Paradiseislandfamily’s Weblog

June 26, 2008

P.I.System/Landwirtschaft/Naturhaus,Hühner,Garten-News

P.I.System/ Landwirtschaft/

Einfachbauten, incl Ziegen oder Kuh (Auszüge aus News 8)

Inhalt: Einfachbauten –Naturhausbau – Selbstversorgerhaus – Stallziegen – Milchkuh – Hühner – Bienen – Hühnerhaltung&Fütterung – Fermentierungsbacken – getreidearme Fütterung – vereinfachte Fütterung – Reiben und Raffeln – Gartennews Kaktusfeigen/Opuntien – gute Kürbissorten – Mohn – Kartoffel/Mischkulturen – Topinambur – dicke Bohnen

P.I.System-Autor: Reinhold Schweikert

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Natur-Hausbau: Die heute noch üblichen Komforthäuser nützen dem natürlich Lebenden allenfalls noch als Lager für nässeempfindliche Gegenstände und vielleicht gelegentlich als Unterkunft bei Unwettern. Da sie zudem fast immer am falschen Ort, dh naturfern stehen, haben alle Naturfreunde das große Problem der naturnahen Unterkunft und des Schlafplatzes. Wir hier in Portugal haben diesbezüglich den Vorteil, nur über wenige Regentage ein Dach über dem Kopf zu brauchen, können also fast ganzjährig open-air-campen, was ja das beste ist, weil prinzipiell jedes Dach behindert. In nördlicheren Ländern jedoch sind Situation und Klima anders. Man ist weit mehr auf Behausungen angewiesen und sucht überdies Schutz vor technischen Strahlungen und Giftluft. Man kann nun zwar vorläufig mal versuchen, regelmäßig im Wald zu schlafen, sich dort auch schon einen einfachen Unterstand bzw Nässeschutz zu bauen, wird aber damit längerfristig und vor allem im Winter kaum glücklich werden. Zwar behindern heute viele Unrechtsgesetze unsere Rückkehr ins Freie und damit in die Freiheit, in den Wald, doch sollen und dürfen wir uns m.E. von den Falsch- und Knebelgesetzen und ihren Gebern, insbesondere den HygienikerInnen und Bazillen-Phobisten nicht länger einschüchtern lassen. Denn wenn wir überleben wollen, geht das nun mal nur unter Naturbedingungen und nicht dort, wo sich die Zivkranken gegenseitig einsperren, von Frischluft abschotten und „sterilisieren“. - Wie die einzelne Gemeinschaft jedoch zu ihrem Waldgrundstück kommt, will ich hier mal offen lassen. Ein Waldgrundstück bietet heute noch am ehesten Schutz und liefert auch ständig genügend Bau- und Heizmaterial zum Siedeln. Vielleicht ersteht man genügend Land und sät oder pflanzt darauf selber einen Frucht-Wald, vielleicht kann man auch ein Waldstück käuflich erwerben. Der Bau des folgenden Einfach-Naturhauses kann mit Transportmitteln im Prinzip jedoch überall, also auch in jedem großen Garten, ja sogar in einem Stadtpark erfolgen. Folgendes Naturhaus-Bauprinzip erlaubt im Gegensatz zu den bisher von mir skizzierten Einfach- und Schnellbauten, meistens aus Heuballen, ausreichend große Bauten, um darin auch noch Nutztiere bis hin zu Ziegen und Kühen unter zu bringen. Es handelt sich dabei also um ein farmfähiges Selbstversorger/Siedlerhaus.

