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P.I.System/Landwirtschaft

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P.I.System/ Landwirtschaft/

Achtung! – Nachfolgender Lehr-Brief enthält überlebensnotwendige Neuigkeiten!

Sehr geehrter Herr …..,
es kann manchmal etwas länger dauern, bis ich Ihre Fragen beantworten kann, da ich ggf nicht nur persönlich an Sie schreibe, sondern einen „Literaturbrief“ verfasse, in dem dann freilich auch noch andere und zusätzliche Dinge stehen können, die nicht nur Ihnen persönlich gelten, sondern für alle hilfreich und aufklärend sein sollen. In diesem  Brief werden Sie diesmal sogar einen anderen Schreibstil und eine Wortwahl vorfinden, die das bisher von mir Gewohnte sprengen!

Die gewünschten Altschriften liegen bei. Einige neue finden Sie in meinem blog paradiseislandfamily.wordpress.com  unter P.I.System/“lehrreiche Briefe“, „Aphorismen“ oder „Lexikon“ (mit fetten Überschriften) „eingeschmuggelt“.

Mit Ihren Fragen zur Bienenhaltung haben Sie einen sehr komplexen Bereich angeschnitten. – Da kann ich mit einer email nicht viel ausrichten. –  Ich bin inzwischen wieder dabei, unsere Bienen auf traditionelle Korkbeuten umzusiedeln. Die sind zwar in Bezug auf Honig weniger ertragreich, doch dafür wesentlich einfacher und leichter zu handhaben, ideal auch für Anfänger und alle, die nicht so sehr viel Zeit haben. Man betreibt damit Schwarmbienenzucht, was bedeutet, daß man Bienen darin sehr gut vermehren und somit bessere Befruchtungsverhältnise in den Obstplantagen schaffen kann, was ja der eigentliche Hauptgrund zur Haltung dieser wertvollen Nutz-Haustierart ist. –  Solche Korkbeuten könnte ich auch nach D verschicken. Habe zwar bisher noch keine praktische Erfahrung, ob und wie sie dort funktionieren, doch denke ich, daß diese warmen vollbiologischen Bienenwohnungen mit absolutem Wohlfühlklima und eingebautem Mikrowellen-Strahlenschutz auch für Bienen in Deutschland sehr gut wären. – Vorteil darin ist, daß darin auch nicht ständig irgendwelche Imker Waben ziehend und wieder setzend sowie giftige Chemikalien anwendend herumwerkeln und die Bienen stören müssen. Man stellt die Korkbeute einmal am guten Platz mit bereits eingesetztem Schwarm auf, oder man wartet bis von alleine einer einzieht und läßt das Volk dann in Ruhe leben und schwärmen, bis es eingeht – Dank der berüchtigten Varroamilbe, die schon seit langem als lukrativer Sündenbock für die eigentlichen Schuldigen am Bienensterben, nämlich Mikrowellen-Smog, Sprühchemikalien, Gentec,…herhalten muß, dauert das Leben eines Bienenvolkes (wie auch das aller anderen Nutztiere incl Mmensch) heute nicht mehr sooo lange! Dh man kann auf die leichte Ernte durch Volksaufgabe nach ca zwei Jahren spekulieren und dann die meistens randvolle Beute mitsamt Honig, Pollen und Wachs einholen und genüßlich leeressen. – Wabenhonig nährt übrigens weit besser als geschleuderter!

Zu Ihrer Hühnermisere: Die Sache mit Ihren vergifteten Hühnern hört sich ja schlimm an!  – Es ist natürlich naheliegend, die Schadursachen bei den Chemtrails und damit Chemo-Fallouts zu suchen. Was in Ihrer Gegend so alles durch die Atemluft schwirrt und sich dann absetzt, wäre sicherlich eine chemische Analyse wert und würde dann mehr Klarheit bringen! – Doch weiß man inzwischen ja, daß überall geflogen und dabei die Bevölkerungen regelrecht vergast werden wie einstens, und kann sich daher eigentlich diese Mühen sparen. Die Giftcocktails variieren zudem, können sehr reichhaltig sein und „dürfen“ vielleicht sogar von den „li-zensierten“ Labors gar nicht als solche identifiziert werden!

Haben Sie es schon mal mit anderen Tierarten probiert? – Etwa mit Enten oder Gänsen, oder auch mit Ziegen? – Letztere böten den Vorteil, daß sie über ihre Milch Abbauorganismen zur Ausleitung der Umweltgifte liefern würden! – Nach Tschernobyl konnten unsere Ziegen damals sogar die Radioaktivität entweder von ihrer Milch fernhalten oder aus ihr entfernen. – Wir wußten nicht, wie die das fertigbrachten, doch konnten wir den Unterschied zu anderer Tiermilch am eigenen Geigerzähler deutlich messen. – Ohne Milch und  deren Produkte (vor allem Molke) ist m.E. Entgiftung und damit langfristiges Überleben in den verseuchten Ziv-Zonen heute kaum mehr zu schaffen! –  Falls Sie mit weiteren Tieren experimentieren können, sollten Sie jedoch unbedingt darauf achten, solche aus möglichst natürlicher Freilandhaltung zu bekommen!  – Es kommt nämlich durchaus auch vor, daß Tiere, die jahrelang interniert und dabei fehl-/mangelernährt und impfgeschädigt wurden, sofort oder bald nach ihrer Externierung  sterben, da sie einfach zu lebensuntauglich sind  für ein Leben im Freien! Sie schaffen dabei offenbar ihre Regeneration und Entgiftung, dh Rückvergiftung durch Ausleitung ihrer Altlasten, mit ihren dekadenten Organismen nicht mehr! – Auch den allermeisten Stadtmenschen wird das wohl so ergehen, wenn sie einstens wieder in der Natur überleben müssen!
Ich glaube jedoch eigentlich kaum, daß solche starken, tödlichen Grundvergiftungen und Dekadierungen bei Ihren offenbar intern gehaltenen Tieren vorliegen. – Doch müßte man eben hier, um sicher zu gehen, es auch noch mal mit Tieren aus reiner Freilandhaltung probieren, falls es dort so etwas noch gibt! – Ich meine Tiere, die täglich in freier Natur gehütet werden oder einfach auf dem Hof frei umherlaufen, auf dem Misthaufen picken und von den Farmabfällen ernährt werden wie sich das gehört! – Mit solchen Haltungsweisen könnten Sie am ehesten auch heute noch den Giften von Oben trotzen! – Über Molke (ungeimpfter Tiere), verdünnt und auf den Feldern versprüht, können sogar Schwermetalle abgebaut werden!  – Doch Vorsicht! – Die internaZionalen Milchphobisten&Satanisten haben da eventuell etwas dagegen! –  Milch und noch schlimmer, vergorene Milch bzw Käsemolke darf ja heute partout nicht auf die Felder kommen und wird inzwischen sogar als Sondermüll  eingestuft!

Satanisten-Logik:  Alles, was auch heute immer noch Mensch, Tier, Böden und Pflanze reinigen, heilen und daher Dämonen&Krankheit samt deren Macht noch gefährden und das Überleben der Menschheit zulassen könnte, will als hochschädlich eingestuft und verboten werden!

All diese Zusammenhänge wären aber doch eigentlich einfach zu verstehen, wenn man nur einmal begreifen könnte, daß die meisten sogenannten Krankheiten ja lediglich Entgifungs- bzw Gesundungsprozesse sind, die mittels giftabbauender und ausleitenden Bakterien und Mikroben funktionieren! – Die Pharma-Konzerne verdien(t)en sich jedoch ihr Weltimperium mit diesem ihrem Kapital-Schwindel, die reinigenden bakteriellen „Müllmänner“ als Sündenbock hinzustellen und dabei nicht nur sehr lukrativ zu bekämpfen, sondern auch noch dafür zu sorgen, daß die Kranken vergiftet/dekadent bleiben, also gar nicht mehr gesunden können, und durch ihre verabreichten giftigen „Zaubermittel“ die Organismen oft auch noch gezwungen werden, ihre Entgiftungsversuche an andere Orte zu verschieben, – an denen dann natürlich sogleich der nächste Arzt mit seinen wiederum fatalen Chemo-Mittelchen und operativen oder verstrahlenden Schad-Methoden lauert, absahnt und dabei Gesundung nachhaltig verhindert!

