbstschutz immer noch auf Nebenkriegsschauplätzen kämpft und von den Hauptschauplätzen heutiger Missstände bei der Ernährung selber (Kochen), aber auch im Leben (modern Life) ablenkt, und ebenfalls, dass infolge allgemeiner Spritzmittelangst oft viel zu wenig Früchte und Grünkost gegessen werden und man stattdessen einer verhängnisvollen übertriebenen Backbrotesserei verfällt. Spritzmittelängste können sehr wohl berechtigt sein, doch dürfen wir aus der Propaganda der Bioszene immer noch nicht schließen, dass es außerhalb dieser oder jener kontrolliert biologischen Anbauweise unbedingt nur schlechte(re) Ware gibt, und umgekehrt die Bioware immer Top Quality ist. Eine Abwertung der in den ländlichen Gebieten oft sehr guten Frischkost vom Markt und vor allem der freien Nahrung aus Wald und Flur sollte ebenso verhindert werden wie die bereits erfolgte Monopol- und Klassenbildung in punkto Naturkost über den (Wucher-)Preis.

Von Großimporteuren erfuhr ich, daß ihre hiesigen Großabnehmer aus der Naturkostbranche mit Preisaufschlägen von 300 bis 400 Prozent bei biologischem Obst und Gemüse arbeiten. Das bedeutet, daß es diese Szene selbst ist, die die allgemeine Verbreitung von guten Nahrungsmitteln unbezahlbar und damit unmöglich macht. Wir sollten daher nicht mehr länger so dumm sein und diese Preise bezahlen, sondern selbst durch Einkaufsgemeinschaften direkt vom Importeur oder Erzeuger beziehen. Mit/unter Selbsterzeugern/Kleinfarmern sollten Verteilerringe installiert werden, innerhalb derer völlig unkompliziert und wenn möglich kostenlos täglich oder auf Abruf von jedem Erzeuger das, was er gerade zuviel hat, abgeholt und weitergegeben wird.

Viele kaufen Obst nur deshalb nicht, weil sie sich das im Naturkostladen nicht leisten können, oder weil sie wegen des damit verbundenen gegebenenfalls weiten Transportweges ein schlechtes (Umwelt-) Gewissen bekommen. Richtig angelegte Fruchtgärten erfordern aber eigentlich ein absolutes Minimum an Fremd-Energieaufwand vor Ort. Wir werden uns den einmaligen Fruchttransport/Import wohl mindestens noch so lange leisten müssen, als wir noch nicht selbst genügend Früchte anbauen. Dennoch sollten wir nur importieren, solange die Früchtequalität den Importaufwand noch gerechtfertigt. Werden die Importfrüchte zu schädlich und wertarm, sollten wir uns nach einfacheren Alternativen umsehen, mit deren Hilfe wir nötigenfalls auch auf Früchte verzichten können. Ich denke hier an Quellwasser-Kalt-Ansätze von selbstgetrockneten Kräutern, Blüten, Früchten…, gesüßt mit Honig oder selbst gemachte Limonaden, falls noch gute, schalenunbehandelte Zitronen am Markt sind. Eine weitere Möglichkeit bestünde in der Einflussnahme auf den Hersteller. Wenn unsere Stellen im Namen der Volks-Gesundheit z.B. gegen die Schalenbehandlung bei Zitrusfrüchten protestieren bzw. solche nicht mehr über die Grenzen lassen, wird der Markt sicherlich schnell reagieren! Die lackierten Zitrusfrucht-Schalen bedeuten ja zudem eine große Wertminderung. Der größere Teil der Nähr- und Wertstoffe dieser Fruchtgattung befindet sich schließlich stets in der Schale, nicht im Fruchtfleisch!

Wer also Früchte aus diversen Ängsten vor Spritzmitteln meidet, ernährt sich ohne diese meistens wesentlich schlechter: Er ißt dann zum Beispiel keine Orangen mehr und trinkt stattdessen lieber hitzekonservierten Orangensaft, verzichtet auf leckere Weintrauben, trinkt aber gleichzeitig behandelten Wein aus ebensolchen Trauben und mit vielen weiteren (erlaubten!)Zusätzen! Oder aber bevorzugt der Ängstliche vertrocknete, verschrumpelte Sultaninen, geschwefelt, schockgefroren, begast… und ursprünglich dennoch gespritzt! -Hatten Sie schon einmal Einsicht in die Liste von zugelassenen Stoffen für die Weinherstellung? Selbst die Naturkostweine kommen nicht gänzlich ohne Zusatzstoffe aus. Sie finden also auch bei den Naturköstlern zum Teil eine Reihe von erheblichen Widersprüchen und Denkfehlern, was aber hier nicht heißen soll, daß ich den möglichst giftfreien und ressourcenschonenden Anbau von Nahrungsmitteln nicht mit allen Kräften unterstütze und gegen die allgemeine Früchte- und Pflanzenvergifterei nicht alle Mittel einsetzen will. Doch sollte hier eben generell erreicht werden, daß es bei Strafe verboten wird, einer Nahrungspflanze Gift zuzusetzen beziehungsweise Nahrungspflanzen zu vergiften oder entwertet auf den Markt zu bringen. Es gehrt doch hier um unsere Gesundheit, unser Wohlempfinden, unser Leben!

So wie die Lage sich entwickelt hat, gibt es eben allmählich zwei Klassen von Konsumenten, die Reichen, die sich Nahrung ohne Gift leisten können, und die Armen, die durch minderwertige Ausw.ahl und Vergiftung geschädigt werden[13]. Ich dachte, gerade die heutige Naturkostszene mit ihrer politischen Linkslastigkeit wollte das verhindern? Vergessen Sie also besonders in unserer Zeit nicht den Direkteinkauf beim redlich und reell anbauenden Kleinbauern in Ihrer Nachbarschaft.

Es ist außerdem, nebenbei gesagt, ein Unding ohnegleichen, wenn ein Konsument peinlichst jedes Becquerel (Atom-Strahlungs-Einheit) zählt, kilometerweit in Bioläden herumfährt, um dann anschließend zu Hause seine teure Bio-Kost im Backofen mehr als alles andere zu denaturieren.

Insgesamt betrachtet befinden wir uns in einer zum Verzweifeln miserablen Lage, was unsere Nahrung betrifft. Besonders wenn man sich vor Augen halten muß, daß die wenigen akzeptablen Mittel zum Leben, nämlich die Früchte, Gemüse, Milch und Honige auch noch durch Chemiegifte vergällt werden, obwohl ohnehin schon ein ständiger Strahlensmog und Giftregen, eine jahraus, jahrein niedergehende Giftmischung aus allen erdenklichen Stoffen auf uns niedergeht und Äcker wie Atemluft verseucht. Es erhebt sich hier die Frage nach der Wirkung all dieser Umweltgifte im Organismus. Es wird immer noch mehr noch giftiger produziert, (und noch heftiger bestrahlt durch Mikrowellen/Sender etc.), weshalb auch immer mehr ultragiftige Stoffe zur Wirkung gelangen, die schon in geringsten Konzentrationen katastrophale Wirkungsmechanismen auslösen können. (Die Technostrahlung tut dazu ein Übriges, indem sie unsere Lebens- und vor allem Geisteskraft durch permanenten Beschuß zersetzt.) Ich möchte hierzu auf eine mir besonders gefährlich erscheinende Substanz eingehen, nämlich das Fluor. Fluor kann unter Umständen auch durch die künstliche Düngung (Phosphatdünger) in anorganischer Form in Nutzpflanzen vorkommen, und somit auch den Rohköstler treffen.

Anorganisches Fluor, dessen Verbindungen unter anderem in Rattengift oder in chemischen Kampfwaffen benützt werden, hat durch seine große Affinität zum Element Wasserstoff die Fähigkeit, sich in die Körperzellen, die ja durch Wasserstoffbrücken aufgebaut sind, einzuschleichen und dadurch enorme Schäden wie Gendefekte, Zellentartung, Immunschwäche, Krebs, vorzeitige Alterung durch die Verhinderung der Zellneubildung beziehungsweise der Bildung von Körpereiweiß, Knochenbrüchigkeit, Zahnverfall usw. hervorzurufen. Es ist unvorstellbar, daß sich unsere Behörden heute vielerorts noch dazu verleiten lassen, diesen Stoff dem Trinkwasser beizumischen! Lesen Sie dazu das Buch von Dr. John Yiamouyiannis „Früher alt durch Fluoride“ das Ihnen außerdem noch einmal die Methoden und abscheulichen Methoden der Verantwortlichen ausführlich schildert.

Wie kann ich Getreide essen?

Zuletzt möchte ich aber dem begeisterten Körner- und Bioladenfreund doch auch noch sagen, wie er sein Getreide zubereiten kann, ohne damit Komplikationen zu bekommen: Wir hatten bereits die römischen Legionäre und ihre Marschverpflegung angesprochen. Nun, ich war nicht dabei, wie sie es aßen, doch kenne ich viele Möglichkeiten, wie man sich mit Getreide auch unterwegs versorgen kann. Wer gute Zähne hat, der könnte es kauen, bis zuletzt nur noch der Kleber wie Kaugummi im Mund wäre und diesen dann ausspucken. Es gibt aber natürlich noch bessere Methoden des vorquellens oder –fermentierens mit Wasser oder anderen Säften. Man kann eingeweichtes und angekeimtes Getreide zu einem Teig zerstampfen und danach Brote oder Fladen formen, die dann an der Sonne getrocknet werden. (Wo die Sonnenhitze nicht zu heiß ist.)

Wer klebereiweißarmes oder –freies Getreide ersteht, also z.B. Hartweizen oder Kamutweizen, der kann auch aus frisch gemahlenem Weizen mit Wasser, etwas Öl und Natursalz einen festen Teig kneten, diesen zu flachen Fladen ausw.ellen und antrocknen oder auch zur längeren Lagerung, ganz trocknen lassen.- Noch bekömmlicher wird Rohbrot, wenn man es mit Milch quillt. Es soll dabei nicht geknetet, sondern eher lockere Mamorkuchen-Konsistenz erreicht werden. Viele Variationen und Zutaten sind da noch möglich. Vom süßen Brot mit Honig, Trockenfrüchten, Johannesbrotmehl, … bis zum deftigen Kräuter- und Knoblauchbrot ist alles machbar. Wir backen also nicht mehr im Backofen, sondern lassen das Naturbrot in ausgehöhlten Baumstämmen (oder anderen Gefäßen) ohne Hitze bzw. bei höchstens 40°C zusammenbacken. Je länger die Backzeit, desto weicher und bekömmlicher /verdaulicher wird es. Zuletzt säuert es allerdings. (Es gibt bei dieser „Back“-Methode im Gegensatz zu etlichen anderen Varianten keine Probleme mit der Verdauung!)

Eine verbreitete aber energetisch bereits weit weniger günstige Genußform ist die gekeimte Variante. Je länger der Keim, desto weniger Stärke ist enthalten. Wir verwandeln so das energiereiche Korn in gewöhnliches Grünblatt-Gemüse, das für uns zwar ebenfalls wertvoll sein kann, aber eben auf jeder Wiese massenweise zu haben ist. Auch zum Pressen von Grassaft wäre mir mein Getreide zu schade.

Noch ein Wort zum Brot: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, oder unser täglich Brot, sind nicht nur feste Redewendungen, sondern diese haben sich leider auch in falscher Form fest in unserem Bewußtsein verankert. Obwohl unter Brot ursprünglich jegliche feste Nahrung verstanden wurde, dieser Begriff also ein Sammelbegriff für Nahrung schlechthin war, wird nunmehr darunter ausschließlich verbackenes Getreide bezeichnet. Bezeichnen wir also bitte wieder den Weizen, das rohe Korn direkt und das, was wir daraus unerhitzt zusammenbacken als Brot!

Wir nähern uns nun immer mehr der menschlichen, gattungstypischen, paradiesischen Idealnahrung. Der Flächen- und Energieverbrauch beim Anbau nimmt ab, die Schmackhaftigkeit im natürlichen Rohzustand zu. Wer sich jedoch ausschließlich von unzubereiteter, unzerkleinerter Gemüserohkost ernähren möchte, wird schnell merken, daß dies eine harte Sache ist. Er wird nicht nur stundenlang essen und, besonders an den Wurzelgemüsen kauen, bis ihm der Kiefer-Kaumuskel lahm wird, sondern mit Gemüse „mono“ auch nie richtig zufrieden sein. Deshalb sollen und dürfen wir die Gemüsepflanzen ihrer jeweiligen Konsistenz entsprechend zerkleinern, sowie ergänzen mit fehlenden bzw. passenden konzentrierten Komponenten wie Getreide (Rohbrot oder frisch gemahlen), Öl, Nüssen bzw. Nussmehle, Honig, Quark, Käse, Kräuter etc.

Im Bereich der lebendigen Natur sind alle vorhandenen Pflanzen uns Stoffe für den Menschen brauchbar und in der jeweils richtigen Dosis auch nötig. Man könnte sich also durchaus auch ausschließlich von Gemüse- oder gar Wildpflanzen ernähren, doch bietet eben nicht jede Pflanze für den Menschen gleich gut verwertbare beziehungsweise herauslösbare Bausteine, beziehungsweise kommt es dann auf die richtige Kombination einander ergänzender Pflanzen an. Alle Pflanzen sind entweder in größeren Mengen eßbar oder können in Klein- und Kleinstmengen als Heilmittel dienen. Ich möchte also die Bedeutung der Gemüse keinesfalls schmälern, diese hierzulande nicht missen. Wir haben ja ein strenges Klima und sollten immer, vor allem im Winter, auf Gemüse zurückgreifen können. Richtig zubereitete Gemüsegerichte sind die Basis unserer Ernährung und für mich persönlich schmackhafter als jedes Obst.

Unter den vielen Gemüsearten möchte ich einige besonders zum Anbau empfehlen, weil sie quasi eine Notfallversicherung für Mensch und Tier in unserer Region sein können. Sie sind ungleich ergiebiger und problemloser anzubauen, als alle anderen mir bekannten Wurzelgemüse. Ich meine Kohlrübe und Topinambur.

Wenn der Bauer vergangener Jahrhunderte sich mit Kraut und Rüben über den Winter gebracht hat, so waren damit nicht etwa unsere heutigen Runkelrüben gemeint, sondern eben Kohlrüben. Diese sind sehr frosthart und anbausicher, ungeheuer ergiebig, sehr nahrhaft, und weit bis ins Frühjahr hinein lagerfähig. Eine der vorteilhaftesten und vielseitigsten Gemüsepflanze sehe ich jedoch in der Topinambur. Diese ist vom Nährwert noch über der Kartoffel anzusetzen. Sie ist absolut frosthart und kann ausgegraben werden, wann immer man sie braucht. Sie erfordert keinerlei Bodenbearbeitung oder gar Unkrautbekämpfung. Ihre einzigen Feinde sind Mäuse. Man muß also, wenn sie einmal gepflanzt wurde, nur noch ernten und bekommt jedes Jahr mehr davon. Freilich möchte ich hier auch den Wert der Kartoffel keinesfalls schmälern. Es ist eines der vielen unbegreiflichen Märchen und Irrtümer der alten Welt, dass Kartoffeln roh giftig sein sollen. Das sogenannte „Solanin“ bildet sich nur bei längerer Sonnenexposition. Die Kartoffeln werden dann grün und schmecken bitter. Auch gekocht! Reiben Sie doch mal probeweise eine Kartoffel, und essen sie auf einfachste Weise mit Öl und Salz, damit Sie den echten Eigengeschmack der Kartoffel schätzen lernen! Natürlich können Sie zu Ihren Rohkartoffelgerichten auch noch alle weiteren Komponenten zufügen, die Sie früher gern zu den gekochten aßen. Also etwa Eigelb (natürlich roh), Grünzeug (Spinat), gemahlenes Getreide (anstelle von Backbrot) etc.

Wir essen übrigens auch sehr gerne Salat aus Hülsenbohnen, die ebenfalls ungiftig sind. Schwierigkeiten mit der Verdauung bekommen wir allenfalls beim Verzehr von reifen Bohnensamen.

Sie werden die meisten Gemüsegerichte durch energiereichere Zutaten ergänzen, aufwerten wollen, da sie sowohl vom Energiegehalt wie auch von der Wertigkeit her den Ansprüchen des Menschen nicht genügen, also, für sich allein nicht vollwertig sind. Es gehört schon einiges an Wissen und Erfahrung dazu, bis man schmackhafte und vollwertige Rohgemüsegerichte zuwege bringt. Auf keinen Fall sollten Sie sich hier entmutigen oder gar wieder dazu hinreißen lassen, Ihre Gemüse im Kochtopf zu ermorden, nur damit sie „verdaulich“ werden, oder Sie danach größere Mengen davon verschlingen können. Die gesamte Kochkunst ist ja letztlich nichts anderes, als eine raffinierte, ausgeklügelte Gaumenbetrügerei und muß sich immer mehr pervertieren, je weiter Menschen sich von natürlichem Leben und Essen entfernen.

Beim Verfassen der ersten NZ-Ausgabe war auch ich noch sehr vorsichtig, was die Kombination von Rohnahrung anbetrifft. Inzwischen haben wir genau zu einander passende Kombinationen bzw. Gerichte kreiert. Unsere Rohkostküche verarbeitet Kartoffeln, Getreide, alle Gemüse passend mit handbetriebenen Mühlen, Drehraffeln, Mörsern, Reiben etc. Wir kombinieren inzwischen ähnlich wie früher bei der Kochkost, haben uns also sehr von anderen Rohkostlehrern entfernt, die ja stets auf Trennkost, Askese, Monokost, … pochen. Wir haben mit unserem Zubereitungssystem keinerlei Probleme mehr, jegliche natürliche Nahrungskomponente für alle Mägen roh passend zu machen und essen Gerichte aus mehreren Schüsseln mit Wein und Nachtischen wie früher anno dazumal, nur eben roh. All die dabei angewandte und neuentdeckte Zubereitungskunst kann und soll jedoch nicht in diesem Kapitel abgehandelt werden. Ich muß hier auf meine übrigen Ernährungswerke verweisen. Es bleibt hier zu sagen, dass das Problem mit der standortangepassten Rohernährung inzwischen bestens gelöst ist. Wir sind nicht mehr von Südfrucht- oder Tropenfruchtimporten abhängig, kommen also auch nicht mehr auf die Idee, im Winter, bei starkem Frost z.B. Mangos essen zu müssen.

Bienenprodukte

Von den Bienen erhalten wir eine Fülle wertvoller Produkte, die wir ohne deren Hilfe nicht fertigen beziehungsweise ernten könnten. Bienen waren schon seit jeher des Menschen ständige Begleiter und es besteht da so etwas wie eine beiderseitige Abhängigkeit zueinander, quasi eine Symbiose Mensch-Biene. Wahrscheinlich mehr als je zuvor ist heute die Biene auf unsere Hilfe, und sind auch wir auf ihre Befruchtungsleistung angewiesen. Viele sind sich nicht bewußt, daß auch Bienen dem Menschen sehr nahestehende, nützliche, interessante, lehrreiche, unentbehrliche Nutztiere sind.

Honig

Honig ist von Bienen gesammelter und verarbeiteter beziehungsweise in haltbare Konsistenz gebrachter Nektar von weiblichen Blüten, also kein Produkt der Bienen selber, sondern ein pflanzliches Nährkonzentrat und somit in die Reihe der von den Bäumen, Sträuchern und allen anderen blühenden Pflanzen stammenden Lebensessenzen, die auch für den Menschen nutzbar sein können, einzustufen. Eine Ausnahme hiervon ist der sogenannte Wald.h.onig, auch Honigtauhonig genannt, den die Bienen aus den Zuckerabsonderungen von Blattläusen sammeln. Honig ist also eine Essenz an Kraftnahrung aus der lebendigen Natur und keine bloße Zusatznahrung. Er enthält eine enorme Fülle von Enzymen, Inhibinen, Duftstoffen, Vitaminen usw., also an bereits bekannten und sicher noch unzähligen unbekannten sehr empfindlichen Substanzen, die dem Menschen gelegentlich sehr wertvolle Hilfen bei der Verdauung wie beim Abbau von schwer abbau- und ausscheidbaren Schadstoffen sein können. Da die Substanzen im Honig so empfindlich, so wirkungsvoll in ihren Funktionen selbst in kleinsten Mengen sind, halte ich es für sehr krankmachend und falsch, Honig in erhitztem oder sonst wie geschädigtem Zustand zu verzehren. Schädigungen und Verluste (zum Beispiel der Duftstoffe) ergeben sich allerdings bereits bei Licht- und Luftkontakten, sowie auch durch Metallkontakte. Schleuderhonig ist deshalb noch nicht als bester, reinster, naturbelassener Honig zu betrachten. Solche Attribute kommen nur dem direkt aus der Wabe gegessenen Scheiben- oder Wabenhonig zu. Honig- und Pollenwaben sind so hochwertig, dass sie sogar als Alleinnahrung über längere Zeit hinweg tauglich sind. Ich war nicht dabei, aber es heißt, dass die Drachenboote der Wikinger hauptsächlich mit Scheibenhonig angetrieben wurden. Selbstverständlich gehrt es auch nicht darum, nur von Honig zu leben. Wir eifern nicht darum, wer am meisten weglassen kann, sondern allenfalls darum, wer die qualitativ hochwertigste Nahrung und die an Vielfaltigkeit reichsten Gärten zu erzeugen vermag, seine Speisen bestmöglichst zu kombinieren und am schmackhaftesten zuzubereiten versteht. – Wobei wir ebenfalls nicht übertreiben. Auf Tischfranzösisch können wir da vorerst noch verzichten, allerdings nicht auf ein Tischgebet als Danksage zum Herrn um SEINE große Gnade, uns an SEINEM Leib und Blut, an SEINEM Naturmahl, das uns mit IHM verbindet, teilhaben zu lassen.

Honig und Pollen aus der Wabe essen wir nicht zur Hauptmahlzeit, sondern bevorzugt allein bzw. mit Milch/Kefir (morgens) oder Wein (abends).

Pollen

Während der Honig die Kraft- und Arbeitsnahrung vor allem der Bienen darstellt, wird die Brut mit Pollen aufgezogen. Pollen ist ebenfalls, jedoch von männlichen Blüten stammendes, für die Befruchtung weiblicher Blüten nötiges, erbguttragendes und übermittelndes Lebenssubstrat in höchster Reinheit. Diese Eiweißkomponente der Bienennahrung ist isoliert, nach den heute üblichen Methoden gewonnen, schlecht haltbar. Da die von den Bienen stockwärts getragenen Pollenhöschen diesen mittels Pollenfallen bereits am Stockeingang mechanisch abgestreift werden, entnimmt man den Pollen ja bereits vor seiner Einlagerung beziehungsweise Verarbeitung und Haltbarmachung durch die Bienen. Ich brauche wohl gar nicht erst näher darauf einzugehen, weshalb die anschließende Konservierung und Trocknung von Menschenhand gegenüber der Methode der Bienen von Nachteil ist. Die Bienen machen ihre Sache schließlich natürlich-perfekt! Pollen sollte also ebenfalls direkt mit/in der Wabe gegessen werden, was für den Nichtimker einen Genuß dieser Köstlichkeit sehr erschwert. Wir sollten also wo immer möglich künftig anstreben, unsere Nahrungsbäume und -Pflanzen überall erblühen zu lassen, damit sich auch allerorts viele Bienen und damit auch wir mit köstlichem Süß ernähren können.

Auch beim Pollen selbst gibt es je nach Art des Pollenspenders große Unterschiede. Ich vermute, dass zwischen der Güte eines Baumes und dessen Pollenqualität ein Zusammenhang besteht. So ist zum Beispiel der Pollen von Tannen und Fichten, die ja für unsere Ernährung keinerlei Wert besitzen, absolut minderwertig, während fruchttragende und für den Menschen wertvolle Arten gewöhnlich auch wertvollen Pollen liefern. Leider müssen der Imker und seine Bienen die heutigen Frevel beziehungsweise die Armut, Eintönigkeit bis zur Wüstenlandschaft, Vergiftungen, Raubbau in und an der Natur besonders hart spüren. So können letztlich auch Bienenprodukte nur so gut sein wie die Fauna und Flora, aus der sie entnommen sind.

Außer ihren Futtermitteln können uns die Bienen jedoch noch weitere wertvolle Stoffe aus der Natur sammeln und zubereiten, von denen wir weder das genaue Rezept kennen noch selber die Fähigkeiten besitzen, solch wirkungsvolle und kunstvolle Essenzen aus der Natur zusammenzustellen. Die Bienen sind, und das ist ebenfalls noch nicht genügend bekannt, unsere besten und natürlichsten Heilmittel- und Medikamentenhersteller. (Hier im positiven Sinne gemeint)

Vor allem in ihren Baustoffen verwenden sie Materialien, die jeglichem bakteriellen Eindringling trotzen können. So besitzen sowohl das Wachs, und zwar besonders das Deckelwachs für die Zellen, sowie das Kittharz, genannt Propolis, besondere keimtötende antibakterielle Eigenschaften, die sich auch der Mensch zunutze machen kann. Dieses aus speziellen Mixturen von Knospen und Baumharzen gewonnene Produkt ist sowohl hochwirksam als auch wegen seiner natürlichen Herkunft und Form bei Bedarf ohne Bedenken für den Menschen anwendbar. Die Bienenprodukte sind in der Heilkunde so universell einsetzbar, daß man hierüber ein eigenes dickes Buch schreiben könnte. Wirksam sind das Kittharz (bei Entzündungen, als Halsschmerztablette, als Antidepressivum, als lokales Betäubungsmittel), der Pollen (als Aufbaunahrung, zur Regeneration, bei Mangelerkrankungen), der Honig (als Desinfektionsmittel bei Wundverbänden, Eiterungen, Geschwüren), das Bienengift (als Rheumamittel), Wachs- und Deckelwachs (ebenfalls als Entzündungshemmer, zur Salbenherstellung, ferner zur Haltbarmachung von Käse, Imprägnierung von Holz- und Ledermaterialien, Kosmetika und nicht zuletzt als Lichtspender in Form von Kerzen).

Außer diesen gibt es noch das Königinnenfutter, genannt Gelee Royale. Es handelt sich hierbei um eine vom Bienenvolk speziell zusammengestellte Futtermischung für Königinnenlarven. Dieses Gelee wird jedoch unter für die Bienen sehr aufreibenden Umständen gewonnen. [14] Man kann und soll durchaus darauf verzichten.

Die Naturapotheke

Ich schreibe hier über Mittelchen zur Abtötung von Bakterien, Keimen, wie das auch die Medizin heute tut. Deshalb muß ich hinzufügen, daß Be- und verhinderung einer Krankheit generell ungut sein kann, da dadurch ja die Gesundung beziehungsweise das Ausscheiden von Giften behindert wird. – Bakterien und Viren sind unsere besten Helfer dazu. – Dennoch will ich mit diesem Abschnitt zeigen, daß uns auch die Natur Apotheken liefert, und daß wir uns, wenn überhaupt, lieber an jene hatten sollten.

Es geht außerdem hier weniger um Mittelchen gegen eine Krankheit, sondern um Substanzen der feinstofflichen Art, mit deren Hilfe unser Organismus erst in die Lage versetzt wird, gewisse Schadstoffe im Körper auszuscheiden beziehungsweise durch bessere, echte zu ersetzen. Die Medikamente aus der Chemie-Apotheke wirken durch Behinderung und Unterdrückung von Krankheitssymptomen, wenn sie anorganisch und tot sind. Diejenigen aus der Bienenapotheke (auch generell jeder Stoff aus einer lebendigen Pflanze oder einem Kraut) jedoch wirken durch echte Bereicherung und Stimulans des Organismus. Tote Medikamente verursachen deshalb letztlich Zusammenbrüche im Körpersystem (Organversagen, Immundefekte, Funktionsstörungen), lebendige Stoffe aus Pflanzen, auch Bakterien, Viren, Pilze, Hefen, Schimmelpilze usw. jedoch lösen im Körper Heilungs- oder Reinigungsvorgänge aus, die zwar auch als Krankheiten empfunden werden, aber eigentlich Heilungsschritte, Heilungskrisen sind.

Hier sei noch etwas genauer auf die Wirkung von Pilzen, (auch Hefen, Schimmelpilze, Käsepilze) auch sogenannten Giftpilzen, hingewiesen, die gegebenenfalls Stoffe enthalten, die der Kochköstler seinem Körper schon lange nicht mehr in lebendigem Zustand zugeführt hatte, und die sich eventuell sehr nützlich zum Giftabbau oder Zellaufbau erweisen können. – Je kränker ein Körper ist, desto mehr können ihm sogenannte Heilpflanzen oder sogar Giftpilze schmecken. Er kann sich so mit dem eigenen Instinkt über seinen Geruchssinn die fehlenden Stoffe aussuchen und selber heilen.

Es kann also generell jede Pflanze zur Heilung dienen, jedoch wirkt jedes tote oder erhitzte Pflanzensubstrat (auch Kräutertees) als Gift zur Behinderung der echten Genesung. Es ist sogar möglich, daß Sie ein uralter Limburger Käse unwiderstehlich anzieht, wenn dieser Bakterien enthält, die ihr Körper gerade zum Abbau gewisser Schadsubstanzen dringend braucht. Sie lösen dann mit dem Genuß eventuell eine Ausscheidungskrise oder Heilungskrankheit, nicht aber eine Zusammenbruchs- oder Mangelkrankheit aus. Die Schwierigkeiten liegen in der Erkennung zwischen echtem Bedarf des Körpers und dem Scheinbedarf an toten Stoffen im Moment der Ausscheidung solcher. (Suchteffekt) Ihr lebendiger Körper „braucht“ niemals tote, anorganische Stoffe und auf keinen Fall Tierleichen! Leichen bleiben übrigens immer tot und giftig, auch wenn sie roh verzehrt werden. Es sei denn, der Körper erweckt die Zellen wieder zum Leben, was noch schlimmer ist, weil sie sich dadurch quasi „zum Tier“ machen!“

Nüsse/Samen

Viele Pflanzen schützen ihre Samen vor dem Verzehr.

Fast jede Pflanze produziert Samen zu ihrer Vermehrung, die einen nur wenige, die anderen unzählige. Manche sind riesengroß und andere wiederum kaum mit dem Auge zu erkennen. Die ausreichende Produktion von Samen oder ein Schutz vor der Vernichtung durch Gefressenwerden sind für das Überleben der Sorten unerläßlich. Die meisten größeren Pflanzen produzieren Gifte beziehungsweise schwer oder nur in geringer Menge verdauliche und brauchbare Stoffe, um Fraßräuber aus der Tierwelt vom Verzehr und damit der Vernichtung ihrer Art abzuhalten. Andere wiederum schützen sich durch eine harte Hülle oder Schale, die allerdings doch von einigen darauf spezialisierten Tierarten und dem Menschen geöffnet werden kann. Beide können jedoch gerade dann erst recht zur Vermehrung durch verlorene oder vergrabene Nüsse oder, beim Menschen, durch angelegte Kulturen von Nußbäumen dienlich sein.

Es gibt sogar Pflanzen, die ein Verspeisen ihrer Samen scheinbar bewußt einkalkulieren, um sich dann über die nach der unversehrten Passage durch den Organismus gelangten ausgeschiedenen Samen zu vermehren. Viele Fruchtpflanzen bedienen sich dieses Systems. Auch die Körner und Beeren fressenden Vögel werden durch diesen Trick zur Vermehrung benützt.

Lediglich eine überaus häufige Pflanzengattung, nämlich die der Gräser, kann es sich leisten, größere Teile ihrer deshalb reichlicheren Samenproduktion durch verdauende Esser zu verlieren. Dennoch schützen auch die meisten Gräser jeden ihrer Samen noch mit einer unverdaulichen Zellstoffhülle.