Ein Maßbeispiel: Wir wählen die Form eines Quadrats mit Seitenlänge 12m und vermessen wenn möglich das Baugrundstück radiästhetisch so, daß die späteren Schlafplätze möglichst nicht auf (Erd-)Magnetfeld-Kreuzpunkten gelegt werden müssen. Man kann dazu auch einfach auf jedem Kreuzpunkt einen (Stütz-)Pfeiler platzieren, dann kann an diese Stelle ohnehin niemand mehr liegen. Wer nicht mit der V-Rute umgehen kann, der verwende mindestens einen Kompaß und baue die Mauern genau nach den Haupt-Himmelsrichtungen, also niemals schräg. Die Außenmauer kann in holzreichen Gegenden einfach aus auf 1m abgelängten Rundhölzern bestehen. Es ist durchaus beabsichtigt, daß Luft durchdringt. Da für solche Holzstapelwände (Höhe mindestens 1,5m) in diesem Falle sehr viel Holz (4×12 – 2m Eingang und Überkantung macht ca 44m Holzmauer) gebraucht würde, können diese Außenmauern auch aus Reisig bzw Astmaterial aufgebaut werden. Hier hängt die zu verwendende Bautechnik davon ab, wie das vorhandene Material beschaffen ist. Es gibt relativ stabile Geäste, die trocken bleiben, aber auch solche, die schnell in sich zusammenfallen und kompostieren. Erstere sind besser für die Mauern, die weicheren hingegen verwende man später als Unterlagen für Schlafplätze oder zur Dachdeckung. Man kann für weniger stabile Geäste auch Armierungen aus Stangen für von uns so sogenannte Füllmauern bauen. Gerade, seitenastfreie Ruten kann man bündeln. Die meisten Geäste haben jedoch eine schmale Seite mit dem dicken Ast und werden dann breiter infolge der Verzweigungen. Bevorzugt solche in einer Gesamtlänge bis zu zwei Metern legt man quer zur Mauerlänge so, daß die Verzweigungen jeweils einmal nach außen, und dann wieder nach innen zeigen. Die in der Mitte der gelegten Geästmauer allmählich entstehende grabenartige Vertiefung füllt man dann immer wieder eben mit weiterem Astmaterial auf, das nun längs der Mauerrichtung geschichtet wird und der Astmauer Stabilität verleiht. Auch mit allen Rutenbündeln kann man stabilisieren und z.B. die Ecken oder den Eingang konstruieren. Ecken können auch aus Stangen in Blockbau-Technik gesetzt werden. In den entstehenden Block-Kästen können dann ggf Hühner, oder auch besondere Bäume platzert werden. Die meisten Verknotungen sollten nach Möglichkeit mit Weiden gemacht werden, um zu viele Drähte und Schnüre zu vermeiden. Solche Reisigmauern können in diesem Beispiel an der Basis mit 2m Breite beginnen und dann nach oben langsam schmaler werden, oder aber man häuft den letzten Astgraben möglichst hoch auf, so daß oben eine Rundung entsteht. Da mit einem erheblichen späteren Einsinken bereits nach dem Beschweren zu rechnen ist, sollten die Reisigmauern möglichst hoch, also 2m und mehr aufgeschichtet werden. Soll solches Einsinken vermieden werden, müssen in diese Außenmauern Tragelemente, etwa in Form von Block-Kästen oder Ständern, eingebaut werden.

Wir bauen nun im Innern der Hausfläche aus jeweils drei oder vier stabilen Balken pyramidenähnliche Ständer (vereinfacht oben Lochbohrung und zusammendrahten), auf die wir die Trägerbalken für das später aufzulegende Innendach legen. Die Ständer stellen wir so, daß ein weiteres Innen-Quadrat 4×4m auf Balkenständern genau zentriert im Gesamt-Quadrat entsteht. Was nun folgt ist nur noch Stangen- und ggf Bretterlegerei und –Verbinderei. Wir erschaffen eine möglichst ebene Stangen-Gitterkonstruktion mit nicht zu großen Abständen und nur flacher Neigung nach außen, auf die wir dann 4m lange Wellbleche von Außen nach Innen legen können. Wir legen das Quadrat so aus, daß die Wellbleche die gesamte Geäst-Außenmauer noch gut abdecken. Denn wird diese zu naß, besteht die Gefahr, daß sie zu schnell in sich zusammensackt und verrottet/kompostiert. – So gehen uns von den 4m Länge mindestens ein guter Meter verloren. (Nach Wunsch können wir deshalb auch längere Bleche wählen) Wer auf Bleche verzichten will oder muß, kann auch mit Folie decken. Dazu muß das Traggerüst etwas engmaschiger sein. Man legt entweder glatte Bretter aus, oder aber beginnt mit vielen Querästen ein trittfestes Astdach zu legen, auf das dann noch Feingras kommt, damit die darüberliegende Folie nicht durchstoßen wird. Über die gut verzurrte und vor allem an den Rändern ausgiebig beschwerte Folie kommen dann wiederum zunächst Weichmaterialien und erst zuletzt wieder gröberes Reisig. Ein solches Dach kann bereits schwer werden und erfordert stabile Unterkonstruktionen. Auch wenn zur Deckung Dachziegel verwendet werden sollen, müssen stabile Standpfosten und Tragbalken her. Noch schwerer und stabiler – ggf aus Naturstein – sollte bauen, wer mit Erde decken, also ein Grasdach erstellen will. Wer gänzlich ohne Plastik und Blech auskommen will, dem seien steile Dachneigungen empfohlen, damit Regen stets schnell genug ablaufen kann. Als Deckmaterialien geeignet sind dann: Ginster, Stroh, Schilf, Korkplatten, Schieferplatten, Schindeln…