Es wäre ja alles so einfach! – Wenn man nur endlich den wahren Heilungsweg erkennen wollte, der allerdings keineswegs in der Vermeidung von Entgiftung, sondern im Gegenteil, ihrer Förderung besteht, und zwar mit allen erdenklichen Mikroben und Bakterien, die dazu verhelfen! – Es kann dabei also nicht weiter um „Sterilisation“ und „Desinfektion“ gehen, sondern in der „Infektion“ und danach im Durchstehen und Durchleiden, Abbüßen der Reinigungsprozesse liegt die Rettung! – Entsprechendes funktioniert im innerlich-geistigen Bereich: Wer etwas verbrochen hat, darf es nicht wegstecken, verheimlichen, weglügen,… sondern sollte seine Sünde eingestehen, bereuen, bessern wollen und dann Buße tun! – Ansonsten bleibt aller Unbill an ihm haften und verschlimmert sich noch. Man kann hier und nun jedenfalls erkennen, weshalb es darauf ankommt, sowohl Hühner als auch das gesamtes Land möglichst mit einer reichhaltigen mikrobiellen Fauna auszustatten bzw eine solche entstehen zu lassen durch allerlei „antihygienistische“ Maßnahmen. – Es ist allgemein bekannt, daß intern gehaltenes Geflügel nicht sehr gut oder überhaupt nicht erfolgreich brütet, weil es dabei selten im vollen Lebensmillieu mit allem satternährt und bei bester Atemluft gehalten werden kann. – Weshalb ja die meisten Halter heute gleich mit dem Brutapparat vorgehen. – Wo Brut und Aufzucht nach wie vor natürlich klappen sollen, müßte zumindest fortlaufend Frischkost, vor allem Grünzeug gefüttert werden. Bereiten Sie hierzu Mischungen aus geschrotetem Getreide, frischen Blättern von Kohl, Endivie, Brennessel… Machen Sie dann diese mit Molke oder sauerer Milch an und und verwenden Sie darin auch noch alle alten oder übrigen Eier samt Schalen, oder auch nur das Eiklar, wenn Sie das Gelbe selber essen. – Diese Mischung darf auch gerne mal etwas angären (säuern). (Geht am besten in Holztrögen) Denken Sie dabai stets daran, reichlichst Mikroben reinzuzüchten! – Im Winter fetthaltige Saaten oder auch Öl oder Altkäsemehl beigeben. – Den Bruttrieb regen Sie im Frühjahr zusätzlich mit angekeimtem Hafer an. – Sorgen Sie dafür, daß die Hühner stets in Frischluftzonen leben, das heißt auch die frische Nachtluft im Freien atmen können, und sich in möglichst unsteriler Umwelt aufhalten, also auf Misthaufen und in allerlei Kloaken scharren, in mikrobiell reichhaltigster Umgebung leben können. Nehmen Sie Ihre Hühner auch durchaus mit in Ihren Garten oder wo immer Sie gerade werkeln, dh hacken, irgendwelche Materialien ab- und umtragen, und dabei etwas bewegen, unter dem dann ihr (Lebend-)Futter zum Vorscheinkommt. – Hühnern kommt natürlicherweise die Rolle zu, Ihre Umgebung von Ungeziefer und Exkrementen frei zu halten oder/und in letzteren die meist immer noch vorhandenen Nahrungsanteile zu verwerten!  – Wenn Sie keine Tiermisthäufen haben, können Sie auch Menschenmist mittels eines Kompostklos oder auch „dezent-ral“ erzeugen. – Es ist mit den Hühnern nicht sehr anders wie mit Schweinen: (Natur-)Dreck und davon reichhaltiges  Angebot an Kleinlebewesen erbringen Wachstum, Gesundheit und Fruchtbarkeit! – „Sauberes“ koch-/steril-verpacktes und industriell erzeugtes Kauffutter hingegen machen (Tier-)Arzt&Pharma reich!  – Ergo: Jeder „Scheißhaufen“ wird, den Hühnern zugänglich ins Freie gesetzt, diesen sowie ihren Küken zum reichhaltigen Futterautomaten, da sich darin nicht nur un- und vorverdaute Reste von Mensch oder Tier finden, sondern sofort auch allerlei Fliegen, später Maden, Mistkäfer, Würmer… ansiedeln oder entwickeln. – Wir sollten daher die natürlichen Aufgaben und Funktionen aller Tiere innerhalb unserer Lebenskreisläufe und Gemeinschaften endlich wiedererkennen und uns endlich von allem krankmachend neuzeitlichen Hygiensimus und Bakterien-Phobismus befreien, in denen ich eine der (unsere Umwelt samt Körper) verheerendsten Geisteskrankheiten der Neuzeit erkenne, die durchaus mit dem Hexenwahn der Vergangenheit verglichen werden kann und diesem keinesfalls nachsteht, da es dabei um ähnlich gespenstische Ängste vor „unsichtbaren“ und „unberechenbaren“ Gefahren und Angriffen geht, die mit ebenso schmerzhaften und tödlich endenden Foltermitteln, getarnt als Heil- und Vorsorge-Mittel sowie Hygienmaßnahme bekämpft werden, obwohl doch diese „bösen“ Bakterien völlig unschuldig und auch keinesfalls unberechenbar keinesfalls sind! – Unberechenbar ist allenfalls die im Zeitbürger abgespeicherte Giftlast und -Art! – Diese mikrobiellen „Gespenster“ greifen jedenfalls keinerlei gesunde und gereinigte Zellen an, sondern machen ja nur den organinternen Müll klein! – Was angesichts der Lage bitter nötig ist und vor allem wird für alljene, die diese und die kommende Zeit überleben wollen.

Es entstehen in der Natur und bei allem Natürlichen also bitte daher weder Dreck noch Gift, keinerlei Gefahren durch Mikroben, Bakterien oder Parasiten, sondern stets überaus gesunde Entgiftungs- und Regenerations-Kreisläufe durch hilfreiche Kooperation aller pflanzlichen und tierischen Mitbewohner und Nutznießer bzw Ge-nießer unserer durch unsere liebende Gärtnerhand sich immer reichhaltiger und lebendiger gestaltenden und erhaltenden paradiesischen Gartenwelt. – Wir Menschen müssen diese Entwicklungen oft nur zulassen, sollen und dürfen dieses Zusammenspiel verschiedener Pflanzen und Tiere durch unsere Hege und Pflege aber auch gezielt fördern, kunstvoll gestalten und mit unserer führenden Hand zuletzt dort aufwertend einsetzen, wo wir unsere besten Gemüse und Fruchtbäume nähren wollen. – Wir können dabei auch durch geeignete Parzellierungen und Bauten Enormes für all unsere Tiere, Pflanzen und zuletzt natürlich auch uns erreichen, die wir ja quasi von allem und allen die höchsten Essenzen ihrer Lebens- und Liebeskräfte in Gestalt von Milch, Honig und Eiern, selbstverständlich auch von allen besten Gemüsen und Baumfrüchten ernten und genießen können. – Quasi als Lohn für unsere paradiesgärtnerische Arbeit. – Wobei der Begriff „Arbeit“ hier fehlplatziert erscheint, da es sich dabei stets um lehrreiche, freudvolle und glückbringende Lebens- und Liebeskreisläufe und –Dienste handelt!

Man verstehe meinen Begriff von „Natürlichkeit“ übrigens durchaus nicht so, daß für uns etwa prinzipiell keine Maschine einsetzbar oder alle Technik schlecht sei, sondern dahingehend, daß wir mit diesen Mitteln zwar durchaus nützliche und sogar äußerst sinnvoile und dringendste Dinge erschaffen sollen und können, die heutigen Nutzer dieser Geräte jedoch gewöhnlich infolge ihrer widernatürlichen Lebensweise leider jeglichen Sinn für wahre Nützlichkeit total verloren haben, sich dem Mammon Geld, Ansehen, Macht… verschrieben haben und deshalb mit all dieser immensen Energie, die heute verbraten wird, nichts anderes als Wahnsinn unterhalten und erschaffen.

Wo die Natur aufhört, fängt der Unsinn an! – Der moderne Zeitmensch setzt heute Technik und Maschinen fast ausschließlich naturwidrig ein, verschwendet damit sinnlos Ressourcen und Energie samt seiner eigenen Lebens- und Liebeskraft nicht nur für eitle Bequemlichkeit, sondern mißbraucht diese auch für noch Schädlicheres in Gestalt gewalthafter Schand-Aktionen aller Art! Die Maschine, die er einstens eigentlich dazu erfand, weniger arbeiten zu müssen und mehr Freizeit zu haben, versklavte, verdrehte und verhexte ihn gründlich. Die Eigenschaften, sich damit selbst zu versklaven, dabei und dann jedoch auch noch alle anderen zu involvieren und in die eigene Sucht hineinziehen zu wollen, kamen als psychotische Grundkonstellation der Moderne überall zur fatalen Wirkung und führten zu fortlaufendem Wachstum des baylonischen Neuzeit-Elends. – In der Konsumwelt leben daher nicht nur unzählige bedauernswerte Suchtopfer, sondern sie besteht noch weit mehr aus Untätern und wäre endlich auch als übelster Parasit und Räuber unserer Zeit zu entlarven. – Denn was tun diese vielen Leute in den Städten denn wirklich? Wovon leben sie und wie schaffen sie es, daß man ihnen allen täglich alles frei Haus auf den Teller serviert? – Sie leben z.B. von der Komplikation von Handlungen, indem sie sich bei allem, was immer Menschen eines Landes irgendwo tun und aufbauen wollen, dazwischen schalten, in den Weg stellen, in ähnlicher Weise wie das früher ein Wegelagerer oder Zöllner tat, indem er ein Hindernis setzte, das ihrem Opfer einen bestimmten (oft lebens-)wichtigen Weg versperrte. Freilich erscheinen die Arten und Weisen solcher Handlungshindernisse heute nicht mehr gleich so offensichtlich als Verbrechen oder Betrug, wie das damals war. Da geht man inzwischen viel raffinierter vor! Denn diese ganze Räuberei wird heute sogar bereits als Gesetz verbrämt und fungiert unter der Rubrik „Recht“! – Ein solches Hindernis-Gesetz wirkt dann z.B. durch eine Vorschrift, die das Opfer in der Folge zwingt, nicht nur sein Geld, sondern auch noch seine Lebenszeit und -Lust zu opfern, wenn er die in ihren Büros sitzenden Vewaltungsbeamten, den Architekten, Arzt oder Tierarzt, Schullehrer,… besuchen und zahlend untertänigst hofieren muß. – Somit kann man sich diese Städte und Ballungsräume durchaus als immens angewachsene ehemalige Raubritterburgen vorstellen, in denen jeder steifköpfig an irgendeinem Schalter oder Posten hockt, an dem er den (Land-)Bürger auf diese oder jene Weise den Weg verstellen und ihn schröpfen bzw zwingen kann, ihn für Dienste zu bezahlen, die ersterer weder wollte noch wirklich brauchte.

„Bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt, wer berufen ward zu einem Amt!“ – Strophe aus dem prophetischen Lied der Linde

Vielleicht gab es ja durchaus einmal eine Situation, in der diese oder jene Vorschrift sinnvoll erschien, doch, wie das halt so ist bei allen unerkannten Schlichen und Betrügereien, werden sie sehr schnell als lukrativ erkannt und wachsen sich dann bis zum Geht-nicht-mehr aus, wenn niemand mehr in der Lage ist, sie zu beschneiden. – Die „Großkopfeten“, wie man bei uns im Schwäbischen sagt(e), wurden dabei reich und mächtig, obwohl sie eigentlich oft nichts anderes als gerissene KomplikaToren, aufgeblasene Wichtigtuer und Hohlköpfe waren – verlogen, korrupt, verspießt, verklemmt, psychotisch,… sich nach oben duckende und nach unten tretende Rädchen jener Megamaschinerie Konsumzivilisation, die gerade dabei ist, den Lebens- und Liebesnerv unseres Planeten mit ihren Krebswucherungen zu ersticken.

Dabei könnten wir es alle so einfach und gut haben! – Wenn wir eben gut und einfach wären, oder auch nur zum Guten und Wahren hingeführt würden oder uns hinführen ließen! – Doch da haperts noch, liegt der Hase im Pfeffer. – Wer will diese Krampfköpfe von Heute noch sanieren? Das hatten wir damals schon 1980 resigniert aufgegeben, nachdem wir es viele Jahre lang mit unserer Rockmusic während der Punkära versucht hatten. Seitdem gilt die bescheuerte Weise: „Warum denn einfach, wenns auch komplizierter geht!“ – Oder weiter:  Warum denn lebendiger und besser, wenns auch toter und schlechter geht! – Ja, warum wohl handelt man lieber unnatürlicher als naturrichtig?  – Weil eben mit Ersterem Geldbetrug zu machen ist! – Genauer gesagt, weil auf der einen Seite sich Stadt-Parasiten und -Banditen mit ihrem mafiotischen Betrugs-System fett und faul gefressen haben, sowie ein lukrativer Suchtkreislauf zur Zufriedenheit allen Beteiligten Konsumente unterhalten werden kann !