Ich hatte im ersten NZ aus all diesen Dingen geschlossen, dass Samen deshalb nicht unbedingt für den Menschen „gedachte“ Nahrung seien. Hier lag ich, aus heutiger Sicht, nicht ganz richtig. Denn der Grund, weshalb viele Samen vor dem allzu leichten Verzehr durch Tiere offensichtlich geschützt sind, liegt eher darin, dass diese eben gerade dem Menschen vorbehalten sind. Wir konnten in unserem Naturgartensystem des öfteren feststellen, dass die meisten Nutztiere all das fressen, was wir nicht brauchen oder mögen, an das andere, bessere aber zum Glück nicht herankommen oder nicht darauf eingestellt sind. (Bsp. Brennessel, Milch, Eier, Nüsse, Früchte, Honig…) Ich ging also in meinen Schlussfolgerungen von damals zu wenig davon aus, dass ja die gesamte Schöpfungsordnung vom Herrn so aufgebaut ist, dass der Mensch darin bestens leben kann, ihm die zugedachte überlegene Position oder Nahrung niemand allzu streitig macht. Die gesamte Schöpfung ist tatsächlich so gemacht und gedacht, dass der Mensch darin optimal leben und lernen kann.

Die Naturschule ist die einzig echte Lebensschule des Herrn! Wenn Christen glauben, sie können außerhalb Ihres (Paradies-)Gartens, ihrer Kleinfarm,… bzw. innerhalb dieser Zivilisation ein gottgewolltes Leben führen, täuschen sie sich!

Auch die Getreide haben deshalb für den Menschen große Bedeutung erlangt. Vor allem der Weizen. Immer wieder hört man von unglaublichen Funden aus alten Gräbern, in denen Samen unversehrt Tausende von Jahren überdauern konnten. Die in den Ähren geschützten harten Körner sind für viele Tiere kaum erreichbar und genießbar. Auch wir sollen und müssen uns um beste, geeignete Zubereitung per Mahlstein, Handmühle, Mörser, Quellung… verbunden mit richtiger Aufwertung durch Quellen mit Milch oder Molke, Ergänzungen mit Fett (Öl, Rohmilchbutter, Käse) und Frischkost (Kräuter, Gemüse,…) bemühen nach dem Motto: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.“

Entgegen anfänglicher Annahme sind wir also mit den Jahren der Erfahrung zur Einsicht gekommen, dass kleberfreie Getreide, besonders auch die Hartweizensorten, für den Rohköstler durchaus zur wertvollen Grundnahrung gehören, die in kalten Zonen kaum entbehrlich ist, zumal ja gute Milch und Eier meistens dort noch weniger erhältlich sind.

Vermeiden Sie hitzebehandelte Samen aller Art!

Ich will mich aber nun zu diesem Thema nicht mehr auf weitere Begründungsebenen von Ernährungslehren, Verdauungsvorgängen usw. begeben, sondern hoffe, daß Ihnen das Gesagte bereits ausreichende Einsichten zum Thema Samen vermitteln konnte. Wenn Sie Samen essen wollen oder mangels anderer Energie-Nahrung müssen, – in der Zivilisation hätte eigentlich jeder stets einen solch großen Eiweiß- oder Fettbedarf, daß dieser durch reine Fruchtnahrung niemals gedeckt werden kann – dann achten Sie peinlichst darauf, nur unerhitzte Samen zu essen. Die Samen sollten in keimfähigem Zustand sein. Sie wissen ja inzwischen, daß ein Nahrungsmittel nach dem Erhitzen um so schädlicher wird beziehungsweise um so mehr belastende Stoffe enthält, je konzentrierter und reichhaltiger es vorher war.

Nüsse und Samen sind Lager- und Winternahrung, die Sie für Ihre Vorratshaltung brauchen. Sie müssen gut vor Mäusen und Ungeziefer geschützt und können in großer Kälte gelagert werden. Vor allem Nüsse werden dadurch sogar verdaulicher.- Sie sollten auch Nüsse bestens zerkleinern und können sie dann ebenfalls als Ergänzung von weniger konzentrierten Nahrungsmitteln (Gemüse) einsetzen.

Lassen Sie sich keine der möglichen Nahrungsquellen durch andere Ernährungslehren ausreden. Alles, was Sie aus der Natur entnehmen und ohne tötenden Eingriff schmackhaft machen können, soll, kann, darf, – muß sogar gegessen werden, wenn wir in unserer jetzigen Umgebung leben und überleben wollen.

Früchte

Auch hier möchte ich einiges berichtigen: Die Grenze zwischen Himmel und Geisterwelt oder Hölle bezüglich der Nahrung muß dort gezogen werden, wo sich Tod und Leben, anorganisch und organisch trennen. Auf der Lebensseite dürfen wir alles, auf der Todesseite nichts essen. Ich sah damals die Frucht als allen anderen Nahrungspflanzen überlegen an, weil sie quasi gratis gegeben wird und die Pflanze dabei nicht verletzt wird. Wer eine Pflanze ißt, kann jedoch noch lange nicht als Mörder bezeichnet werden. Auch darf man ruhig im Garten arbeiten und diesen nach seinen Vorstellungen und Vorlieben gestalten. Diese Form von Naturgestaltung ist eine organische, natur- und gottgewollte. Wir gehen falsch, wenn wir meinen, keinen Spatenstich tun zu dürfen, keinen Zweig mehr brechen oder abschneiden, Bäume nicht veredeln, Tiere nicht per Auslese züchten dürfen usw. Gartengestaltung ist gottgewollte Lebensschulung. Und Früchte sind in etwa das, was nach aller Liebesmüh mit den Pflanzen und Tieren zusätzlich, quasi als Belohnung gegeben wird. Jainismus ist ebenso im Irrtum wie sein Gegenteil, nämlich die Natur mit grober Maschinengewalt und Chemie zu vergewaltigen. Die Natur gibt gerne, opfert sich gerne. Und sie gibt je nach unserem Bedarf von allem. Sie ist kein „Egoist“. Pflanzenteile dienen freilich auch und im Falle der Wildpflanzen sogar eher den Tieren zur Nahrung, was aber nicht heißen soll, dass Nahrung, die für Tiere gut ist, nicht auch dem Menschen nützlich sein kann und soll. – Ich ging im ersten NZ bezüglich der Ernährung quasi gleich zu weit ins Paradies und konnte mir noch nicht vorstellen, dass der Weg dahin für diese Menschheit so schwer sein würde. Wenn sich heute jemand nur von den Früchten aus den Supermärkten ernähren will, schadet er sich enorm. Diese sind erstens minderwertig und zweitens gehaltlich nicht (mehr) in der Lage, den spezifischen Nahrungsbedarf innerhalb der Zivilisationsunwelt zu decken. Früchte wären theoretisch zwar Paradiesnahrung (wenn wir dort wären), versagen aber eben in der Hölle!

Die rapide Abnahme in der Qualität aller Früchte, die wir leider (in den Jahren 2000 und 2001 auch in Portugal) beobachten mussten, kann außerdem nicht nur mit fehlerhaften Anbau- und Düngemethoden erklärt werden. Denn die Baumfrüchte verloren auch auf besten Böden, bei bester Düngung und Pflege an Güte. Wir führen diese erst neuerdings erlebte Qualitätsminderung auf die Überhandnahme technischer Strahlen, vor allem des Mobilfunks zurück. Wir schützen uns und unsere Gartenparzellen deshalb inzwischen durch meterdicke Füll-oder Kompostmauern aus organischem Material (Laub, Gras, Heu, Stroh…) und ziehen alle Fruchtbäume so niedrig als möglich, weil die hohen am meisten getroffen werden. Da Gemüse von Natur aus und dazuhin noch innerhalb solchermaßen geschützter Parzellen weitaus besser abgeschirmt von der Mikrowellen -Strahlungen wachsen kann, erhielt sich dessen Qualität beinahe unvermindert. Insbesonders gilt dies für die im Boden wachsenden Wurzelgemüse.

Dennoch ernährt sich jeder Mensch mit Lebensziel Richtung Natur- bzw. Gartenparadies mit Vorliebe von allen Geschenken der Schöpfung Gottes, also den Früchten, außerdem den Geschenken höherer Lebewesen wie Milch, Honig, Eier usw. Früchte werden von der Pflanze ja eigens dafür entwickelt und mit einem schmackhaften und verlockenden Fruchtfleisch versehen, damit sie von höheren Lebewesen gegessen werden und damit für die Verbreitung der Nachkommenschaft in der Umgebung des Menschen (sofern er mit seinem Dünger nicht über das WC die Gewässer verseucht) gesorgt ist.

Der Mensch ist jedoch weder Affe noch Affennachfahr, dem es nur darum geht, sein Leben früchteessend auf Bäumen zu verbringen! Er ist geschaffen nach Gottes Bild und in SEINE Ähnlichkeit! Sein Leben soll er wirkend in seinem Garten, unter seinen Lieben, mit lernen, lehren und dienen verbringen. Erst dabei geht er in die Schule Gottes und seiner Natur.

Vorsicht! Ausschließliches Früchteessen unter Zivilisationseinflüssen ermöglicht keine ausreichende Ernährung! Kinder und Jugendliche brauchen weit mehr proteinreiche Aufbaukost (Getreide, Milch, Honig, Eier, Leguminosen, …) als Erwachsene!

Überlegen Sie sich aus diesen Zusammenhängen heraus auch einmal, was es bedeutet, wenn die Monopolisten und ihre Politiker beziehungsweise unsere Regierungen uns unser freies Recht auf Haus- und Grundbesitz genommen haben und uns zu Leibeigenen in ihren Giftproduktionsstätten gemacht haben, in denen wir dazu angehalten werden, unser eigenes Grab zu schaufeln. Ein dem Volke wohlwollender Staat müßte und könnte dafür sorgen, daß jeder Bürger soviel Land, als er zum Leben für sich und seine Familie braucht, erhielte, und darauf seinen Wünschen entsprechend leben dürfte, ohne damit jemandes Zinssklave zu werden. Eine Familie ist auf zwei Hektar Land vollauf mit ihrer Selbstversorgung beschäftigt. Außen-/Nebenbeschäftigungen sind für kein Familienmitglied nötig und möglich, wenn Autarkie bzw. eine wirklich natürliche Lebensweise erreicht werden soll.

(Pläne zum Aufbau solcher Kleinfarmsysteme siehe P.I.System-Schriften/Aufbau.)

Man kann nicht von allem essen

Man kann nicht von beidem essen, so wenig wie man Gott und dem Mammon dienen kann. Beide Nahrungsarten, natürlich-roh und unnatürlich-erhitzt/tot vertragen sich so wenig wie Himmel und Hölle. Wer trotzdem beides miteinander vermischt erreicht, dass die Todeskost und damit alle möglichen Krankheiten und Psychodefekte stets präsent und wirksam bleiben, und ihn/sie zuletzt bis in völliges Elend und Todesnot hinunterziehen. Sie können deshalb natürliche Nahrung mit nichts anderem zusammen essen beziehungsweise kombinieren als eben mit natürlicher Nahrung. Sie „verträgt“ sich mit keiner gekochten Nahrung. Wenn Sie also zum Naturmenschen werden wollen, müssen Sie sich vorab im Klaren sein, daß es hierbei letztlich keine Kompromisse geben kann. Entweder das eine oder das andere ist nur möglich. Prozent-Rohköstler sind Kochköstler wie alle anderen. Ist der Magen einmal durch eine langsam und schwer verdauliche, giftige Speise (was alle unnatürlichen, erhitzten, toten Speisen sind) einmal blockiert, so schmeckt ihnen längere Zeit nichts Gutes mehr. Sie „vertragen“ dann oft natürliche Nahrung nicht einmal mehr. Naturnahrung kann, wenn sie in den leeren, aufnahmebereiten Magen des Menschen gelangt, fast immer mühelos verdaut werden bestens und zum Aufbau eines gesunden und vitalen Körpers beitragen.

Mit den am leichtesten verdaulichen Früchten beginnt man am besten den Tag. Wenn man morgens nicht schwer arbeiten muß und in der Natur, im Freien sein kann, dann genügen diese oft bis zum Mittagsmahl. Für Kinder und Jugendliche sollte man morgens aber immer auch feste Kost (Quark, Milch, Rohbrot …) bereit halten, besonders, wenn sie noch viele Unnatürlichkeiten, etwa einen Schultages , durchzustehen haben.

Früchte sind auch als Getränk zu bewerten, da die meisten fast nur aus Wasser bestehen. Der Nährgehalt von gesunden Baumfrüchten wäre vielleicht unter natürlichen, reinen Lebensbedingungen (die derzeit nicht sind) dennoch ausreichend. Unter Naturbedingungen sinkt der Nahrungsbedarf, weil der Körper weniger Schäden reparieren muß, und weil dann sogar aus der reinen Atemluft Nahrung entnommen werden kann.

Ihr Körper kann sich aber letztenendes nur aus den Stoffen entwickeln und aufbauen, die ihm zugeführt werden. Sie sollten sich also einmal überlegen, aus welchen Stoffen Sie Ihren natürlichen (und selbstverständlich vor allem auch Ihren geistigen) Körper aufbauen wollen. Etwa aus totgekochter, an sich für Tiere bestimmter Pflanzennahrung, oder gar aus Tierkadavern selber? Leben Sie wirklich von lebendiger für den Menschen wohlschmeckender Nahrung, oder betrügen Sie sich selber, indem Sie ihre wertlose oder nicht menschentypische Nahrung durch allerlei Genußmittel künstlich genießbar beziehungsweise zur Suchtdroge machen?

Bei der Besiedlung der indianischen Gebiete durch die Weißen in Amerika weigerten sich diese allein schon wegen des üblen Gestanks der Kleidung von Weißen, solche überhaupt anzufassen, geschweige denn anzuziehen. Der zivilisierte Weiße stinkt in der Tat so penetrant nach den durch die Haut ausgeschiedenen Leichengerüchen seiner toten Nahrung, daß dagegen nicht einmal sein täglicher Wasch- und Duschwahn, nicht einmal all seine Parfümwässer ankommen können. Es wird gut sein, daß die Höllischen sich nicht selber aus einem anderen Licht sehen können. Sie wären zutiefst schockiert über ihre eigene Erscheinungsweise. Auch der natürlich Lebende und Essende riecht übrigens nach dem, was er gerade isst, es sei denn, er befindet sich im Zustand der Reinigung, Ausscheidung von Altlasten.

Zum Thema Wasser

Wenn Sie sich immer von vielen Früchten ernähren (können), brauchen Sie u.U. nichts mehr zusätzlich trinken. Der Wassergehalt dieser kann dann ausreichend sein. Sollten Sie jedoch einmal zuwenig Früchte, selbstgemachte Fruchtsäfte, Weine, Moste, Limonaden, Milch, Molke, Kefir- Kombuchagetränke…, zur Verfügung haben, werden Sie auf Wasser zurückgreifen müssen. Wählen Sie dann wenn möglich lebendiges, also Quellwasser. Auch wenn im Wasser viel Kalk enthalten ist, schadet dies nicht, weil wir niemals solche Unmengen harten Wassers trinken werden, wie das z.B. ein „verkalkender“ Biersäufer tut, und weil kaum anzunehmen ist, dass sich ein gesunder Organismus Stoffe ins Blut holt, die er gar nicht brauchen kann. Man kann unsere Adern nicht mit den kommunalen Totwasserleitungen vergleichen, aus denen ungenießbares, oft noch mit Ultragiften (Chlor, Fluor oder/und Jod) versetztes Faulwasser fließt. Das öffentliche Leitungsnetz, aus dem man „Trinkwasser“ versprach, musste ein Flop werden, weil Wasser nun mal nicht durch längere künstliche Rohrleitungen fließen kann, ohne krank zu werden bzw. seine Energie und Spannung zu verlieren.

Ist kein reines Wasser vorhanden, so kann Wasser auch durch umgekehrte, in Zeltform (Trichterform) ausgespannte Folien oder in Gewächshäusern mit Folienflachdächern gewonnen werden. Das aufsteigende Wasser kondensiert dort an der Deckplane und tropft zur Mitte hin in ein darunter aufgestelltes Gefäß. (Freilich hinterlässt auch die Folie Giftspuren im Wasser.)

Künstliche Wasserdestillate (Dampfprinzip) kann ich nicht empfehlen. Wir könnten dann ja auch schnell in die Versuchung kommen, Schnaps als passendes Getränk einzuführen. Denn der ist ja auch nur ein „destillierter“ Fruchtsaft. Eher kann ich Ihnen anraten, Regenwasser (nach längerem Regen) oder sogar solches aus Flüssen und Seen zu probieren. Daran stirbt man nicht. Bedenken Sie doch einmal, wie viel Schadstoffe in ihrer Atemluft sind. Daraus entnehmen Sie den Löwenanteil, nicht aus dem Wasser!

Erweiternder lebenspraktischer Themenanhang Ernährung:

Ich habe versucht, Ihnen einige wichtige Wissensbausteine mit auf den Weg ins Gartenparadies zu geben. Sicher kann im Rahmen dieses Buches nicht die gesamte Aufklärung bezüglich all der komplexen Zusammenhänge in und um die Naturkost des Menschen allgemein, und im besonderen Fall der Situation des Umstellenden geleistet werden. Ich verweise deshalb auch auf meine anderen zu diesem Thema verfassten Bücher und Schriften, deren Lektüre ich Ihnen deshalb vorab empfehlen möchte, weil Sie sonst vielleicht einiges falsch machen werden.

Verschiedene Gifte und Schadverursacher bedrohen die Gesundheit des Konsumbürgers:

1. Erhitzte, falsche beziehungsweise tote Nahrung. Damit sind sowohl Tierleichen wie Pflanzenleichen gemeint. Die Wertlosigkeit und Giftigkeit der Kochtopfnahrung erhöht sich noch durch spezielle Zubereitungsarten wie zum Beispiel Rösten (giftige Röststoffe) und besonders durch falsche Kombinationen von verschiedenen denaturierten, meist hochkonzentrierten und im Übermaß gegessenen ehemals lebendigen Produkten. In der Folge kommt es zu Ablagerungs- und Degenerationserscheinungen, da der Mensch aus jenen Stoffen keine gesunden, hochwertigen Körperzellen bilden kann, und es auch nicht mehr schafft, alles Unwerte auszuscheiden.

2. Freiwillig und bewußt aufgenommene Suchtmittel beziehungsweise Gifte. Also Alkohol, Drogen, Nikotin, Koffein, Medikamente.

3. Chemikalien, im Trinkwasser, verseuchte Atemluft. (Straßenverkehr, Raucherräume, Ballungs- beziehungsweise Industriegebiete.)

4. Unfreiwillig durch gute, aber gespritzte Lebensmittel eingenommene Gifte. (Also durch alle unnatürlichen Behandlungen hinzukommenden Stoffe wie Ackergifte, Rückstände aus der allgemeinen Umweltverseuchung, aber auch vermeintlich ungiftige Spritzmittel beziehungsweise anorganische Beimengungen wie Kupfer-, Eisenpulver usw.)

5. Technische Strahlenquellen: Radioaktivität, Funk- und Fernsehsender, Radar, Mobilfunk, Satelliten, Bildschirme, Elektronik, Elektroinstallationen und –Geräte.

Sie sehen also, daß Sie hiervon zumindest die ersten drei Giftquellen größtenteils vermeiden können. Dies mag ein Trost für alle Rohköstler und Früchteliebhaber sein[15], doch geben auch die ständig gefährlicher werdenden Punkte vier und fünf Anlaß zu großer Besorgnis. Hier müsste öffentlich-rechtlich mit allen Mitteln gekämpft werden.


Nahrungsordnung in der Natur

Pflanzennahrung

Alle Wertstoffe aus Boden, Luft und Wasser, Licht und Wärme der Sonne. Gegebenenfalls Baum- oder Pflanzensäfte bei Schmarotzerpflanzen. Bei Pilzen und Orchideen Austausch von Nahrungsstoffen. Viele mineralische Stoffe können nur mit Hilfe von Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Hefen, Pilzen) hochtransformiert, in lebendiges Pflanzengerüst verwandelt werden.

Babykost

Eier (Amphibien, Vögel), Milch (Säugetiere/Mensch), Pollen/Honig (Biene/Insekten).

Nahrung für Aasfresser und Raubtiere.

Rohe tote oder lebendige Tierkörper, ganze Tiere mit Haut und Haar, pflanzliche Zukost aller Art, Gärinhalte von Tiermägen- und Därmen.

Nahrung für Vogelarten:

Grassamen, kleine Samen, Insekten und Kleintiere aus dem Boden.

Nahrung für Wiederkäuer:

Gräser, Blattpflanzen, Blätter, ferner Samen und Wurzeln.

Nahrung für Nager und andere Säugetiere (Allesfresser):

Wurzeln, Nüsse, Kleintiere und Insekten, pflanzliche Kost aller Art

Insektennahrung

Honig, Pollen, süße Früchte. (Nektar und Blütenpollen, angereichert mit allen wichtigen Mikroorganismen und Lebensbausteinen).

Auch der Mensch darf von allem essen, was ihm die Natur bietet. Er hat lediglich den Baum des Todes, die Tierleichen-Kost zu meiden. Wie alle Lebewesen soll auch er seine Nahrung lebendig, vital, natürlich, also niemals gekocht oder sonstwie getötet verzehren.

Die nachfolgende Tabelle zeigt den Fall des modernen Menschen aus dem Paradiesgarten in seine selbstgeschaffene Hölle, in der Verbrechen gegen sich und die Natur Not und Elend, ein bitteres Ende bereiten.

Totkost, Todeskost, Kochkost, Feuerkost, Raub-, Mord-, Gierkost.

Diese Nahrung tötet Seele, Geist und Körper.

Tote feuer-, rauchbehandelte-, Blut-, Gift-, Sucht- oder höllische Nahrung

Solche Nahrung tötet Körper, Geist und Seele des Menschen, je mehr er davon ißt, desto schneller. Sie ist keine lebensspendende Nahrung, sondern Verfälschung, Betrug, Frevel, Bluttat an der Schöpfung, mit der der Mensch seine eigene Existenz untergräbt, und die seinem inneren Bösen und dem daraus hervorgehenden Falschen entspricht.

Diese Nahrung entspricht deshalb dem in der Selbst- und Weltliebe gefangenen Menschen, der sich noch im Dunkel der eigenen Einsicht und dem daraus hervorgehenden Falschen und Bösen gefällt.

Gemeint sind: Alle hitzebehandelten Nahrungsmittel. Tierfleisch in jeder Form. (Nahrung für Aasfresser, Raubtiere…)

Alles, was vom Kochtopf, der Bratpfanne, dem Backofen kommt beziehungsweise über das lebensverträgliche Maß (meist 40-45 Grad Celsius) erhitzt wurde. Alle Nahrungsmittel, die keine lebendigen Zellen mehr enthalten beziehungsweise tot sind. (Industriell gefertigte Konzentrate, Präparate, mit Chemikalien oder Strahlen vergiftete oder haltbar gemachte Konserven, entwertete Isolate. Alles, was in der Natur nicht vorkommt beziehungsweise nicht durch einen natürlichen Prozeß entstanden ist. Totmilchprodukte (Homogenisierung, Pasteurisierung), Erfrorenes.

Luft

verwandelt zu giftigem Zigarettenrauch, geschwängert mit Abgasen, stickige Heizungsluft.

Wasser, versetzt mit giftigen Chemikalien, durch Rohrleitungen seines Lebens beraubt,

verwandelt in berauschende oder/und chemikalisierte Getränken.

Sonne und Licht vertauscht mit der künstlichen (Nacht-)Beleuchtung und der Wärme des eigenen Ofens.

Atmosphäre, Äther, Kosmos, verwandelt in eine technoverseuchte Strahlenzone. Radioaktivität, Elekt(ron)ik, und unzählige Funkimpulse emittieren für technisierte menschliche Grobsinne unsichtbare, unhörbare Signale. E-Smog ist jedoch für jede lebendige Zelle aller Pflanzen, Tiere und Menschen wahrnehmbar und wirkt permanent verletzend, irritierend, wert- und qualitätszerstörend. Er ist vergleichbar mit infernalischem Lärm, ständigen künstlichen Lichtblitzen oder Stromstößen, die unsere natürlichen Feinsinne überlagern. E-Smog ist Naturruhestörung, ist die unsichtbare Sklavenpeitsche der modernen Zeit.


Von den folgenden kann/muß der Zivilisations-Mensch leben

Kauf- oder (Super-)Marktkost

Diese kann je nach der Gott- und Naturferne der jeweiligen Zivilisation mehr oder weniger behaftet sein mit Mühen und Plagen, Unarbeit, Not und widernatürlichem Leben für die betroffenen Tier- und Pflanzenarten, Vergewaltigung des Bodens, Energieverschwendung…. Diese Nahrung ist meistens weder vollwertig noch passend auf den jeweiligen Bedarf des Käufers und (Super-) Marktkunden zugeschnitten. Sie kann, selbst wenn sie roh genossen wird, immer noch zu Krankheit und Degeneration führen.

Die Kaufkost enthält zwar keinerlei offensichtlich toten Stoffe, doch konnten und können sich auf dem langen Weg der Vermarktung bis zum Verbraucher immer mehr heimliche Verfälschungen einschleichen. Je weiter sich Menschen von der Wahrheit und Liebe vom Herrn entfernen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie auch ihre Nahrungsmittel irgendwie/irgendwo entwerten/ zerstören.

Brunnen- oder Leitungswasser und die Luft und Atmosphäre der Dörfer und Städte. Diese sind je nach dem Zustand der jeweiligen Gesellschaft bereits vielerorts so vergiftet (vor allem Leitungswasser), daß auch damit Leben ohne Krankheit und Plagen sehr erschwert wird. Ähnlich ist es mit dem geminderten Sonnenlicht und dem durcheinander geratenen Klima. Natürlich haben hier Menschen auf dem Land, in Reinluftgebieten, nahe Wäldern…, weit bessere (Über-) Lebensbedingungen.

Rohe Tiermilch (Kuh, Schaf, Ziege) von gehaltenen beziehungsweise eingesperrten, geimpften und medikamentisierten Tieren, deren Futtermittel oft denaturierte oder künstliche Bestandteile aufweisen und zudem aus Mangelkost bestehen. Milchprodukte von solchen Tieren.

Roheier von unfreien, mit medikamentisiertem, denaturierten bzw. teilweise giftigen Futter (Abfälle aus Schlachthöfen und Nahrungsmittelindustrie) gefütterten Hybrid-Hühnern oder anderen Vögeln.

Schleuderhonig und mittels Pollenfallen entnommener Pollen von zuckergefütterten und medikamentisierten Bienen.

Alle Samen und Getreide mit allen rohen Produkten daraus, Wurzeln, Blatt- und Gemüsepflanzen, die auf landwirtschaftlichen Feldern gezogen werden.

Umwelt: Alles was aufgenommen wird, ist strenggenommen Nahrung: Also muß der Zivilisierte auch von bzw. mit Radioaktivität, E-Smog (Mobilfunksender, Funk, Fernsehen, Radar, Elektrische-/elekromagnetische Strahlen…), Lärm, Kunstlicht, Kunstfarben, dreckiger Luft, unguter Ausstrahlung kranker, dekadenter Menschen und deren Machwerke, Zwänge, Fehlordnungen, Fehlinformationen,… leben, besser gesagt sterben. Da es sich hierbei jedoch nicht um wirkliche Nahrung handelt, sich daraus und davon absolut nichts gewinnen lässt, habe ich diese oben nicht eingeordnet.

Diese Nahrung ist uns nach Gottes Plan bestimmt:

PARADIESKOST

Zur Nahrung dienen sollen dem Menschen alle Früchte, Gemüse, Nüsse, Milch, Honig, Eier,… alles, was ihm sein Garten, seine Kleinfarm, die Natur schenkt, was er darin anbaut oder daraus ernten kann.

Alle Lebens-Nahrung darf natürlich, ohne Verwendung tötender elektrischer Geräte, Feuer, Frost, Strahlen… zubereitet werden. Ebenfalls möglich sind natürliche Methoden der Haltbarmachung: Trocknung, Vergärung und Fermentierung.

Blätter, Wurzeln, Pilze und ganze Pflanzen aus dem Paradiesgarten sind auch als Heilmittel, zur Herstellung von Kleidern und Gebrauchsgegenständen, Farben etc. verwendbar. Jede Pflanze und jedes Tier hat seinen Platz und seinen Sinn im Lebensgarten.

Produkte von freilebenden und –gebenden Tieren: Nutztiere sind und bleiben gerne beim Menschen, da erst dieser bzw. sein Lebensgarten ihnen volles Leben und Essen ermöglicht. Im Paradiesgarten fließen deshalb Milch und Honig im Überfluß, weil alles zum vollen Leben Notwendige reichlich vorhanden ist. Der Lebensgarten bietet allen Lebewesen, obenan dem Menschen Schutz und Auskommen, Friede und Freiheit, natürliche Harmonie und Gesundheit. Durch ein Leben im Garten (nach dem P.I.System) verursacht kein Mensch mehr Leid und Not, weder bei sich, noch bei anderen, noch verschmutzt er die Umwelt. Nur der natürlich lebende Garten-Paradiesmensch ist es, der sich und diese Welt retten kann.

Die Paradieskost entspricht dem Himmelsbrot oder Leib und Blut des Herrn, da durch die Aufnahme natürlich reiner Nahrung bei ebensolchem Leben eine direkte Verbindung zu allem Natürlichen und Gottgeschaffenen entsteht. Jede Zelle einer jeden naturrichtig ernährten Pflanze wurde quasi durch den Geist des Herrn aufgebaut und trägt seine Liebesbotschaft. Natürlich essen bedeutet wahre KOMMUNION mit dem Herrn.

Nur diese Nahrung (im Verbund mit wirklich natürlichem Leben) ist regenerativ, d.h. sie renoviert, erneuert jede Körperzelle, macht den Menschen neu, ist in der Lage, nach und nach alle Altlasten und –Schulden zu tilgen.

Licht und Wärme, die Sonne einer reinen Welt und deren reine Luft und liebliche Atmosphäre entsprechen der Weisheit und Liebe des Herrn, die unsere innerste Nahrung darstellt.

Es drängt sich hier die Frage auf, ob und wo auf dieser Welt überhaupt noch wirkliche Menschenparadiese entstehen können. Ist der Weg von der Hölle zum Paradies noch zu schaffen? Wir wissen ja, dass zumindest die Funknetze, aber auch die künstliche Radioaktivität sowie fehlerhafte Zwangsordnungssysteme mittlerweile diesen gesamte Planeten überziehen. In vielen ehemaligen Naturländern zog inzwischen die Zivilisation ein und sorgte dort oft sogar für noch katastrophalere Zustände als hierzulande. So sterben in Afrika inzwischen sehr viele Menschen an Fehl- und Mangelernährung (durch denaturierte Kaufkost), an den Folgen von Bioziden, die in der alten Welt bereits verboten wurden und nun in die Dritte Welt importiert werden, an brutalen Arbeitsbedingungen, an Waffen und angezettelten Kriegen zum Gewinn der Multis, oder an Pharmagiften (Medikamenten), die gegen Zusammenbrüche durch unnatürliches Leben und Essen verabreicht werden. Diese Zusammenbrüche belegen die Geschäftemacher geschickt mit Namen wie „Aids“, „Ebola“, „Slim Desease“, … (Krankheitsnamen sind beliebig erweiterbar und werden nach Bedarf neu erfunden) behandeln sie als „Seuchen“ und versuchen, nach wie vor leider erfolgreich, von den wahren Ursachen menschenunwürdigen Lebens und Essens abzulenken. Die schmutzigen Fangnetze der Konsumwelt-Zivilisation reichen heute sehr weit. Oft sind sogar die scheinbar noch einsamsten und fernsten Gebiete dieser Erde bereits radioaktiv oder durch Giftmüll verseucht. Ich überleg mir deshalb derzeit, ob ich nicht den Untertitel der Erstausgabe des NZ streichen sollte. Der Aufbau eines intakten Gartenparadieses erscheint, zumindest für Laien auf diesem Gebiet, inzwischen fast unerreichbar. Die Lebensgärten sind als Schutzzonen erst wirksam, wenn sie einmal aufgebaut sind. Und wie lange reichen die Schutzkräfte noch aus, um alle Angriffe von Außen parieren zu können? Ich vertraue jedoch hier gelassen auf Gott den Herrn, dessen Gerechtigkeit jedem das ihm Zustehende zukommen lässt. Diese ginge sogar so weit, dass ER jemandem, der völlige Regeneration und Natürlichkeit durch die Nachfolge der Natur- und Gottesordnung erreicht hat, einen anderen Planeten zuweisen wird, wenn dieser nicht mehr adäquat sein sollte.