Doch zurück zu unserem Wellblech-bedachten Hausbeispiel: Es verbleibt für uns damit eine umlaufende Innenüberdachung von bis zu 3m Raumtiefe und ein Innenquadrat umlaufender Räumlichkeiten von 10 Metern Seitenlänge.sowie ein freier Mittelplatz von 4×4 Metern. Über diesem freien Mittelplatz könnten wir zwar irgendwann auch noch einen Turm (aus Blockbau oder Stein) bauen, oder auch eine Gewächshausfolie ziehen, doch lassen wirs vorerst dabei und benützen den Innenplatz als freie Feuerstelle, von der aus das ganze Naturhaus gewärmt werden kann. Das gesamte Wellblechviereck sollte alsbald noch mit schweren Balken bzw nicht allzu leicht brennbarem Material beschwert werden, damit man das Prasseln des Regens nicht mehr hört und die Bleche bei Sturm nicht wegfliegen. Es hat sich bewährt, die Überlappungen der Wellbleche mit Hohlziegeln oder auch Brettern so zu überdecken, daß Regenwasser auch heftiger Niederschläge darunter stets leicht ablaufen kann. Um das Haus herum sowie ggf auch aus dem Haus heraus ist noch an die Ableitung von Regenwasser über Gräben zu denken.

Der Kostenpunkt eines solchen Hauses dürfte, vorausgesetzt, man muß für das Holz nichts zahlen, auf unter 1000 Euro (für die Wellbleche) liegen. Da in jedem Baum- oder Waldgrundstück ohnehin laufend Ausastungen/Ausforstungen fällig sind, ist solches Baumaterial dort meistens kostenlos. In waldlosen Gegenden ist der Aufbau solcher Einfachhäuser eventuell mit Heuballen sinnvoller, aber dann etwas teurer. Auch müssen Heuballenmauern verputzt werden, zum einen, weil sie sonst laufend Stäube emittieren und brandgefährlich sind, zum anderen, weil ansonsten Nutztiere sie auffressen. Man kann Heuballen mit Kuhdung gut verputzen. Im Winter wird man im Hausbereich auch ein Erdloch graben oder sogar einen Keller ausheben, weil ja bestimmte Nahrungsmittel frostfrei gelagert werden müssen.

Die Bauzeit solcher Naturhäuser beträgt, wenn man mit einem ordentlichen Bautrupp von HelferInnen anrückt, höchstens einen Tag. Wer die Außenmauern aus Natursteinen stabiler haben möchte, braucht etwas länger und muß wahrscheinlich seine HelferInnen im Steinmauerbau erst noch unterweisen..

Die abschließende Einweihungs-Party innen am Lagerfeuer und die anschließende Natur-Übernachtung auf Reisig und Decken entschädigen sicherlich für die aufgebrachte Mühe. Ich hätte gute Lust, solche (Wald-)Häuser an Wochenenden mit P.I.System-SeminaristInnen aufzubauen.

Nachträgliche Ausbau-Vorschläge: Wer die Rundum-Säulen-Überdachung nun unterteilen will, kann dies sehr einfach mit Bretterwänden (oder Heuballen) tun, die er von den Stützpfosten aus zieht. Man erhält dann je nach Teilungsgröße eine Zahl von Räumlichkeiten, die allesamt nach innen, zum Licht- bzw im Winter Feuerhof offen sind. Ich würde dem Siedler vorschlagen, etwa folgende Quartiere zu unterteilen: Schlafraum, Werkraum/Küche (Verarbeitung von Milch, Futterzubereitung, Mühlen, Quetschen…), Lager- und Vorratsräume, Stall für zwei Ziegen incl Lämmerbox, Stall für eine