Doch wieder zurück zu Ihren Fragen: Sie wissen ja selber, wie wir heute vom Konsumwelt-System an allem (mittels unzähliger Vorschriften) massivst behindert werden, das uns die freie Gestaltung und Verbesserung unserer Umwelt zu reichhaltigerem Leben näher brächte. – Wer phantasievoll-kreatives Leben in die Köpfe des Verwaltungsapparates einhauchen will, wird sich und seine Kräfte dabei verlieren und vergeuden. Besser wäre es vielleicht, einfach zu tun, was man realisieren will: – Warum bauen wir also z.B. nicht überall Stallgewächshäuser, bei denen stets ein Teil mit Tieren bewohnt, beheizt und gedüngt wird! – Warum ziehen wir nicht in unsere Gärten und setzen dort einfach Schafe oder Hühner in einem fortlaufend verstellbaren Gitter als Mäher und Dünger sowie Gärtner-Genossen in unseren unmittelbaren Lebensräumen ein! – Sind Tiere etwa giftig oder schmutzig?? – Warum bilden wir nicht überall kleine Teiche, die wir fortlaufend einmal mit Wassergeflügel und Wasserleben (Frösche, Fische, Algen,…) sich bereichern lassen, um sie nach einiger Zeit wiedér (für uns noch nebenbei elektrische Energie erzeugend) abzulassen, mit den sich ansammelnden Lebenswese Hühner und Enten (und viele andere mehr) füttern, und in den abtrocknenden fruchtbaren Schlamm gleich unsere Saaten ausbringen? – Und warum vergeuden wir unseren wertvollen Dünger im WC und ersetzen diesen danach mit teurem und schädlichem Kunstdünger, anstatt das, was wir von unsrem Land nehmen ihm wieder zurück zu geben, also zu kompostieren und davon binnen weniger Monate besten Humus zu erhalten? — Muß unsere Landwirtschaft heute tatsächlich so einfallslos, eintönig, gewalttätig, gegennatürlich, energiefressend…. Land, Boden, Tiere und Pflanzen vergewaltigend, quälend, mangelernährend und danach vergiftend mit „Medikamenten“ sein, mit denen unsere Geist- und Herzlosigkeiten dann auch noch „geheilt“ werden sollen? – Wenn ich bedenke, was man mit all den heutigen Mitteln in einem jedem Land, in dem auch nur in Weniges an Regen fällt, alles an Garten- Lebens- und Liebeswundern realisieren könnte, und dann überlege, was tatsächlich heute dort geschieht! – Welch ein Elend!!! – Im Kern handelt es sich hier um katastrophal-peinliche Sucht- und Fehlwissens-Kreisläufe, in denen bis heute mehr oder weniger alle involviert und falschhandelnd sind, also um das finsterste und gleichzeitig hochmütigste Zeitalter seit Menschengedenken! – Und allmählich wird die Situation hochkritisch! – Bald platzt die Blase! – An irgendeiner Stelle sollten wir diese unsere unendliche Zeitdummheit incl Vergiftungskreisläufe schleunigst durchbrechen, die heute durch unser Geld- und Wirtschafts-System, unsere eigene Faulheit, Dekadenz, Sucht und Feigheit, internationalkriminelle Zwangs- und Fehlgesetzgebungen… bewirkt und erzwungen, sowie durch die Zwangsschulen fortlaufend tradiert und noch verschlimmert werden, in und mit denen doch kein Kind mehr lernen kann, womit es gesund und glücklich (über-)leben kann! (- Nämlich durch sein eigenes aktives Leben und Aufwachsen im Kreise seiner auf und von Eigenland lebenden Gärtnerfamilie!) – Da ist uns der Osten heute weit voraus, weil dezentral-häusliche Selbstverorgung dort gefördert wird und jeder sein Stück zum Leben erforderliches Land bekommt! – Warum setzt man die vielen Hartz-IV-Empfänger nicht wieder zurück aufs Land und läßt sie dort binnen weniger Jahre ihre Landexistenz aufbauen? – Noch versperrt man bewußt diesen guten Weg zurück aufs Land und zwingt die Menschen nach wie vor auf fatale Weise förmlich in die Städte und in deren Abhängigkeiten!

Doch noch zu Ihren letzten Fragen: Mit der Kalkbeinigkeit von Hühnern habe ich mich nie näher befaßt. – Weiß nur, daß dabei eine Milbe mitspielt. – Krankheiten interessieren uns hier wenig. – Was nicht (mehr) gesundernährt und -erhalten werden kann und daher kränkeln oder sterben will soll kränkeln oder sterben und dient danach anderen zur Nahrung oder als Dung. – Hühner vermehren sich jedoch bei uns wie die Fliegen! – Da kommen nicht einmal die vereinigten Raubtiere unserer Gegend dagegen an! – Unsere Fruchtfarm bietet den Tieren sehr viel Schutz, Nahrung und Versteckmöglichkeiten.

Auf natürliches Leben und dabei vollwertiges Essen kommt es also an, dann werden Mikroben, Parasiten und sogar Raubtiere unseren Hühnern und Pflanzen nicht mehr schaden, sondern letztendlich sogar nützen! –  Übrigens gilt das nicht nur für unsere Pflanzen und Tiere, sondern auch uns Menschen! – Wenngleich diesbezüglich auf uns zukommende „Raubtiere“ ( in Gestalt von Soldaten oder Bomben/Giften des kommenden 3.WK ) sicherlich nicht mehr so leicht überlebbar sein werden!  – Die Selbstatomisierung der babylonischen Hure (bestehend aus all den heuchlerisch-korrupten Lügnern und Betrügern dieser Endzeit) muß wohl kommen. – Doch auch dann würde ich noch auf Milch&Molke bzw die Entwicklung eines möglichst reichhaltigen bakteriellen und mikrobiellen Lebens in meiner Umgebung setzen! –  Es führt in eine Sackgasse, sich hier immer mehr Nahrungsgrundlagen zu versagen (und zuletzt gar nichts mehr zu essen), nur weil sie angeblich diese oder jene Giftart vermehrt aufnehmen! – Wir sollten doch lieber erkennen, daß dort, wo eine Pflanze leben kann, sie eben ggf auch ein Schwermetall aufnehmen und es sogar reparieren und erfolgreich vitalisieren kann, weshalb auch deren Nachfolger in der Nahrungskette damit klarkommen können. – Was eine Zelle oder ein Element giftig macht, ist doch nichts anderes als die Zerstörung ihres/seines natürlich-gottgegebenen Ordnungssystems bzw Strukturgitters durch den frevelnden Menschen!  – Doch genau diese zellulären und atomaren Struktur-Gitter-Schäden können und sollen all die uns vorgeschalteten Pflanzen und mikrobiellen Lebewesen bis hinauf zu den laktierenden Mutterwesen auf dieser Erde ja auch wieder reparieren oder zumindest halbwegs ausreichend restauriert in ihre Körper reintegrieren. – Wo sie das infolge extremer Giftigkeit noch nicht schaffen, sollen, ja müssen diese Dekadenzstoffe eben noch einmal abgebaut und damit  (bakteriell, mikrobiell) weiterzersetzt werden! – So lange,  bis das Leben über den Tod siegt, die Bakterien das Gift endgültig zersetzen, die Raupen das noch zu dekadente Gemüse wegfressen, und Parasiten wie Krankheiten strukturell noch unzureichend naturrichtig aufgebaute Tier- und Menschen-Exemplare heimsuchen und heilen, indem sie in diesen Defektes abbauen und aus ihren Körpern schaffen!  – Über und durch Mikroben und Parasiten geschieht also nichts anderes als wirkliche, natürliche Heilung.  – Weshalb diese „Geschäftsschädiger“ ja heute auch so vehement von allen Medizinern und HygienistInnen bekämpft und verteufelt werden!  – Wo da der Teufel steckt, nämlich in all jenen, die heute vor bakterieller, mikrobieller Reinigung und struktureller Regeneration ihrer kranken Körper und dämonenbesetzten Gehirne fliehen, müßte hier klar geworden sein! –  Jene wollen nicht büßen und sich auch nicht natürlich verbessern, sondern in ihren Aberrationen und Suchtkreisläufen verbleiben! –  Am meisten regen sich die vereinigten neuzeitlichen Lebens- und Liebesphobisten alias Hygienisten, Seuchenpaniker, Putz- und Waschwahnsinnige,… aber auch jene, die mittels Askese, Dauersport, Rohfleischkonsum, Stadtleben, Verimpfung, Dekadenzkost… sich große interne Giftlasten angesammelt haben… offenbar über die Liebesessenz Milch auf, weil diese ja noch über besonders starke und erfolgreiche Heil- und Schutzkräfte verfügt, die jene am liebsten verboten sehen würden, weil sie sich durch sie „reinigungsgefähdert“ sehen!

Fazit: Ich würde also überall stets versuchen, die Lebensseite in aller Vielfalt zu fördern und auch davon zu essen.  – Zwar hat es der moderne Mensch bekanntlich geschafft, beängstigende Schadfaktoren und dabei ultragiftige Stoffe sowie vor allem auch schädliche Strahlungen zu erzeugen, doch würde ich an jeder Stelle dieser Erde und bei jedem Verseuchungsgrad immer zuerst versuchen, frei und natürlich zu (über-)leben! – Man hat uns damals nach Tschernobyl dringend vor dem Verzehr von Waldpilzen gewarnt. – Doch damals wie heute (über-)leben die Wildschweine bestens davon! (Da sie ihre Nahrung ja nicht kochen! – Erst dann würde sie schädlich!)

So weit, daß die Menschen auf dieser Erde Kuppelstädte bauen müssen, in denen sie in künstlich erzeugter Atmoshäre leben und sofort sterben, wenn ihr Beatmungsgerät im Außenbereich versagt, sind wir ja noch nicht. – Doch arbeiten die Menschen- und Lebens-Feinde dieses Planeten im Moment eifrigst daran, möglichst alles so nachhaltig zu zerstören und zu verstrahlen, daß nicht einmal mehr Pflanzen und Tiere im Freiland überleben können! – Sogar Fukushima/Japan fährt seine ReakToren wieder hoch! – Die Konsumteufelei bessert sich offensichtlich nicht, bis zu ihrem Exitus! – Danach kann guter Rat teuer werden! – Zumindest in bestimmten Regionen halte ich eine todbringende Dauer-Zerstörung und Verseuchung für wahrscheinlich. Auch in den meisten anderen wird man aufgrund hoher Verstrahlung ein akzeptables Lebensniveau nie mehr erreichen können. – Es sieht daher tatsächlich nach Endzeit und -Gericht aus!