Auch wir sind derzeit bemüht einen besseren Standort für unsere Zwecke zu finden. Zum Aufbau von Paradiesgartenanlagen brauchen wir zwar wenig: Ein warmes Land und genügend Wasser. Es gibt lediglich viele Dinge, die wir dort nicht brauchen können: Eigentlich die gesamte Zivilisation mit all ihren verkehrten Werten, ihren Zwängen, ihrem Geld, ihrer Technik! Da unser Exodus stufenweise geschieht, Wiederannäherung an Gott und SEINE Natur ohnehin längere Regenerations-/ Entwicklungszeiten erfordert, kann die Besiedelung eines abgelegeneren Schutzgebietes durch uns immer noch sinnvoll und gut sein.

Nach der Veröffentlichung des P.I.Systems werden wohl viele Menschen den Naturweg gehen wollen. Diese müssen jedoch nicht nur nach ihren theoretischen Wünschen, sondern nach ihrem tastächlichen Vermögen und Wollen vor Ort geprüft und einer zu ihrer Natürlichkeitsstufe passenden Gegend und Gesellschaft zugeordnet werden.


Aussehen – Körpergestalt

Es ist heute kaum jemandem bewußt, wie sehr die Nahrung des Menschen sein Aussehen und Wesen beeinflußt. Diese Beeinflussung geht so weit, daß ein Volk, in dem sich jeder genau gleich ernährt, auch genau gleichartige Gesichts- und Körperformen entwickelt. Man kann sagen, daß Aussehen und Körperform des Menschen, vor allem aber seine Ausstrahlung und Aura sehr von seiner Nahrung bestimmt werden.

Bei Naturvölkern ist solches noch sehr gut zu beobachten. Dort kann man aber auch beobachten und beweisen, daß sich Aussehen und Körperform von Nachkommen sofort drastisch ändern, sobald diese mit Zivilisationskost in Berührung kommen. Es zeigen sich dann sofort schmalere Gesichter mit engen Kieferbögen, in denen die Zähne keinen Platz mehr haben, enge Nasenwände, die oft Mundatmung entstehen lassen, tiefe anstatt flache Brustform (Hühnerbrust), schmales Becken (beeinträchtigt Gebärfähigkeit), außerdem alle möglichen Krankheiten und Gebrechen. Auch die Charaktermerkmale ändern sich entsprechend, indem sich mehr oder weniger alle positiven Merkmale in schlechte verkehren. Durch die tote und falsche Nahrung der Zivilisierten leiden alle Sinne, körperliche wie geistig-innerliche, und führen besonders bei zuvor einfach und natürlich lebenden Völkern noch schneller zu Dekadenz und Untergang, als bei den schon länger Zivilisierten, da erstere die als Nahrungsmittel getarnten Suchtmittel der Konsumwelt in der dort üblichen Dosis auf Anhieb nicht verkraften können. Albert von Haller („Gefährdete Menschheit“) hat ein Buch über die Gefährdung der Menschheit durch unsere Industrienahrung geschrieben, das die schädliche Einwirkung der Zivilisation beziehungsweise ihrer Suchtnahrungsmittel überdeutlich macht, und aus dem man ersehen kann, dass die Zivilisation dabei ist, sämtliche Völker der Erde in ihre Dekadenz mit hineinzuziehen und zu vernichten.

Unsere vollkommene Entfaltung aller Sinne und Fähigkeiten, der vollkommenen Schönheit von Körper, Geist und Seele, also ein Abbild des Großen Menschen (Swedenborg) (2 HG, Zusatzband) beziehungsweise des Herrn zu werden, erreichen wir erst und nur dann, wenn wir seinen SEINEN Gesetzen und nach SEINER Ordnung auf diesem Planeten leben. Jede Denaturierung und Abtötung -, jede Ausbeutung und Plünderung des Bodens, jede Fehlbehandlung unserer Nahrungspflanzen und Nutztiere, also jegliche Entwertung, und sei es nur von einem Stoff unter 50.000 Wertstoffen einer Pflanze, all diese Sünden bilden sich nicht nur in unserer Seele und unserem Gemüt und Charakter ab, sondern werden sogar auf den Gesichtern und Körperformen entstellend sichtbar. Mit all unserer Mangelkost, unserer Falsch- und Totnahrung, erziehen wir unsere Völker zu Mangelvölkern, zu geistigen und körperlichen Krüppeln. Ich glaube, daß heute niemand auch nur ahnungsweise weiß, wie ein gesunder Mensch in voller Blüte aussehen kann. – Ein Großteil der hiesigen Bevölkerung baute ja seinen Menschenkörper vorwiegend und sichtbar mit Schweinezellen auf. – Der letzte, der sein Menschsein vollständig mitsamt allen Fähigkeiten ausgebildet hatte, war wohl Jesus Christus. Folgen wir SEINEM Beispiel nach. Ein Mensch, der nach SEINEN Gesetzen und aus SEINER Liebe lebt, wird nicht nur innerlich geistig, sondern sogar äußerlich zu Bild und Ähnlichkeit des Herrn.

Ausscheidung und Regeneration

Die Zeit, bis unser Organismus all unsere Gifte, Medikamente und Nahrungssünden in Form von tierischen Zellen, toten, wertlosen, minderwertigen, giftspeichernden Ballastzellkörpern ausgeschieden hat, kann ziemlich lange anhalten. Was in dreißig oder fünfzig Jahren angesammelt wurde, ist nicht von heute auf morgen abgebüßt. Die Bedingungen für Ausscheidung und Regeneration werden zudem immer schlechter, je mangelhafter, die Böden, je schlechter die Umweltbedingungen, je naturferner alles wird. Allein der technische Strahlenbeschuß bedeutet tägliche Verletzungen auf Zellebene, die repariert werden müssen und den Körper Baumaterial, Zellen, Energie kosten. Dennoch sollte uns auch ein eventuell langer Weg nicht entmutigen, denn es ist der Weg zurück oder besser gesagt vorwärts zum verlorenen Paradies, und wir sollten uns freuen, nunmehr das Wissen darum nach so langer Not und Pein erhalten zu dürfen.

Sobald Sie Ihrem Körper durch Verweigerung von neuen Giftstoffen durch reine vollwertige und ausreichende Naturnahrung im Verbund mit natürlichem Leben die Möglichkeit geben, wird er beginnen, sich nach und nach allen angesammelten Mülls zu entledigen. Sie können die Reinigungsvorgänge in Ihrem Körper mitverfolgen, indem Sie manche Altgifte bei der Ausscheidung im Urin, aus der Haut oder den Schleimhäuten riechen. Sie werden jedoch bei der Ausscheidung jedes Giftstoffes das Verlangen nach diesem erneut spüren und diesen Entzug durchstehen müssen. Je nach der Art und Menge des bis zuletzt noch aufgenommenen Giftmaterials wird diese Entziehungskur von der Nahrungsdroge aus dem Kochtopf bei jedem Menschen unterschiedlich verlaufen. Zuerst werden in der Regel die Blutbahnen gesäubert, was ein Verlangen nach Brot und gebackenen Getreideprodukten, eben denjenigen, die die Ablagerungen dort verursachten, hervorruft. Nach einiger Zeit kann schon bisweilen der Urin nach Medikamenten riechen. Zuletzt werden auch die alten Tierzellen aus den Geweben entfernt. Selbst wenn Sie schon lange vorher überzeugte Vegetarier gewesen sein sollten, wird Sie nun erneut die Sucht nach Tierfleisch, die die eigentliche Muttersucht aller darauffolgenden Süchte ist, überfallen. Besonders die von gebratenem oder gegrilltem Fleisch ausgehenden Gerüche werden Sie aufgrund Ihres inzwischen sehr wachen Geruchssinns anziehen, was Sie nicht verwundern darf, da ja auch jeder Tierkörper aus Fleisch und Blut, also aus ähnlichen Materialien wie unser eigener Körper aufgebaut ist und somit alle dazu notwendigen Bestandteile enthalten muß. Was jedoch nicht heißen soll, daß wir von Rohfleisch leben sollen. Der Tod vergiftet jede einzelne Zelle selbst dann noch, wenn ein Tier lebend verschluckt wurde. Die verschluckten Tierzellen besitzen jedoch nicht die Qualität und Güte von Menschenzellen, selbst wenn sie als ganze Zelleinheit wiederbelebt und übernommen werden können. (Was nach Reckeweg der Fall ist) Sie machen den Esser zum Tier. Rohfleischesser befinden sich genauer besehen bereits auf einer Vorstufe des Kannibalismus. Diese Verirrung aller Verirrungen bildet sich ein, Eigenschaften, Macht, Kraft eines gegessenen Menschen übernehmen zu können. Die Übernahme von lebenden Zellen, lebendem Fremdeiweiß, die Aneignung fremder Kraft und Information dadurch ist jedoch in keinem Falle erfolgreich und wäre auch keinesfalls vorteilhaft. Dieser letzte aller Diebstähle und damit ebenfalls verkappter Kannibalismus wird in der modernen Welt aber auch bereits als Organtransplantation oder Blutspende praktiziert! In all diesen Fällen werden Empfänger schwerstens geschädigt und sich selbst entfremdet, verrückt. Die Fremdorgane- und Zellen werden nie angenommen und zwingen zu lebenslanger gewaltsamer Unterdrückung des Immunsystems. Im Falle der Fleischesserei ist mir deshalb jemand, der sein Fleisch traditionell brät, kocht, fermentiert, einlegt… so weit als möglich von seinem ursprünglichen Zustand als Leichenteil wegverändert, weitaus lieber als ein vampiristischer Rohfleischesser und potentieller Kannibale, dessen Raubtiermentalität kaum übertüncht werden kann. Sie dürfen daher, falls ihnen noch Bratendüfte verlockend erscheinen oder bereits rohe Leichenteile „schmecken“, auf keinen Fall Ihrem falsch geleiteten „Instinkt“ gehorchen. Bei allen Totnahrungsmitteln locken Sucht, Irrwahn und Gier, nicht der Instinkt, weil wir solche niemals zum wahren Leben nach göttlichem Gesetz brauchen können.[16]

Sie überstehen solche Anfälle jedoch leicht mit eiweiß- und fetthaltiger Naturnahrung, also rohen Eiern (nur Eigelb), Käse, Nüssen oder Getreide, kombiniert mit Gemüsen und Grünzeug (Wildkräuter, Salat, …). Auch alle milchsauren Gemüseprodukte sind hilfreich.

Buße muß allerdings gelegentlich sein. Es ist ein überall und zu allen Zeiten gültiges göttliches Gesetz, wonach jedes Vergehen, jeder Verstoß gegen die Ordnung irgendwann zutage tritt, die Rechnung auf den Tisch kommt. Warten Sie nicht, bis diese zu groß geworden ist. Sie werden auf jeden Fall dafür bezahlen müssen.

Sehr oft werden Ausscheidung und Regeneration vom Menschen selber, absichtlich verhindert.

Nachfolgend einige gängige Methoden, mit denen Suchtbürger zuverlässig verhindern, dass ihr Körper sich reinigen, regenerieren kann:

Aufenthalt in geschlossenen, stickigen, beheizten Räumen

Zu wenig schlafen, dazu in Häusern oder gar bei geschlossenem Fenster

Sich unter Decken begraben, die Nase unter die Bettdecke stecken

Sich in Städten und Zentren bei widernatürlichen Tätigkeiten aufhalten

Rauchen, Kaffeetrinken, Kochkösteln, sich mit Drogen oder Medikamenten vergiften

Sport, Joggen. (Durch Anstrengung hat der Körper keine Energien mehr für anderes frei.)

Fasten oder unvollständig, teilwertig, minderwertig, einseitig, mangelhaft zubereitet… essen, so dass nicht alle oder zu wenig Bausteine zur Zellbildung aufgenommen werden können. (Mangelernährung)

Verbreitet erhältliche Rohnahrung

Bananen

Bananen sind besonders für Kinder geeignete Grundnahrungsmittel, da sie in etwa den gleichen Gehalt an vollwertigem Eiweiß enthalten wie Muttermilch. Beliebt sind Bananen hierzulande auch deshalb, weil sie kombinierfähiger oder mischfähiger als andere Früchte sind. Sie sind mehr oder weniger mit allen Salaten, natürlich erst recht innerhalb der Rohkost universell kombinierbar. (Leider werden Bananen künstlich gereift und behandelt.)

Blattgemüse

Da wir keine Wiederkäuer sind bevorzugen wir möglichst weiche, auch für uns verdauliche Blattpflanzen. Butterweiche Kopfsalate schmecken deshalb sogar auch ohne Zutaten. Die anderen werden wir mit geeigneten natürlich hergestellten Verdauungshelfern (Zitronensaft, Essig, Salz, Öl, Honig, Eigelb, Quark, Knoblauch, Avocados…) kombinieren oder, im Falle zu harter (Wild-)Kräuter und –Gemüse ausreichend zerkleinern. Gegen selbst hergestellte Öle, Essige und Quark aus Rohmilch ist absolut nichts einzuwenden. Kaufware ist aber hier oft nicht mehr in erforderlicher Qualität und Menge auf dem Markt. Blattgemüse und Wildkräuter dürfen auf ihrem täglichen Ernährungsplan nicht fehlen.

Fette und Öle

Wenn Sie Früchte essen geht das, wie jeder weiß, auch ohne Öle. Nicht jedoch bei Gemüsen, am wenigsten bei Wurzeln. (Einzelne Gemüse enthalten nicht alle zum Aufbau von Körperzellen notwendigen Bausteine). Es ist schwer, heute gute Öle zu bekommen. Durch fetthaltige Nüsse,
(Roh-)Erdnüsse, Quark, Eigelb, Avocados… können Öle notfalls ersetzt werden. Eine Ölpresse zur Eigenerzeugung von gutem Öl aus allen verfügbaren Ölsaaten ist m.E. die einzig praktikable Dauerlösung. Die Herstellung starker Öl-Pressen ist, evtl. aus Mostpressen, mit Hydraulikwagenhebern nicht allzu schwer. Beachten Sie hierzu P.I.System „Nahrung und Leben“.

Ihr Fettbedarf ist bei Kälte höher. Leider scheidet die Möglichkeit des Butteressens durch verderbliche Praktiken im Zusammenhang mit der Gewinnung dieses wertvollen Tierprodukts nahezu aus. Unsere Falschgesetze schreiben sogar eine Milch-Zerstörung durch Erhitzen vor! Selbst Rohmilchbutter kann nur dann empfehlenswert sein, wenn Sie solche hand- beziehungsweise selbstgemacht, am besten im Frühjahr, von gesunden, auf Naturweiden (nicht künstlich gedüngt), am günstigsten aus Rahm von auf Gebirgsweiden gehaltenen Kühen, erstehen können. Solche Butter ist weich und gelb, und riecht sehr kräftig und gut. Ich möchte jedoch anraten, die aufwendige Herstellung von Butter fallen zu lassen und statt dieser ihre Vorstufe, nämlich Sahne zu verwenden.

Infolge massiver Antipropaganda vermeintlicher Tierschützer, Veganer und sonstiger Gesundheitsapostel muß außerdem befürchtet werden, dass unser Bestand an wertvollem Milchvieh allmählich ausgerottet wird bzw. Kuhmilch, die ja ideal für Butter und Käse ist, bald nicht mehr ausreichend verfügbar sein wird. Ist den Milchgegnern (aus Tierliebe) klar, dass sie mit ihrer Milchverweigerung Kühe nicht unterstützen, sondern töten, weil deren Weiterbestand ohne Milchverkauf nicht mehr finanziert werden kann? Wir haben inzwischen deutlichst festgestellt, dass alle mit der Milch auftretenden Probleme nicht dieser angelastet werden können, sondern auf Fehler in der Haltung oder Verarbeitung, auf Vergiftungssituationen des Konsumenten, oder einfach auf Irrtümern und Fehleinschätzungen beruhen. Milch ist und bleibt wertvollste heimische Nahrungs- und Fettquelle, auch die Kuhmilch!

Ich möchte mich an keinerlei Abwertung einheimischer Nahrung mehr beteiligen, schon gar nicht, wenn sie von Tieren stammt. Was bei uns eigenerzeugt werden kann, ist jeglicher Importnahrung stets vorzuziehen.

Gemüsefrüchte

Tomaten, Gurken, Paprika, Auberginen, Melonen und Kürbisse sind Gemüse-Früchte mit vielen lebensnotwendigen Stoffen für den Menschen. Die meisten schmecken sowohl für sich allein, können aber ebenso mit anderen Gemüsen kombiniert werden. (s.a. meine Ernährungsliteratur)

Getreide

Wir schätzen weniger das Keimgetreide, sondern eher ein aus feingemahlenem Vollmehl mit wenig Milch oder Gemüsesaft, sowie vielleicht etwa Olivenöl und Meersalz gequollenes, ungebackenes Naturbrot. Sie können solche oder ähnliche unerhitzte Getreidespeisen (gesüßt mit Nüssen, Honig, Früchten…auch als Kuchen) aus allerlei Samen bereiten. Sie sollten allerdings gluten- und klebereiweißreiche Sorten meidenl. Klebergetreide ist ungenießbar und schwer belastend! Backgetreide, insbesondere Kleberweizen ist nichts für Rohköstler! Also Hartweizen, Kamutweizen, Mais, Roggen, Triticale, Hafer, Lein, Hirse… wählen. Achten Sie unbedingt darauf, nur keimfähige, also lebendige Samen zu verwenden. Kombinieren können sie mit Fett (Avocado, Olivenöl, Sahne) Honig, Sauermilchprodukten, Gemüsen (Gurken, Tomaten) etc. Sie können Getreide oder dessen handgemahlenes Mehl, oder auch die gequetschte Flocke im allgemeinen dort und fast genau so verwenden, wie sie es von der Kochküche her gewohnt waren. Nun aber eben nicht mehr gebacken oder zerkocht, sondern lediglich gemahlen und /oder gequollen/gequetscht.

Sollten Sie nicht oder noch nicht über Mühlen und Quetschen verfügen, so kann Getreide auch so lange gequollen werden, bis es weich genug zum Zerkauen oder Zerkleinern mit einem Mörser ist. Mörser fertigen wir aus Holz mit Hammer und Hohlbeitel, aus Stein mit Spitz- und Flachmeißel bequem an einem einzigen Tag. Ein Mörser hält ein Leben lang und ersetzt nötigenfalls alle anderen Zerkleinerungsgeräte einschließlich der Zähne!

Honig/Pollen

Beides sollte wenn möglich aus der Wabe gegessen werden. Bienenprodukte sind von höchstem Wert für den natürlich Lebenden und Essenden. Beim Umstellenden können darin enthaltene feinstoffliche Bausteine zur Verarbeitung und Ausscheidung von angesammelten körpereigenen toten, wertlosen Altlasten dienlich sein. Honig kann alle Salate und Gemüsegerichte energetisch aufwerten, inhaltlich ergänzen und verdaulicher machen. Er verhilft selbstverständlich auch zur besseren Verdauung konzentrierter Nahrungsmittel (Samen, Nüsse, Getreide, Käse, Quark, Eier, …). Milch und Honig sind sprichwörtliche Paradiesesnahrung. Echter, natürlicher, unerhitzter Honig ist weit mehr als nur ein Süßungsmittel, in Wert und Wirkung nicht durch andere süßende Nahrungsquellen zu ersetzen. Wo er fehlt, fehlt ein entscheidender Nahrungsbaustein. Es muß dann mit süßen Früchten, Johannisbrot, Trockenfrüchten etc ausgeholfen werden.

Käse

Käse sollte unbedingt aus Rohmilch hergestellt sein. Beim Einkauf vorzuziehen ist immer der weiche Käse beziehungsweise Frischkäse aus Rohmilch. Beim „Rohmilch“-Hartkäse werden oft zu hohe Temperaturen

Regel: Je wertvoller roh, desto schädlicher gekocht!

(über 40Grad) angewandt, die bereits tötend, entwertend wirken. Mit erhitzter, geschädigter Milch ist nicht zu spaßen. Sie zählt mit zur schädlichsten Nahrung überhaupt.

Der Wert von Käse besteht für den Umstellenden nicht nur in dessen Gehalt an Fetten oder Eiweiß, sondern auch in seinem Gehalt an Bakterien, Schimmelpilzen, Hefen, also Mikroorganismen, die gewisse Körperfunktionen (Abbau von toten Zellen und unverdaulichen Stoffwechselresten) unterstützen beziehungsweise Reinigungsaktionen auslösen können. Deshalb wird übergroßes Verlangen nach Käse mit steigendem Reinheitsgrad des Körpers abnehmen beziehungsweise wieder nach nahrungsbezogenen Sündenfällen, insbesondere Stadtaufenthalten und Autofahrten einsetzen. Auch wird Sie deshalb gegebenenfalls des öfteren alter, reifer, starkriechender oder schimmliger Käse anlocken.

Es ist ein Jammer, daß wir heute kaum mehr Käse aus roher, naturbelassener Milch von gesunden Tieren auf dem Markt vorfinden, sondern hauptsächlich mehr oder weniger belastete gesundheitsschädigende Tot-Produkte, die aus einer Milch gemacht wurden, mit der man kein Kalb mehr gesund aufziehen könnte, und die zudem noch mit Chemikalien vergiftet sind. Selbst die schlechteste Rohmilch ist allerdings immer noch besser als gar keine. Rohe Milch gesunder Tiere samt deren Säuerungsprodukte bzw. Käse sind in ihrem hohen Wert für unser Leben und Essen nicht zu ersetzen. Kein anderes Nahrungsmittel vermittelt uns ähnliches Wohlgefühl, lässt Herz und Sinne aufleben, und bietet uns vergleichbaren Schutz gegen alle Angriffe auf unsere Gesundheit. Wer nach Rohmilchgenuß krank wird, befindet sich in einem durch die Milch eingeleiteten Reinigungs-/Regenerationsprozeß! Dieser sollte durchgestanden werden. Wenn Sänger sich Milchprodukten enthalten, weil sie danach vorübergehend eine belegte Stimme bekommen, ist dies ebenfalls nicht der Milch anzulasten, sondern dieser Effekt entsteht wie oben oder beruht auf besonderen schleimbildenden (mucolytischen) Bakterien, die zur Milchverdauung notwendig und unschädlich sind. (Ich kann auch mit Milch singen.)

Bei Milchmangel ist es ratsam, bakteriell, fermentativ… aktive Nahrungszusätze auch aus milchsauer vergorenen Gemüsen zu entnehmen.

Lauchgewächse (Zwiebel, Knoblauch)

Sie enthalten den Stoff Allicin, der angeblich die Aufnahme von Nahrungsmitteln beziehungsweise deren Umwandlung in Körperzellen behindern soll. Tatsächlich kann man bei deftigem Essen ein einsetzendes Verlangen nach Zwiebeln oder Knoblauch feststellen. Obwohl diese Wurzeln also einen sogenannten Giftstoff enthalten (wie wahrscheinlich überhaupt alle Wurzeln), können Sie trotzdem Ihrem Geschmacks- beziehungsweise Geruchssinn vertrauen, wenn dieser nach Knoblauch verlangt. Der Körper tut das nicht ohne Grund, und Gifte aus natürlichen Nahrungsmitteln gibt es genaugenommen ohnehin nicht. Nur unnatürliche Stoffe sind Gifte. Natürliche Pflanzen wirken erst dann giftig, wenn sie ohne Bedarf beziehungsweise im Übermaß gegessen werden. Ihr Gaumen wird Sie innerhalb der natürlichen Nahrungsausw.ahl und -Kombination richtig leiten und nicht betrügen, auch wenn er etwa Zwiebeln oder Knoblauch zum Beispiel zu Ziegenkäse mit Tomaten, und dazu/danach Rohkostmarmelade aus zerstampften Brombeeren mit Honig schätzt. Essen tut man nicht mit dem Verstand, sondern mit den (Genuß-)Sinnen!

Milch

Milch ist hierzulande und in dieser Zeit nicht nur Nahrung für Säuglinge und Kleinkinder. Die vom Menschen am optimalsten zu verdauende Tiermilch ist Ziegenmilch. Die Milch anderer Tierarten ist dafür zu anderen Zwecken (Butter, Käse,…) besser geeignet. In vielen Fällen kann ich mir Ziegenmilch, vor allem saure, als bestes therapeutisches Regenerationsmittel für Kranke vorstellen. Auch unsere Kinderkrankenhäuser mit den durch Totnahrung krank gemachten Kindern könnte man mit Ziegenmilch im Verbund mit natürlicher Rohnahrung leerfegen.

Ein oft vergessener Faktor bei der Bewertung der Milch ist allerdings ihre Qualität. Milch ist nicht gleich Milch. Die Unterschiede sind unvorstellbar groß. Jeglicher kleinste Unterschied in der Haltung und Fütterung schlägt quasi zu Buche. Informationen und Stoffe, sogar Gefühle und Gemütszustände werden weitergegeben. Je nach Bauer(nhof)kann also jede Milch sehr unterschiedliche Wirkungen haben. Die Tiere werden jedoch meistens nicht wissentlich fehlbehandelt und -ernährt. Am schlimmsten ist jedoch, dass Milch immer noch erhitzt, baktofugiert, homogenisiert… wird, weil im rohen Naturzustand mit der Milch fehlernährter und fehlgehaltener Tiere kein Milchprodukt mehr gelänge.

Nur wenn das Futter eines Tieres ebenfalls lebendig und vollwertig ist, das heißt alle zum Aufbau eines Tierkörpers nötigen Bestandteile enthält, kann es auch die Milch sein. Unsere Weiden sind jedoch durch jahrelange Kunstdüngerei bereits so arm an Wertstoffen geworden, daß die Milch oft nicht einmal mehr im Frühjahr annähernd Vollwertigkeit erreicht. Eine Ausnahme sind lediglich die Gebirgsgegenden, weil man dort nicht düngen konnte. Wenn wir nun allerdings zum wertlosen Futter noch die vielen schädlichen Futterzusätze, die Kraftfuttergaben beziehungsweise das verabreichte Totfutter aus Fabriken, die wegen der darauf folgenden Krankheit des Viehs erforderlichen Medikamente, tierquälerische Haltungsbedingungen und schließlich die anschließende völlige Entwertung und Vergiftung des ursprünglich lebendigen Nahrungsmittels Milch durch die industrielle Verarbeitung (Erhitzung, Homogenisierung, Zusatz von künstlichen Stoffen) in die Waagschale legen, müssen wir zu dem Ergebnis kommen, daß das, was uns momentan unter der Bezeichnung Milch im Handel angeboten wird, mit zum Schädlichsten in der gesamten Industrienahrungspalette zählt.

Wenn Sie wirklich gute Milch und Milchprodukte zu sich nehmen wollen, dann werden Sie über kurz oder lang kaum anders können, als Ihre Tiere selber zu halten. Ähnliches gilt übrigens bei Honig und Eiern.

Seitenthema Vegetarismus/Veganismus und Tierschutz (1): Gegen öffentliche Falschgesetze im Zusammenhang mit Milch und Milchtieren, z.B. Impfzwang, Seuchenverordnungen, manipulative Eingriffe ins Landleben generell… sollte schnellstens und energisch vorgegangen werden. Die Städter maßen sich immer mehr an, bei Dingen dreinzureden, von denen sie keine blasse Ahnung haben. Neuerdings betreiben vor allem auch „Tierschützer“ und sogar Rohköstler/Veganer massivste Propaganda gegen jegliche Form von Ackerbau und Viehzucht. Ich verstehe deren Anliegen völlig. Es liegen aber dabei leider oft völlig realitätsferne Haltungen und Vorstellungen, basierend auf eigenen Lebensängsten zugrunde. Meistens zielen jene darauf ab, jegliche Schlachtung unserer „Tierbrüder“ zu verbieten, was unter gegebenen Bedingungen ja kaum anders verwirklichbar wäre, als die gesamten Tierbestände aufzulösen. Die Haltungen von Tierschützern wird daher, wenn sie zum Tragen kommt, unsere Nutztierarten vernichten. Ich bin der letzte, der hier den Fleischkonsum propagieren möchte, aber es widerstrebt mir dennoch, Tiere zu sterilisieren oder per Todesspritze einschläfern zu lassen, zu verbrennen, oder von Raubtieren reißen zu lassen. Die Nutztierarten dürfen nicht vernichtet werden! Und wenn es die Fleischesser sind, die sie indirekt erhalten, will ich dagegen nicht vorgehen, nur weil Fleischessen zur Degeneration und Krankheit, zu Agression bis hin zu Kriegen führt! Es war mir diesbezüglich stets lieber, überzählige Hähne, Böcke etc an Fleischesser zu verkaufen.(Nur wenn diese Tiere nicht zuchtfähig waren.) Solange noch ein Tier in Massenhaltungen extra zur Schlachtung gehalten wird, werde ich diese Praxis nicht ändern. Sollte es irgendwann keine Fleischesser mehr geben, dann werden andere Lösungen des P.I.Systems aktuell wie z.B. die, bei der überzählige Tiere einer jeden Farmeinheit in einen angrenzenden Wildbereich entlassen werden, aus dem sie jeder Mensch und/oder jedes Raubtier für sich einfangen oder erjagen darf.

Der Tod ist wohl für kein Tier in keiner Form angenehm. Doch bin ich mir sicher, dass er in den Vorstellungen und Gedanken desjenigen, der nie gelebt hat, nämlich des zivilisatorischen Stadt- bzw. Konsummenschen weitaus grässlicher erscheint als für jedes Schlachttier. Tiere werden übrigens bei den Cookies nicht in erster Linie durch Schlachtung, sondern weit mehr durch unnatürliche Haltung und Fütterung gequält. Auch und gerade bei Tierschützern! Der Kochköstler lebt in einer finsteren, von Dämonen gesteuerten giftigen Unwelt. Seine Gesetze, aber auch er selber lassen nichts und niemanden wirklich natürlich leben. Ich kann einem Cookie ein völlig gesundes Tier verkaufen. Er wird es einsperren, mit Totkost mästen, impfen, … eben so auf seine Art verwandeln und behandeln“, dass gewährleistet ist, dass das zuletzt resultierende Produkt genau seinem Grad der Dekadenz, Bosheit, Dummheit, Plombiertheit, Sucht… entspricht.

Jedenfalls: Wenn sich jene mit großen und schweren emotionalen Lasten oder fanatischen Ideen beladenen Kreise von veganen Tierschützern weiterhin durchsetzen, haben wir allesamt tatsächlich bald nur noch von Luft und Liebe zu leben. Denn jene werden uns zuletzt noch verbieten wollen, Unkraut aus dem Garten zu entfernen oder diesen umzugraben. Es gibt sinnvolles Gärtnern auch mit Unkraut und ohne Umgraben, keine Frage. (Für bestimmte Kulturen, nicht für alle!) Doch geht es hier eben darum, alle möglichen Maßnahmen offen zu halten, also unsere Handlungsfreiheit zu erhalten bzw. wieder zu gewinnen.

Milchsaure Gemüse

Sie können, was hierzulande leider noch nicht bekannt ist, ohne jegliche Erhitzung hergestellt werden. Ist das Gemüse gesund aufgewachsen, dann vergärt es einwandfrei, selbst ohne Startkulturen wie Gärsäfte , Weine oder Moste, alte Gemüsegärsäfte oder Molke. Man sollte fehlende Flüssigkeiten niemals mit Wasser, sondern mit Kürbis-, Tomaten- oder Gurkensaft (was eben gerade genügend vorhanden ist) auffüllen. Ggf. können auch Gäransätze von Mosten und Essigen verwendet werden. Wird gänzlich in solchen vergoren, handelt es sich nicht um milchsauer Vergorenes, sondern um eine Essigkonserve. Auch solche sind möglich und schmackhaft, vor allem im Falle von Gurken und Zwiebeln.