Anm.: Man kann mit zwei Stall-Ziegen, die richtig gehalten, gepflegt, gut getränkt (Quellwasser) und gefüttert (mit viel Grünfutter, Grünlaub und Rüben, und nur wenig Quetschhafer) werden, so viel Milch (bis zu 5l pro Tag und Tier) ermelken wie ansonsten von zwanzig nur halbwegs ernährten Freiland-Herdenziegen. Die Tiere müssen warm und trocken (Mist und Urin ggf in Wannen mit Sägemehl o.ä. fangen und täglich im Garten kompostieren), dennoch in frischer Luft und natürlichem Licht stehen, dürfen keinen Streß (Konkurrenzkämpfe, mißmutige oder böse Menschen, MW-Strahlung, chemikalienbelastetes Grünfutter …) und kein Leid erleiden, auch Klauen (schneiden), Euter (vor dem Melken reinigen und massieren) und Fell (bürsten, keine Parasiten dulden) müssen gepflegt werden. Endoparasiten sind regelmäßig zu bekämpfen. Die Milch-Ziegen werden bei guter Witterung zusätzlich ausgeführt oder an Freßplätzen gepflockt. Sie sollten sich jedoch mit ihren großen Eutern nicht zu weit und viel bewegen müssen. Bei empfindlichen Großeutern läßt man auch die Lämmer nicht mehr direkt trinken, sondern hält diese nahe der Ziege, aber doch getrennt im Laufstall, in dem sich eine Saugflasche befindet, in die unmittelbar nach dem Melken morgens und abends eine Portion an das Lamm, die Lämmer verfüttert wird. Da man den Lämmern auch alsbald Getreidemehle zufüttern kann, bleibt für den Menschen so stets viel Milch übrig. – Das hier von mir beschriebene Naturhaus bietet für Ziegenhaltung auch in größerer Zahl ideale Voraussetzungen! Es ist mit geeigneten Laufställen (mit Auffangschalen) jedoch durchaus auch möglich, Stall-Ziegen in Zivhäusern zu halten. Wo man Hunde hält, geht das auch mit Ziegen!

Vielleicht erscheinen meine Vorschläge hier manchem Hygieniker bzw Zivbürger abwegig oder gar absurd. Doch man bedenke: Wer Ziegenmilch zur Verfügung hat, übersteht mühelos Krankheiten, kann Kinder und auch sich selbst stets vollwertig ernähren, kann Zivgifte ausleiten, kann ggf einen Liter Milch für 10Euro verkaufen, ist nicht mehr auf krankmachende Kaufkost angewiesen usw!

Milchkuh (Kleinrasse, z.B. Jersey), Stall für eine Hühnerschar mit Hahn, ggf auch noch einen Unterstand für einen Esel. Bienenbeuten wird der Siedler wahrscheinlich eher außen in die Südwand integrieren wollen. Ich würde es jedoch durchaus auch innen mit den Bienen probieren. Wenn diese Insekten sich an den Menschen gewöhnt haben, sind sie sehr zahm. Im Schutz des Innenhofes können sie u.U. sicherer leben. Außerdem bieten sie einen wirksamen Schutz gegen ungebetene menschliche Gäste. Denn sie mögen Leute mit unguter Ausstrahlung und naturfeindlichen Gerüchen (Cookies) oft gar nicht. Auch vor Lärmern und Schreiern, Agressivlingen,… und sogar vor zoffenden Schmoll-Emanzen haben sie nicht den geringsten Respekt! Bienenbeuten müssen jedoch ggf vor Hühnern geschützt werden. (Weitere Feinde: MW-Strahlen, Spitz-/Mäuse und Ratten, Eidechsen, bestimmte Raupen und Käfer, Wachsmotten, Bienenfresser (bienenfressende Vögel), Chemiegifte/Spritzmittel aller Art, naturfeindliche Geruchsstoffe, Regen, Kälte und Wind, Nahrungsmangel.)

Bisher ist in diesem Naturhaus noch weder Licht noch Wasser installiert. Ich möchte auf diese allseits bekannten Zusätze hier nicht näher eingehen. Wer sich eine Solaranlage aufs Dach baut, kann Kunstlicht einbringen. Mehr Tageslicht erhält man ggf auch durch den Einbau von lichtdurchlässigen Dachelementen. Wasser für Tränken wird man vielleicht mit einem Schlauch hereinleiten. – Je einfacher das Haus bleibt, desto pflegeleichter ist es. Wer anfängt zu plätteln muß hinterher kehren und putzen, oder Tiere verjagen. Das von mir konzipierte Natur-Hausbeispiel ist völlig erdbebensicher, bietet ausreichenden Schutz bei Sturm und Regen und ist unempfindlich gegen Überschwemmungen, sofern diese nicht so hoch kommen, daß es beginnt zu schwimmen.

Hühnerhaltung und Fütterung:

Weiteres Detailwissen zur Fütterung und Haltung unserer wichtigsten Nutztiere im Kleintierbereich, der Hühner, wird heute besonders wichtig, weil die Bestände noch frei lebender und frei brütender Hühner inzwischen, vor allem wegen des Vogelgrippe-Schwindels und Wahns, hochgradig gefährdet sind. Ich glaube kaum, daß ein Moderner auch nur ahnt, was uns da gerade an echten Werten verloren geht, wenn nun infolge des kriminellen Einsperrzwangs für Hühner binnen kurzer Zeit Naturbruten drastisch zurückgehen oder die letzten Bestände naturbrutfähiger Hühner zusammenbrechen. In der modernen Ziv-Gefangenschaft brüten Hühner genauso ungern wie Frauen dahinein weitere Kinder bzw KZ-Sklaven gebären wollen. Dennoch ist selbst die Haltung in geschlossenen Räumen und Wohnungen, besser (versetzbaren)Gewächshäusern, durch naturrichtige Vollernährung dahingehend verbesserbar, daß unser Federvieh dort nicht nur hochwertige Eier legt, sondern sogar brüten wird.