Zuletzt fiel mir noch ein, daß Sie sich bei Ihren Überlegungen über den Verseuchungsgrad Ihrer Umgebung auch nach den Wildtieren umsehen und orientieren können. – Wenn diese in der Wildnis noch leben können, sollten Sie auch ihre heimischen Geflügel noch im Freiland hochbringen können!
Ebenfalls kam mir schon gelegentlich die Idee, ob ich/wir nicht doch noch einmal einen „Rettungsfeldzug“ in die Ziv-Höllen wagen sollten. – Freilich würden wir dabei mit ganz neuen Waffen kämpfen müssen. – Die Wahrheit siegt bekanntlich, doch kann man sie in bereits zu verschmutzte Gehirne leider nicht mehr eingießen! Und wie sollen wir ein ganzes Land wieder so engtiften können, damit der „Trank des Vergessens“ (in Gestalt von Koch-/Suchtkost, Giften…) den sie permanent trinken, eine Zeitlang seine Wirkung verliert und die Schwermetalle aus den Körpern ausgeleitet werden?? – Wir müßten dazu nicht nur alle Zahnplomben und Implantate entfernen, sondern auch noch deren Atemluft, Wohnungen und Felder reinigen! – Letzteres würde ggf dadurch möglich, daß man die Chemtrail-Sprühflugzeuge endlich den heutigen „Hohlocaustern“ abnehmen und anstelle der Gifte mit Molke, Kuhgülle und anderen Fermentationen auffüllen und dann nicht nur über die Felder, sondern am besten auch gleich direkt über die Köpfe aller HygienistInnen und Weißkrägler sprühen würde, um das Übel an der Wurzel zu packen!
Doch ich versuchte meine Touren nach D ja früher schon des Öfteren vergeblich, weil mich die dortige Giftsituation, Strahlung und vor allem auch die Lebens- und Liebeskälte bzw Ausstrahlung  der Bewohner binnen kurzer Zeit so schockte, daß ich dort alsbald regelrecht einfror und völlig unfähig wurde, zu wirken oder gar noch Musik zu machen. – Es fehlte mir dort auch vor allem an der entgiftenden und schützenden Liebeskost Milch. – Zwar hatte ich einstens noch eine Ziege als Mitbegleiterin erfolgreich dabei, doch wurde solches von den Betrugs-Gesetzgebern inzwischen strengstens verboten und mit Höchststrafen belegt! – Insofern kämen allenfalls noch laktierende Liebes-Frauen als „Kampfgenossinnen“ in Frage. – Doch welcher Mann dieser Zeit weiß nicht, wie unmöglich das mit der hochvergifteten Frauenwelt in jenen Landen ist, in denen Frauen nur noch selten mit und für ihre Männer kämpfen, sondern weit mehr und sehr schnell gegen sie! – Ergo müßte ich wohl giftärmere „Sugarbabies“ aus dem Süden als „Groupies“ für eine potentielle Revival-Tour meiner Punkband mitnehmen, mit der ich dann all diese feigen Schwätzer des Systems, diesen ganzen Faulstaat mit Sicherheit nicht weniger vor dem Kopf stoßen, ärgern und danach gesund-schockieren würde wie ich das in früheren Zeiten zu tun pflegte. – Allerdings mit wohl reichlich anderen Ausdrucksmitteln: Während man sich früher frei von jeglichem politischen Interesse einfach instinktiv und köstlich darüber amüsierte, wie sich irgendwelche nickelbebrillten Halbglatzen über den „Hitlergruß“ oder das „Horst-Wessel-Lied“ aufregten, würde man heute aufgrund der veränderten Dämonisierungs-Situation weit eher  altkatholische Kirchenlieder oder auch bestimmte Volkslieder mit großer Musikmacht auf eine Weise intonieren, die geeignet wäre, abermals satanistische Dämonen zu vertreiben! https://www.youtube.com/watch?v=N69SQfoOBfo&list=PLB72E390056B4A983
Doch lassen wirs wohl besser mit solchen Ideen. Ich bin bereits viel zu empfindlich für solche Reisen, und es hätte keinen Sinn, wenn ich mich dort auch noch mitidiotisieren ließe. Wir schaffen es ja hier bereits kaum mehr, gesund und regenerativ auf unsere Weise zu überleben und sollten daher lieber weiter gen Natur, dh auf eine Küsteninsel eines „unterentwickelten“ Warmlandes ziehen. Bereits die feingeistige Negativ-Ausstrahlung der vielen Antis (Antinaturisten/Antichristen) und Mißgünstlinge in unserer europäischen Umgebung genügt doch schon, um uns an der vollen Aufwärtsentwicklung zum Leben zu hindern!

Einfachbauten, incl Ziegen oder Kuh (Auszüge aus News 8)

Inhalt: Einfachbauten –Naturhausbau – Selbstversorgerhaus – Stallziegen – Milchkuh – Hühner – Bienen – Hühnerhaltung&Fütterung – Fermentierungsbacken – getreidearme Fütterung – vereinfachte Fütterung – Reiben und Raffeln – Gartennews –Kaktusfeigen/Opuntien – gute Kürbissorten – Mohn – Kartoffel/Mischkulturen – Topinambur – dicke Bohnen

P.I.System-Autor: Reinhold Schweikert

Tel.: 00351 245 992 419

POST: Ap.111, 7320-999Castelo de Vide, Portugal

e-mail: paradiesinselfamilie@gmail.com

Info/Downloads:www.Schweikert.supergoofy.com

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Natur-Hausbau: Die heute noch üblichen Komforthäuser nützen dem natürlich Lebenden allenfalls noch als Lager für nässeempfindliche Gegenstände und vielleicht gelegentlich als Unterkunft bei Unwettern. Da sie zudem fast immer am falschen Ort, dh naturfern stehen, haben alle Naturfreunde das große Problem der naturnahen Unterkunft und des Schlafplatzes. Wir hier in Portugal haben diesbezüglich den Vorteil, nur über wenige Regentage ein Dach über dem Kopf zu brauchen, können also fast ganzjährig open-air-campen, was ja das beste ist, weil prinzipiell jedes Dach behindert. In nördlicheren Ländern jedoch sind Situation und Klima anders. Man ist weit mehr auf Behausungen angewiesen und sucht überdies Schutz vor technischen Strahlungen und Giftluft. Man kann nun zwar vorläufig mal versuchen, regelmäßig im Wald zu schlafen, sich dort auch schon einen einfachen Unterstand bzw Nässeschutz zu bauen, wird aber damit längerfristig und vor allem im Winter kaum glücklich werden. Zwar behindern heute viele Unrechtsgesetze unsere Rückkehr ins Freie und damit in die Freiheit, in den Wald, doch sollen und dürfen wir uns m.E. von den Falsch- und Knebelgesetzen und ihren Gebern, insbesondere den HygienikerInnen und Bazillen-Phobisten nicht länger einschüchtern lassen. Denn wenn wir überleben wollen, geht das nun mal nur unter Naturbedingungen und nicht dort, wo sich die Zivkranken gegenseitig einsperren, von Frischluft abschotten und „sterilisieren“. – Wie die einzelne Gemeinschaft jedoch zu ihrem Waldgrundstück kommt, will ich hier mal offen lassen. Ein Waldgrundstück bietet heute noch am ehesten Schutz und liefert auch ständig genügend Bau- und Heizmaterial zum Siedeln. Vielleicht ersteht man genügend Land und sät oder pflanzt darauf selber einen Frucht-Wald, vielleicht kann man auch ein Waldstück käuflich erwerben. Der Bau des folgenden Einfach-Naturhauses kann mit Transportmitteln im Prinzip jedoch überall, also auch in jedem großen Garten, ja sogar in einem Stadtpark erfolgen. Folgendes Naturhaus-Bauprinzip erlaubt im Gegensatz zu den bisher von mir skizzierten Einfach- und Schnellbauten, meistens aus Heuballen, ausreichend große Bauten, um darin auch noch Nutztiere bis hin zu Ziegen und Kühen unter zu bringen. Es handelt sich dabei also um ein farmfähiges Selbstversorger/Siedlerhaus.

Ein Maßbeispiel: Wir wählen die Form eines Quadrats mit Seitenlänge 12m und vermessen wenn möglich das Baugrundstück radiästhetisch so, daß die späteren Schlafplätze möglichst nicht auf (Erd-)Magnetfeld-Kreuzpunkten gelegt werden müssen. Man kann dazu auch einfach auf jedem Kreuzpunkt einen (Stütz-)Pfeiler platzieren, dann kann an diese Stelle ohnehin niemand mehr liegen. Wer nicht mit der V-Rute umgehen kann, der verwende mindestens einen Kompaß und baue die Mauern genau nach den Haupt-Himmelsrichtungen, also niemals schräg. Die Außenmauer kann in holzreichen Gegenden einfach aus auf 1m abgelängten Rundhölzern bestehen. Es ist durchaus beabsichtigt, daß Luft durchdringt. Da für solche Holzstapelwände (Höhe mindestens 1,5m) in diesem Falle sehr viel Holz (4×12 – 2m Eingang und Überkantung macht ca 44m Holzmauer) gebraucht würde, können diese Außenmauern auch aus Reisig bzw Astmaterial aufgebaut werden. Hier hängt die zu verwendende Bautechnik davon ab, wie das vorhandene Material beschaffen ist. Es gibt relativ stabile Geäste, die trocken bleiben, aber auch solche, die schnell in sich zusammenfallen und kompostieren. Erstere sind besser für die Mauern, die weicheren hingegen verwende man später als Unterlagen für Schlafplätze oder zur Dachdeckung. Man kann für weniger stabile Geäste auch Armierungen aus Stangen für von uns so sogenannte Füllmauern bauen. Gerade, seitenastfreie Ruten kann man bündeln. Die meisten Geäste haben jedoch eine schmale Seite mit dem dicken Ast und werden dann breiter infolge der Verzweigungen. Bevorzugt solche in einer Gesamtlänge bis zu zwei Metern legt man quer zur Mauerlänge so, daß die Verzweigungen jeweils einmal nach außen, und dann wieder nach innen zeigen. Die in der Mitte der gelegten Geästmauer allmählich entstehende grabenartige Vertiefung füllt man dann immer wieder eben mit weiterem Astmaterial auf, das nun längs der Mauerrichtung geschichtet wird und der Astmauer Stabilität verleiht. Auch mit allen Rutenbündeln kann man stabilisieren und z.B. die Ecken oder den Eingang konstruieren. Ecken können auch aus Stangen in Blockbau-Technik gesetzt werden. In den entstehenden Block-Kästen können dann ggf Hühner, oder auch besondere Bäume platzert werden. Die meisten Verknotungen sollten nach Möglichkeit mit Weiden gemacht werden, um zu viele Drähte und Schnüre zu vermeiden. Solche Reisigmauern können in diesem Beispiel an der Basis mit 2m Breite beginnen und dann nach oben langsam schmaler werden, oder aber man häuft den letzten Astgraben möglichst hoch auf, so daß oben eine Rundung entsteht. Da mit einem erheblichen späteren Einsinken bereits nach dem Beschweren zu rechnen ist, sollten die Reisigmauern möglichst hoch, also 2m und mehr aufgeschichtet werden. Soll solches Einsinken vermieden werden, müssen in diese Außenmauern Tragelemente, etwa in Form von Block-Kästen oder Ständern, eingebaut werden.