Wasserzusatz ist stets ungünstig und schwächt, verwässert alle Konserven im Geschmack und Wert, sowie der Haltbarkeit. Nur naturbelassenes Meersalz verwenden! Geeignete Gärtöpfe sind inzwischen im Handel. Diese haben eine Wasserrinne zum Luftabschluß nach außen und passende Beschwerungssteine. Einfacher und billiger sind die üblichen Schraubdeckelgläser, in denen insbesondere auch Klein(st)mengen täglich verarbeitet werden können. Gemüse, Pilze, Getreide… sind stets so weit zu zerkleinern, zu salzen und ins Glas zu drücken, bis der Saft über dem Gärgut steht. (Bei Getreiden wasserreiche Gemüse oder/und Most zufügen.)

Milchsaure Gemüse sind Hilfsmittel zur Genesung, fördern die Zellatmung, stellen Bakterienkulturen zum Schlackenabbau bereit, verhindern Fäulnis, sind also nützlich, vor allem auch für Genesende. Sie haben sicher schon bemerkt, wie Sie nach gerade überstandenen Grippeschüben ein Verlangen nach Saurem überkam, das Sie dann mit Sauerkraut oder Essigkonserven stillten. Sie können alle Gemüse auch in Essig einlegen. Am besten schmecken im Essig aber nach wie vor roh eingelegte Gurken. Sie sollten Essig aber nur aus natürlichem Most oder Wein verwenden, besser selbst hergestellt haben. Handelsessige werden leider vor oder nach der Gärung pasteurisiert, um die Bildung von Essigpilzen zu verhindern. Vielleicht finden Sie noch einen Bauern, dessen Most veressigt ist und der verkauft.

Alle Gärprodukte aus Milch, Gemüse oder Früchten sind auch als Naturheilmittel im weitesten Sinn zu bezeichnen.

Mischnahrung

Sie ist nur dann ungünstig, wenn Gekochtes mit Rohem, also die alte Kost mit der neuen und damit Totes mit Lebendigem vermischt wird. Natürlich erfordert auch die Zubereitung guter Rohkostgerichte Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Die Zerkleinerung soll nur soweit als nötig geschehen, alles soll luftig-locker gestaltet, die einzelnen Ingredienzen müssen aufeinander abgestimmt sein, sowohl inhaltlich, als auch die erforderliche Kaudauer betreffend. Also z.B. nicht Hartes mit Weichem mischen. Nicht zermanschen, nicht zerkneten, wenige „Eintöpfe“, sondern jede Gemüsesorte extra angerichtet und passend zubereitet. Stets proteinhaltige Nahrung mit auf den Tisch bringen: Nussmuse, Käse, Quark, Eigelb, Linsen- oder Kichererbsenmuse, … auch Wein und Honig … ebenfalls „Brot“. Alles freilich in der jeweiligen Rohvariante. Oft sind die bereits aus der Kochkost bekannten Kombinationen leicht auf „roh“ übersetzbar und richtig. Hierzu Genaueres in meinen Ernährungsschriften.

Nüsse

Nüsse erfordern lange Verdauungszeiten und große Anstrengungen in Magen und Darm. Essen Sie sie allein oder mit den Verdauungshilfen milchsaure Gemüse oder Honig. Möglich sind auch Bananen-Nuß-Cremes oder Mischungen. Zur besseren Verdaulichkeit sollten Nüsse immer vermahlen/zermörsert und ggf. mit etwas Gemüse und Meersalz zu Nußmus verarbeitet (z.B. zuletzt Tomaten und Zwiebeln mitmörsern) werden. In dieser Form sind Nüsse auch sehr gut in Mischgerichten verwendbar.

Längere Lagerung und Frost bauen in den Nüssen keimhemmende Stoffe ab. Es ist schwer, im Handel einwandfreie, rohe, naturbelassene Nüsse zu erstehen. In Südländern verschmoren Nüsse oft schon am Baum.

Pilze

Pilze sind eiweiß- und mineralstoffreiche Waldfrüchte mit einem großen Anteil an ansonsten kaum in der Nahrung enthaltenen seltenen Stoffen beziehungsweise feinstofflichen Substanzen. Vor allem unbekannte Pilze oder gar als giftig geltende Pilze dürfen nur von Menschen gegessen werden, deren natürlicher Instinkt wieder vollständig rückentwickelt ist (nicht irgendwo reinmischen). Nicht alle als essbar geltenden Pilze sind roh gut, und nicht alle als giftig ausgegebenen verursachen uns Probleme. Man muß bei Pilzen genau spüren, wann es genug ist, sonst gerät man in die Gefahr einer Verstimmung oder Vergiftung. Es ist absoluter Irrsinn, Pilze in erhitztem Zustand massenweise herunterzuschlingen, weil dabei und dadurch im Kochtopf oder der Bratpfanne eine regelrechte „Hexenküche“ an schädlichen Verbindungen entstehen kann. Erst dann und deshalb wirken und gelten vermutlich viele Pilze, die uns roh in kleinen Mengen gut bekommen, als Giftpilze.

Pilze, die auch für den Neuling relativ leicht verdaulich und unverfänglich, selbst beim Vermischen in Salaten sind, sind: Champignons[17], Schopftintlinge, Steinpilze. Geschmacklich reicher sind Austernseitlinge, Shii Take, Pfifferlinge, Morcheln und Schirmlinge. Sie müssen jedoch wissend zubereitet und ggf. genügend zerkleinert werden, falls sie zu hart/zäh sind. Viele bittere, zähe, un- oder schwerverdauliche Waldpilze werden genießbar und zu bisweilen sehr schmackhaften Nahrungsergänzungen, wenn sie milchsauer vergoren sind.

Salate

Um Blattgemüse aufzuwerten, bedient man sich verschiedener Hilfsmittel wie Zitronensaft, Orangen, milchsaure Gemüse oder Gemüsesäfte, Molken, Ziegenquark oder Frischkäse, Eigelb, Honig, getrocknete Feigen, Rosinen, Nüsse, Keimlinge, Knoblauch und Zwiebeln, in bestimmten Fällen auch Äpfel, Bananen, Trauben, Ananas (diese Früchte lassen sich am ehesten mit anderen kombinieren) und ggf. Avocados als Fettersatz. (Hierzu jedoch Genaueres aus meinen Ernährungswerken)

Sie sehen hier, daß Sie auf die klassische Essig-Öl-Mischung auch verzichten können. Was freilich nicht heißen soll, dass Sie auf guten Essig und Öl verzichten sollen oder daraus irgendein Vorteil entspränge. In der Rohkost- und Veganszene machte sich eine regelrechte Verzichtmentalität breit. Wer auf das meiste verzichten konnte galt als der Größte. Meines Erachtens liegt auch hier unterschwellig Lebensangst zugrunde. Außerdem kann sich der Verzichtende oder Fastende auch damit, nämlich durch Mangelernährung, um Regeneration bzw. Ausscheidung seiner Gifte und alten Zellen herumdrücken.

Seitenthema Veganismus/Vegetarismus und Tierschutz(2): Viele Veganer und Vegetarier meiden zumeist panisch alles was vom Tier kommt, weil sie nicht am Tod von Tieren „schuldig“ sein wollen. Genau damit verhindern sie jedoch, dass die betreffenden Nutztiere weiterhin leben können! (Selber halten sie fast nie Nutz- sondern allenfalls Schoßtiere!) Sie wollen diese Tiere nicht leben, Leben eigentlich am liebsten überhaupt nicht entstehen lassen, nur weil es eines Tages ans Schlachten bzw. Sterben gehen könnte! – Nun, auch wir kritisieren bestimmte Formen der Tierhaltung, zielen aber nicht auf die Beseitigung der Bestände, sondern gezielt auf echte Lebensverbesserungen für Tiere und deren Halter! Auch wir wollen keine Tierleichen essen, aber wir wollen ebenfalls keinesfalls zu den fanatischen, fast schon militanten Tierschützern gehören, sondern demjenigen Zeitgenossen, der noch einen Braten schätzt, diesen gerne überlassen. Für unsere Tiere ist es auch keinesfalls vorteilhafter oder gar schmerzloser, wenn sie vom Fuchs oder von Hunden gerissen werden, an Altersgebrechen, oder gar an Pharmadrogen, Operationsmessern und Atomstrahlen langsam eingehen.

Schlackenabbau bei schwerverdaulichen Nahrungsmitteln

Zum besseren Abbau von schwerverdaulichen Nahrungsmitteln (eiweiß- und fettkonzentrierte) eigenen sich Feigen (Ficin), Ananas (Bromelin), und Papayas (Papain). Auch Gemüsefrüchte, vor allem Paprika, Tomate und Gurke, Zwiebeln und Knoblauch, ferner einige Gewürzpflanzen bewirken eine schnellere und bessere Verdauung. Mit ihrem Reichtum an Säuren und Fermenten können auch Zitrusfrüchte sowie saure Äpfel und saure Früchte überhaupt hilfreich sein. Unter den übrigen Nahrungsmitteln sind unter diesem Aspekt außerdem Meersalz, Honig, milchsaures Gemüse, alle natürlich vergorenen Fruchtsäfte (Moste und Weine) und natürlich auch alle rohen süßen und sauren Milchprodukte samt überreifem Rohmilch-Käse zu nennen. Ein Allergiker oder Kochtopfkranker wird bei dieser Liste sicherlich bemerkt haben, daß etliche der aufgezählten Nahrungsmittel genau diejenigen sind, die bei ihm Allergien auslösen beziehungsweise die er partout nicht vertragen kann, und die ihm deshalb sein Arzt, wahrscheinlich nach einem Allergietest, verboten hat. Genau diese Ausscheidungsförderer oder -hilfen werden jedoch allein deshalb gemieden und fälschlicherweise verteufelt, weil sie andere große Fehler in der Ernährung und Lebensweise eines Suchtmenschen ans Licht beziehungsweise zur Ausscheidung bringen können.

Krankheit ist ja ein Prozeß der Reinigung und Besserung, der Genesung und Befreiung von Altlasten, wovon der Kranke jedoch nichts wissen will, und die der Arzt gefälligst versteckt und verdeckt halten soll. Ein Allergiker ist deshalb nicht allergisch gegen den bösen Käse, sondern der Käse reichert sein Körpersystem mit einer solchen Vielzahl an Bakterien, Pilzen, Hefen, also Abbauorganismen an, daß die dort befindlichen Schadsubstanzen damit endlich abgebaut und ausgeschieden werden können. Wenn Sie also alten Käse essen, ist dies, als ob Sie sich selbst bei der Gesundheitspolizei anzeigen würden. Sie infizieren sich ja sozusagen selbst mit allen nötigen Abbauorganismen. Hier wird auch erklärlich, weshalb Käse so verlockend riechen kann und unser Körper diesen gelegentlich offenbar unbedingt will. Wir können uns da, im Bereich natürlicher Nahrung, ja auf unseren Geruchs- und Geschmackssinn absolut verlassen.(Keinesfalls jedoch im Bereich der Sucht- und Kochnahrung.)

Was unsere Nase lockt, will und braucht auch unser Körper.

Das bessere Essen schmeckt auch besser. Je besser es schmeckt, desto besser war die Zubereitung, und desto mehr kann der Körper gewöhnlich das Mahl auch verwerten. Sie können also gerne in einer jeden Mahlzeit alle natürlichen Stoffe und Verbindungen dieser Erde vereinigen. Sie erreichen dies nur durch die Aufnahme natürlich-lebendiger Nahrungskomponenten. Nur mit der Naturnahrung können Sie auf harmonische Weise alles assimilieren und erreichen Sie damit bestmöglicheVorwärtsentwicklung bei vollstem Genuß. Man denke dabei allerdings nicht, der Mensch müsse essen wie die Tiere. Er kann und darf zubereiten, kombinieren, das Beste vom Besten holen! Aber alle Zutaten müssen eben natürlich sein, und alle Zubereitungstechniken dürfen die Nahrungskomponenten nicht wesentlich stärker und heftiger attackieren, als dies unsere Zähne ebenfalls tun. Ein elektrischer Mixer scheidet bereits aus! Selbst wenn ein E-Gerät langsam zermusen würde, wäre es aber dennoch ungut, weil unsere Lebenskost nun mal von elektrischen Impulsen regelrecht geschockt, quasi erschreckt und strahlengeschädigt wird.

Aus diesem Zusammenhang wird auch ersichtlich, weshalb auch all die vielen angepriesenen künstlichen bzw. pseudo-natürlichen Nahrungsmittel-Zusätze ein großer Irrweg sind. Solche können natürlich ganze Nahrung nie ersetzen, selbst wenn sie aus solchem gewonnen sind.

Das lebendige Ganze ist stets um ein Vielfaches mehr wert als die Summe seiner isolierten Einzelteile!

Hier schlagen Geschäftemacher aus den katastrophalen Ernährungsmängeln der Bevölkerung Profit! Es gibt nichts Natürliches in Pillen! Natürliches muß etwas ganzes, bekanntes, direkt und unversehrt, lebendig aus der Natur kommendes sein. Selbst wenn also jemand durch die teuren Wundermittel, z.B. durch eine tägliche Überdosis an Vitamin C, vor seinem totalen Kollaps bewahrt werden kann, was jedoch sehr zu bezweifeln ist, dann führen solche Zusatzmittel noch längst nicht zu einer harmonischen Ernährung und ebensolchen Zuständen. Hier ist Aufklärung nötig, sowie die Bereitstellung ganzer Nahrungsbausteine, also natürlicher, naturbelassener Nahrung! Damit ist freilich für die Nahrungsergänzungsmittel-Händler kein Geld zu machen. Denn es sind i.d.R. ganz banale Sachen, die unsere Defizite, vorausgesetzt, sie sind richtig zubereitet und kombiniert, beseitigen können. Meistens fehlt es an enzymreichen, verdauungsfördernden Bestandteilen wie Honig, Wein, milchsauer Vergorenem, Milch und ihren Produkten, Eiern, Zwiebeln, Essig und Öl…, oft aber auch nur an einer passenden Reibe (der Firma Börner) oder einer Handdreh-Raffel (von Messerschmidt) zur magengerechten Zerkleinerung von Rohkartoffeln bzw. Gemüsen!

Von den oben genannten Firmen beziehe ich übrigens kein Geld. Diese wissen nicht einmal, dass ich sie nenne! Ich nenne Firmen einfach und stets dann, wenn sie geeignete Produkte herstellen.

Wenn wir nach brauchbaren Nahrungsmittelergänzungen Ausschau halten, dann sollten wir uns viel eher um echte, ganze natürliche Wert-Produkte aus den europäischen Nachbarländern bemühen. Also z.B. um die Einfuhr von natürlichem, kristallinem Meersalz, in ebensolchem ohne andere Zusätze roh eingelegte Oliven, unbehandelte Zitrusfrüchten oder um günstigeres Johannisbrot. Natürlich sollte zuerst auch im Inland dafür gesorgt werden, dass endlich wieder einige wirklich akzeptable Wertprodukte auf dem Markt erscheinen. Wir bräuchten z.B. aus obengenannten Gründen dringend einwandfreies, ohne naturfremde Zusätze roh mit Meersalz vergorenes Sauerkraut sowie dessen Saft! Milchsaure Gemüse sollten möglichst auch nicht mehr in Blechbüchsen geliefert werden! Ohne geeignete Verdauungshilfen wird das Essen heimischer Nahrung selbst in geeigneter Kombination und innerhalb der Rohkost unbefriedigend. Habe ich z.B. Oliven mit Käse gegessen, dann brauche ich einfach einen Schluck Naturwein, es sei denn, ich bereite obiges mit Zwiebeln und Essig zu „saurem Käse“. Ohne die Berücksichtigung all dieser Faktoren werden ernährungsbedingte Mängel gerade heute immer katastrophaler. Solche, etwa Vitamin- oder Mineralstoffmangel, müssen und sollen aber keineswegs durch teure und künstliche bzw. isolierte Zusatzmittel behoben werden. Unser Körper, die Wohnung unserer Seele und Empfangsstation göttlichen Geistes, darf nicht mit denaturierten, isolierten, oder gar künstlichen, gekochten, toten Bausteinen errichtet werden! – Sie können sich bei Mängeln durchaus noch einen Sack Weizenkleie oder auch frische Weizenkeime aus der Mühle holen, oder zermörsern Sie, wenn Sie glauben, an Kalkmangel zu leiden, doch Ihre übrigen Eierschalen! Weitergehende Entfremdungen und Isolierungen von Teilen aus dem jeweilig natürlichen Ganzen würde ich jedoch ablehnen. – Ich habe schließlich keinerlei Interesse, Sie ernährungsbezogen auf Ab- und Umwege zu führen, damit ich mit fehlenden Ergänzungen und Mittelchen an Ihr Geld herankomme, sondern möchte Ihnen einfach den besten und einfachsten Weg zeigen! Ich möchte ebenfalls, dass Sie unabhängig von mir und anderen bleiben/werden, also nach der Lektüre meiner Schriften so informiert sind, dass Sie ohne mich, erst recht aber ohne gewisse Vertreiber von künstlichen oder pseudonatürlichen Ernährungsergänzungen zum gesunden Ziel kommen. Wenn Ihnen jemand weismachen will, Sie bräuchten sündteures Wasser aus dem Himalaya, Salz aus exakt diesem einen Bergstock, Algen von der anderen Seite des Planeten usw., dann hat er /sie es wahrscheinlich auf ihr Geld abgesehen. Wir lieben solche Beutelschneider nicht, wollen und brauchen keine Abhängigkeiten von Nahrungsergänzungs-Dealern, sondern Wissen um Wert und rohköstliche Verwendung unserer einfachsten Grundnahrungsmittel! Daß Nahrungsqualität und Lebensqualität miteinander korrelieren dürfte sich trotz aller Gegner dieser grundlegenden Einsicht allmählich herumgesprochen haben. Selbstverständlich kann jeder, der ideale menschliche Ernährungs- und Lebensbedingungen bieten kann, einen Leidenden sicher aus seinem „Loch“ herausholen in das er ja nur durch widernatürliche und zwanghafte Nahrungs- und Lebensbedingungen geriet. Dennoch hängen unser Lebensglück und unsere Gesundheit nicht davon ab, ob wir unsere Kost aus möglichst vielen Erdteilen möglichst teuer zusammenfliegen lassen. Es kann sich nämlich selbst mit allem Geld dieser Welt niemand solche Qualitäten erkaufen, wie sie auch nur ein einziger Selbstversorger bzw. Paradiesgärtner auf seiner Kleinfarm nach dem P.I.System ohne Geld zu erschaffen vermag! Die Qualitäten eines Kleinfarmsystems sind persönlichkeitsbezogen, d.h., es wächst in seiner Umgebung, mit dem Dung, unter der Ausstrahlung des P.I.Systemfarmers exakt das, was er zu seiner Heilung, seinem Glück braucht.

Es ist gut so und entspricht Gottes Gerechtigkeit, dass die wahrhaft guten und wertvollen Dinge dieser Welt nicht käuflich sind!

Wir brauchen also keine Supervitamine und Algenkonzentrate, um uns mit diesen notdürftig aufzuputschen und aufzupäppeln, damit wir innerhalb einer mörderischen Konsumzivilisation weiterhin unsere Rolle als Rädchen in einer Megamaschine spielen können, sondern wir wollen und brauchen Freiheit von genau dieser Überzivilisation, also natürliche Umgebung, unseren Grund und Boden, unsere Familien,… um unsere verlorene innere Ruhe und Gesundheit, unser Leben und Lieben wiedergewinnen zu können!

Doch noch einmal zum Thema Ausscheidung: Wenn Sie nach Käsegenuß ein wenig krank werden, braucht Sie das immer noch nicht in Zweifel verfallen lassen, sondern dadurch bestätigt sich ja gerade, was oben geschrieben wurde. Wenn Sie in einer solchen Zeit dann das, was von Ihnen geht, aufmerksam beriechen, können Sie vielleicht sogar den Giftstoff identifizieren, der gerade ausgeschieden wurde.

Alter Schimmel- oder Rotschmierkäse ist also ein Initialzünder für die Ausscheidungsfunktionen Ihres Körpers, der Ihr Abwehr- und Immunsystem auf Hochtouren bringen kann, der jedoch nur deshalb und dann verwendet werden darf (wie übrigens alle Nahrungsmittel), wenn der Geruchssinn untrüglich und unwiderstehlich danach verlangt. Lassen Sie sich also von Ihrem Körper beziehungsweise Ihrem Geruchssinn zur Gesundheit führen. Sie können dabei aus allem ausw.ählen, was lebendig ist. Mikroorganismen in Gärprodukten sind keine Totnahrung, sondern diese bilden im Gegenteil gerade den Anfang, die erste Stufe des Lebens überhaupt. Trauen Sie Ihrem Körper beziehungsweise seinen Sinnen nur dann, wenn diese nach Natürlich-Lebendigem verlangen.

Der Erfinder der sogenannten „Instinktoherapie“ (Guy Claude Burger) findet anscheinend sogar Rohfleisch gutriechend und menschenwürdig, verbietet aber Käse und Milchprodukte. Durch gezielte (Eiweiß-)Mangelernährung im Verbund mit der Vermeidung lebendiger Nahrung vom Tier (insbesondere Milch&Produkte) kann diese Geruchs- und Geschmacksverirrung vielleicht sogar zustande kommen. („In der Not frißt der Teufel Fliegen!“) Mein Verstand weiß, meine innere Wahrnehmung fühlt und meine Körpersinne riechen jedoch, daß ein toter Kadaver oder gar ein lebendes Tier niemals Menschennahrung sein können und dürfen, Milch & Käse jedoch sehr wohl. Vor allem wenn man endlich wieder weiß, dass die ersten Menschen keine „Primitiven“ oder Halbaffen waren, wie viele Rohköstler glauben, sondern höchstentwickelte Paradiesmenschen, denen auch Milch und Honig im Überfluß zufloß. Selbst dieser Instinktologe hält sich also nicht konsequent an die von ihm selbst aufgestellten Thesen, sondern bricht sie genau dort, wo seine Süchte oder starr gefaßten verstandesmäßigen Einstellungen eine klare Sicht der Dinge vernebeln, sein eigenes verstandesmäßiges Falsches noch über das seinem Körper beziehungsweise der Ordnung des Lebens überhaupt Gehorchen-Wollen herrscht. Sie können jeden suchtfreien Menschen und auch jedes Tier vor die Wahl stellen zwischen Käse und Fleisch, er/es wird „instinktiv“ immer den Käse wählen. Diese Wahl sollte auch der Instinktologe Burger seinen Anhängern freistellen!

Selbstverständlich kann Milch- und Käsegenuß für Vergiftete Folgen haben! Milch&Produkte sind immer Träger wertvoller Bakterienstämme. Unsere Bakterienfreunde sind zum Glück häufig, und sie sind niemals ein Feind des Gesunden, sondern nur des Kranken, Toten, Faulenden, usw.. Nur mit ihrer Hilfe kann Letzeres beseitigt und ausgeschieden werden!

Säfte/Getränke

Wer über eine gute Ausw.ahl an verschiedenen Früchten, vor allem wasserhaltigen Zitrusfrüchten, Melonen, usw. verfügt, braucht nicht immer Getränke zusätzlich. Je konzentrierter wir jedoch essen, desto mehr wird zusätzliches Trinken erforderlich. Hierfür stehen wiederum alle Säfte aus Früchten und Gemüsen zur Verfügung, die natürlich gewonnen wurden. Nur manuelle Verarbeitung ist tolerabel. E-Geräte, Mixer zerstören die Nahrung immer noch erheblich, auch wenn sie vielleicht nicht so viel kaputt machen wie z.B. Pasteurisieren, Homogenisieren, Destilieren etc..

Ich empfehle keinerlei Destillate, auch nicht destilliertes Wasser! Erhitztes (Koch-)Wasser sollte nicht einmal zum Baden benutzt werden, weil es den Körper energetisch auszehrt (Teebeuteleffekt). Wasser also immer „lebendig“ verwenden, d.h. nicht über ca. 45°C erhitzt. Quellwasser stets bevorzugen. Leitungswasser nicht trinken. Lieber noch gewöhnliches Regen-, Bach- oder Teichwasser nehmen. (Vor allem zum Baden!) Direkt zum Essen nie Wasser trinken, sondern allenfalls Wein, Frucht- oder Gemüsesäfte. (Rot-)Wein am besten unmittelbar nach gehaltvollen, konzentrierten Speisen. Zu süßen Konzentraten auf der Basis von Honig und Nüssen passt auch Milch. Nie mit Getränken Speisen „runterspühlen!“

Wer Kräuter oder/und Früchte/-Schalen trocknet, kann auch rohköstlichen Tee bereiten, indem er erstere in guten Mengen in Quellwasser ansetzt. Wer sehr viel Trockengut hat, kann sehr viel ansetzen und schon nach kurzer Zeit den ersten „Aufguß“ trinken. Ansonsten lässt man den Kaltwasserauszug über Nacht stehen.

Versuchen Sie sich auch in der Herstellung von leichtgärigen Limonaden aus Honig, Wasser, Fruchtschalen und -Säften, Blüten, Kräutern und Beeren. Ebenfalls sollten Sie sich mit dem Gedanken befassen, Moste und Weine selbst zu bereiten. Verwenden Sie auch den Teepilz und alle flüssigkeitsreichen Milchverwandlungen wie Kefir, Dickmilch, Molke, Buttermilch. Alle natürlich gärigen Getränke sind wirksame Helfer Ihres Verdauungsapparates und ihrer Gesundheit. Was gärt, lebt und belebt!

Tropenfrüchte

Besonders die wertvollsten davon sollten wir im Anbau fördern und daher weiterhin importieren, wenn diese qualitativ befriedigend ankommen und nicht mit Extra-Flugzeugen transportiert werden müssen. Es sollten prinzipiell nur leere Frachträume mit Flugfrüchten aufgefüllt werden. Auch in tropischen Ländern besteht die Tendenz, Fruchtbäume mehr und mehr verwahrlosen zu lassen, da ja die Supermarktketten heute überall verbreitet sind und die Kocherei vorherrscht. Besonders wichtig und fördernswert sind für die Menschen vor allem in diesen Ländern selber Mangos, Jackfrucht (Nangka) und andere Brotfruchtarten, Cherimoya (Annonen), Durian, Papaya, Sapote, Datteln,… eigentlich generell jede bekannte und unbekannte Fruchtart. Sie verhelfen mit jeder Frucht, die Sie kaufen, einem Fruchtbaum zum Überleben. Es ist allerdings hier die Frage, wo dieser steht und wie er behandelt wird. Besser ist es freilich, Sie pflanzen Ihre Fruchtbäume selber. Dann tragen Sie wirklich dazu bei, daß sich dieser Planet vielleicht eines Tages wieder in einen großen Fruchtgarten verwandelt, in dem Frieden und Weisheit einander küssen (Wort Gottes), in dem das Klima in Nord und Süd wieder menschlich wird, sowohl was die Temperaturen als auch die Menschenherzen betrifft.

Trockenfrüchte

Man kann sich über den Wert von Trockenfrüchten streiten. Ist die frische zehn mal oder nur fünf mal wertvoller? Eigentlich müsste ja, zumindest für Leute, die Lebendiges und Totes nicht unterscheiden können, die trockene Frucht gleich viel wert sein wie die frische! Denn die Inhaltsstoffe bleiben ja die gleichen. Trocknung entzieht ja nur Wasser! Oder etwa doch mehr? – Da Trockenfrüchte de facto bei weitem wertloser sind als frische, erkennen wir darin einen weiteren Beweis für den Irrtum der materialistischen Wissenschaft.

Trocknung ist nicht nicht einmal die beste aller natürlichen Konservierungsmethoden. Denn bei Fermentierungen bzw. Gärungen durch Alkohol-, Essig- oder Milchsäure-Bakterien verwandelt sich lediglich eine Form des Lebens in eine andere, weitere. Weshalb milchsauer oder alkoholisch vergärende oder vergorene Gemüse und Früchte den Wert getrockneter übertreffen können.

Das Leben einer frischen Frucht oder Pflanze ist also das gewisse Etwas, das natürliche Nahrung zu weit mehr als zur Summe aller enthaltenen Substanzen macht. So wie in einem Musikstück nicht die Menge aller Noten, sondern deren harmonikale Organisation entscheidend ist, so sind eben auch alle Nahrungskomponenten von Pflanzen oder Tieren nur innerhalb ihrer natürlich lebendigen Form lebendig, d.h. organisiert, harmonikal geordnet, empfangsfähig für den Gottesgeist und deshalb für unser Leben, unsere Gesundheit wirklich zuträglich und von Wert. Denn es ist sowohl ihr Leben als auch ihre geordnete molekulare Organisation, ja, in gewissem Sinne sogar Gottesgeist, was diese Lebens-Nahrung auf uns überträgt. Desorganisierte Nahrung nennen wir deshalb auch Dekadenzkost, denn sie führt uns nicht nach oben, zu Gott und Seiner Ordnung, sondern in den „Sünden“-Fall.

Letztlich kommt es also auf die intakte Organisation und Struktur, diese harmonikale, natürliche Einbindung der lebendigen Makromoleküle ins Ganze unserer Nahrung an. Bei der Trocknung von Früchten, Gemüsen und Kräutern geht also Wesentliches, nämlich das Leben, verloren. Andererseits ist natürliche Trocknung bei nicht zu hohen Temperaturen immer noch ein natürlicher Prozeß, bei dem molekulare Strukturen nicht in einer für uns untragbaren Art und Weise oder gar „künstlich“, gewaltsam desharmonisiert, ge- oder zerstört werden. Frische Früchte sind niemals durch trockene zu ersetzen, das ist klar. Doch können uns Trockenfrüchte immer noch wertvolle Ergänzungen zur Aufwertung insbesondere unserer Müslis, Rohbrot- bzw. Getreide- oder Gemüsegerichte liefern. Können wir nicht genügend Honig ernten, werden Trockenfrüchte, vor allem über den Winter sogar sehr wichtig und begehrt. Ich möchte deshalb auch an dieser Stelle wiederum keine unserer möglichen Nahrungskomponenten abwerten, nur weil sie etwas nicht mehr hat, was andere noch haben. Wir brauchen sie alle, die aktiven, lebendigen, als auch die bloßen Energieträger für Notzeiten, oder die quasi schlafenden, in sich ruhenden Nahrungskomponenten, mit denen ich alle Samen und Getreide umschreiben würde.

Nicht alle Früchte eignen sich zur Trocknung gleich gut. Besonders gut ist das Trockenprodukt jedoch im Falle der Bananen. Diesbezüglich wäre auch zu veranlassen, dass manche Importfrüchte vermehrt oder überhaupt nur getrocknet transportiert werden. Freilich müssten dann unsere Natürlichkeits-Normen zum Erhalt einwandfreier Qualität Anwendung finden.

Trockenfrüchte sind Konzentrate mit sehr geringem Wassergehalt. Man benützt sie deshalb auch oft als Energiespender bei (Berg-) Wanderungen oder auf Reisen, wenn man nicht viel Last schleppen möchte. Sie passen sehr gut auch zu anderen Konzentraten in Mischungen mit Nüssen und Getreideflocken. Wer rohköstliche Kuchen oder Konfekt zubereiten will, wird ebenfalls gerne Trockenfrüchte verwenden.

Wildkräuter

Sie sind rein vom Gehalt an bestimmten Stoffen aus betrachtet den Gartengemüsen oft überlegen. Auch hier zählt aber eben nicht immer nur die Menge, sondern eben auch die Qualität, ob eben eine Nahrungspflanze für unseren Gaumen und Magen passend ist oder nicht. Unpassende, zu herbe Qualitäten können noch so viel „Vitamin C“ oder sonst was haben, uns aber trotzdem sehr wenig nützen, weil dann vielleicht deren Verdaulichkeit für uns gegen Null tendiert. Besonders wertvoll und verdaulich sind jedoch Brennesseln, ferner Schafgarbe, Schaumkraut, Labkraut, viele, wenn nicht gar die meisten Gartenunkräuter wie Vogelmiere, Giersch, Wegerich, alle Kresse- und Wildkohlarten, Rübenblätter… Essbar sind überhaupt die meisten Pflanzenarten.