Wir bauen nun im Innern der Hausfläche aus jeweils drei oder vier stabilen Balken pyramidenähnliche Ständer (vereinfacht oben Lochbohrung und zusammendrahten), auf die wir die Trägerbalken für das später aufzulegende Innendach legen. Die Ständer stellen wir so, daß ein weiteres Innen-Quadrat 4x4m auf Balkenständern genau zentriert im Gesamt-Quadrat entsteht. Was nun folgt ist nur noch Stangen- und ggf Bretterlegerei und –Verbinderei. Wir erschaffen eine möglichst ebene Stangen-Gitterkonstruktion mit nicht zu großen Abständen und nur flacher Neigung nach außen, auf die wir dann 4m lange Wellbleche von Außen nach Innen legen können. Wir legen das Quadrat so aus, daß die Wellbleche die gesamte Geäst-Außenmauer noch gut abdecken. Denn wird diese zu naß, besteht die Gefahr, daß sie zu schnell in sich zusammensackt und verrottet/kompostiert. – So gehen uns von den 4m Länge mindestens ein guter Meter verloren. (Nach Wunsch können wir deshalb auch längere Bleche wählen) Wer auf Bleche verzichten will oder muß, kann auch mit Folie decken. Dazu muß das Traggerüst etwas engmaschiger sein. Man legt entweder glatte Bretter aus, oder aber beginnt mit vielen Querästen ein trittfestes Astdach zu legen, auf das dann noch Feingras kommt, damit die darüberliegende Folie nicht durchstoßen wird. Über die gut verzurrte und vor allem an den Rändern ausgiebig beschwerte Folie kommen dann wiederum zunächst Weichmaterialien und erst zuletzt wieder gröberes Reisig. Ein solches Dach kann bereits schwer werden und erfordert stabile Unterkonstruktionen. Auch wenn zur Deckung Dachziegel verwendet werden sollen, müssen stabile Standpfosten und Tragbalken her. Noch schwerer und stabiler – ggf aus Naturstein – sollte bauen, wer mit Erde decken, also ein Grasdach erstellen will. Wer gänzlich ohne Plastik und Blech auskommen will, dem seien steile Dachneigungen empfohlen, damit Regen stets schnell genug ablaufen kann. Als Deckmaterialien geeignet sind dann: Ginster, Stroh, Schilf, Korkplatten, Schieferplatten, Schindeln…

Doch zurück zu unserem Wellblech-bedachten Hausbeispiel: Es verbleibt für uns damit eine umlaufende Innenüberdachung von bis zu 3m Raumtiefe und ein Innenquadrat umlaufender Räumlichkeiten von 10 Metern Seitenlänge.sowie ein freier Mittelplatz von 4×4 Metern. Über diesem freien Mittelplatz könnten wir zwar irgendwann auch noch einen Turm (aus Blockbau oder Stein) bauen, oder auch eine Gewächshausfolie ziehen, doch lassen wirs vorerst dabei und benützen den Innenplatz als freie Feuerstelle, von der aus das ganze Naturhaus gewärmt werden kann. Das gesamte Wellblechviereck sollte alsbald noch mit schweren Balken bzw nicht allzu leicht brennbarem Material beschwert werden, damit man das Prasseln des Regens nicht mehr hört und die Bleche bei Sturm nicht wegfliegen. Es hat sich bewährt, die Überlappungen der Wellbleche mit Hohlziegeln oder auch Brettern so zu überdecken, daß Regenwasser auch heftiger Niederschläge darunter stets leicht ablaufen kann. Um das Haus herum sowie ggf auch aus dem Haus heraus ist noch an die Ableitung von Regenwasser über Gräben zu denken.

Der Kostenpunkt eines solchen Hauses dürfte, vorausgesetzt, man muß für das Holz nichts zahlen, auf unter 1000 Euro (für die Wellbleche) liegen. Da in jedem Baum- oder Waldgrundstück ohnehin laufend Ausastungen/Ausforstungen fällig sind, ist solches Baumaterial dort meistens kostenlos. In waldlosen Gegenden ist der Aufbau solcher Einfachhäuser eventuell mit Heuballen sinnvoller, aber dann etwas teurer. Auch müssen Heuballenmauern verputzt werden, zum einen, weil sie sonst laufend Stäube emittieren und brandgefährlich sind, zum anderen, weil ansonsten Nutztiere sie auffressen. Man kann Heuballen mit Kuhdung gut verputzen. Im Winter wird man im Hausbereich auch ein Erdloch graben oder sogar einen Keller ausheben, weil ja bestimmte Nahrungsmittel frostfrei gelagert werden müssen.

Die Bauzeit solcher Naturhäuser beträgt, wenn man mit einem ordentlichen Bautrupp von HelferInnen anrückt, höchstens einen Tag. Wer die Außenmauern aus Natursteinen stabiler haben möchte, braucht etwas länger und muß wahrscheinlich seine HelferInnen im Steinmauerbau erst noch unterweisen..

Die abschließende Einweihungs-Party innen am Lagerfeuer und die anschließende Natur-Übernachtung auf Reisig und Decken entschädigen sicherlich für die aufgebrachte Mühe. Ich hätte gute Lust, solche (Wald-)Häuser an Wochenenden mit P.I.System-SeminaristInnen aufzubauen.

Nachträgliche Ausbau-Vorschläge: Wer die Rundum-Säulen-Überdachung nun unterteilen will, kann dies sehr einfach mit Bretterwänden (oder Heuballen) tun, die er von den Stützpfosten aus zieht. Man erhält dann je nach Teilungsgröße eine Zahl von Räumlichkeiten, die allesamt nach innen, zum Licht- bzw im Winter Feuerhof offen sind. Ich würde dem Siedler vorschlagen, etwa folgende Quartiere zu unterteilen: Schlafraum, Werkraum/Küche (Verarbeitung von Milch, Futterzubereitung, Mühlen, Quetschen…), Lager- und Vorratsräume, Stall für zwei Ziegen incl Lämmerbox, Stall für eine

Anm.: Man kann mit zwei Stall-Ziegen, die richtig gehalten, gepflegt, gut getränkt (Quellwasser) und gefüttert (mit viel Grünfutter, Grünlaub und Rüben, und nur wenig Quetschhafer) werden, so viel Milch (bis zu 5l pro Tag und Tier) ermelken wie ansonsten von zwanzig nur halbwegs ernährten Freiland-Herdenziegen. Die Tiere müssen warm und trocken (Mist und Urin ggf in Wannen mit Sägemehl o.ä. fangen und täglich im Garten kompostieren), dennoch in frischer Luft und natürlichem Licht stehen, dürfen keinen Streß (Konkurrenzkämpfe, mißmutige oder böse Menschen, MW-Strahlung, chemikalienbelastetes Grünfutter …) und kein Leid erleiden, auch Klauen (schneiden), Euter (vor dem Melken reinigen und massieren) und Fell (bürsten, keine Parasiten dulden) müssen gepflegt werden. Endoparasiten sind regelmäßig zu bekämpfen. Die Milch-Ziegen werden bei guter Witterung zusätzlich ausgeführt oder an Freßplätzen gepflockt. Sie sollten sich jedoch mit ihren großen Eutern nicht zu weit und viel bewegen müssen. Bei empfindlichen Großeutern läßt man auch die Lämmer nicht mehr direkt trinken, sondern hält diese nahe der Ziege, aber doch getrennt im Laufstall, in dem sich eine Saugflasche befindet, in die unmittelbar nach dem Melken morgens und abends eine Portion an das Lamm, die Lämmer verfüttert wird. Da man den Lämmern auch alsbald Getreidemehle zufüttern kann, bleibt für den Menschen so stets viel Milch übrig. – Das hier von mir beschriebene Naturhaus bietet für Ziegenhaltung auch in größerer Zahl ideale Voraussetzungen! Es ist mit geeigneten Laufställen (mit Auffangschalen) jedoch durchaus auch möglich, Stall-Ziegen in Zivhäusern zu halten. Wo man Hunde hält, geht das auch mit Ziegen!

Vielleicht erscheinen meine Vorschläge hier manchem Hygieniker bzw Zivbürger abwegig oder gar absurd. Doch man bedenke: Wer Ziegenmilch zur Verfügung hat, übersteht mühelos Krankheiten, kann Kinder und auch sich selbst stets vollwertig ernähren, kann Zivgifte ausleiten, kann ggf einen Liter Milch für 10Euro verkaufen, ist nicht mehr auf krankmachende Kaufkost angewiesen usw!

Milchkuh (Kleinrasse, z.B. Jersey), Stall für eine Hühnerschar mit Hahn, ggf auch noch einen Unterstand für einen Esel. Bienenbeuten wird der Siedler wahrscheinlich eher außen in die Südwand integrieren wollen. Ich würde es jedoch durchaus auch innen mit den Bienen probieren. Wenn diese Insekten sich an den Menschen gewöhnt haben, sind sie sehr zahm. Im Schutz des Innenhofes können sie u.U. sicherer leben. Außerdem bieten sie einen wirksamen Schutz gegen ungebetene menschliche Gäste. Denn sie mögen Leute mit unguter Ausstrahlung und naturfeindlichen Gerüchen (Cookies) oft gar nicht. Auch vor Lärmern und Schreiern, Agressivlingen,… und sogar vor zoffenden Schmoll-Emanzen haben sie nicht den geringsten Respekt! Bienenbeuten müssen jedoch ggf vor Hühnern geschützt werden. (Weitere Feinde: MW-Strahlen, Spitz-/Mäuse und Ratten, Eidechsen, bestimmte Raupen und Käfer, Wachsmotten, Bienenfresser (bienenfressende Vögel), Chemiegifte/Spritzmittel aller Art, naturfeindliche Geruchsstoffe, Regen, Kälte und Wind, Nahrungsmangel.)

Bisher ist in diesem Naturhaus noch weder Licht noch Wasser installiert. Ich möchte auf diese allseits bekannten Zusätze hier nicht näher eingehen. Wer sich eine Solaranlage aufs Dach baut, kann Kunstlicht einbringen. Mehr Tageslicht erhält man ggf auch durch den Einbau von lichtdurchlässigen Dachelementen. Wasser für Tränken wird man vielleicht mit einem Schlauch hereinleiten. – Je einfacher das Haus bleibt, desto pflegeleichter ist es. Wer anfängt zu plätteln muß hinterher kehren und putzen, oder Tiere verjagen. Das von mir konzipierte Natur-Hausbeispiel ist völlig erdbebensicher, bietet ausreichenden Schutz bei Sturm und Regen und ist unempfindlich gegen Überschwemmungen, sofern diese nicht so hoch kommen, daß es beginnt zu schwimmen.

Hühnerhaltung und Fütterung:

Weiteres Detailwissen zur Fütterung und Haltung unserer wichtigsten Nutztiere im Kleintierbereich, der Hühner, wird heute besonders wichtig, weil die Bestände noch frei lebender und frei brütender Hühner inzwischen, vor allem wegen des Vogelgrippe-Schwindels und Wahns, hochgradig gefährdet sind. Ich glaube kaum, daß ein Moderner auch nur ahnt, was uns da gerade an echten Werten verloren geht, wenn nun infolge des kriminellen Einsperrzwangs für Hühner binnen kurzer Zeit Naturbruten drastisch zurückgehen oder die letzten Bestände naturbrutfähiger Hühner zusammenbrechen. In der modernen Ziv-Gefangenschaft brüten Hühner genauso ungern wie Frauen dahinein weitere Kinder bzw KZ-Sklaven gebären wollen. Dennoch ist selbst die Haltung in geschlossenen Räumen und Wohnungen, besser (versetzbaren)Gewächshäusern, durch naturrichtige Vollernährung dahingehend verbesserbar, daß unser Federvieh dort nicht nur hochwertige Eier legt, sondern sogar brüten wird.

Mit unserer gemüsebetonten Hühner-Rohkost erreichen wir jedoch nicht nur gesunde Hennen und Eier, sondern können auch den Verbrauch an Getreide bzw Kauffutter drastisch einschränken. Aber nicht nur wegen der enormen Preissteigerungen werden wir Futter-Getreide reduzieren wollen, sondern auch deshalb, weil genetisch zerstörtes Saatgut bereits über viele käuflichen Futtermischungen in unsere Nahrungskette eingeschmuggelt wird. Die nun als Haus- und leider nicht mehr als Hof-Hühner eingesperrten federigen Opfer des Vogel-Seuchenwahns fungieren überdies als schnelle und sinnvolle Abfallverwerter unserer Naturkosthaushalte. Sie helfen sparen und sichern unsere Proteinversorgung.

Die wahrscheinliche biblische Backweise wiederendeckt!

Beim Experimentieren mit weiteren Verbesserungen hin zur naturrichtigen Hühnerfütterung sind wir auf eine interessantefeuerfreie und deshalb natürliche Backmethode gestoßen, von der wir aufgrund bestimmter Bibelstellen annehmen, daß es die in damaligen Zeiten übliche war. Wir hatten zunächst verschiedene Getreide (Weizen und Mais samt einigen Sonnenblumenkernen) grob vermahlen. Sodann raffelten wir für unseren Geschmack zu alt und hart gewordene Hartkäse dazu. Auch sämtliche Eiklar (wir essen ja meistens nur die Eidotter) mitsamt älteren oder angebrüteten Eiern kamen hinzu. Sodann vermengten wir die Masse noch mit soviel Molke, wie das Gemenge in der Lage war, aufzusaugen, ohne pappig zu werden. Nun deckten wir die große randvolle Schüssel ab und ließen sie über Nacht quellen. Als wir die am Morgen wie festgebackene Masse verfüttern wollten, stellten wir fest, daß sie ganz warm war. Sie hatte sich durch die Fermentierung quasi selbst gebacken! Die Temperaturen in der Masse überstiegen die Außentemperatur um mindestens 10Grade oder mehr, so daß wir, vor allem bei heißem Wetter, in Sorge darüber waren, daß uns das Ganze durch zu hohe Selbst-Erhitzung zerstört wird. Jedenfalls, wir hatten damit eine neue Backtechnik, nämlich das Fermentierungbacken entdeckt und kamen alsbald darauf, daß diese im Altertum schlichtweg die übliche Backweise gewesen sein muß. Denn warum schreibt die Bibel über „gesäuerte“ oder „ungesäuerte Brote“? Das kann doch eigentlich nichts mit Sauerteig-Ofenbackbrot zu tun haben! – Unser Fermentback-Brot hingegen säuert nach einer bestimmten Zeit. Ebenfalls unser schon länger lediglich mit Milch gequollenes ungebackenes Weizen-Schrotbrot, das sich zwar nicht wie obiges Hühnerbrot erhitzt, aber dennoch später säuert. Ebenfalls fiel uns dann auf, daß in der Bibel eben nicht von Backöfen, wohl aber von Back-Trögen gesprochen wird. In Backtrögen backt man nicht mit Feuer! Backtröge aus Holz sind jedoch schlichtweg die idealen Gefäße, um genau dieses Ferment-Brot herzustellen, das wir zur Hühnerfütterung entwickelten!

„Hühnersalat“/ Verbesserte Hühnerfütterung mit weniger Getreide

Da, wie nicht anders zu erwarten, die Getreidepreise bereits immense Höhen erklommen haben – sie werden noch weiter steigen – haben wir uns überlegt, wie wir unsere Hühner zusätzlich und dabei sogar noch besser ernähren könnten. Ohnehin ist bei fast allen Haltern die Fütterung weitaus zu getreidelastig. Man denkt, Hühner sind Körnerfresser und glaubt, damit sei’s, getan. Der in Sachen Ernährung völlig unbewanderte Konsumwelt-Bürger wundert sich auch nicht, wenn seine Tiere im Winter oder Sommer keine Eier mehr legen oder nicht mehr brüten. Zur Erhaltung von (Schein-)Gesundheit wendet er dann Kunstvitamine und Medikamente an.

Nun, selbstverständlich ist der Anteil an Grünpflanzen und Gemüsen auch für Hühner sehr wichtig. Wenn wir über wertvolle selbstgezogene Gemüse und zudem noch über Reste von anderen farmeigenen Nahrungsquellen (Milchprodukte, Ölherstellung) verfügen, können wir den Anteil an Getreiden getrost reduzieren, wenns sein muß sogar auf ein absolutes Minimum. Denn unsere Gemüse sind so wertvoll, daß sogar Hühner davon satt werden und prächtig gedeihen. Es geht meistens nur darum, die verschiedenen Gemüse hühnergrerecht zu zerkleinern. Die bevorzugte Form ist die Spaghetti- oder Wurmform. Wir reiben daher z.B. Kohlrüben oder Zuchini auf einer Stiftreibe von Börner oder zerkleinern in der Messerschmitt-Raffel Kartoffeln oder Topinambur. Verwendung im „Hühnersalat“ finden prinzipiell alle Reste von unsere Mahzeiten, die selbstverständlich ausschließlich natürlich/roh (auch die Kartoffeln) zubereitet werden also keinerlei Anteile an Kochkost haben dürfen. (Man darf die Natur-Hühner auf keinen Fall zwischendurch mit Kochabfällen vergiftet, sie können daran sterben. – Kochkost kann auch für regenerierte Rohköstler tödlich sein!) Tomaten können z.B. die Soße im Salat bilden. Auch Grünzeug (Kohl) kann da rein, sollte aber ohnehin ständig in Großmengen vorhanden sein und kann zur Arbeitsersparnis besser getrennt gegeben werden. Man stellt da ein Rundgitter auf, in das man einen Sack Blätter einfüllt und läßt die Hühner auspicken. Man kann in diesen Hühnersalat sämtliche Gemüse mengen, es kann aber dann vorkommen, daß die Hennen, weil sie einige davon bevorzugen, darin scharren, wenn die Futterquelle nicht gesichert ist. Wir hätten also nun folgende Futterkomponenten:

A: Der tägliche Hühner-Gemüse-Salat mit Resten vom Mittagstisch

B: Das Ferment-Backbrot mit Käsemehl, Eiabfällen und Molke

C: Ein Gitter voller Blattgemüse (geschossene Salatköpfe, Kohlarten,…)

D. Das aus den Scharrplätzen (Laubhaufen, Füllmauern, Misthaufen, Kompostanlagen,…) und der freien Weide findbare Zusatzfutter, zum Teil auch aus Insekten und Kleinlebewesen bestehend.

E: Alle erdenklichen verfügbaren Saaten und Samen, etwa aus Melonen, alt oder schon ranzig/madig gewordene Nüsse und Erdnüsse, zerkleinerte Eicheln, Sonnenblumen etc

F: Zusätze wie z.B. zerkleinerte Muschelschalen zur Bildung von besseren Eischalen, etwas Holzkohle, sowie Grit (scharfkantige kleine Steinchen) zur besseren Funktion der Verdauung (Muskelmagen)

Wir sehen, daß in diesem für die Hühner sehr guten Nahrungs-Angebot der Getreideanteil bereits eine untergeordnete Rolle spielt. Ebenfalls wird ersichtlich, daß durch weitgehendes Wegfallen von Punkt D für die Hühner noch nicht die Welt zusammenbricht, wenn mit Zusätzen aus Punkt E und F ergänzt wird. Dennoch sollten die Hühner des öfteren im Freien irgendwelche Haufen zerscharren, also laufend frischen Bodenkontakt herstellen können, um in dieser schweren antinatürlichen Zeit mitsamt ihren Haltern überleben zu können.

Vereinfachte Fütterung und Haltung von Klein(st)-Hühnerbeständen: Wer sich nur ein paar Hühner halten will oder kann und nach unserer Weise ißt, kommt ggf ohne extra gefertiges Hühnerfutter aus. Er/sie nimmt einfach alle Reste aus der Küche, dh von den Mahlzeiten, sowie von den Gemüsen, Nüssen, Käsen, Milchresten…die liegen bleiben oder schon etwas alt sind, gibt alles in eine Schüssel, streut vielleicht noch ein paar Sonnenblumenkerne oder/und mahlt grob etwas Weizen und Mais dazu, und schon sind die wenigen Tiere versorgt. Auch die Unterbringung kann dann sehr einfach in tragbaren Käfigen oder Ställen sein. Sehr robust und raubtiersicher, dh auch für jede Übernachtung im Freien geeignet sind ausgediente Waschmaschinentrommeln aus Edelstahl. Und zwar solche, die mit zwei Flügeltüren sicher verschließbar sind. Die vielen seitlichen Löcher sorgen für eine gute Frischluftversorgung, der durchgehende Boden und die Decke sichern gegen Regen. Selbst Strahlenschutz besteht in den Trommeln dank dem Faraday-Effekt. Man kann darin seine zwei Hühner überall hin transportieren und dann irgendwo draußen im Garten laufen lassen. Die Trommeln müssen jedoch öfters mit frischem Einstreu (Stroh/Heu) versorgt werden, sonst nisten sich Parasiten ein. – Vielleicht besorgen sie einen einfachen Steckzaun, um jeweils irgendwo ein paar Quadratmeter abzuzäunen. Tauglich sind auch versetzbare Gewächshaustunnels. In der Wohnung oder im Wintergarten müßte man eine Art größere Vogelvoliere mit etwas Scharrboden bauen. Man kann Hühner besonders gut zähmen, wenn man sie bereits als Küken oder Halbwüchsige ersteht und großzieht.