Wildkräuter und -Gemüse sollten besonders sorgfältig zerkleinert und mit anderen Speisen kombiniert werden. Beim Selbstversorger und Gärtner gelten sie eher als Zusatz und Bereicherung. Für den der keinen Garten hat, können sie jedoch lebenswichtige Notnahrung darstellen.

Wurzelgemüse

Zur Grundversorgung eignen sich Kartoffeln und Topinambur, ferner Kohlrüben, rote Rüben und Möhren. Reinigende, entschlackende Wirkung haben besonders schwarze Winterrettiche. Die Rettiche können zu diesem Zweck mit etwas Zitronensaft und/oder Honig gegessen werden. Wenn Sie irgendwelche Schwierigkeiten mit dem Magen haben, kann ich Ihnen rohe Kartoffeln empfehlen, eventuell mit etwas Bittersalat (Löwenzahn), Öl, Salz, dazu ein Eigelb. Es ist heute wenigen bekannt, daß mehr oder weniger alle Wurzeln natürliche Antibiotika enthalten, die freilich für den, der sie gerade braucht, im Gegensatz zu den pharmazeutischen, keinesfalls schädlich, sondern nützlich sind.

Wurzeln sind gut kombinierbar mit Getreiden, Öl, Käsen, Eigelb, … brauchen die Ergänzung mit oberirdischen Gemüsen (Grünblatt) und sollen, richtig zubereitet, auch in der Rohkostküche wieder ihren Platz als Grundnahrungsquelle einnehmen.

Zitrusfrüchte

Sie sind die Muntermacher unter den Früchten, der Kaffee des Paradiesmenschen. Als Getränk sind alle Zitrussäfte sehr erfrischend und beliebt. Weniger bekannt, aber dennoch sehr wohlschmeckend und gesund sind Gärungen aus Zitrusfrüchten samt Schalen unter Zusatz von Honig. Wir nennen gärende Orangensäfte „Orangenbier“.

Solche „Biere“ sind mit Sicherheit wesentlich gesünder, dabei sogar anregender und erheiternder als das bekannte Sudgebräu aus Gerste, das für Rohköstler nicht mehr akzeptabel ist, weil da die Gärung quasi auf der Basis von Feuerkost erfolgte. Dennoch ist vergorene Totkost infolge des Gärungsprozesses stets wieder um eine Stufe vitalisiert und harmonisiert, weshalb all die auf getöteter Nahrung aufgebauten Fermentationen stets weniger schädlich sind als die ursprüngliche Feuerkost. Es ist also Bier „gesünder“ als Backbrot, fermentierte Käse und Joghurts aus erhitzter Milch sind immer noch besser als direkter Genuß erhitzter Milch oder noch einmal erhitzter Käse (Toast, Fondue, Cordon Bleu…), und selbstverständlich ist auch fermentiertes Fleisch, etwa in Form von Würsten oder Rauchfleisch „besser“ als die frische, rohe oder gebratene Tierleiche.

Besonders wertvoll an der Zitrusfrüchten ist deren Schale. Der Abrieb von Zitrusschalen gibt ihren Gerichten regelrechte Vitaminschübe. Solche Nahrungsergänzungen sollte Dr. Rath anstelle seiner Vitaminpräparate empfehlen! Er und die Öffentlichkeit sollten sich im Dienste der Gesundheit vehement gegen jegliche Schalenbehandlung von Zitrusfrüchten wehren. Diese stellt eine völlige Entwertung dar und betrügt den Käufer der Zitrusfrucht um deren Wert.

Einkauf

Die wesentlichsten Ausw.ahlkriterien beim Einkauf sind Geschmack, Reifegrad und Frische der Früchte oder Gemüse. Während bei abgeschnittenen Gemüsepflanzen ( Salate, Pflanzenteile, weniger Wurzeln) der Frischezustand entscheidend beim Einkauf sein sollte, machen Ungeübte bei der Früchteausw.ahl häufig den Fehler, daß sie unreifes Obst bevorzugen, das zwar optisch einwandfrei ist, aber bereits in unreifem Zustand geerntet wurde und somit weder geschmacklich, noch was den Wert anbetrifft, befriedigen kann. Eine Frucht muß ja all ihre unzähligen Stoffe zum gesunden und vollkommenen Leben erst einmal gesammelt haben, bevor sie als „reif“ gelten kann. Besonders bei Tropenfrüchten sollten Sie deshalb nach Geruch und Reifezustand ausw.ählen, auch wenn die Frucht schon weich ist oder optische Mängel hat. Gefrorene oder schockgefrorene Früchte sind erfroren, das heißt desorganisiert, zellgeschädigt bzw.- -tot und somit wertlos und schädlich. Nur wenige Samen und Wurzeln überstehen Tiefgefrieren. (z.B. Topinambur) Die allermeisten Früchte kommen heute nicht mehr naturbelassen in den Regalen an. Zitrusfrüchte werden oft mit einer künstlichen Wachs bzw. Plastikschicht überzogen und damit quasi isoliert, konserviert, geschmacklich entwertet. Auch wenn dadurch mehr Saft enthalten bleibt, schmeckt dieser nicht mehr und wurden Sie um die wertvolle(re) Schale betrogen.. Bananen erhalten während der Begasung (zur künstlichen Reifung) Beimengungen dieser künstlichen Gase bis hin zur künstlichen Düngung durch Stickstoff. Doch wer wird in der Zivilisation nicht künstlich begast? – Sie müssen hier abwägen, wo Sie stehen, welchen Reinheitsgrad Sie erreichen wollen. Wer in der Stadt lebt, der kann m.E. bedenkenlos auch kunstreife Bananen essen. Dessen Zellregeneration erreicht dort ohnehin keinen nennenswerten Fortschritt. Der Stadtmensch bleibt quasi desorganisiert, disharmonisch, dekadent,… weil er eben außerhalb, entgegen der Natur und deren Ordnung lebt.

Sie können die künstliche Reifung jedoch weitergehend ausschalten, indem Sie eine echte Reifung nachschalten, d.h. die Bananen möglichst unreif kaufen und selber an der frischen Luft und Sonne ausreifen lassen. Bei sehr reifen Bananen kann deren Trocknung an Sonne und Frischluft ebenfalls künstliche Reifungsgase und den Mief von Lagerhallen verfliegen lassen. Hierzu schälen und längs halbieren. Sind die Hälften bereits leicht braun, müssen Sie aufpassen, dass sich das Trockengut nicht zu hoch erhitzt. Möglichst nicht höher als bei 40 Grad trocknen.

In Acht nehmen müssen wir uns vor der Bestrahlung von Früchten. Unsere Bürokraten schaffen es anscheinend nicht, diese tödliche Gefahr von uns abzuwenden, weil sich die Befürworter der Bestrahlung darauf berufen können, daß ja all jene durch radioaktiven Beschuß auftretenden bisher in die Diskussion gebrachten Giftstoffe in der Kochnahrung in weit größerem Umfang anzutreffen sind, und somit laut Gesetz erlaubt sein müssen! – Oh armes Deutschland! – In einem alten Kosmos-Handweiser für Naturfreunde (Jahrgang 11/1914, S.227) konnte ich bereits die Schädlichkeit von Röntgen-Strahlen auf das Pflanzenwachstum bewiesen finden. Tierische und pflanzliche Zellen werden durch radioaktive Strahlung grundsätzlich geschädigt. Je größer die Strahlung, desto größer der Schaden. Bestrahlte Sonnenblumensamen brauchten drei Generation, bis sie sich von den Strahlenschäden erholt hatten! Zu stark bestrahlte verloren ihre Keimfähigkeit bzw. Fruchtbarkeit völlig. (Dosis bei Lebensmittelbestrahlung.) Es ist mir nach wie vor unbegreiflich, wie man so idiotisch sein kann, eine solche „Technik“ auf Mensch, Tier und (Nahrungs-)Pflanze loszulassen bzw. überhaupt anzuwenden! Jegliche technische Bestrahlung bedeutet Verletzung, Schädigung, Entwertung, Tod… und ist verbrecherisch! Ich wählte den sehr alten Kosmos-Bericht auch deshalb, weil ich auch hier einmal kurz andeuten will, dass Deutschland bereits vor dem ersten Weltkrieg auf einem Stand der Erkenntnis und Wissenschaft war, der danach kaum mehr überboten oder verbessert werden konnte, weil sich später Falschheiten, Betrug, Dummheit, Irrtum und Lüge, Korruption … der „Wissenschaft“ bemächtigten.

Seitenthema Hintergrundmächte: Eine inzwischen in vieler Munde liegende mögliche Antwort auf ebengestellte Fragen: „Die Menschheit muß durch Zwist, Hass, Streit, Neid, ja selbst durch Entbehrungen, Hunger, Einimpfen von Krankheiten so erschöpft werden, dass sie keinen anderen Ausw.eg sieht, als ihre Zuflucht zu unserer vollständigen Oberherrschaft zu nehmen“ (10.Illuminaten Protokoll von 1987) – Auch hierzu möchte ich meine Aussage von damals etwas erweitern: Die „bösen Illuminaten und Freimaurer“ haben sicherlich eine Menge verbockt. Doch wenn sie nun angegriffen werden, müssen wir auch danach schauen, von wem! Wer hat Interesse an der Aufdeckung der alten bzw. amtierenden „Mafia“? Ein wirklicher Welterneuerer und –Verbesserer? Oder nur ein machtbesessener Revolutionär und Tyrann von morgen? Auffallend oft gehen die Angriffe gegen den Lebensnerv der im Hintergrund Regierenden auf das Konto der Scientologen. Haben diese das Rezept für eine bessere Welt von morgen in der Tasche? – Ich fürchte nein! Denn sonst müssten sie natürliches Leben und Essen, genauer gesagt unser P.I.System, ein Leben im eigenen Garten, ohne Geld, Bürokratie, alleskontrollierenden Staatsapparat… insbesondere aber die wahre christliche Religion unterstützen und proklamieren. Selbst wenn die Scientologen Wert darauf legen, eine Kirche zu sein, so können zumindest Christen diese Aussage nicht akzeptieren. Denn Kirche ist nur, wo Gott ist. Und Gott ist unser Herr Jesus Christus, der gekreuzigt wurde und auferstand am dritten Tage…. Wer nicht mit IHM ist, ist gegen IHN!

Verlassen Sie sich bei der Nahrungsausw.ahl nicht nur auf irgendwelche Qualitätssiegel und Bio-Normen, sondern vermehrt auch auf Ihren Geschmacks- und Geruchssinn, und vor allem mehr und mehr auf Ihren eigenen Garten. Besonders im Falle der Gemüse und Gemüsefrüchte ist gute, vollwertige und frische Ware oft weder bezahlbar noch erhältlich. In eine ähnliche Kerbe schlägt die

Genmanipulation von Pflanzen und Tieren. Eigentlich sollte man Genzerstörung sagen, weil durch die Eingriffe vorher intakte Sorten und Arten durch gezielten nuklearen Teil-Beschuß gewaltsam verändert bzw. denaturiert werden. Die neuen Sorten sind vielleicht größer im Wuchs, doch weisen sie enorme genetische Schäden auf, die sich binnen weniger Generationen zum Zusammenbruch einer ganzen Population steigern können, wenn diese Arten und Sorten die natürlichen bei der Vermehrung verdrängen. Meistens sind die angeblichen Vorteile der neuen Rassen und Sorten reinste Augenwischerei und Lüge zugunsten eines gewinnträchtigen Geschäfts mit den geschädigten Arten. Was krank, siech, degenerativ ist, wird von der Natur angegriffen und –zurecht- vernichtet. Die Konzerne verdienen jedoch Unsummen bei ihren betrügerischen Manipulationen bzw. dem folgenden unsinnigen und hoffnungslosen chemischen Kampf der Bauern gegen die „böse“ Natur. Bereits die Hybridzuchtverfahren sind als betrügerische Naturschänderei zu entlarven. Genmanipulative Eingriffe zählen jedoch mit Sicherheit zu den größten neuzeitlichen Verbrechen auf dieser Welt. Die wahnsinnigen Forscher der Konzerne sind dabei, unser Erbe von Jahrtausenden, also alle Arten und Sorten in Fauna und Flora zu vernichten!

Daß dieser Unsinn aus rein geschäftlichen Gründen betrieben wird, kann jedem einleuchten, der weiß, dass alle künstlichen Gebilde lebensunfähig in der Natur sind und die Konzerne „Ihre“ Sorten mit genau kalkulierten Schäden versehen, die exakt und nur mit Ihrer Chemikalie „geschützt“ werden müssen. Eine ungeheuerliche Anmaßung und verbrecherische Dreistigkeit besteht zudem noch darin, dass sich die fünf größten Saatgutkonzerne anmaßen, über 95% aller Pflanzensorten „patentrechtlich“ zu besitzen! – Ich hoffe nur, man macht diese auch bald zu über 95% an den durch ihre Verbrechen zerstörten Sorten und Arten, sowie den dadurch ausgelösten Defiziten in der Umwelt bis hin zur Gesundheit des Menschen verantwortlich! Gentechnik und Bestrahlung machen unsere ohnehin schon mangelhafte Nahrungsqualität noch völlig zunichte, so dass wir, ähnlich wie die Pflanzen und Arten selber, nur noch ein degeneriertes Elendsdasein führen können, das ohne die von den Multis angebotenen Mittel und Manipulationen zum schnellen Ende, mit diesen jedoch lediglich zu verlangsamtem Siechtum, zu langsamerem Sterben des Kunstproduktes „Zivilisationsmensch“ führen muß.

Energie

Wir essen nicht nur, um Kalorien oder Energie zu tanken, sondern wir essen, um unseren Körper zu regenerieren und zu reinigen, um unsere kranken und verbrauchten Zellen zu erneuern. Das können wir nur mit bester naturbelassener, menschengerechter Nahrung. Je mehr tote, bestrahlte, degenerierte Nahrung wir verschlingen, um so größer wird deshalb unser Energiedefizit, bis wir schließlich aus Mangel an lebendigen und tauglichen Bausteinen trotz fettem Bauch verhungern. Bereits Kunstdüngerpflanzen können zu Krebs führen! Zu welchen abscheulichen Krankheiten Gentechnik und Strahlenkost bereits geführt haben oder noch führen werden kann man ahnen!

Während der Dekadenzköstler ständig an der untersten Ladegrenze seiner Lebensbatterie pendelt und diese trotz vielem Essen nicht aufzuladen vermag, kann der durch natürliche Nahrung gereinigte und damit regenerierte Mensch sogar einige Zeit von den Stoffen aus der Luft (allerdings nicht aus unserer Dreckluft), die er über seine Lunge aufnehmen kann, oder auch nur von Früchten leben, womit wir beim folgenden Thema wären:

Fasten

Unter Fasten versteht man heute zumeist den mehr oder weniger gewaltsamen Verzicht auf Nahrung als Therapieform gegen alle möglichen Leiden. Fasten ist jedoch nicht in jedem Fall ratsam oder gut.

Erstens nützt es wenig, wenn mit einer Reinigung des Körpers nicht gleichzeitig eine innere Reinigung, eine Zeit der Buße und inneren Einkehr verbunden wird, und das Fasten nur zu dem Zweck mißbraucht wird, um nachher wieder besser sündigen zu können, also eine geistig parallele Weiterentwicklung nicht stattgefunden hat.

Zweitens sind alle Gewaltmaßnahmen gegen den eigenen Körper abzulehnen, außer natürlich jenen des Entziehens von Schadkost. Gerade während einer Reinigungszeit, während der schädliche Stoffe endlich einmal ausgeschieden werden können, verlangt und braucht der Körper zur Unterstützung lebendige vollwertige Nahrung.

Drittens kann Fasten unter Umständen gefährlich werden, da sich mit der Umkehrung der Darmfunktionen – der Darm nimmt nicht mehr Nahrung auf, sondern gibt Schadstoffe ab – solche Mengen an toten Schlacken im Darmsystem anreichern können, daß eine erneute Nahrungsaufnahme beziehungsweise ein Fastenbrechen mit falschen Nahrungsmitteln tödliche Komplikationen auslösen kann.

Viertens und letztens: Wir müssen innerhalb der Zivilisation davon ausgehen, dass die Hauptkrankheiten der Bürger nicht mehr nur Vergiftung, sondern vor allem auch Auszehrung, Mangel, Schwäche bei gleichzeitiger künstlicher Aufputschung durch Kunst- bzw. Drogenkost … heißen. In einer Zeit, in der die Unterversorgung mit vollwertiger Nahrung und gleichzeitige Vergiftung der Bevölkerung mit allen erdenklichen Schadstoffen bereits so krass ist, dass genetische Defekte, Sterilität, Massenpsychosen, geistige und körperliche Behinderung und eigentlich auch alle anderen sogenannten Krankheiten die Folgen davon sind, sollte man nicht noch zusätzlich hungern, sondern sich laufend mit der besten noch erreichbaren Naturnahrung versorgen!

Ergo: Allenfalls Kurzfasten ist ratsam vor allem dann, wenn der Körper von sich aus kein Interesse an Nahrung zeigt, oder wenn der geistige, innere Zustand eines Menschen ein Fasten auslöst. (Etwa bei Sorge oder Trauer.) Absichtlich, willentlich sollte eigentlich nur der bereits Regenerierte fasten und dies auch nur dann, wenn dazu wirklich ein „höherer“, triftiger Grund besteht und nur, wenn dieUmgebung dazu geeignete, also vollkommen naturreine Bedingungen bietet.

Frühstück

Der Paradiesmensch hat morgens noch keinen großen Hunger. Sein Körper wurde durch Meiden von entwerteter oder für Menschen ungeeigneter Nahrung immer mehr gereinigt, so daß sein Nahrungsbedarf, der ja auch von der Belastung durch schädigende Substanzen wesentlich abhängt, ständig abnahm.

Der Umstellende hingegen spürt gerade morgens die Ausscheidung seiner Altlasten am meisten und versucht deshalb, die Ausscheidungsfunktionen seines Körpers mit allen Mitteln zu unterbinden. Solche Mittel waren früher zum Beispiel Kaffee, Zigaretten, ein herzhaftes Frühstück, nun vielleicht Frühsport oder übertriebene Arbeitstätigkeiten, Joggen usw..

. Joggen ist eine regelrechte Rohköstler-Krankheit! Ich meine hiermit jedoch nur bestimmte Wenig-, Nicht-, Luft- oder Fruchtesser innerhalb der Konsumwelt, die sich dort als Hungerkünstler zu profilieren suchen und die wir als Mangelrohköstler bezeichnen. Die Paradies-Gärtner des P.I.Systems haben weder Zeit noch Grund, sowie keinerlei Interesse daran, ihre Energie, Kraft und Zeit sinnlos zu vergeuden oder Fitness nach außen hin zu demonstrieren.

Durch Unterversorgung an Protein- und Aufbaunahrung entsteht bei erstgenannten Asketen ständig der Fasteneffekt gereinigter Blutbahnen. Es ist innerhalb der Zivilisation jedoch niemals so, dass die Organismen nicht Unmengen an Reinigungsarbeit zu leisten hätten, sondern dieser Fitneß-Effekt kommt daher, dass dem Körper für seine Reparaturfunktionen einfach keine Nahrung mehr zugeführt wird. „Mangelrohkost“ führt daher weder zur Regeneration von Leib, Geist uns Seele, noch kann sie lange durchgehalten werden. Sie bewirkt Destabilisierung, Schwächung aller Organfunktionen, dabei Überdrehtheit und Fanatismus. Früchteesser kann, soll man erst im Paradies werden!

Wir haben also weder Frühsport noch sonstiges nötig, was heute gerne Autisten zur Beschäftigung mit sich selber dient. Giftausscheidung soll morgens unterstützt, nicht unterbunden werden. Sie sollten als erste Tagesmahlzeit möglichst saure, wasserhaltige, ausscheidungsfördernde und nicht -hemmende Früchte, vielleicht etwas Quark oder Dickmilch, Honig, oder/und Eigelb zu sich nehmen. Auch einige Blätter Minze schmecken morgens! Erwarten Sie von mir jedoch nicht, dass ich ihnen nun einen Plan mit Uhrzeit, Menge und Art der Nahrung vorsetze. Solches wäre zwar typisch und willkommen für Ernährungsleute, ist jedoch nicht geeignet, Sie mit dem zu versorgen, was Sie gerade vor Ort in Ihrer spezifischen Lage brauchen. Müssen Sie morgens viel leisten oder eine Menge Gift und Abgase schlucken, dann würde ich bereits mit einem deftigen Frühstück mit viel Quark und Milch(-produkten), Getreide, Eigelb, Honig, Oliven, milchsauren Gemüsen, nahrhaften Früchten… beginnen, und die Flüssigkeitsaufnahme (Wasser, Kaltwasser-Tee, Melonen…) auf später verlegen, auch wenn sonst die umgekehrte Reihenfolge günstiger wäre.

Ich kann mir jedoch schlecht vorstellen, lieber Leser, was Sie an Ihrem Wohnort gerade an Nahrung vorhanden ist und Sie gerade brauchen. Es geht mir persönlich sogar so, dass ich mir im Sommer bereits nicht mehr vorstellen kann, was ich genau im Winter aß. Ich möchte aber, um Ihnen eine Vorstellung zu geben, trotzdem mal auflisten, was so ein „Paradiesler“ wie ich auf seiner Kleinfarm in Portugal so ungefähr im Laufe eines ganz normalen August-Sommertags alles genießt:

Erstes Frühstück ca. 9Uhr: Bei großer Hitze Wassermelonen oder Kaltwassertee. Oft auch Früchte, die ich auf dem Land finde, dazu einen Becher Kefir oder ein Eigelb. Gegenwärtige Fruchtausw.ahl: Äpfel, Birnen, Feigen, Pfirsche, Pflaumen, Mandeln, Brombeeren, Kaktusfeigen, Erdbeeren, Melonen, Gurken, Tomaten.

Zweites Frühstück ca. 11Uhr, ein Beispiel von vielen: Geraffelte Birnen mit Johannisbrot (vermahlen) und Kefir in einer Schale vermengt, dazu esse ich frische Minzeblätter, zwei Eigelb aus der Schalenhälfte, sowie in Öl eingelegte Oliven. Eventuell einige Schluck Rotwein.

Hauptmahlzeit ca. 14Uhr:

Zuerst eine Gemüsesuppe, bestehend aus: Zuchinistiften (gerieben mit feiner Börner-Stiftreibe) in einer Brühe aus Öl, Essig, Säften aus milchsauren gesalzenen Gemüsekonserven (z.B. Sauerkrautsaft,…), gewürzt mit frischen und trockenen Kräutern: Dill, Mittelmeerstroblume, Basilikum, Liebstöckel, Sellerie u.a.m.. Bei Tisch wird ein Eigelb in der Suppe verrührt. (Anstelle einer Zuchinisuppe gibt’s auch gelegentlich Tomatensuppe: Pürierte Tomaten mit Öl, Salz, Gewürzkräutern und Eigelb.)

Der Hauptgang besteht aus fünf bis maximal zehn einzelnen Gemüsezubereitungen, die auf dem Teller gut miteinander kombiniert, aber auch nacheinander gessen werden können. Die Desserts werden ebenfalls gleich mit aufgetischt, weil sich manche Kombinationen zwischen süßen und deftigen Speisen großer Beliebtheit erfreuen. Es kann mit Salz nachgewürzt werden. Ansonsten verfeinern derzeit folgende eigenerzeugte Trockenkräuter und Nahrungsergänzungen die Einzelgerichte: Dill, Origano, Lorbeerblatt, Thymian, Brennessel, getrocknete Tomaten, Paprika, Hagebutten, Trockenpilze, zermörserte Eierschalen und getrocknete Eigelb, getr.Knoblauch, Steinflechten, Mittelmeerstrohblume (Currygeschmack). Man vergesse bitte nicht, dass bei rohköstlicher Zubereitung Gewürze kaum notwendig, also weniger zur Geschmacksaufwertung, sondern eher zur inhaltlichen Bereicherung dienlich sind.

1. Roh-Kartoffelsalat, wird wie folgt gemacht: Mit dem Messerschmitt-System zermahlene oder zerraffelte Ingredenzien Hartweizen, Steinflechten, getrocknete Tomaten, Roherdnüsse, etwas Reibkäse,… sollen eine Schüssel zusammen mit gehackten (Wild-)Kräutern (vorwiegend Brennesseln) gut zu einem Drittel füllen. Hernach wird mit feinen Kartoffelstiften (Börner-Reibe) aufgefüllt, mit Öl (von Oliven oder Raps) und etwas Meersalz angemacht und locker durcheinander gemischt. (Nicht drücken oder kneten!) In unseren Kartoffelsalat geben wir generell eher die mineralstoffreichen, erdigen Komponenten, auch Mehl von (zermörserten) Eierschalen.

2. Milch- und essigsaure Gemüse: Salzzugaben zu allen Gerichten können entfallen, wenn salzreiche milchsaure Gemüsekonserven verfügbar sind. Auf unserem Mittagstisch befinden sich regelmäßig: Sauerkraut, eingelegte Oliven, eine Getreide-Wurzelkonserve (meistens auf der Grundlage von Weizen, Topinambur und Kartoffeln vergoren), eine Wald- und Pilz-Säuerung (Geschmack von „Jäger-Soße“ bzw. Wildgerichten durch spezielle Gärpilze) und eine gewöhnliche Garten-Misch-Konserve. An Essigkonserven haben wir derzeit nur in Essig eingelegte Zwiebeln, weil die begehrten Essiggurken vom Vorjahr längst verzehrt sind. All diese Ergänzungen bieten sowohl geschmacklich als auch inhaltlich wichtige Bereicherungen. Da in normalen Schraubgläsern vergoren wurde, sind stets neue und prickelnd frische Gärungen verfügbar.

3. Bohneneintopf: Zutaten Knoblauch, reichlich Olivenöl, Zwiebeln, Tomaten, frischer, noch weicher Mais, frische, weiche Busch- oder Stangenbohnen, (Wachsbrechbohnen) einige milchsauer vergorene Bohnen oder anderes Gärgemüse aus dem Glas. Die grünen oder gelben Bohnenschoten müssen noch so jung sein, dass die Kerne darin noch nicht voll ausgebildet sind. Gewürzt wiederum mit den frischen und getrockneten Kräutern von: Bohnenkraut, Lorbeer, Thymian und Rosmarin. (Letzteres wird bei uns wegen Unverdaulichkeit/Giftigkeit nie im Frischzustand, sondern stets nur getrocknet verwendet!)

4. Grünblattsalat: Was gerade an frischen Blatt- und Kopfsalaten da ist, angemacht mit Essig, Öl, Meersalz und Knoblauch.

5. Kaktusblätter, in Scheiben mit Essig und Erdnussmehl. (Vorher geputzt, damit keine Stacheln mehr dran sind.)

6. Tomatensalat , mit Öl, Salz und Frischkräutern angemacht.

7. Gurkensalat: Gurken gescheibt in Essig, Öl, Knoblauch, Quark, mit Frischkräutern.

8. Kürbis: Ebenfalls in feinen Stiften, mit ungeschält zerraffelten Sonnenblumenkernen, Lauchringen, Tomatenscheiben, Meersalz, Öl, Knoblauch, zerriebenen getrockneten Brennesseln, etwas Saft einer Zitrusfrucht.

9. Maisbrei: Noch weicher bis fast reifer Mais, vom Kolben gelöst, durch die feine Drehraffel passiert und mit Öl und Salz angerichtet. (Ausgereifter Mais wird hartglasig, kann nicht mehr zu Brei verarbeitet werden, schmeckt nicht mehr und kann gerade noch von den Hühnern verdaut werden.)

10. Saurer Käse: Gesalzener Weichkäse ( Rotschmiere-Käse, Art der Limburger- oder Münsterkäse) mit vielen Zwiebeln gescheibt, in Essig und Öl.

Nachtisch/Desserts: – Fruchtmus von Birnen mit etwas Öl abgedeckt. – Mit etwas Honig zermörserte Brombeeren. – Halbierte mit Quark gefüllte Frischfeigen.

Die Kinder füllen alle Fruchtmuse gerne in einer Tasse mit Milch auf. Erwachsene essen die Rohmarmeladen auch gerne zu den Gemüsen. Zum gesamten Mahl gibt es roten Wildtraubenwein (Morengueiro). Danach hält man Siesta.

Abends: Das Mittagsmahl war so reichhaltig, dass man selbst Abends noch nicht wieder hungrig ist. Erst wenn es wieder etwas kühl wird, genehmigt man sich vielleicht noch ein Stück Wabe mit Pollen und Honig, dazu Rotwein oder frische Milch von Ziegen oder Kühen. An anderen Tagen esse ich zu dieser Zeit Tomaten mit etwas Käse (oder Eigelb), Zwiebeln, ein paar Kräutern und Oliven und trinke dazu Birnenmost. Manchmal auch Eischnee aus Eiklar, in den, sobald er mit Honig steifgeschlagen ist, das Eigelb wieder untergehoben wird.

Nachbemerkungen: Bei der Aufzählung unserer Schlemmergerichte bekomme ich fast schon ein schlechtes Gewissen. Wenn ich auch beim Hauptgang nicht immer von allem esse, so kann und soll hier aber eben doch deutlich werden, dass unsere Art und Weise der Rohkost-Ernährung nichts mit Hungerleiderei oder irgendwelchen Mängeln zu tun hat. Auch ist der eben beschriebene Tagesplan tatsächlich nur einer von beliebig vielen Tagen aller Wochen im Jahr. Die genannten Dinge und noch weit mehr kommen tatsächlich jahraus jahrein aus den Gärten auf den Tisch bei dem, der eine Selbstversorgerfarm nach unserem System betreibt! Sie lasen also hier nicht das Galamenue eines Fünfsterne-Restaurants, sondern befinden sich an meiner einfachen Naturkosttafel im Freien, unter meiner Familie, umringt von gesunden Kindern und Hühnern, die auf den Abfall warten. Nebenbei bemerkt könnte selbst das teuerste Luxushotel mit unseren Qualitäten nicht mithalten. Denn fast alles (alles außer Weizen, Salz und Roherdnüssen) von dem, was ich oben beschrieb, stammt ja aus eigener Produktion. Da wir außerdem nicht nur für uns den Tisch bestens decken, sondern nach Kräften auch alle Pflanzen und Tiere vollwertig versorgen, erhalten wir Qualitäten, von denen Kaufköstler heute nur noch träumen können.

Garten

Es muß wieder zum Grundrecht eines jeden Menschen werden, in seinem Garten und aus seinem Garten zu leben. Dieses Leben in und mit der Natur ist eine der Grundvoraussetzungen für die Entwicklung von einem gesundem Geist in einem gesunden Körper. Wenn man dem Menschen sein Land, seinen Garten wegnimmt, ist es, als ob man ihm das Leben verbietet. Er kann ja dann, und dies trifft besonders heute angesichts wertloser Handelswaren vermehrt zu, tatsächlich seine Nahrung und dadurch seine Gesundheit, sein Leben nicht mehr erhalten. Lassen wir uns also nicht länger mit billigen Ersatzstoffen und Schlechtkost krank und elend machen! Nahrungsqualität und Lebensqualität bedingen einander! Dekadenz ist die Folge von Mangel- und Falschernährung, sowie naturwidriger Lebensweisen!

Das Bodenrecht ist deshalb für den Bürger so zu verbessern, dass dieser wieder sein Paradies, also seinen Garten entsprechend seinen inneren Neigungen aufbauen kann, ohne sich dadurch zum Zinssklaven auf Lebenszeit machen zu müssen, und ohne daß ihm irgendwelche Ämter sein Leben dort bis in alle Einzelheiten vorschreiben können. Wir sollten deshalb keine Flächen stillegen, sondern an die wahren Naturschützer, nämlich die Paradiesgärtner verteilen. Daß die Monopolisten jegliche Selbständigkeit und Unabhängigkeit des Bürgers mit allen Mitteln zu verhindern suchen, wissen wir. Wir müssen jedoch auch wissen, daß auch jene Menschen sind, die mit Einsicht beschenkt beziehungsweise vom Herrn erlöst werden können und sollen, und daß uns Myriaden von Engeln im Kampf gegen alles Falsche und Böse dieser Welt beistehen werden.