Für Kleinsthaltungen empfehlen sich ggf kleinere Zwerghuhnrassen, unter denen jedoch manche (schlanke) Rassen sehr flugfähig sind. Will man keine Zaun-Überflieger, sollte man eher dicke Rassen wählen. Die kleinste gebräuchliche Geflügelart bilden wohl die Wachteln. Je kleiner die Art, umso eher können die Hühner auch mal oder immer in den Gemüsegarten gelassen werden. Praktikabler ist es jedoch, das Federvieh auf zu rodenden Beeten oder in Gartenparzellen gezielt zur Bodenbearbeitung einzusetzen. Eine etwas wildere Hühnerart, die sich größere Futteranteile selber sucht, also sich vermehrt von Insekten und Gras ernährt, sind die Perlhühner, die man nur für echte Freilandhaltungen wählen sollte. Der Kleinhalter wird sich aber wohl im Interesse seiner Eierversorgung je nach Angebot ganz normale mittelgroße weiße, braune, schwarze…Legehuhnrassen halten. Wer Zierrasen und einen Teich im Gartenpark hat, kann diesen anstelle des Rasenmähers besser von Gänsen pflegen lassen. (ca 1000qm pro Tier)

Echte Freiland-Hühnerhaltung soll immer unser Ziel bleiben.- Im Freiland können wir durch gewisse Maßnahmen das Futterangebot so steigern, daß zumindest bestimmte Hühnerrassen in Notzeiten weitestgehend ohne Zufütterung auskommen können. Da wären an erster Stelle Wachteln, Zwerghühner und Perlhühner, nötigenfalls aber auch alle anderen Legehuhnrassen zu nennen. Solche Naturfütterungsmaßnahmen wären:

Aufbau von sogenannten Füllmauern. (Mauern aus Reisig und Grasmaterial, in denen sich unzählige Insekten und Kleintiere ansiedeln, sowie Wachteln und Zwerghühner Brutplätze finden.

Scharrplätze aus organischem Material. Alles erdenkliche Kompostmaterial wird mulchartig aufgeschüttet. Worunter die Hühner dann regelmäßig Kleintiere freischarren können.

Anlagen von Feuchtzonen und Sümpfen, Gär- und Rotte-Mulden… Alles erdenkliche Material läßt, wenn es verrottet, Unmengen von Fliegenmaden und -Eiern entstehen.

Regenwurmzuchten: Solche werden so angelegt, daß Hühner nicht scharren können, aber immer wieder Futterwürmer entnommen werden können.

Offene Klosettanlagen bzw offenes menschliches „Düngen“ im Hühnerbereich. Handelt es sich um natürlich lebende und essende Menschen, besteht kein Grund, die Hühner menschlichen Dung nicht fressen zu lassen. Denn diese finden darin immer noch Verdauliches und sorgen dafür, daß die menschliche Umgebung stets sauber bleibt. – Zumindest in Notzeiten bzw bei absolutem Getreidemangel können Hühner auch damit am Leben erhalten werden.

Nur in Notzeiten wird man ggf auch Kadaver verfüttern wollen, bzw solche einfach liegen lassen, damit sich Maden entwickeln, die dann wiederum von den Hühnern gefressen werden können. – Herumliegende Kadaver haben jedoch zusätzlich den Nachteil, daß sie Raubtiere anlocken.

Aufbau von Fruchtwäldern bzw Waldgärten. Vor allem die samentragenden Nährbäume (Eichen und alle Nußbäume) müssen im Verbund mit großstämmigen Fruchtbäumen (Apfel, Birne, Kirsche, Maulbeere, Pflaume,…) wo immer nur möglich waldartig oder waldgartenartig aufgebaut werden. Sie können und sollen derzeitige Mono-Forstkulturen ersetzen und sind Grundlage des Überlebens für alle Nutztiere und vor allem auch den Menschen. (In P.I.System/ Nahrung&Leben Bd2 habe ich den Aufbau solcher Fruchtanlagen beschrieben.)

Fazit: Jeder natürlich essende Haushalt mit Garten verfügt über genügend Reste von Mahlzeiten, sowie übriges Gartengemüse, um etliche Hühner damit fast vollständig zu ernähren. Es ist Verchwendung und Dummheit, diese Nahrungsmenge nicht zu recyclen. Ebenfalls ist es sehr irrig zu glauben, daß ein Huhn nicht in jedem x-beliebigen Haushalt gehalten werden kann und soll. – Ebenso gut oder weitaus besser wie in den Massentierhaltungen wird es wohl fast jedem Tier in den Privathaushalten ergehen. – Man ersetze also baldmöglichst den Kanarienvogel durch Hühner oder auch den Schoßhund durch einen „Milchhund“, ich meine eine oder mehrere Ziegen. Die kommenden Zeiten werden hart. Ein Winter ohne Milch und Eier in einem Nordland zu überleben, ist keine angenehme Sache. Solches möchte ich auch meinen speziellen „FreundInnen“, den Hygiene-/PutzTanten nahelegen. Wer nicht eines baldigen Tages in seiner sauberen Sterilwohnung hungern bzw sich nicht länger am käuflichen Dekadenzfraß elendessen will, sollte sich hier erheblich hin zur Natürlichkeit rückerziehen.

P.I.System/ Landwirtschaft/ Garten-News (Aus News 8)

Kaktusfeigen/Opuntien

Nachdem wir erfahren haben, daß das Öl von Opuntien für bis zu 1000Euro/Liter gehandelt wird, ist uns diese wichtigste Futter- bzw Nahrungspflanze für Mensch und Tier noch sympathischer geworden. Wir züchten hier vor allem eine sehr seltene blaufrüchtige Sorte, die frostresistenter und größer im Wuchs sowie in der Frucht ist.  Blaue Opuntien regulieren den Blutdruck und werden deshalb von wissenden Ärzten zum Frühstück empfohlen. Frische Blätter essen wir als Salat, deren Gel kühlt (Brand-)Wunden, das Öl wirkt gegen Faltenbildung bzw Alterung der Haut, ebenfalls als Haarwuchsmittel. Ausgereifte Kaktus-Feigen schmecken getrocknet sehr gut und werden von uns mehr geschätzt als selbst Baumfeigen, da sie nicht zu süß sind und auch nicht schädlich auf die Zähne und Gesundheit wirken.

Für E-Smog-Belastete wichtig zu wissen ist auch, daß die Opuntien hervorragende Ableiter von Mikrowellen sind. – Hinter einer Wand von Feigenkakteen ist kein Handyempfang mehr erreichbar.  Wir schätzen ebenfalls Opuntien-Essig. Da die Grundwasservorkommen Europas inwischen sehr verseucht sind, kann guter bzw unbelasteter Trauben-Wein immer schwerer gekeltert werden. Und so werden wir vielleicht auch diesbezüglich noch auf weit weniger belasteten Opuntien-Wein umsteigen müssen. Kaktusfeigen-Frischsaft schmeckt hervorragend und ist überaus gesund. Der Saft unserer blauen Früchte erinnert in Geschmack und Konsistenz an süßen Milchkakao.

Pflanzung und Anbau sind simpel. Man legt einfach ältere Blätter auf den Boden und bepflanzt damit steinige oder/und steile Flächen, die ansonsten ungenützt bleiben würden. Wässerung ist nirgends nötig! Es können alle erdenklichen für die Landwirtschaft ansonsten ungeeignete Flächen (Steilhänge, Felsen, Steinwüsteneien,…) damit bedekct werden. Geeignete Pflanzpartner sind u.a.  Wein-Reben. Feigenkakteen sind m.E. die Überlebens-Pflanzen der Südländer! Die Vermarktung der Früchte wurde vermutlich bislang noch durch die unangenehmen Stacheln verhindert. – Es soll aber bereits stachelfreie Sorten geben.  Außerdem könnte man sehr wohl einfache Apparaturen zur Entstachelung mittels Wasser und Bürsten billig herstellen.

Neue Kürbissorten: Wir hatten in diesem Jahr einfach sämtliche hier im Handel befindlichen Kürbissorten ausgesät und getestet, ob sich darunter bessere finden als die, die wir schon haben. Nun, bessere kann man nicht unbedingt sagen, aber eben wertvolle weitere wurden gefunden. So haben wir festfleischige grüne Hokaido-Sorten entdeckt, die wir bisher mieden, weil sie uns zu hart erschienen. Nun jedoch, auf einer feinen Stiftreibe gerieben, mit gemahlenen Erdnüssen oder Sonnenblumen, Knoblauch und Öl+Salz angemacht, konnte man die doch ganz gut essen. Wir werden diese Sorte aufnehmen. Des weiteren bekamen wir eine chinesische Süßkürbissorte, von der wir anfangs enorm begeistert waren, weil man damit eben echte Süß-Sauergerichte zaubern kann. Nach einigen Proben jedoch erschien uns der Süßgeschmack allzu penetrant, da dieser stundenlang, ja sogar anderntags noch spürbar war. Wir erhoffen uns von dieser Süßkürbissorte jedoch ausgezeichnete Möglichkeiten bei der Konservierung. Man darf gespannt sein.

Anbau von Mohn: Es gibt wohl ein Gesetz, das Mohnanbau verbietet, doch sollte man sich solche Unrechts-Gesetze m.E. nicht weiter gefallen lassen. Schließmohnanbau ist jedenfalls selbst noch bei großer Trockenheit ohne Bewässerung erfolgreich und sehr leicht. Zeitig im Frühjahr ausgesät (in P bereits ab Februar möglich), entwickelt jede Pflanze viele große Samenkapseln, also gute Erträge. Man kann die Mohnsaat zu Getreiden, Mais, eigentlich in allen erdenklichen Mischkulturen wie Unkraut oder auch Zierblumen nebenbei wachsen lassen. Die Kinder essen begeistert die Saat aus den Kapseln. Bei Festen ergibt sich aus den gemahlenen Saaten zusammen mit Honig und Zitronensaft ein sehr delikater Guß für Rohkost-Torten.

Wo Mohnanbau aufgrund der Unrechtsgesetzgebung nicht gefahrlos angebaut werden kann, kann man sich mit Stechapfel helfen. Auch das Blattwerk dieser Pflanze ist giftig und kann als (Rauch-/Rausch-)„Droge“ mißbraucht werden. Ihr Samen-Öl jedoch ist köstlich. Zudem wirken Öl wie Blattwerk blutungsstillend.

Kohlrüben, Salatersatz im Hitzesommer

Ohne Grünzeug kann man heiße Sommer mit vielen süßen Früchten nicht gesund überstehen. Grünsalate geben die nötige Kraft samt Vitaminen, um mit dem hohen Zuckerkonsum fertig zu werden. Leider ist gerade bei Sommer-Hitze Kopf-Salat nur noch schwer ziehbar. Eher noch wächst Endivie. Die meisten Kohlarten sind zu hartblättrig, um sie gutverdaulich als Salat essen zu können. Die Lösung: Kohlrüben – an möglichst schattigen Plätzen ziemlich dicht pflanzen, bestens düngen und sprühwässern mit dem Schlauch. Die Kohlrüben erbringen dabei enorme schnellwachsende Grün-Blattmassen, die weicher als alle anderen Kohlgewächse und selbst Endiviensalat sind! – Im Herbst dann ausdünnen, damit bei genügend Platz die großen Kohlrüben für den Winter wachsen können.

Die Kartoffel

Immer noch trifft man auf rohköstlich Lebende, die den Wert der Kartoffel für die Rohkost nicht kennen, sie deshalb geringschätzen oder gar der Meinung sind, Kartoffeln seien roh giftig. Dabei bildet die Kartoffel für uns natürlich Lebende und Essende eine genauso hoch einschätzende Lebensgrundlage wie für jeden Kochköstler. Auch die Kombinationen bzw Art und Weise der Zubereitung sind dieselben. Zu Kartoffeln passen bekanntlich Eier oder Mayonnaise (bitte selbst zubereiten) , Spinat (Grünzeug), Zwiebeln, sowie Käse, Getreide und Öl. Zu unserem rohen Kartoffelsalat werden die Bataten mit der Stiftreibe von Börner zu feinen Nudeln gerieben. Dazu kommen gemahlener Hartweizen, Öl, Salz, und eben nach Belieben zerwiegte Wilkräuter, Eigelb, Zwiebel, Reibkäse usw.

Doch nun zur Legende giftige Kartoffel: Leicht giftig und daher bitter schmeckend sind das Laub der Kartoffel, sowie alle durch Sonnenlicht grün gewordenen Knollenteile. Da unter bestimmten Anbaubedingungen erhebliche Mengen an grün angelaufenen Kartoffeln anfallen können, erhebt sich die Frage nach deren Verwendungsmöglichkeiten. Wer Tiere hat kann natürlich verfüttern. Große Mengen an Laub und Grünknollen sollten jedoch nicht auf einen Schlag verfüttert werden. Wer keine Tiere hält, kann einige Grünkartoffeln ggf in milchsaure Gemüsekonserven einschmuggeln oder diese für die nächste Aussaat beiseite legen. Als Pflanzkartoffeln sind sie von Vorteil, weil ja dann auch Mäuse vom naschen abgehalten werden.

Grüne Kartoffelteile ergeben sich infolge zu schlechter oder schwacher Anhäufelung der Kartoffelreihen. Sieht man beim Begehen der Felder Kartoffelknollen im Licht heranwachsen kann man solche auch noch einmal abdecken oder einfach vorab laufend (bevor sie grün werden) abernten und damit die Kartoffelernte verfrühen.

Mischkulturen: Man kann Hühner in die Kartoffelfelder lassen. Sie fressen das Laub erst bei erheblichem Grünzeugmangel ab, können jedoch bei Frischpflanzungen in leichte Böden eventuell die Saatkartoffeln freischarren. Auch auf Anhäufelung wird man ggf verzichten müssen, wenn zuviele Hühner im Spiel sind. Die Hühner können dafür jedoch im Idealfall die Kartoffeln von Unkraut und sogar Ungeziefer freihalten. – Ohne Anhäufelung entstehen freilich wiederum viele grüne Kartoffeln, es sein denn, man mulcht mit festem Pflanzenmaterial ab, das die Hühner nicht verscharren können. Als Pflanzenpartner vertragen Kartoffeln gut einige dicke Bohnen (Puffbohnen), etwa in jeder zweiten Reihe im Kartoffel-Abstand gesät, die beim Legen der Saatkartoffeln gleich mitausgesät werden können. In Warmländern ist auch die Kichererbse eine sehr gute Partnerin. Sie wird in die Kartoffelreihen mitgesät und angehäufelt mit der Kartoffel. Die fiedrige feine Struktur der Pflanze läßt der Kartoffel genügend Licht und beschattet bei Hitze. Kichererberbsen vertragen oft Bewässerung nicht, weshalb sie am besten mit den Frühkartoffeln in grundfeuchte Gegenden gesät werden.

Ist das Kartoffelfeld bereits teilweise (durch Bäume) beschattet, verzichtet man besser auf solche Mischsaaten und sät nur dort Buschbohnen oder Zuchini nach, wo Lücken entstehen, weil einige Kartoffeln nicht keimen oder gefressen wurden. Am Beetrand empfehlen sich Kohlrüben oder Markstammkohl. In heißen Zonen werden am Beetrand Kalebassen oder Kürbisse ausgesät, die das Kartoffelfeld später in der heißen Jahreszeit überranken und dabei verhindern, daß die Knollen im Boden verschmoren. – Auch einige Kichererbsen können unter sonnigen/südlichen Verhältnissen zusammen mit Kartoffeln angebaut werden, wenn man erstere nicht zu dicht aussät.

Topinambur:

Infolge völliger Frostunempfindlichkeit der Knollen ist die Topinambur ideale Grundlage zur Überwinterung von Mensch und Tier in Nordländern. Sie war vor der Kartoffel da und sorgte für mehr Ernährungssicherheit, da sie nicht wie diese im Herbst ausgegraben und gehortet werden muß, sondern bis zum Frühjahr draußen im Boden verbleiben und fortlaufend geerntet werden kann. Einmal ausgegraben, hält sich die Knolle nur noch begrenzte Zeit. Wird der Stengel im Herbst entfernt, weiß niemand, wo die Knollen lagern und Fremde können den Vorrat somit auch nicht stehlen. Topis können in nahrhaftem Boden den Ertrag der Kartoffel um ein Mehrfaches übertreffen. Pro Pflanze – Abstand 50cm bis 1m – kann im Idealfall eine ganze Kiste Knollen geerntet werden. Man pflanzt sie bevorzugt an windgeschützte Stellen, etwa entlang von Mauern oder Hecken, auch zur Unterteilung von Grundstücken und zum Sichtschutz. Der Standort sollte vor allem im Winter nicht zu feucht sein, da ansonsten Faulung droht. Im Obstgarten werden durch die Topis Mäuse begünstigt, die die nahrhaften Knollen selbstverständlich ebenfalls sehr lieben. Die Pflanze aus der Familie der Sonnenblumen erreicht je nach Dung, Wässerung, Abstand bzw Dauer der Wachstumsperiode eine Höhe zwischen 2 und 5 Metern. Werden Topis in Obstgärten gepflanzt, fungieren die Bäume für diese im Herbst oft nur noch als Stützkorsette. Mischkulturen sind mit dieser extrem wachstumsstarken Pflanze wenig erfolgreich. Man kann bei genügend Abstand und guter Düngung jedoch schon noch mit Kürbissen, Kalebassen, ggf auch Erbsen und Bohnen kombinieren, wenn man gerade übriges Saatgut hat. Standfester wird die Topi auch durch Anhäufelung.

Wir benützen die Knollen in allen erdenklichen Kombinationen, dh sie ersetzen sowohl Kartoffeln als auch Möhren, geben milchsauer vergorenen Gemüsemischungen eine besondere Geschmacksnote, und sind, last not least auch den ganzen Winter über leicht zu trocknen. Mit dem Granulat können sämtliche Speisen nahrhaft gemacht werden. Der Zucker der Topi ist für Diabetiker geeignet. Heute steht dem allgemeinen Verzehr dieser wertvollen Knolle wohl lediglich entgegen, daß sie starke, jedoch kaum riechende Darmwinde verursachen kann. Ich stelle mir mit einiger Erheiterung eine laufend furzende Belegschaft eines Büros vor, in dem alle Kolleginnen sich von Topis ernähren. – An solche natürlich-gesunden Vorgänge sollten wir uns aber schon allein um den Hygienismus zu bekämpfenwieder gewöhnen. Man furze, rotze und spucke sogar wieder nach Belieben auf den Boden, wenn keine Spucknäpfe aufgestellt werden. Die Freiheit zur Ausscheidung dieser Sekrete darf man sich im Namen der Gesundheit nichtlänger von Vornehmlingen und HygienikerInnen nehmen lassen.

Jedenfalls: Allein mit der Topi könnte die Produktion von gesunder pflanzlicher Nahrung auf diesem Planeten so enorm gesteigert werden, daß ein Mehrfaches der heutigen Bevölkerung darauf satt würde.

Dicke Bohnen: Zeichnen sich durch gute Frosthärte aus und werden in wärmeren Gefilden deshalb bereits im November ausgesät. Ansonsten im zeitigen Frühjahr als erste Bohne bis etwa zur Kartoffelaussaat. Spätere Aussaaten werden sehr oft massiv von Läusen befallen und deshalb meistens unterlassen.- Horstaussaat (drei bis vier Samen auf einmal) etwas enger als eine Fußlänge oder in Reihen alle zehn Zentimeter.eine Bohne. Die Reihen später anhäufeln.

Mischkultur: Wie oben erwähnt mit Kartoffeln möglich. Ebenfalls mit Erbsen. Man sollte dabei eine Erbsensorte wählen, deren Wuchshöhe in etwa der Puffbohne entspricht (etwa 1m). Die Standfestigkeit der Puffbohne kann ausreichen, um die Erbsen ebenfalls mitzutragen, so daß keine Gerüste gebraucht werden.

Mus aus dicken Bohnen: Diese Bohnenkerne sind roh eßbar und sehr wohlschmeckend. Wir zerraffeln die Kerne in der Messerschmidt-Drehraffel zu feinem Bohnenmus, das wir mit Öl, Salz, Knoblauch, Eigelb und Kräutern anreichern. Alle Zutaten reichlich verwenden. Anstelle von Salz bieten milchsaure Konserven weitere Geschmacksnuancen. Auch in Essig und Salz eingelegte Gurken machen sich gut. Wer ausreichend Naturkonserven anfertigt, wird immer seltener zum Salz greifen und lieber mit seinen salzhaltigen Konserven würzen.

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