Heilmittel und Heilung

Die besten und eigentlich einzigen wirklichen Heilmittel sind unsere natürlichen Nahrungsmittel. Sie sollen und dürfen dabei aus allen lebendig-natürlichen Lebensmitteln ausw.ählen. Alles Tote und Erhitzte müssen Sie jedoch strengstens meiden. Der Tisch oder Altar des Herrn besteht in exakt diesem unserem Kostsystem. Der Herr lädt Sie ein, mit IHM über die Aufnahme natürlicher Nahrung, die ja aufgrund seiner göttlichen Geiststrahlung erwuchs und lebt, nach und von IHM gestaltet wurde, eins zu werden und zu leben! Selbstverständlich befinden sich auf unserer Tafel keinerlei Tierleichen, auch nicht rohe! Wer einen Schweinebraten oder Tierleichenteile roh verzehrt, kann wirklich nicht mehr behaupten, den „Leib des Herrn“ auf dem Teller zu haben! Mit unserem Lebens- und Kostsystem wird Religion bzw. Gottesverbindung also wieder ganz einfach und direkt. Ob bei den christlichen Urkirchen ähnlich gedacht und gegessen wurde, kann dem Zweifler nicht bewiesen, muß aber mindestens vermutet werden. Es gibt immer noch reichlich Hinweise darauf, dass unser Ernährungs- und Lebenssystem tatsächlich zu biblischen Zeiten und vorher schon praktiziert wurde. So beschreiben z.B. die Essener-Schriften ein dem unsrigen ähnliches, jedoch etwas zu asketisches Roh-Ernährungssystem. Ihr Entdecker Szekeley gab an, diese aus der Bibliothek des Vatikan entnommen zu haben, zu der er für seine Arbeit über den hl. Franziskus Zutritt erhalten hatte. Des weiteren finden sich deutlichste Hinweise auf unsere Form der Rohkosternährung im indogermanischen Schriftgut, etwa über Atlantis bzw. unsere Vorgeschichte. Leider wurde dieses Schriftgut, das im übrigen nicht nur in Sachen Ernährung unsere frühere atlantinische Hochkultur darstellte, die durch den Bruch der Ernährungsgesetze und die Vermischung mit Barbarenvölkern allmählich entartete, im Laufe der Jahrtausende immer mehr durch ebendieselben, die sich als Erben Kains in ständigem Haßneid gegen alles Göttliche und Geistige verzehren, vernichtet. Wagner umschreibt diese im Ring des Nibelungen auch als Neidvolk. Hitler wollte bekanntlich die arische Rasse vom tödlichen Einfluß der Tschandalen (Mischrassigen) und Udumus(Tiermenschen), deren führende Nachfahren er im Judentum lokalisieren wollte, befreien. Er stützte seine Ideologie ebenfalls auf die indogermanischen Schriftquellen, die sogenannte Ariosophen (=Atlantisforscher) damals eifrig erforschten, und die uns seither aus durchsichtigen Gründen vorenthalten werden. Daß diese Befreiung misslang ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass Hitler und sein Stab eben selber nicht Arias waren, sondern ebenfalls, wie fast alle Führer der Welt des zwanzigsten Jahrhunderts, der rotschwarzen Gegenseite angehörten, und so diese Befreiung bzw. Entmischung mit Gewalt bzw. auf einer völlig „unarischen“, eben barbarischen Basis stattfinden sollte. Eine Befreiung von Dekadenz sowie Abspaltung aller „Unedlen“ kann allenfalls dadurch stattfinden, dass in einer Familie, an einem Ort, in einem Land wieder die Natur- und Gottesgesetze eingeführt werden. Wo diese unsere Lebens- und Essensweise konsequent angewendet wird, bleiben die Primitivos entweder weg, oder aber sie veredeln, entwickeln sich bzw. überwinden ihre Vertierung. – Die Ariosophen behaupteten, dass Kain sich mit einer Primatin gepaart hatte und so die ersten „Affenmenschen“ gezeugt wurden, die später immer mehr danach trachteten alle Gotteskinder zu unterwerfen, in die Dekadenz zu treiben und zu vernichten. Diese Auslöschung aller Gotteskinder gelang und gelingt seither immer mehr und immer perfekter. Das Problem dabei war und ist nur, dass dieser Planet Erde ohne echte Gottverbundene nicht mehr lebensfähig ist und auch heute wieder in die Apokalypse getrieben wird, sobald die letzten Treuen aussterben bzw. sündig gemacht werden und vom Herrn abfallen. Die Heil(ig)ung des Planeten gelingt nur über die Heil(ig)ung der Menschen auf ihm! Der Planet ist todkrank, weil die letzten echten Gottverbundenen am Aussterben bzw. hochgradig gefährdet sind.


Stufen der Vernichtung arisch-atlantinischen Schriftguts:

45 n.Chr.: Schrifttum der keltischen Druiden wird von Cäsar durch Brand in Alesia (Frankreich) vernichtet.

279 n.Chr.: Diokletian vernichtet 200000 der ältesten Schriftdenkmäler des Ariertums.

389 n.Chr.: Erzbischof Theophil überlässt 700000Werke der alexandrinischen Bibliothek dem Feuer.

726 n.Chr.: Leo der Isaurier lässt 300000 neu zusammengetragenen Werke dieser Bibliothek abermals brennen.

1945 n.Chr.: Alle Werke der Ariosophen werden von den Alliierten beschlagnahmt und aus dem Verkehr gezogen. Deutschland wird von seiner Geschichte getrennt und danach stufenweise entnationalisiert bzw. aufgelöst.

Ein Zitat aus der „Atlantinischen Urbibel/Buch der Geschichte“ (Frenzolf Schmidt): „Die Hauptbeschäftigung der Attalantiner damaliger Zeit war die Landwirtschaft. Ackerbau und Viehzucht gelangten zu ziemlicher Vollkommenheit. Auch gärtnerische Betriebe fanden sich allenthalben vor. Besondere Pflege erfuhren Kulturpflanzen, die durch ein reiches Netz von Kanälen bewässert wurden. Getreidearten, Reis und verschiedene Knollengewächse waren in ganz Attalantis beheimatet. Bananen und Kokoswaldungen, Eichen mit essbaren Früchten, Feigenbäume, Brotfruchtbäume und verschiedenartige andere Fruchtbäume gaben reichlich Fruchtnahrung. Der Genuß von Fleisch, auch von Fischen war unbekannt, ebenso der von berauschenden Getränken.“

Man beachte: Die Hauptbeschäftigung des bedeutendsten KULTURVOLKS der Geschichte war die Landwirtschaft! Wie könnte es anders sein! Wo diese nicht die Hauptbeschäftigung ist, kann infolge verminderter Nahrungsqualität kein Kulturvolk entstehen!

Wer heute in Deutschland Rohköstler aufsucht, der wird dort unsere Roh-Ernährungs- und Natur-Lebensform kaum vorfinden. Er wird in endlose Diskussionen verwickelt und am Ende feststellen müssen, dass die meisten nicht wirklich Rohesser sind. Entweder sie essen fast gar nichts und halten sich mit Kunstvitaminen, Algenpräparaten,… „fit“, oder aber sie machen „Ausnahmen“, oder es handelt sich um Rohfleischesser. Die meisten leben außerdem in der Stadt, fahren Auto, integrieren sich in all den schmutzigen, giftigen und schädlichen Lebens- und Arbeitswelten der Konsumwelt. Auffallend ist auch, dass sie sich sehr oft mit den Affen, ihren angeblichen Verwandten oder Vorfahren identifizieren, und dass sie gegen unsere Art der Rohkosternährung mit Milch, Eiern und Honig, verbunden mit dem Leben und Arbeiten auf eigenem Land, im eigenen Garten… fast „allergisch“ reagieren. – Sie können darüber denken wie Sie wollen, ich möchte hierzu nur kurz sagen: Ein Rohköstler ist nicht wie der andere. Es gibt da keine „große Familie“, sondern wie überall zwei Seiten, die innerlich-geistig durch Welten getrennt sind! Und, wie es leider in dieser Endzeit überall der Fall ist, wird die einfache, ehrliche und gute Methode „unter den Tisch gekehrt“! Schwindel hat überall Hochkonjunktur! – Sie werden jedoch mit der von uns so genannten Mangelrohkost, also der Askeseform so wenig heil werden als mit der Rohfleischvariante. In den alten Schriften (u.a. atlantinische Urbibel, s.o.) steht zwar an anderer Stelle auch, dass die ersten Menschen im Paradies reine Früchteesser waren, doch ist eben diese proteinarme Kostform unter heutigen Bedingungen, wie ich anderswo bereits bewiesen habe, zumindest bis zur Vollregeneration und -Genesung, also bis zur vollständigen Reintegration in die Natur durch natürliches Leben und Essen nicht mehr ausreichend. Wir sollten also hier nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen wollen und uns einbilden, quasi mit einem Sprung zurück ins Paradies finden zu können. Wofür Moses bereits damals vierzig Jahre gebraucht hat, werden heutige Zivilisierte wohl kaum schneller sein! Schauen wir also nicht gar so weit zurück. Noch bei Plato finden wir Hinweise auf alles, was auf Atlantis wuchs und lebte, und somit zur Speise diente. Unsere Nahrungspalette wurde dort allerdings in sehr viel lukullischerer Form als wir dies etwa bei den Essenern beschrieben finden verzehrt. Die Essener waren also bereits damals als Askese-Rohköstler, quasi als Sekte unter den vielen übrigen Vollwert-Rohköstlern zu betrachten. Warum nun die frühere Verbreitung der vollwertigen und praktikablen Rohernährungsform aller innerlich-geistig hochstehenden Menschen und Kulturen gerade heute unterschlagen wird ist leicht einsehbar. Das Wissen darum wäre zwingend! Es ist deshalb klar, dass und warum später auch Kirchen diesen einfachen Bezug zwischen der Naturnahrung und dem „Leib des Herrn“ gestrichen bzw. mystisch verschleiert haben: Damit die „Gläubigen“ ihre Sündkost ohne schlechtes Gewissen verschlingen können bzw. „Gläubige“ bleiben! – Wer nicht mehr am natürlichen Tisch des Herrn gastiert, also Gekochtes, Denaturiertes und Fleisch verschlingt, der verfällt dadurch zwangsweise in Elend, Sünde und Not, der hat keine echte Gemeinschaft mehr mit dem Heiland, dem Heil, dem Herrn und SEINER Schöpfung, weil er keine „Heilmittel“, sondern sündbehaftete Todeskost verzehrt. Lieber Leser, ich kenne und kann mir keinen anderen echten Weg zum Heil und zum Heiland denken, als den zurück in den Garten, ins selbstgeschaffene Paradies. Wer diesen unterschlägt, wer nicht praktisch und wirklich zurück aufs Land geht und mit der Eigenversorgung beginnt, dessen Weg führt am Paradies vorbei!

Kinder

Erwachsene glauben, daß Kinder mit der Ernährungsumstellung große Probleme haben, kaum mit Naturnahrung leben können usw.. Tatsächlich ist jedoch genau Umgekehrtes der Fall. Sie können mit Kochnahrung kaum leben!

Kinder verbringen qualvolle Jahre der Gewöhnung an die Suchtkost und den widernatürlichen Lebensstil der Erwachsenen. Jeder Säugling preßt die ihm eingeflößten Kochbreie sofort wieder aus dem Mund, braucht Jahre, um das, was heute unter dem Begriff „Milch“ pasteurisiert und homogenisiert verkauft wird, ohne Blähungen und Bauchschmerzen ertragen zu können. Es ist keineswegs natürlich, daß Kinder nachts schreien, sondern sie schreien oft aufgrund von unerträglichen Qualen durch die Koch- und Falschnahrung. Uns Erwachsenen ist zwar bewußt, daß wir Kindern noch kein Bier oder Zigaretten geben dürfen, aber daß unsere Tot- und Kochnahrung die eigentliche Hauptdroge ist, die anderen aber nur periphere Randsuchtmittel sind, wollen leider noch wenige wahrhaben.

Zivilisationskinder sind oft noch hochgradiger vergiftet und unterversorgt wie Erwachsene oder Alte, weil sie in einer wesentlich schlechteren Zeit unter äußerst belastenden Bedingungen aufwachsen mussten. Sie sind deshalb häufig mit allen möglichen Allergien und Krankheiten behaftet. Die vielfältigen Körperschäden bei diesen Kindern zu reparieren erfordert große Mengen an optimaler, proteinreicher Naturnahrung und das Durchstehen vieler psychischer und physischer Entgiftungsreaktionen (Krankheiten). Die vollwertige Ernährung des jungen Menschen sollte nicht frei von Milch und Eiern sein. Solange diese nicht „vertragen“ werden, bestehen noch Vergiftung – bzw. degenerative Potentiale beim Kind. Nicht die Milch soll gestrichen werden, sondern alles Unnatürliche und Schädliche aus Umwelt und Nahrung! Ein Kind braucht das zigfache an Proteinen in seiner Nahrung verglichen mit Erwachsenen oder gar Alten, die sich oft nicht mehr ändern wollen, und deshalb gerne auf regenerative Aufbaukost verzichten. Bleiben wir in der richtigen Ordnung, dann lassen wir die Alten Asketen sein und fasten so lange sie nur wollen, unsere Kinder aber sollen aus der gesamten Palette naturbelassener Nahrung soviel, wie, wann, und in welcher Kombination und Zubereitung auch immer sie wollen, essen dürfen. Die Schädlichkeit der „zivilisierten“ Kost ist längst bewiesen! Bitte lesen Sie auch noch einmal Albert von Haller’s „Gefährdete Menschheit!“

Zitat Haller: „Wir brauchen nicht befürchten, hungern zu müssen, aber wir können uns nicht mehr darauf verlassen, dass wir ausreichend mit allen für unser Gedeihen notwendigen Stoffe versehen sind, wenn wir uns gesättigt fühlen.“

Die Kulturböden der Großagrarier verlieren jährlich an Wert und Substanz, ebenfalls deren Erträge, die nur noch mit großem Giftaufwand vor der sofortigen Vernichtung durch Schädlinge „gerettet“ werden können. Was den Schädlingen, deren Aufgabe es ja ist, ungesunde Pflanzen degeneratives Leben zu vernichten, entrissen wird, trägt keinesfalls mehr zum gesunden Aufwachsen von Menschen bei! – Es gibt hier genauer betrachtet keinen anderen Ausw.eg als den, zurück aufs eigene Land, in den eigenen Garten zu gehen, dort ohne Maschinen Pflanzen und Nutztiere vollwertig zu ernähren, mit ihrem und dem eigenen Mist zu düngen, und sich so von den eigenen Pflanzen, den Gemüsen, Früchten, Nüssen, sowie den noch höherwertigere Nahrung liefernden Nutztieren mit Milch, Honig und Eiern versorgen zu lassen und damit, allein damit zu heilen.

Kochkunst/Gourmandise

Die Kochkunst ist nichts anderes als eine inzwischen geradezu pervertierte Kunst der Gaumenbetrügerei. Der Umstellende wird sich anfangs vielleicht noch manchmal wehmütig an all die feinen Gerichte erinnern. (Nur solange er noch nicht in der Lage ist, selber gute Rohgerichte zu bereiten.) Diese sind jedoch nur in der Erinnerung und was den Geruch anbelangt attraktiv, da ja durch das Erhitzen all die wertvollen Inhaltsstoffe sozusagen in die Luft flüchten und den Geruchssinn anregen, im Essen jedoch nicht mehr oder nur noch in degenerativer Form vorhanden sind und durch Reizmittel wie Gewürze und Salz ersetzt werden. Die einzig wirkliche Feinschmeckerei die ihren Namen verdient ist die natürliche Ernährung mit der hier beschriebenen Lebenskost. Diese ist die wahre und würdige Menschennahrung! Was Küchenchefs heute noch allen Ernstes und mit feierlicher Miene an Verfälschungen aufzutischen pflegen, wird Ihnen nach Ihrer Zeit der Entwöhnung, des Entzugs im besten Falle noch lächerlich vorkommen.

Sie können allerdings einfach mal versuchen, Ihre bisher gewohnte Kost, Ihre beliebtesten Kombinationen und Gerichte auf ähnliche Weise wie gewohnt, jedoch unerhitzt, roh zuzubereiten. Dabei hilft Ihnen auch meine weitere Ernährungsliteratur.

Sie sollten außerdem wissen, daß Ihr Körper nach einer Entwöhnung von der Kochkost wieder natürlich auf Vergiftungen durch Erhitztes oder Totes reagiert. Das bedeutet, daß Sie, wenn Sie wieder einmal in herkömmlicher Weise und Dosis essen, die Überdosierung mit diesen Suchtnahrungsmitteln kaum mehr ertragen werden und mit erheblichen Nachwehen beziehungsweise Komplikationen rechnen müssen. Ähnlich kann es Ihnen bei einem Arztbesucher gehen, wenn dieser Ihnen die gewohnte Giftdosis verabreicht. Er kann Sie damit ins Grab befördern.

In solchen freiwilligen oder sogar erzwungenen Rückfällen sehe ich eine erhebliche Gefahr für alle natürlich Lebenden. Wer einige Jahre ein natürliches Leben geführt hat und dann zurück in die Zivilisation soll, der geht darin buchstäblich zugrunde. Es geht ihm ähnlich wie einem freien Singvogel, den man einfängt und in einen Käfig sperrt! Wer freies und natürliches Leben kennt, für den erscheint die Zivilisation buchstäblich wie eine Hölle. (Sie ist eine Hölle!) Wir werden uns diesbezüglich anstrengen müssen, unseren natürlich-freien Lebensstandard und vor allem auch den unserer Kinder zu erhalten! Auf längere Sicht das Beste wäre m.E. die Gründung eines Zwergstaates oder –Stammes für Menschen, die unser Lebenssystem teilen wollen.

Krankheit

Es wird Ihnen vielleicht auffallen, daß ich in dieser Einführung verstärkt auf das Problem Giftausscheidung zu sprechen komme. Genau damit werden Sie jedoch konfrontiert, sobald Sie Ihrer Nahrungsmittelsucht ein Ende machen. Bisher wurden die Ausscheidungsversuche oder Krankheiten Ihres Körpers ja folgendermaßen behindert oder bekämpft: Wenn Ihr Körper infolge andauernder Vergiftungen durch Kochnahrung, Medikamente, usw. einmal die „Frechheit“, besser gesagt Kraft besaß, sich von solchen Giften reinigen zu wollen – was natürlich Krankheitssymptome verursacht, da ja all diese Stoffe wieder in die Blutbahn gelangen – dann verpaßten Sie ihm vielleicht zunächst Ihre hausgemachten Giftmittelchen wie Tees, Punsch, heißes Bier, Schnaps oder ähnliches. Wenn diese nichts „halfen“ beziehungsweise die Ausscheidung von Giften nicht stoppen konnten, gingen Sie zum Arzt oder kamen ins Krankenhaus, wo man Ihnen dann professionellere Drogen verabreichte, die genau die aktuelle Selbstreinigung des Körpers von einem oder mehreren bestimmten Giften, dekadenten oder toten Zellen durch Neuvergiftung stoppten, oder die dem Körper einfach eine solche Überdosis mit Langzeitwirkung an neuen Giftstoffen verpaßten, daß dieser sich auf einige Zeit davon nicht mehr erholen, an eine Ausscheidung der alten Gifte nicht mehr denken konnte. Freilich haben all die raffinierten Schädigungen durch Gift, Stahl und Strahl, die der Arzt dem Körper ja noch zusätzlich in dem Moment zufügt, in dem er sich reinigen, verbessern, heilen will, mit echter Heilung nicht das Geringste zu tun! Diese Methode wäre in etwa die, einem Menschen, der einen Schmerz am Finger hat, einen noch größeren an der Hand zuzufügen, so dass er den Finger nicht mehr spürt, und danach zu behaupten, der Finger sei geheilt! Die meisten Ärzte „heilen“ also heute nur wenig anders, allerdings um etliches raffinierter als mittelalterliche Scharlatane oder gar Folterknechte, indem sie Schmerzen oder Schäden an Stellen oder auf eine Art und Weise zufügen, an und bei denen diese nicht direkt als solche registriert werden können. Der Patient wird aber dennoch mit jedem An- und Eingriff, mit jeder weiteren Foltertortur des Arztes, die dieser als notwendig und für die Gesundung als unerlässlich bezeichnet, ans Bett gefesselt werden, „fertig“, erst richtig krank gemacht und zuletzt nach „heldenhaftem“ Arzteinsatz mit immer mehr Gift, Strahlen und operativen Verstümmelungen, vom ihm, der „alles menschenmögliche“ zur Errettung des unsagbar und immer heftiger Leidenden tut, kunstgerecht umgebracht und, wenn er Pech hat, vorher noch bei lebendigem Leib zerstückelt, seines pochenden Herzens, seiner Organe, Augen,… beraubt!!! Man nennt diese finale Ausschlachtung Organtransplantation und gibt vor, damit andere Patienten „retten“ zu können! Dabei verstümmelt man mit diesen Organen dann weitere Menschen, die ja, ebenfalls von all den „bitteren Pillen“ der Mediziner krank, leidens, elend und dumm gemacht wurden und dann glauben, dass es keine andere Möglichkeit ihrer „Rettung“ mehr gäbe, und dass ihnen diese Foltertortur a la Frankenstein auch noch helfe! Auf die einzig wirklich rettende Idee, ein natürliches Leben und Essen zu beginnen, kommt dort niemand mehr!

Die Schul- und auch andere Mediziner nannten und nennen leider immer noch diese ihre Scheingefechte um Gesundheit, dieses Mundtotmachen des Körpers und seiner lebensnotwendigen inneren Reinigungsfunktionen, all ihre schweren und schwersten Verbrechen der Körperverletzung bzw. Folterung „Heilung“. Wann wird die Tragik dieser Irrtümer endlich erkannt und diese schlimmste Barbarei seit Menschengedenken endlich gestoppt?

Natürlich wird der Giftballast durch diese seltsamen Heilmethoden immer größer, da ja nur die nun durch Medikamentengifte unterdrückten Mikroorganismen bzw. ein gesunder Körper z.B. die unbrauchbaren Zellen oder Gifte, die der Körper loswerden wollte, hätten abbauen können. Deshalb muß diese Praxis des „Verhinderns des Sündenabbaus“ zu immer gefährlicheren Anhäufungen führen, die zuletzt in vernichtenden Zusammenbrüchen enden. Das Ergebnis solcher Anhäufungen schlechter Substanz nennt die Medizin zuletzt u.a. Krebs, bei dem nichts weiter passiert, als dass der Organismus verzweifelt versucht, all die toten Stoffe, Toteiweiße und unfähigen Zellen doch noch los zu werden, indem er damit wucherndes Gewebe bildet. Andere finale „Krankheiten“ wie „Aids“ oder neuerdings „Hepatitis C“ hingegen deuten eher auf einen Gesamtkollaps aller Körpersysteme aufgrund unzureichender, degenerativer Mangelkost im Verbund mit städtisch-dekadenter Lebensweise. Die lebenswichtigen Funktionen aller Mikroorganismen zum Abbau von Totzellen oder fremden Stoffen aus Zellen sowie aus dem Verdauungstrakt und den Atmungsorganen (Bakterien und Viren) werden also nicht nur verschwiegen, sondern man macht diese sogar noch zum Sündenbock für den giftigen, dekadenten Mist, den man sich einverleibt hat. Man macht hier also quasi die Müllmänner für den Müll verantwortlich!

Sie sollten sich also nach besten Kräften aus Ihrem zivilisierten goldenen Sterilkäfig befreien und danach trachten, Ihre alten Sünden abzubüßen und auszuscheiden. Während dieser Abbuße, also ihres physisch-psychischen Krank- oder Elendseins müssen Sie freilich eventuell aufpassen, damit die Ärzteschaft Sie nicht erwischt und zwangs“therapiert“. Denn sonst kann der Sucht- oder Vergiftungskreislauf nie durchbrochen werden. Die bürgerliche und persönliche Freiheit in unserem Staat ist inzwischen dermaßen unterhöhlt und eingeschränkt, dass man dort nicht einmal mehr in Ruhe krank werden, d.h.. seine Gifte und Lasten ausscheiden kann. Und dieses teuflische Zwangssystem, das inzwischen Alte und Kranke systematisch in Krankenhäuser und Altenheime verschleppt und dort auf Drogen setzt, ans Messer liefert, mit tödlichen Strahlen beschießt, oder das jemanden, der zu einem Kranken bzw. Gesundenden nach dessen ausdrücklichem Wunsch keinen Pharmaknecht holt der „unterlassenen Hilfeleistung“ angeklagt, nennt sich auch noch Sozialstaat! Ich glaube es wäre besser für uns alle gewesen, wenn wir keinen einzigen Sozialbeamten oder -Arbeiter ausgebildet hätten!

Wie kann man nur auf die Idee kommen, giftige Chemikalien, radioaktiver Beschuß, das Zerschneiden und Zerstückeln des Körpers, das Entfernen von Organen und Gliedmaßen… wären hiflreiche Maßnahmen gegen Krankheit und gut zur Gesundung! Wie ist es möglich, dass Menschen so blind und dumm, so falsch und verlogen denken und handeln können?!

Kommen Sie auch nicht auf die Idee, sich impfen zu lassen, da man Ihnen dadurch unfähige Mikroorganismen injizieren könnte, die ihrer speziellen Aufgabe nicht gewachsen wären, und somit lebenswichtige Reinigungsfunktionen behindern können. Die Fremdeiweiße, die bei Impfungen injiziert werden, wurden außerdem oftmals durch beispiellose Schweinereien an und von tierischen Organismen gewonnen, und können deshalb gefährlichste Reaktionen des Körpers auslösen! Sie können gewiß sein, dass bei natürlichem Leben und Essen die richtigen und genügend Aufgaben an ihr Immunsystem herangetragen werden. Da brauchen Sie sich nicht künstlich durch übelste Seren in giftiger Lösung Ihr Blut infizieren lassen. Ein einziger Milliliter Milch kann bereits Millionen von Bakterien enthalten. Auch warten in der Natur an die fünfzig verschiedene Arten von Parasiten, sowie Mykosen auf Reinigungsaufgaben an und im menschlichen Körper!

Unsere inneren Müllmänner, die Bakterien, Viren und Mykosen sind vielgestaltig und überall vorhanden. Bei jeder neuartigen Giftanhäufung durch neue Suchtmittel und Manipulationen müssen sich allerdings erst wieder neue Müllspezialisten entwickeln. Deshalb zeigt unser Organismus auch neuartige Krankheitsbilder, wenn neuartige Giftstoffe nach draußen befördert werden. Prüfen und eliminieren Sie also, errichten Sie eine möglichst effektive Gifteingangssperre, indem Sie möglichst wenig weitere Gifte mehr aufnehmen und die alten ausscheiden. Was auf körperlicher Ebene gilt, gilt natürlich erst recht auf geistiger.

Parasiten

Auch Parasitosen sind eigentlich nichts anderes als Krankheiten, bei denen ausnahmsweise nicht Bakterien oder Viren Abbauarbeit leisten, sondern schmarotzende Kleinlebewesen. Sie befallen Menschen genausowenig zufällig wie die Mikroben, werden aber oft mit noch größerer Panik bekämpft. Um sie zu beseitigen, sind genauso wie bei allen anderen Krankheiten lediglich Veränderungen bzw. Verbesserungen bezüglich der Ernährung und des praktischen Lebens notwendig. Ein alter Kosmos-Band von 1914 nannte noch fünfzig Arten von Parasiten, die den Menschen von innen und außen befallen können aber fast immer harmlos seien. Als für uns einzig wirklich gefährlich kann man die Trichinen bezeichnen, die aber ja nur durch Verzehr von Rohfleisch verbreitet werden. Selbst die Bandwürmer, die ja für Schwäche und Auszehrung sorgen können und früher als dringend behandlungsbedürftig galten, müssen heute in einer Zeit, in der die Organismen sehr viel Arbeit damit haben, degenerative und minderwertige Nahrung zu verarbeiten, anders bewertet werden. Denn wer zwischen Krebs und dem Bandwurm zu wählen hat, sollte besser diese Tierchen bevorzugen!

Wer mehr ißt als er verdauen kann, wer falsch kombiniert, zu hektisch seine Mahlzeiten verschlingt, der muß generell mit Darmparasiten (oder/und Mykosen) rechnen, deren Eier häufig mit der Nahrung aufgenommen werden und dann nicht mehr wie im Normalfall von den Magensäften vernichtet werden können. Qualitativ gutes Essen, dazu richtig zubereitet, genußvoll, ruhig und in normaler Menge gegessen läßt diese unter Rohkostbedingungen harmlosen Darmbewohner schnell wieder verschwinden. Man braucht da also nicht einmal Wurmkuren, die als solche natürlich nur in Form bestimmter natürlicher Nahrungsmittel (Knoblauch, geraffelte Möhre, Kürbis…) akzeptabel sind. Man merke sich bitte: Es gibt bei unserem Lebenssystem keinerlei Gründe mehr, Gift zu schlucken! Alle Problemchen treten nur auf, damit wir lernen, uns besser, naturrichtiger zu verhalten! Alle Schmarotzer haben ihre gute Ursache und Aufgabe und sind zusammen nicht annähernd so schlimm und gefährlich wie auch nur eine Chemikalie!

In der EU werden derzeit über 100 000 Chemikalien(=Gifte) in großen Mengen hergestellt und verwendet. Allein in Deutschland sterben bis zu 16 000 Menschen jährlich an den Folgen ihres Medikamentenkonsums, 200 000 erkranken schwer! Wobei diese Zahlen (laut dpa v.13.10.2000) offiziell zugegebene sind und die über Medikamente verabreichten Chemikalien nur einen Bruchteil der Gesamtmenge ausmachen, mit der die Bevölkerung permanent vergiftet wird!

Solange Sie noch von Schnaken buchstäblich gefressen, von allen Insekten und Parasiten von Innen und außen traktiert werden, dürfen Sie davon ausgehen, dass Ihre Nahrung und damit auch Ihre Zellsubstanz nicht die beste ist und dringender Reparatur bzw. Verbesserung bedarf.

Kunstdünger

Achten Sie beim Einkauf vor allem auch auf die Düngung der Gemüsepflanzen. Wasserlösliche Dünger sind ein Betrug am Verbraucher, da dieser dann kranke, aufgeschwemmte, mit anorganischen Salzen, die der Pflanze quasi gewaltsam eingespritzt (per Osmose) werden, auf doppeltes Gewicht getriebene Scheinprodukte erhält. Diese Praxis des „Düngens“ macht nicht nur Pflanzen, Tiere und Menschen krank, sondern vor allem auch diejenigen reich, die ein Interesse am Absatz von Düngemitteln, dann Spritzmitteln, später Tierarzneimitteln und schließlich Medikamenten haben und deshalb die natürliche Düngung mit Mist und Fäkalien am liebsten verbieten würden. Die Konsumwelt ist eine einzige raffinierte Betrugsmaschinerie. Erst fügt man Schäden zu, denaturiert, züchtet dekadente Sorten und verpasst auch allen Tieren einen deftigen Schlag mit der chemischen Keule (oder mit Strahlen, Fehlernährung, Gentechnik…), dann verdient man an deren Behandlung und Elend. Der Konsumler ist sich dessen aber nicht nur nicht bewusst, sondern beteiligt sich noch aktiv mit seiner „Arbeit“ an all den (Selbst-) Betrügereien. Er tut gewöhnlich den ganzen Tag nichts anderes als aktiv oder passiv Energie verbrauchen, Wasser verdrecken, nach Chemikalien stinkend in Zimmern hocken, oder im stinkenden Auto die Landschaft zu verpesten, und dabei noch Handy-telefonierend schädliche Störfunkstrahlen in den Äther zu entsenden. Im Kapitel über die Raucher habe ich mich etwas einseitig über diese spezielle Unterart der Konsumstinker ausgelassen. Es lohnt sich aber eigentlich nicht, jene besonders hervorzuheben, denn die Konsumwelt ist insgesamt weit „daneben“!

Doch zurück zur Pflanzenwelt: Eine Pflanze ist nur dann gesund, wenn sie alle Stoffe zum Aufbau ihres Pflanzengerüstes in ausreichender Menge aufnehmen konnte. Nur dann soll und kann sie auch der menschlichen Ernährung beziehungsweise dem Aufbau des gesunden Menschenkörpers dienen. Deshalb muß endlich erkannt werden, welche Tragik hinter einer Aufzucht von kranken Pflanzen mit allen möglichen Medikamenten steckt. Wir schießen damit quasi ein Eigentor! All die künstlichen Düngemittel, Spritzmittel, all die Tricks zur Überlistung der scheinbar so bösen Schädlinge führen nur zu dem Ergebnis, daß wir eine wertlose, krankmachende Nahrung zu uns nehmen, die wir wirklich besser den Raupen zum Fraß überlassen hätten. Es ist deshalb vermehrt auf die Düngemethoden und die Art des Anbaus zu achten. Leicht möglich ist, daß unser Körper einen großen Teil der Spritzmittelrückstände ohne Schwierigkeiten eliminieren kann. Was er jedoch nicht kann, ist aus einer mangelhaften, nicht alle arttypischen Nährstoffe und Bestandteile enthaltenden Pflanze eine vollwertige zu machen, um damit seinen gesunden, vollständigen Körper mit all seinen Sinnen zu entwickeln. Wir dürfen deshalb nicht immer nur danach fragen beziehungsweise untersuchen, ob nun dieses oder jenes Gemüse diesen Giftstoff vermehrt hat oder nicht, sondern wir müssen uns vor allem auch darum kümmern, ob die Pflanze all ihre vielleicht 20.000 arteigenen Wertstoffe und Verbindungen besitzt oder nicht, und ob all diese in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Dabei hilft Ihnen allerdings kein Chemielabor, sondern allein Ihr Geruchs- und Geschmackssinn. Es sieht jedoch momentan so mit unserem Land aus, daß durch die ständige Falschdüngung und Überbeanspruchung unserer Flächen in der vergangenen Zeit eine derartige Auszehrung, ein solcher Raubbau an Wertstoffen stattgefunden hat, daß dort ein Anbau von vollwertigem Gemüse oder auch die Gewinnung von makellosen Tierprodukten (Milch, Eier, Käse) kaum mehr möglich erscheint.

Es wird also heute immer schwieriger, den vielen Manipulationen in allen Lebensmittelbereichen zu entgehen und seine Gesundheit auf Dauer zu bewahren. Einhergehend mit der wachsenden Macht und Größe von Konzernen und Machtsystemen wurde uns die letzte und wichtigste Basis der körperlichen Unversehrtheit, nämlich die Naturbelassenheit unserer Nahrung entzogen.

Nicht nur der Kochtopf tötet lebendige Nahrung.

Bürokraten, Gesundheitsämter, die uns beherrschenden wirtschafts- und profitorientierten Systeme, neuerdings Eurokraten bringen es zum Beispiel fertig, mit Hilfe ihrer Medien etwa gegen Rohmilchprodukte zu kämpfen, aber gleichzeitig der Zulassung zur allgemeinen Bestrahlung von lebendiger Nahrung den Weg zu bahnen. Obwohl es gerade in Deutschland noch nicht gelungen ist, die Bevölkerung von der Unbedenklichkeit radioaktiver Lebensmittelbestrahlung oder der Gentechnik zu überzeugen – Tschernobyl wirkt wohl noch zu stark nach – wurde dieses Ziel in anderen Ländern offenbar schon erreicht.

Es genügt also keinesfalls, wenn wir bei Nahrungsmitteln nur zwischen gekochten und rohen unterscheiden, sondern wir müssen angesichts der heutigen Praktiken noch weitere Kriterien erstellen. Erstes und wichtigstes, ich möchte sogar sagen einziges und entscheidendes Kriterium, mit dem wir wirklich leben können, ist die Frage der Lebendigkeit. All unsere Nahrung sollte leben, lebendig sein. Wir sollten uns schleunigst abgewöhnen, Totes oder auch Halbtotes zu essen.

Sicherlich ist mit der Vermeidung von Kochnahrung ein großer Brocken an Totkost aus dem Weg. Es gibt aber leider auch noch Nahrungsmittel, die uns als natürliche Kost verkauft werden, obwohl sie es oft nicht mehr sind. Hier zum Beispiel manche Trockenfrüchte: Man kann zwar einräumen, daß eine Trocknung an der Sonne ein natürlicher Prozeß ist, und wir auch alles, was in der Natur bzw. durch natürliche Prozesse an wohlschmeckendem aus der lebendigen Nahrung entsteht, auch essen dürfen, doch sind handelsübliche Trockenfrüchte heute meistens nicht mehr naturbelassen und werden je nach Lieferant zu hoch erhitzt (wesentlich über 40°C), schockgefroren bei -40°C (oft auch Bioware), mit Chemikalien (Schwefel) behandelt, begast und bestrahlt. Auch mit den Nüssen geschieht ähnliches. Oder haben Sie schon einmal einen lebendigen Wurm in einer gekauften Haselnuß entdeckt? Sind ihre Nüsse noch keimfähig? – Man kann allerdings bei Nüssen mit dem Keimtest die Lebendigkeit bzw. Unverfälschtheit nicht so leicht feststellen wie etwa bei Getreiden, weil die meisten Nußarten erst nach der Kälteeinwirkung des Winters ihre keimhemmenden Substanzen abgebaut haben. Nüsse sollten also, wenn man sie naturrichtig lagern will, einige Minusgrade durchstehen, damit sich deren keimhemmende Substanzen, die auch dem menschlichen Esser Verdauungs-Schwierigkeiten bereiten können, abbauen.

Wie und wo man gute Trockenfrüchte erhält

Ich würde Ihnen hier gerne aus der Not helfen und einige gute Anbieter nennen, wenn das möglich wäre. Die Trocknung und Lagerung von Früchten und Nüssen ist jedoch eine sehr diffizile Angelegenheit und wir können eigentlich von keinem Kochköstler erwarten, dass er hierbei unsere Anforderungen erfüllt. Er wird eben (im günstigsten Fall!) z.B. die köstlichen Feigen an der direkten Sonne zusammenschmoren lassen, womöglich noch auf einem heißen Blech. Daß er bereits damit die typischen Zahnwehfeigen produziert kommt ihm kaum in den Sinn, denn er betrachtet ja Krankheit als Zufall oder Zahnweh als Erbfaktor. Die Feige ist, richtig getrocknet, die köstlichste und wichtigste mir bekannte Trockenfrucht. Fast könnte man glauben, sie sei extra als Trockenfrucht vom Schöpfer konzipiert worden. Im Gegensatz zu anderen eher fadschmeckenden Trockenfrüchten schmecken Feigen bisweilen getrocknet fast noch besser als frisch. Wir sollten also die großen Ernährungs-Potentiale der Feigenbäume ebenso endlich besser nutzen als wie der Olivenbäume. Schätzungsweise gehen neun von zehn Feigen für den Menschen verloren durch Nichternten oder aber bloße Verwendung als Tierfutter oder für Schnaps. Können Sie ab Ende August einen Aufenthalt in einem warmen Land einrichten, dann wird es Ihnen leicht gelingen, genügend Feigen von verwaisten (immer nachfragen) oder angemieteten Bäumen zu trocknen. Bei den Oliven müssten Sie im Winter anreisen.

Mechanische Gewalt und Technik können Nahrungsmittel schädigen

Auch bei den Ölen gibt es viele verdeckte schädliche Manipulationen. Die Bezeichnung kaltgepreßt darf uns nicht darüber hinwegtäuschen, daß Öle aus Samen schon allein durch den hohen Preßdruck ohne weiteres einer Erhitzung von 60°C ausgesetzt werden. Auch das Zentrifugieren hinterläßt Zell- und Enzymschädigungen. Selbst den Mixer oder überhaupt jegliche mechanische Veränderung von Lebendnahrung, bei der rohe Gewalt vor allem in Form von hohen Bearbeitungsgeschwindigkeiten angewendet wird, was besonders bei maschineller Verarbeitung zutrifft, halte ich keinesfalls für unbedenklich, weil jedes mal ein mehr oder weniger großer Anteil der Moleküle unbrauchbar werden.

Wir dürfen auch nicht der Illusion verfallen, daß nur „schwach“ geschädigte Nahrungsmittel (60 Grad Erhitzung, Pasteurisierung von Milchprodukten, Gefriertod bzw. Unterkühlung, Bestrahlung, Trocknung bei 60°C) weniger gefährlich als eine Starkschädigung sind. Gerade das Gegenteil kann der Fall sein. Während nämlich unser Körper bei völlig totgekochter Nahrung deren Unwert ohne Schwierigkeit erkennen und diese zur Ausscheidung bringen kann, fällt dies bei solcher Nahrung nicht so leicht. Die Moleküle sind vielleicht nur unwesentlich beschädigt, können also eher „versehentlich“ eingebaut werden und dann zu Aberration und Versagern führen, weil sie eben doch, und das ist das Entscheidende, tot sind.

Wovon sollen wir noch leben?

Wir wissen momentan nicht, und werden auch absichtlich nicht informiert, welche Nahrungsmittel bereits bestrahlt oder gentechnisch zerstört im Handel sind. Die Bestrahlung ist sicherlich nicht allzu tragisch, wenn nur solche Lebensmittel bestrahlt werden, die nachher ohnehin noch einmal durch Kochen zerstört werden. Wenn es sich dabei aber um Nahrung handelt, von der wir leben sollen, kann die Wirkung katastrophal sein. Wovon sollen wir denn überhaupt noch leben? Koch- und Totkost ist keine Alternative! Kochkost ist tödlich. Das lernten eigentlich schon die alten Seefahrer, die genau wußten, daß sie eine längere Fahrt ohne Sauerkraut, Apfel, Zitronen, also ohne ein Minimum an echter Nahrung nicht überleben konnten. Das lernten ebenfalls auf tragische Weise solche, die zum Beispiel im alten China mit reiner Tierfleischnahrung hingerichtet wurden.

Wir müssen uns für unsere lebendige Nahrung einsetzen

Wir müssen uns deshalb mit aller Kraft gegen die Vergiftung unserer wenigen noch unverfälschten lebendigen Nahrungsmittel einsetzen. Da bereits schon teilweise Obst und Gemüse bestrahlt werden, und Bestrahlung samt Genzerstörung im Zuge der anstehenden Reformen allgemeine Praxis zu werden drohen, – wahrscheinlich noch einhergehend mit weiteren Verboten von naturbelassenen, echten Nahrungsmitteln wie Rohmilchprodukte und Käse – wird deutlich, wie sehr uns das Wasser bereits am Hals steht. Allmählich stellt sich nämlich nicht mehr nur einfach die Frage nach den besten Nahrungsmittelgattungen, sondern die Frage, womit wir überhaupt längerfristig noch leben und überleben können! Will man uns alle umbringen? Die schöne neue Welt artet zusehends in ein riesiges (Selbst-)Vernichtungslager aus, ein Super-Gau in Sachen Gesundheit bahnt sich an. Ich meine deshalb, daß wir heute keine einzige Nahrungskomponente mehr einfach beiseite schieben dürfen. Auch dann noch, wenn uns einstens keine Importnahrungsmittel aus aller Welt mehr zur Verfügung stehen sollten, müssen wir wissen, mit welchen Milchprodukten, Honigen, Roheiern, Nüssen, Wildkräutern… wir zum Beispiel unsere Wintergemüse zur vollwertigen Nahrung aufwerten können.

Im Sinne der Gesundheit müssten wir uns heute deshalb um die Kenntlichmachung oder das Verbot von bestrahlten, tiefgekühlten, hitzebehandelten bzw. pasteurisierten, zentrifugierten und homogenisierten Milchprodukten kümmern, und uns gegen jegliches (Verkaufs-)Verbot unserer wenigen naturbelassenen Ausw.eichmöglichkeiten (etwa in Form von Rohmilchprodukten) vehement zur Wehr setzen. Die Haupthintergründe für die Pasteurisierung der Milch sind übrigens die, dass sich Rohmilch minderer Qualität bzw. Mischmilch von vielen Kühen nicht mehr zuverlässig zu guten Milchprodukten weiterverarbeiten lässt. Man zentrifugiert, baktofugiert, und misshandelt somit verdeckt, aus falschem Hygienedenken heraus leider auch gerne Rohmilch für Rohmilchprodukte. Womit natürlich auch etliche dieser Produkte für uns nutzlos und schädlich werden.

Der Kampf gegen jegliche Verfälschung von lebendiger Nahrung

wird also im natürlichen wie auch innerlich-geistigen Sinn überlebensnotwendig sein. Seltsamerweise kommen bislang nicht einmal Umwelthelden wie Greenpeace oder die Organisation Robin Wood auf die glorreiche Idee, etwa Bestrahlungshallen zu boykottieren oder gegen das gerade für die technovergifteten Völker verheerende Rohmilchverbot zu kämpfen. Unser Nahrungsmittelwesen ist ein einziger großer Lebensmittelskandal. Und dieser sollte dringend aufgedeckt werden.

Noch einmal: Was ist tot, was lebendig?

Ich möchte Ihnen zur besseren Unterscheidung noch einige praktische Hinweise bezüglich der Unterscheidung zwischen toter und lebendiger Nahrung geben: Das erste und ursprünglichste Tötungs- und Mordinstrument war das Schlachtermesser. Beim Ermorden eines Lebewesens produziert der sterbende Organismus für alle Zellen chemische Selbstvernichtungsbefehle in Form von tödlichen Giften, genannt Leichengifte. Die sich in der Folge auf dem toten Lebewesen entwickelnde Bakterienflora bringt den toten Körper zur Verwesung, wobei sich üble Gerüche entwickeln, die geeignet sind, beinahe alle Tiere und natürlich auch den Menschen vom Genuß abzuhalten.

Wir können durch die Beobachtung der Zersetzungsvorgänge bei Lebensmitteln wesentliche Rückschlüsse auf deren vorherigen Lebenszustand treffen. Generell gilt die Regel, Lebendiges fermentiert, Totes verwest. Wurde zum Beispiel in einer Milch durch die Homogenisierung, auch Baktofugierung, Zentrifugierung jedes einzelne Molekül in tausend Fetzen zersplittert, also quasi jedes Teilchen extra getötet, dann säuert sie nachher nicht mehr richtig, sondern fault bzw. verwest. Leichen verwesen – Man muß also daraufhin alle Verwesungsbakterien noch einmal abtöten, was durch die Pasteurisierung geschieht, um danach mit chemischen Zusätzen (Kalziumchlorit, Nitrat) und mechanischen Tricks (Separatoren, Mikrofilter, Baktofugen mit Drehzahlen um die 8000 U/min) – es befinden sich danach ja wieder tote, faulende Mikroorganismen in der Milch – noch so etwas wie ein Milchprodukt zu behalten.

Lebendiges fermentiert, Totes verwest

Auch die Tatsache, daß Kunstdüngerpflanzen und auch Milch von mit solchen gefütterten Tieren nicht mehr richtig fermentieren, sondern verfaulen, zeigt deutlich, daß durch wasserlösliche Nährsalze tote Stoffe in Pflanze und Milch gelangen können. Künstliche Düngesalze sind starre, chemisch kaum trennbare Gebilde, die nicht einmal von den Pflanzen geknackt werden und in eine organisch-lebendige Form gebracht werden können, sondern eben in wäßriger Lösung gespeichert werden müssen, also sozusagen als Totmaterial auch noch in der aufgetriebenen künstlich gedüngten Pflanze oder der Milch vorkommen.

Deshalb lassen sich nur alle gesunden Pflanzen milchsauer vergären, fermentiert gesunde Milch ohne Zusätze zu Sauermilchprodukten und Käse, entwickelt sich in überreifem Obst oder Obstsäften eine alkoholische Gärung oder eine Essiggärung, je nachdem ob Sauerstoff hinzutritt oder nicht. Alles, was aber tote, nicht zur eigentlichen Pflanze gehörige leblose Teile enthält, zersetzt sich anders. Es kann hier deutlich gesehen werden, daß es beim allgemein undifferenziert genannten „tierischen Eiweiß“ gravierende Unterschiede gibt. Milch und Honig sind Nahrungsmittel und wurden als solche geschaffen. Tote Tierkadaver in jeder Form jedoch sind giftiges Aas, haben mit lebendiger Nahrung oder Naturkost nicht das Geringste zu tun, sondern sind, auch in roher Form, die Ursprünge aller Suchtmittel und allen Niedergangs.

Jedes tote Nahrungsmittel ist süchtigmachend

Jedes tote Nahrungsmittel ist süchtigmachend, weil es immer tote Stoffe bzw. Gifte enthält, die anschließend wieder ausgeschieden werden müssen und dabei den Drang, die Sucht zur erneuten Giftaufnahme, mit der die unangenehme Ausscheidung zu „stopfen“ ist, auslösen. Die Gier von Raubtieren oder Raubmenschen wird also durch Nahrungsgifte auf der körperlichen und andere Reizmittel auf geistiger Ebene erhalten und ausgelöst. Ist also ein Nahrungsmittel süchtigmachend, kann man davon ausgehen, daß es vergiftet, tot oder degenerativ verfälscht ist. Unsere auf Umsatz fixierte Lebensmittelindustrie profitiert von der Sucht der Bevölkerung, stopft den Menschen immer noch mehr und noch wertlosere Nahrung in die Bäuche, um sie immer noch kränker, elender, abhängiger zu machen. Um die Jahrtausendwende ist bei weitem nicht mehr etwa die Rüstung führende Einnahmequelle der Konzerne, sondern das Geschäft mit der Krankheit!

Strahlenware wird von den Behörden nicht zurückgehalten

Doch weiter mit der Nochpraxis: Leider haben die Lebensmittelkonzerne inzwischen sehr raffinierte Tötungs- und Vergiftungspraktiken entwickelt, so daß es dem Konsumenten zusehends erschwert wird, lebendige von toter, echter von süchtigmachender Nahrung zu unterscheiden. Vor allem Lebensmittelbestrahlung und Genpfuscherei wurden zur immer größeren Gefahr. Die Behörden dulden Schadware auch trotz Verboten auf dem Markt. Angeblich weil ein Nachweisverfahren für Früchte und Frischgemüse (bei Bestrahlung) fehlt. Gerade von den wenigen noch lebendigen Nahrungsmitteln hängt aber das (Über-)Leben unseres Körpers ab! Alle Lebenskost, egal, ob von Pflanze, Tier oder dem Menschen (Muttermilch) produziert, liefert uns durch Licht und Wärme der Sonne lebendig gemachte Stoffe der Erde. Das natürliche Leben entspringt der Sonne genauso wie geistig-inneres Leben von Gott unserem Herrn Jesus Christus entspringt. Alle höheren Lebewesen können deshalb nur von dieser Lebenskost leben. Fleischfresser und Raubtiere machen einen giftigen und verderblichen Umweg in der Nahrungsaufnahme, indem sie Zellen von anderen Tieren rauben und sich einverleiben, dabei aber ständig vergiftet und sich selbst entfremdet (barbarisiert, vertiert) werden und so, besonders im Falle des Menschen, entarten.

Unsere Sinne als Meßinstrumente

Eine moderne Methode zur Feststellung der Lebendigkeit einer Pflanze oder Frucht ist die Kirlianfotografie. Man kann damit quasi den Grad der Lebendigkeit, die Strahlkraft messen, freilich nicht Kühlleichen und Strahlenleichen bei Gemüsen unterscheiden. Natürlichere Meßinstrumente sind unsere Sinne. Eine tote Frucht „lacht“ uns nicht mehr an, strahlt kein Leben mehr aus. Empfindsame Menschen sehen die Lebensstrahlung einer Pflanze oder Frucht. Strahlentote verbreiten auch nicht mehr den typischen Wohlgeruch ihrer Gattung. Sie schmecken fad, nach gar nichts, oder haben fremde Geschmacksbeifügungen. Sie halten sich relativ lange in ihrem bei der Bestrahlung erreichten Reifegrad und reifen nicht nach, sondern zerfallen plötzlich unter Schimmelbildung. Schimmel können strahlenzerstörte Teilchen übrigens auch in unserem Organismus abbauen.

Während die Strahlentötung bei Früchten für den verfeinerten Geschmackssinn des Früchteessers nicht allzu schwer feststellbar ist, wird die Erkennung bei manchen Gemüsen schwieriger. Essen Sie also nie fade Tomaten, beim Anschnitt geruchlose Gurken oder nicht mehr austreibende Kartoffeln, Zwiebeln oder Knoblauchzehen. Jedes Gemüse muß noch deutlich seinen typischen Geruch haben. Ansonsten ist es tot oder zumindest wertarm. Bestrahlten „Kunstdüngersalat“ werden Sie vielleicht an seiner langen Haltbarkeit oder gar erst bei seiner süchtigmachenden Wirkung (man wird nicht satt) oder dem späteren Verlangen nach Schimmelkäsen (biologischer Strahlenschutz) erkennen. Auch an toten Nüssen können Sie sich zu Tode essen. Totes Getreide oder generell Samen erkennen Sie am sichersten durch die fehlende Keimfähigkeit.

Rückfälle in die Kochkost

Rückfälle sind immer wieder möglich. Solche treten oft dann auf, wenn ein Umstellender besonders zwanghaft und einseitig mit seinem Verstand, nicht seinem Gefühl gemäß seine Nahrung ausw.ählt, und sich danach in einer Phase zu großen Mangels befindet, den der Körper nun wieder ausgleichen möchte oder muß. (Auch wenn Sie zwanghaft Ihrem Körper nur Früchte bieten wollen, obwohl dieser vielleicht auch mal Rohmilch-Käse oder ein rohes Eidotter hätte).

Sie verhindern Rückfälle also am besten dadurch, indem Sie ausreichend und vollwertig essen, indem Sie also zum Beispiel auf Getreide (Rohbrot, Keimlinge), Honig, Samen und Nüsse, Nussmuse, Rohmilchkäse beziehungsweise Sauermilchprodukte (aus eigener Herstellung), rohe Eier (am besten von eigenen Hühnern), milchsaure Gemüse usw. zurückgreifen. Gerade nach der Umstellung ist der Nahrungsmittelbedarf beim ausgehungerten (an echter Nahrung) Zivilisationsköstler, erst recht beim Mangel- bzw. Askeserohköstler oft noch so hoch, daß er schwer zu decken ist. Sie werden jedoch feststellen, daß Sie oft nur dann von einer Freßwelle befallen werden, wenn Sie bereits mit etwas Falschem, also mit Kochkost begonnen haben, deren Schadwirkung der Körper dann durch möglichst große Mengen an Lebenskost vergeblich zu mindern versucht.

Es ist natürlich durchaus möglich, daß Handelsfrüchte und -Gemüse solche Freßattacken auslösen, da sie große Mängel haben können, eventuell falsch gezogen, gedüngt, behandelt, unreif geerntet, gespritzt, bestrahlt wurden. Die Spritzmittel gegen pflanzliche und tierische Schädlinge können auch in Ihrem Organismus ein Defizit an mikrobiellen Abbauorganismen (Pilzen, Bakterien, Enzymen, usw.) hervorrufen, das Ihr Körper dann durch entsprechende Nahrung (Schimmel- oder alter Käse, Honig, Gärprodukte, Durian) ausgleichen will. Viele Spritzgifte blockieren die Verdauung bzw. Assimilation von Nahrung. Der Effekt: Man will dann Unmengen essen, und kann sein Nahrung trotzdem nicht mehr so recht aufnehmen. (Sehr umsatzsteigernd, nicht wahr?) Zuerst musste ja der Schädling daran eingehen, dann ist der Verbraucher dran. Hier hilft am besten das Absetzen der Falschkost. Mit Milchprodukten und milchsaurem Gemüse können solche Schäden gemildert, eine gesunde Darmflora wiederhergestellt, und die oft mit der Mangelware einhergehende Auszehrung und Schwächung des Organismus behoben werden.

Sexualfunktionen

Entsprechend der unterschiedlichen Aufgaben und Funktionen von Mann und Frau besitzen auch beide verschiedene Funktionen zur speziellen Reinigung ihrer Fortpflanzungsorgane. Da der Frau die Aufgabe der Ernährung (Mutter, Erde) beziehungsweise der Entwicklung des embryonalen Körpers zukommt, muß vor allem ihr Blut als Nährstofftransportmittel regelmäßig gereinigt werden. Diese Funktion übernimmt eine dem Vergiftungszustand entsprechend mehr oder weniger starke Menstruation. Eine vollkommen reine Frau menstruiert daher nicht oder kaum mehr. Eine solche wurde in alten Zeiten zum Beispiel als reine oder unbefleckte Magd bezeichnet. – Beim gegenwärtigen Stand der Weltentwicklung ist solches jedoch für keine Zivilisierte mehr möglich. Unterbleibende Menstruation ist bei sich mangelhaft ernährenden Früchterohköstlerinnen oder Luft- bzw. Nichtesserinnen lediglich ein Zeichen der Unterversorgung, vereinfacht gesagt des allmählichen Verhungerns. Die Zivilisationsasketin ist also keine „reine Magd“, sondern Ihre Fruchtbarkeit erlischt mitsamt dem Zyklus infolge ihrer Mangelsituation.

Beim Mann besitzt der Samen, die Abstammung wesentliche Bedeutung. Deshalb wird bei ihm die Verschmutzung oder Wertminderung seines Samens (vor allem durch totes tierisches Eiweiß) durch Samenergüsse bzw. –Erneuerung geregelt. Ein sich „unrein“ ernährender Mann verfällt deshalb in periodischen Abständen (entsprechend der Menge an Tot- beziehungsweise Eiweißüberernährung) einer Geilheit, während der er in mehr oder weniger animalischer Weise zu Geschlechtsverkehr, Onanie, aber auch zu Vergewaltigungen oder anderen Exzessen, Anomalien oder Perversionen getrieben wird, bis er sich für kurze Zeit durch einen Samenerguß davon befreien kann. – In dieser durch Fleisch- und Kochkost bzw. denaturierte Eiweißkost verursachten Geilheit besteht für den armseligen Sucht- und Konsummenschen oft sein ganzer Lebensinhalt und –Sinn. Hauptsächlich deshalb will er auch nicht von der Tot- und Geilkost lassen. Denn er glaubt, dann seine „Liebesgenüsse“ zu verlieren. Diese Symptome, die sich für die persönliche Entwicklung und Reifung aller Menschen fatal ausw.irken, und die in der Suchtwelt überall zu enormen Problemen und Vergehen führen, verschwinden tatsächlich mit dem Weglassen der Suchtkost. Was natürlich nicht verschwindet sondern bleibt und wächst, sind Fruchtbarkeit, Zeugungskraft und echte, innere Liebesfähigkeit.

Obwohl die Qualität geschlechtlichen Zusammenseins mit der natürlichen Nahrung eine gänzlich andere wird, läßt sich die sogenannte Libido beider Geschlechter auch mit der Lebenskost beliebig verstärken oder schwächen. Der Organismus wird jedoch nach einer Umstellung anfangs eher darauf bedacht sein, erst einmal alle Krankheitsstoffe und Degenerationen zu beseitigen, als für die Vermehrung der Art zu sorgen. Selbst nach erfolgter Regeneration durch natürliches Leben und Essen können alle Zeugungs-Kräfte des Körpers erst dann wieder voll und bleibend aktiviert werden, wenn die bestehenden täglichen Schädigungen und Beeinträchtigungen durch die „zivilisierte“ Außenwelt nicht mehr einwirken. Wir leiden ja leider nicht nur unter schlechter Nahrung, sondern es wirkt alles, die gesamte widernatürliche Umwelt physisch und psychisch auf uns ein. Da spielen also alle zivilisaTorischen Errungenschaften wie Stromleitungen, Radioaktivität, Mobilfunksender, Fernseher, Computer,… aber auch bereits die widernatürliche Bausubstanz Ihrer Wohnung eine negative Rolle. Daß unter den Heute gegebenen Bedingungen in den Zentren überhaupt noch Kinder gezeugt und geboren werden können grenzt schon an ein Wunder oder zeugt zumindest von enormer Widerstands- und Regenerationskraft unserer Völker zumindest in jugendlichen Jahren. Nicht wunderts mich freilich, wenn mit den heranwachsenden Technoten-Generationen immer massivere soziologische und gesundheitliche Probleme auf uns zukommen. Schreitet die Degeneration noch weiter fort bzw. hält sie an, dann wird es in der Technowelt keine oder nur noch kurzzeitig fruchtbare Frauen und zeugungsfähige Männer mehr geben.

Ich verstehe jedoch die Sorgen von Menschen um ihre schwindende Sexualenergie sehr gut. Etliche wollen schließlich ja immer noch ganze Männer, echte Frauen sein. Doch, Hand aufs Herz, sollten wir nicht wirklich erst einmal versuchen, aus dem Schlamassel dieser Welt und Zeit herauszukommen? Wenn wir uns einander nähern, dann sollten wir uns und den Kindern, die immer noch entstehen können, doch eine natürliche Umwelt, ein Selbstversorgersystem bieten können, und außerdem selber wieder fähig sein und gelernt haben, uns darin zu versorgen! Ansonsten ist das Ganze doch zum Scheitern verurteilt!

Trotz all dieser Vorbehalte möchte ich Ihnen nun aber nicht weiter vorenthalten, wie Sie auch in den Flitterwochen natürlich „erfolgreich“ sein werden: Wie bereits angedeutet sollten Sie in die Natur gehen, also im Freien, unter freiem Himmel (nicht im Stink-Zelt!), fernab von strahlen- und luftverseuchten Zonen Tage und Nächte verbringen. Keine Autofahrten, keine Ablenkung, kein Handy, keine Stadt, keine künstliche Verlängerung der Tageszeiten durch Kunstlicht,… also fernab von dem, was man Zivilisation nennt. Ihre Nahrung sollte dort ausschließlich roh sein und vorwiegend aus Hafer und Wildkräutern bestehen. Um beides optimal verdaulich zu machen benötigen Sie einen genügend großen Steinmörser. Den (Nackt-)Hafer sollten Sie vorab laufend anquellen und am besten über einige Tage hinweg leicht in Fermentation übergehen lassen, bevor Sie ihn verwenden. Sie verhindern das Ankeimen des gequollenen Hafers im (fast) geschlossenen Gefäß durch eine leichte Zugabe von gutem (Oliven-)Öl. Der Fermenthafer wird dann zusammen mit den Wildkräutern und einigen Knoblauchzehen im Mörser pastös zerstampft. Beim Mörsern immer die härtesten Teile zuerst kleinmachen. In unserem Beispiel also mit dem Fermenthafer beginnen, dann Knoblauch zugeben, und erst zuletzt die Kräuter mitmörsern, wenn der Hafer bereits fast pastös ist. Fügen Sie noch genügend Öl hinzu, damit das Ganze richtig schmackhaft wird. Ohne Öl können die Wildkräuter nicht richtig aufgeschlossen werden. Benutzen Sie vorwiegend Brennesseln, bei denen Sie mit den Fingern von untern nach oben die Triebspitzen abzupfen. (Wenn Sie Brennesseln mit vielen Samen nehmen, sollten auch diese gut zermörsert werden.) Diese brennen dann nicht oder erst dann, wenn man genügend gesammelt hat. Weitere passende und wichtige Kräuter sind Labkraut und Schafgarbe. Sie können dieses Mörsergericht zur Abwechslung auch mit weichem bis fast reifem Mais fertigen, zusätzlich mit etwas Meersalz oder auch einem Eigelb anreichern. Das Salz beeinträchtigt aber bereits ihre Blutbahnen und damit Sensitivität, und die meisten Eier putschen auf Dauer eher als dass sie kräftigen. Daß Roheier die Geschlechtslust reizen, kommt m.E. daher, dass Hühner bereits schon nicht mehr reine Vegetarier sind und somit ihr Produkt obige Samenabstoßreaktion einleiten kann. Das Rohei kann daher auch dem Rohköstler Bocksgenüsse verschaffen, so dies gewünscht sein sollte. Es ist deshalb dennoch nicht zu ächten oder zu verachten, sondern gehört noch zur möglichen Nahrungspalette. Wer darauf verzichten will, kann dies ohne Mängel tun, solange er über Rohmilch&Produkte, oder aber einen echten (P.I.System-)Paradiesgarten in unbelasteter Umgebung verfügt.

Dennoch ist hier zu unterscheiden zwischen aufgeputschter Geschlechtslust durch samenaustreibende Totweiweiße und echter Zeugungskraft. Letztere kann durch Eier und darauffolgende zu häufige Akte geschwächt werden. Mit der Kochkost schwächen Samenverluste fast immer, weil es dabei meistens um besagte Putsch- und Triebreaktionen geht, die unter natürlichen Bedingungen nicht stattfinden würden und auch nicht statthaft sind. Stimmen jedoch alle Bedingungen, sowohl was die Umwelt als auch die Ernährung anbetrifft, dann produziert der regenerierte männliche Körper so viel „Saatgut“, dass er nach jeder guten Vollmahlzeit zeugungsfähig ist. Sollte dies trotz aller obigen Maßnahmen bei Ihnen nicht möglich sein, dann suchen Sie nicht nur in Ihrer Vergangenheit oder in Darmparasiten Gründe, sondern auch in ihrer Umgebung nach Stör- und Schadfaktoren, die ihren Körper permanent belaste(te)n und damit verhinder(te)n, dass genügend überschüssige Kraft entstehen kann (konnte). Sie werden wahrscheinlich schnell fündig mit geeigneter Strahlenmesstechnik. Allein und gerade die Mobilfunkanlagen bzw. ihre Sender, die ja soo wichtig zur Kommunikation sein sollen, verhindern zuverlässig, dass Ihre kommunikativen Fähigkeiten hier weitergehende Qualitäten erreichen können. Wünschen die Mobilfunkbetreiber unser allmähliches Degenerieren unter Mikrowellendauerbeschuß? Ist diese Erfindung die geringen Vorteile wirklich wert? – Sie könnte noch hundertmal wertvoller sein und würde dennoch den Schaden, den sie anrichtet, niemals aufwiegen können! Und selbst wenn es darum ginge, der sogenannten Überbevölkerung Einhalt zu gebieten, wäre diese Methode wohl das Letzte an Zumutung, das man uns, unserem sterbenden Volk antun dürfte. Wer bedenkt, dass die meisten Menschen in den Zentren von heute schon gar nicht mehr (über-)lebensfähig sind und von der kleinsten Katastrophe weggeblasen werden wie Spreu im Wind, der betrachtet das Ammenmärchen von der Überbevölkerung etwas differenzierter. Wir haben zu viele Menschen, aber nur in den Städten! Auf dem Lande fehlen sie! – Sollte jedoch jemand im Walde Verhütungssorgen haben, dann empfehle ich die Benützung des (Oliven-) Öls auch zu diesem Zwecke. Spermien benötigen zu ihrer Fortbewegung die ganz speziellen Körpersäfte der Frau und werden vom Öl, aber auch von allen möglichen anderen Säften schnell ihrer Bewegungsfähigkeit beraubt.

Als Getränk wählen Tristan und Isolde (zum Thema Liebe empfehle ich gleichlautendes Werk G.v.Straßburgs) während Ihres Waldlebens einen natürlich angebauten und gekelterten Rotwein, frische Rohmilch oder Quellwasser. Natürliche Früchte und Beeren können zwischendurch gegessen werden. Ich würde aber auf Handelsobst verzichten.

Selbstverständlich gelten diese meine Empfehlungen nicht nur für Flitterwöchner und sind solche Rezepte generell Goldes wert in dieser und folgenden Notzeiten. Wer nämlich tatsächlich versucht, dieser Zivilisation einmal für einige Zeit wirklich zu entkommen, der wird feststellen, dass diese sehr weit verbreitet und ihre Schadwirkungen mehr oder weniger überall zu spüren sind. Entkommt er/sie nicht weit genug, dann kann es sein, dass er/sie sich unter freiem Himmel aufgrund des herrschenden Elektrosmogs überhaupt nicht mehr entspannen kann. Baubiologen empfehlen dagegen bereits bunkerartige Lehmkuppelbauten mit Stahltüren und Doppelfliegengittern zur Abschirmung. Selbst wenn in solchen dieser eine Faktor abgeschirmt werden kann, ist ein Leben im (Wohn-)Bunker aber auch nicht das, was uns vorschwebt bzw. heilsam ist. Wälder, alle Pflanzen und Bäume im Verbund mit allen Tieren, und darin ein menschliches, liebendes Paar erzeugen durch ihre gemeinsame Aufnahme und Wiedergabe des Natur- und Gottesgeistes ein solch starkes positives Energiefeld, dass sie allen Höllen im Außenbereich, zumindest eine Zeitlang trotzen können. Ich habe ein heutiges Natur-Liebespaar jedoch nicht umsonst Tristan und Isolde genannt. Denn irgendwann werden die Beiden gewöhnlich zurück müssen oder zurückgeholt. Und wer heute nicht permanent in seinem Lebensgarten wohnen und bleiben kann, geht draussen buchstäblich vor die Hunde. Wir erleben gerade einen letzten selbstmörderischen ökologischen Weltkrieg gegen Gott und die Natur, aus dem es nur einen Rettungsweg geben kann, nämlich den eines Lebens mit Gott und der Natur, was nichts anderes als ein Zurück in den eigenen Garten nach den Prinzipien unseres Lebenssystems bedeuten kann!

Bitte berücksichtigen Sie, dass Nahrung nicht nur das ist, was über Ihren Mund in den Magen gelangt, sondern schlichtweg alles, was Sie aufnehmen beinhaltet! Sie nehmen auch auf mit den Lungen die Luft (Schadstoffe), mit den Ohren (den Lärm), mit den Augen (Kunstlicht und Kunstfarben), mit der Nase (künstliche, unnatürliche Gerüche), mit der Haut und dem Körper (Strahlen, Kosmetikgifte, giftige Rückstände auf Kleidern und Bettwäsche…) mit dem Herzen (Bosheit, Ärger, Wut,…) und dem Verstand (Falschheiten, Lügen)… solange Sie in der Konsumwelt leben!

Trennkost

Es ist heute viel die Rede von basischen und sauren oder basen- und säurebildenden Nahrungsmitteln, die sich infolge der verschiedenen zu ihrer Verdauung nötigen Magensäfte gegenseitig behindern. Es heißt dann in der Regel, daß man einfach die beiden Nahrungsgruppen trennen soll, um beste Gesundheit zu erreichen.

So einfach ist das Ganze natürlich nicht. Erstens sollte man all die gemeinten säurebildenden Konzentrate und Totnahrungsmittel überhaupt nicht essen, und zweitens stimmt die Trennung zwischen Eiweiß und Kohlenhydraten nicht immer und kann zur Verwirrung führen. Es geht nicht immer nur um die größtmögliche subjektive Energieausbeute, von der immer die Rede ist – diese kann auch scheinbar vorhanden sein, wenn sie gar nichts essen – sondern vielmehr um die rückstandslose Verdauung aller (Problem)Stoffe. Verdauung bringt nicht immer sofort Energie, sondern sehr oft vorübergehend auch Ermüdung, Schlafbedürfnis, Abgeschlagenheit! Wenn Sie zum Beispiel Nüsse vollständig verdauen wollen, dann hilft eben zum Beispiel ein echter Honig mit all seinen Enzymen und Verdauungsstoffen. Ein besseres Verdauen von schwerverdaulichem Eiweiß (zum Beispiel Käse) tierischer Herkunft kann durch Feigen, Ananas oder Papayas unterstützt werden usw.. Wenn Sie sich von Lebenskost ernähren, dann sollten Sie sich auch auf Ihren Geschmack verlassen und die Theorien beziehungsweise das Steuern der Nahrungsausw.ahl mit dem Verstand nicht immer im Vordergrund behalten. Der Körper weiß oft besser als alle Wissenschaftler und Diätpläne, was er gerade braucht, was zusammen passt, was er verdauen kann und was nicht.

Die Theorien der sogenannten Trennkost erscheinen mir so angelegt, dass dabei eine Verhinderung der Assimilierung stattfindet. Man isst getrennt auf eine solche Art und Weise, die dem Körper nicht erlaubt, aus dem Gegessenen Zellen aufzubauen. Letzteres gelingt ja nur, wenn gleichzeitig alle dazu benötigten Stoffe im Magen sind. Damit reihen sich auch Trennköstler in die Sparte Askese-, Mangel-, Nicht- und Lichtkost.

Umstellung

Die Umstellung auf natürliche Nahrung kann je nach Zustand eines Menschen langsamer oder schneller geschehen. Langsamer geht es mit dem schrittweisen Abbau von Falschnahrung, beginnend mit der morgendlichen ausschließlichen naturbelassenen Kost. Allmählich wird die Naturkost immer weiter über den Tag ausgedehnt, bis Sie schließlich nur noch am Abend essen, was Sie dann gerade noch an Gekochtem glauben zu brauchen. Nach einiger Zeit werden Sie merken, wie schädlich die Giftkost wirkt, da Sie die erforderliche Menge an Giftzufuhr zur Aufrechterhaltung des Suchteffekts nicht mehr mit dieser einen Mahlzeit zuführen können und werden. Ihre nächtlichen Leiden und Alpträume aufgrund der Kochnahrung werden Sie schließlich auch abends davon abhalten.

Verdauungsgeschwindigkeit

Nach einer üblichen Kochmahlzeit brauchen Sie eigentlich am selben Tag gar nicht mehr mit natürlicher Kost weiter zu machen. Die wird Ihnen dann weder schmecken noch „gut tun“. Himmel und Hölle vertragen sich schlecht. Bereits ein kleiner Kaffee am Morgen verhindert zuverlässig erfolgreiche Umstellung. Entscheiden Sie sich. „All or nothing“ –alles oder nichts!

Zubehör

Auch hier entscheidet der Grad der erreichten oder avisierten Natürlichkeit die Ausw.ahl ihrer Geräte zur Zerkleinerung und Zubereitung von Speisen. Wir verwendeten und akzeptierten bislang die Rohkostreiben der Firma Börner in D-54526 Niederkail, (Börner GmbH Bestellannahme
Tel. 06565/3323),
deren wichtigste Reiben Nr.2 (Bircherreibe) und Nr.16 (Stiftreibe) bei uns täglich im Einsatz sind. Ebenfalls täglich benützen wir das handbetriebene Drehraffel- und Mühlensystem der Firma Messerschmitt Hausgeräte GmbH, August-Heisler-Weg 6 in D-78126 Königsfeld mit fast allen Einsatztrommeln.

Zur Fertigung des täglichen Speiseöls aus allen verfügbaren Ölsaaten ist eine gute Quetsche zur Zerkleinerung wichtig. Hier kenne ich leider keine brauchbare am Markt befindliche. Die Saaten können in begrenzter Menge aber auch mit den Messerschmitt-Raffeln genügend vorzerkleinert werden. Wir benützen zur Pressung einen Presszylinder (ca. 15cm Durchmesser) aus Edelstahl mit kleinen seitlichen Löchern, Pressmatten oder –Tücher aus Filz oder Leinen, ein stabiles Metallgestell mit Auffangwanne und hydraulische oder mechanische Wagenheber. Ölpressen können auch aus kleineren Mostpressen umgerüstet werden. Mostpressen gehören ebenfalls zum Zubehör.

Sollten Sie mit diesem doch etwas aufwendigen Arsenal an Küchenwerkzeugen nicht einverstanden sein, dann bleiben Ihnen immer noch die ganz einfachen: Ein gutes Taschenmesser, ein Wiegemesser, und vor allem Mörser aus Stein und Holz. (Selbst fertigen!) Solange Sie nur für ein oder zwei Personen zubereiten müssen, fahren Sie mit diesen sogar ganz gut. Denn damit wird Nahrung weniger zerstört als mit den Reiben, Mühlen und Raffeln. Andererseits bleibt Ihre Kost dann gewöhnlich etwas weniger reichhaltig auf „Einmörsergerichte“ beschränkt.
Damit Sie möglichst bald von metallenem und damit giftigem Küchengerät wegkommen, empfehle ich Ihnen das Schnitzen von Holzbesteck und Fertigen von Holzschüsseln aus längs halbierten


[1]Hier der genaue Wortlaut von 1. Mose 1/29 u. 30: Und Gott sprach: „Siehe ich gebe euch alles Samen besamende Kraut, welches auf den Angesichten der ganzen Erde; und allen Baum, an welchem Frucht ist; der Baum welcher Samen hervorbringt, soll euch zur Speise sein. (30) Und allem Wild der Erde, und allem Vogel der Himmel, und allem Kriechenden auf der Erde welchem eine lebende Seele, alles Grün des Krautes zur Speise; und es ward so.“

Zur Speise dienen soll eindeutig der Baum welcher Samen hervorbringt also der Fruchtbaum. (Vergleiche auch Hesekiel 47/12: „- Und an dem Bache steigen auf hüben und drüben an seinem Ufer jeglicher Baum zur Speise. Nicht welkt sein Blatt, und seine Frucht geht zu Ende; gemäß seinen Monaten treibt er Erstlinge; denn seine Wasser gehen aus vom Heiligtum. Und seine Frucht ist zum Essen und sein Blatt zur Arznei.“ Besonders bei Hesekiel wird auch die geistige und innere Bedeutung des Essens vom Fruchtbaum, der Früchtenahrung als Speise für den geistigen (Samen) und inneren (Frucht), beziehungsweise himmlischen Menschen sichtbar. Man darf jedoch nicht etwa dem Feuer die Schuld an einer Entwicklung geben, die heute in der Nutzung der Atomenergie gipfelt, sondern vielmehr muß erkannt werden, daß Menschen eben irgendwann das Feuer zu nutzen begannen, weil sie töten, Fleisch essen, fleischlich werden, mehr Macht und mehr Besitz usw. wollten bzw. sich von Gott und dem Paradies abwenden wollten. Der freie Wille ist hier die Ursache. Diesem gehorcht der Verstand. Wie anders wäre es sonst zu erklären, daß wir bis auf den heutigen Tag solche Zusammenhänge selbst mit dem angeblich gesündesten Menschenverstand nicht erkennen konnten! – Weil wir eben nicht wollten! Wir wollten nicht das Einfache, Natürliche sehen und leben, sondern wir wollten unsere Bequemlichkeit, unsere Gier, unsere Süchte mit Argumenten und komplizierten, undurchsichtigen, nur scheinbar fundierten Begründungen untermauern, anstatt die einfache aber oft unangenehme Wahrheit zu suchen und zu finden.

Verbessernde, wichtige Nachbemerkung zu dieser Anmerkung: Die Reduzierung des Inneren Sinnes des Wortes Gottes auf seinen bloßen äußeren Wortsinn hin ist nicht zulässig. Die Früchte vom Baum des Lebens, die wir essen sollen, bedeuten die direkte Aufnahme und das Tun des Guten und Wahren vom Herrn als dem Baum des Lebens. Wir können und sollen, ja müssen vor allem heute von allem in der und aus der Natur leben und essen, was wir von dort überhaupt noch bekommen können. Auch Blätter und alles Grün sind unverzichtbare Heilnahrung in dieser Zeit, in der wir uns vom Lebensbaum ohnehin bereits weitestgehend abgeschnitten haben. Selbst vom Wortsinn aus betrachtet kann Handelsobst beim besten Willen nicht mehr als „Frucht vom Baum des Lebens“ bezeichnet werden.

[2] Anm.: Die Bibel erwähnt an anderen Stellen außerdem Milch und Honig als Paradieskost.

[3] Im Paradiesgarten lebten die Tiere frei(willig) bei ihm und gaben Milch und Honig im Überfluß.

[4] Man darf hier nicht bekannten Irrtümern durch Unkenntnis des inneren Sinnes des Wortes Gottes unterliegen, indem man unter Adam und Eva nur ein einziges Menschenpaar versteht und dann mangels naturwissenschaftlicher Logik an der Entstehungsgeschichte zweifeln muß. Sowohl unter Adam und Eva, wie auch später unter dem Namen Moses, Abraham und zuletzt Maria wurden Gemeinschaften, ja ganze Völker bzw. Kirchen Gottes, also Menschenverbindungen mit Gott bezüglich ihres Glaubens und ihres Inneren verstanden. Da diese Verbindungen in sich geschlossener Völker sehr einheitlich waren, bildeten diese sozusagen einen Glauben und wurden deshalb auch mit dem Namen eines einzigen Menschen gesehen und genannt.

Die Entwicklungsgeschichte der gesamten Menschheit bezüglich ihrer inneren geistigen Entwicklung und damit verbunden auch die Entstehung, Umformung und später die mit den menschlichen Umtrieben verbundenen Zerstörungen in der Um- und Innenwelt wird dem Verständigen des Wortes Gottes von ihren allerersten Anfängen im ersten Schöpfungsbericht bis zu den heutigen Endschlachten zwischen Gut und Böse in der Johannes-Offenbarung offengelegt. Es gibt in diesem Punkt der Menschwerdung also in Wirklichkeit keinerlei Gegensätze zwischen etwaigen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die allerdings sehr unzureichend und rnangelhaft sind, und dem im Wort Gottes Gesagten. Die modern wissenschaftlichen Erklärungsversuche sind aber selbst noch verglichen mit den traditionell kirchlichen stümperhaft und lächerlich. Ich habe auch keine Schwierigkeiten, an die Bilderbuch-Schöpfung des ersten Menschenpaares im Paradiesgarten zu glauben, sehr wohl aber bekomme ich schon fast einen Lachanfall, wenn ich die Geschichten von den keulenschwingenden Affenvorfahren in den Höhlen im Verbund mit dem Urknall und andere darwinistische Spintisierereien aufgetischt bekomme. So etwas kann man wirklich nur völlig ungeistigen, materiellen Menschen „verkaufen“. Man versuche doch bitte noch einmal, hierzu die inzwischen zum Verschwinden gebrachten Zeugnisse aus indogermanischem Schriftgut, aus den Veden zu sichten! Dort erfährt man mehr über unsere „primitiven“ atlantinischen, pyramidenbauendenVorfahren!

[5] Kochsalz ist ein ätzendes Denaturat und dient vor allem dazu, die falsche oder durch Erhitzen geschädigte entwertete und deshalb geschmacklose Nahrung wieder scheinbar, also mit Hilfe des Genußmittels Salz genießbar zu machen. Dies geschieht durch Überreizung, Betäubung und Verätzung der Geschnlackssinnesorgane im Mund, was wiederum den Magen zu übergroßen Anstrengungen und Säfteproduktionen antreibt. Auf diese Weise wird ständig der Appetit angeheizt, man verschlingt gierig ungeheure Mengen von wertlosem Zeug, die man ohne Salz nie essen könnte und würde. Salz ist lediglich in Form von natürlich gewonnenem Meersalz ohne Beimengungen oder Steinsalz, das direkt aus dem Berg in Brocken erstanden werden kann akzeptabel im Sinne der natürlichen Ernährungsordnung.

[6] Alkohol in den heute üblichen Mengen hat außerdem die Aufgabe, die Nervenleitungen des Genießers zu betäuben, damit dieser nicht die wahren Wirkungen, die wahren Charakter seiner Suchtmittel zu spüren bekommt. Unter den schädlichen Alkoholika verstehen wir alle durch Feuer erzeugten, also Schnaps, Destillate, Bier, gezuckerte Gärgetränke. Nicht jedoch natürlich vergorene Fruchtsäfte (Weine, Moste, Met,…). Letztere sind Nahrungs(ergänzungs-)mittel.

[7] Im Gegensatz zu manchen Vertretern der neueren Rohkostbewegung (Jean Claude Burger) möchte ich vor jeglichem Genuß roher Tierlebewesen warnen. Reckeweg berichtet in seiner Broschüre „Schweinefleisch und Gesundheit“ von einem Versuch, bei dem einem Menschen seine zuvor gegessene rohe Fleischmahlzeit wieder mit einem Schlauch aus dem Magen hervorgeholt und untersucht wurde. Man wollte damit erforschen, was mit den Tierkörperzellen im menschlichen Körper passierte, vor allem wollte man wissen, ob und in welcher Weise diese Zellen zersetzt wurden. Das Ergebnis war verblüffend. – Der menschliche Organismus erweckte diese Tierzellen quasi wieder zum Leben, genau wie wenn zum Beispiel ein abgetrennter Körperteil wieder angenäht und durchblutet würde!

Dieses Ergebnis verwunderte mich überhaupt nicht, da ich ja weiß, daß unser Körper sowie die ganze Natur vom Herrn her so aufgebaut ist, daß beide immer versuchen zu retten, lebendig zu erhalten und niemals zu vernichten. – Wollen Sie also, daß sich Ihr Körper mit Hilfe von Tierzellen aufbaut? Wenn der Körper schon lebendig macht, dann muß auch angenommen werden, daß er die TierzeIlen verwenden kann oder gar muß. Vor allem dann, wenn er nichts Besseres bekommen hat. – Natürlich können Sie mit Tierzellen Muskeln aufbauen, aber auf welcher Grundlage?

Wenn Sie also noch vom Fleisch getöteter Tiere essen wollen, dann würde ich Ihnen entgegen aller Regeln der natürlichen Ernährung sogar vorschlagen, dieses mit allen erdenklichen Mitteln vor dem Genuß zu denaturieren, so daß keine einzige brauchbare Zelle mehr enthalten ist. Sie essen dann zwar ebenfalls Gift, werden aber immerhin nicht zum Tiermenschen, da Ihr Körper die Zellen nicht mehr verwenden kann.

[8] Allerdings dürfte die Fleischqualität von freien Meer- oder Süßwasser-Fischen das Fleisch von gehaltenen Landtieren um ein Vielfaches übertreffen. Auch Fische werden aber inzwischen, zum Teil sogar bereits gentechnisch veränderte, unter äußerst widernatürlichen Bedingungen gehalten, gefüttert, medikamentisiert…, so dass auch diese Quelle für den Nicht-Selbstversorger bzw. Nichtfischer fraglich geworden ist. Natürliche Meeresprodukte in rohem, fermentiertem oder getrocknetem Zustand verzehrt, können für Menschen in Kaltregionen eine Art vollwertige Notnahrung bieten. Ebensogilt dies für Krill und Algen, sofern diese ohne Erhitzung, Gefrierung oder andere widernatürliche Konservierungstechniken zum Verbraucher gelangen. Vergessen Sie jedoch niemals, daß jedes Lebewesen nur von lebendiger Nahrung leben kann, niemals von toter. Auch tote Fische sind Leichenkost! Selbst Raubtiere und Raubfische leben vor allem vom Darminhalt der Beute.

[9] Ein besonderes Produkt unserer Zeit mit ihren von den Geldmächtigen ausgehenden Existenzzwängen sind das Expertentum, die Fachwissenschaftler, die Spezialisten, die größtenteils die Welt wie durch ein ständig vorgehaltenes Vergrößerungsglas betrachten und dabei außerhalb ihres speziellen Bereiches, auf dem sie Experte, das heißt heute einzig wissend und kompetent zu sein glauben, nichts oder nur sehr wenig wissen und sehen. Wissen und Wahrheit aller Dinge sind jedoch nur in der umfassenden, ganzheitlichen Betrachtung aller Zusammenhänge auf allen Ebenen, in diesseitigen und jenseitigen, natürlichen, geistigen und zugleich inneren Reichen oder Bereichen aus Gott unserem Herrn erfahrbar. Alle Ordnungen und Gesetze, zuerst der inneren (Religion), dann der äußeren (Natur) Schöpfung müssen begriffen und vom Herrn aufgenommen worden sein, bevor ein Mensch sich wirklich in (s)einem Teilbereich wirklicher Wahrheit und Weisheit, die genau wie die gesamte Schöpfung ja nur aus dem Herrn entstanden sind, wähnen kann und darf. Wahrheit und Weisheit sind also zuerst Sache der Religion und dann erst der äußeren Betrachtung (empirische Wissenschaft) der Dinge. Wer nun die heutige Arroganz, Überheblichkeit, Gottlosigkeit, den selbstherrlichen Unfehlbarkeitsanspruch, die Lehrsätze, das gesamte auf Sand gebaute Machwerk dieser vielen Spezialisten aus diesem Licht zu betrachten vermag, der sieht einen der Hauptgründe, weshalb sich diese so grundlegend irren können, ja sogar müssen. Die allermeisten dieser Experten sind strenggenommen weniger wirkliche Fachleute und Könner, Wissende, sondern vielmehr Fachidioten.

[10] Dies erklärt auch den Umstand, daß mit der Ziegenmilch auch Tiersäuglinge anderer Tiergattungen (zum Beispiel Kühe, Schafe, Pferde) aufgezogen werden können, während die Kuhmilch nur für Kuhkälber vollwertig ist. Es gibt jedoch keinen Grund, auf die schwerer verdauliche Kuhmilch zu verzichten, wenn sie gesäuert ist, zu Quark, Käse, Butter, Kefir, … aus Rohmilch natürlich verarbeitet wurde.

[11] Das P.I.System sieht hier eine nützliche Verbindung zur traditionellen Großlandwirtschaft vor. Auch diese sollte, freilich in einigen Punkten verbessert, weiter existieren. Selbstversorgung weiter Bevölkerungsteile ist nicht von Heute auf Morgen machbar, und nicht überall sollen und können natürlich betriebene Kleinfarmen entstehen. Gerade diese neuen Kleinfarmen werden außerdem anfangs einen hohen Getreide- und Tierfutterbedarf haben. Dort, wo großflächiger Getreideanbau möglich ist und sich regelrecht anbietet, sollte dieser also, solange dafür Bedarf besteht, für Mensch und Tier nutzbringend weiterbetrieben werden. Auch mit Maschinen. Denn wir sind insgesamt noch nicht so weit, als daß wir auch schon Getreidekulturen per Handarbeit zuwege brächten. Der Klein- und Selbstversorger baut unter den Samen eher Mais, als Fettfrucht Sonnenblume, und hat meistens (noch) nicht die Mittel, größere Weizen- Gerste oder Haferfelder anzulegen.

[12] Selbst zum scheinbar so gesunden Vollkornbrot muß bemerkt werden, daß dieses im Vergleich zum Weißmehl sogar noch mehr tote Stoffe enthält und deshalb noch zu weiteren Schadwirkungen (zum Beispiel Brotgicht) und Ablagerungskrankheiten führen kann. Der Vitalstoffmangel mit all seinen verheerenden Folgen kann auch durch Vollkornbrot nicht behoben werden. Der von W. Ostertag geprägte Begriff „Lebendige Makromoleküle“ beschreibt sehr anschaulich, wie durch Erhitzen die Struktur eines solchen Moleküls verändert wird, es stirbt bzw. seine Lebensstrahlung erlischt.

[13] Nur kranke Pflanzen haben Gift- beziehungsweise Medikamentenanwendung nötig. Es handelt sich also nicht nur um vergiftete, sondern vor allem um kranke, lebensunfähige, nicht zur gesunden Ernährung taugliche Produkte, deren Verbreitung ähnlich der kranker Tiere verboten werden müßte. Das Problem liegt aber eigentlich weniger beim Verbieten, sondern auch beim unterlassenen Erlauben von natürlichen Selbstversorger-Kleinfarmen. Das Geldsystem zwingt die Menschen quasi zu unnatürlichem Leben in die Städte. Der einmal dazu verführte Konsumbürger ist nicht mehr fähig, auf dem Land zu leben und seine gute Nahrung anzubauen. Er ist zu verwöhnt, zu dekadent, um noch für einen Garten samt Nutztieren sorgen zu wollen, zu können. (Was man nicht will, kann man auch nicht freiwillig tun.)

[14] Anm.: Zuletzt ist auch hier zu beachten, daß alle Bienenprodukte vom Blüten-Angebot der Fauna abhängig sind, und gerade Bienen sehr durch Zivilisation und Technik krank gemacht wurden. (Hierzu mehr im P.I.System) Alle sich summierenden Widernatürlichkeiten bescherten uns bereits endlose Bienenkrankheiten, die leider nur mit weiteren Giftgaben „therapiert“ wurden. Es ist eine Frage der Zeit, wie lange die Bienen diesen Beschuß von allen Seiten noch überleben werden. Vor allem die gentechnisch veränderten Pflanzen könnten den Rest geben, einen biologischen „GAU“ auslösen, dem dann jedoch nicht nur die Gattung Biene zum Opfer fallen wird, sondern der den Verursacher, Herrn Saubermann/-frau aus der Zivilisation mit vernichten wird.Ohne die Bestäubungsarbeit der Bienen blieben uns nur noch Erträge aus windbestäubenden Pflanzen.

[15] Selbst wenn eine Frucht weitgehend ungiftig ist, so kann sie dennoch nicht vollwertig sein oder schädlich wirken, wenn sie auf falsche und zerstörerische Weise angebaut wurde, so daß sie gar nicht ihre sonst üblichen Gehalte und Zusammensetzungen an Nährstoffen sammeln kann. Wo nichts ist, kann ja auch die Fruchtpflanze nichts sammeln. Solche mangelernährten Früchte entstehen vor allem in Gewächshauskulturen und im Massenanbau generell. Daher müssen alle Gemüse, Baumfrüchte, genauestens ausgewählt werden. Dort, wo Spritzmittel jedweder Art notwendig werden – das kann auch im biologischen Massenanbau der Fall sein – sind die Pflanzen einfach krank und falsch ernährt beziehungsweise uns dann weniger zuträglich. Sie besitzen jedoch einen vorzüglichen Wert- und Gehaltsstoffprüfer, nämlich Ihren Geschmackssinn.

[16] Oft ist Gier nach Braten, Brot, Kochkost bzw. nach Konzentraten allerdings Zeichen einer Protein-Unterernährung. Prüfen Sie nach, ob Ihre Nahrung ausreichend davon enthält bzw. genügend verdaulich zubereitet und richtig kombiniert wird. Wird genügend proteinreiche Rohnahrung verzehrt, unterbleiben in der Regel solche Suchterscheinungen. Der Organismus spürt den Abbau alter Zellen nicht, weil, vereinfacht gesagt, genügend neue da sind, die jene ersetzen wollen (Regeneration). Psychische Effekte wie z.B. Agressionen, Depressionen, … sind allerdings immer noch während der gesamten Regenerationszeit zu erwarten. Leider dauert diese Zeit genau genommen so lange an,als Sie im Bereich der Zivilisation und damit Entwertung/Vergiftung bleiben (müssen). Vergiftung führt zwangsweise zu körperlichen und psychischen Defekten bzw. Krankheiten. Bei genügend guter Versorgung an vollwertig, richtig kombinierter Naturnahrung kann zwar etliches verkraftet werden, doch darf innerhalb der Zivilisation nicht mehr davon ausgegangen werden, daß A die Nahrungsqualität annähernd ausreichend ist und B die Summe der einwirkenden Schäden aus Umwelt und Ernährung vom Organismus noch kompensiert bzw. regeneriert werden kann. Mit anderen Worten, es geht nicht ohne „Leben auf dem Lande“ bei selbsterzeugter Nahrung. Stadtleben und Zivilisation sind für Leib und Seele tödlich!

[17] Bei Wildchampignons hohe Verwechslungsgefahr! (Anis-/Karbolegerling)

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Written by paradiseislandfamily

August 10, 2008 um 7:25 am

2 Antworten

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  1. Tolle Beiträge und Meinungen

    Reiner Karston

    August 19, 2009 at 6:05 pm

  2. […] PISystem/ Buchauszüge/ Das Narrenzeitalter, Kap.8 Ernährung […]


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