Mit unserer gemüsebetonten Hühner-Rohkost erreichen wir jedoch nicht nur gesunde Hennen und Eier, sondern können auch den Verbrauch an Getreide bzw Kauffutter drastisch einschränken. Aber nicht nur wegen der enormen Preissteigerungen werden wir Futter-Getreide reduzieren wollen, sondern auch deshalb, weil genetisch zerstörtes Saatgut bereits über viele käuflichen Futtermischungen in unsere Nahrungskette eingeschmuggelt wird. Die nun als Haus- und leider nicht mehr als Hof-Hühner eingesperrten federigen Opfer des Vogel-Seuchenwahns fungieren überdies als schnelle und sinnvolle Abfallverwerter unserer Naturkosthaushalte. Sie helfen sparen und sichern unsere Proteinversorgung.

Die wahrscheinliche biblische Backweise wiederendeckt!

Beim Experimentieren mit weiteren Verbesserungen hin zur naturrichtigen Hühnerfütterung sind wir auf eine interessante feuerfreie und deshalb natürliche Backmethode gestoßen, von der wir aufgrund bestimmter Bibelstellen annehmen, daß es die in damaligen Zeiten übliche war. Wir hatten zunächst verschiedene Getreide (Weizen und Mais samt einigen Sonnenblumenkernen) grob vermahlen. Sodann raffelten wir für unseren Geschmack zu alt und hart gewordene Hartkäse dazu. Auch sämtliche Eiklar (wir essen ja meistens nur die Eidotter) mitsamt älteren oder angebrüteten Eiern kamen hinzu. Sodann vermengten wir die Masse noch mit soviel Molke, wie das Gemenge in der Lage war, aufzusaugen, ohne pappig zu werden. Nun deckten wir die große randvolle Schüssel ab und ließen sie über Nacht quellen. Als wir die am Morgen wie festgebackene Masse verfüttern wollten, stellten wir fest, daß sie ganz warm war. Sie hatte sich durch die Fermentierung quasi selbst gebacken! Die Temperaturen in der Masse überstiegen die Außentemperatur um mindestens 10Grade oder mehr, so daß wir, vor allem bei heißem Wetter, in Sorge darüber waren, daß uns das Ganze durch zu hohe Selbst-Erhitzung zerstört wird. Jedenfalls, wir hatten damit eine neue Backtechnik, nämlich das Fermentierungbacken entdeckt und kamen alsbald darauf, daß diese im Altertum schlichtweg die übliche Backweise gewesen sein muß. Denn warum schreibt die Bibel über „gesäuerte“ oder „ungesäuerte Brote“? Das kann doch eigentlich nichts mit Sauerteig-Ofenbackbrot zu tun haben! – Unser Fermentback-Brot hingegen säuert nach einer bestimmten Zeit. Ebenfalls unser schon länger lediglich mit Milch gequollenes ungebackenes Weizen-Schrotbrot, das sich zwar nicht wie obiges Hühnerbrot erhitzt, aber dennoch später säuert. Ebenfalls fiel uns dann auf, daß in der Bibel eben nicht von Backöfen, wohl aber von Back-Trögen gesprochen wird. In Backtrögen backt man nicht mit Feuer! Backtröge aus Holz sind jedoch schlichtweg die idealen Gefäße, um genau dieses Ferment-Brot herzustellen, das wir zur Hühnerfütterung entwickelten!

„Hühnersalat“/ Verbesserte Hühnerfütterung mit weniger Getreide

Da, wie nicht anders zu erwarten, die Getreidepreise bereits immense Höhen erklommen haben - sie werden noch weiter steigen – haben wir uns überlegt, wie wir unsere Hühner zusätzlich und dabei sogar noch besser ernähren könnten. Ohnehin ist bei fast allen Haltern die Fütterung weitaus zu getreidelastig. Man denkt, Hühner sind Körnerfresser und glaubt, damit sei’s, getan. Der in Sachen Ernährung völlig unbewanderte Konsumwelt-Bürger wundert sich auch nicht, wenn seine Tiere im Winter oder Sommer keine Eier mehr legen oder nicht mehr brüten. Zur Erhaltung von (Schein-)Gesundheit wendet er dann Kunstvitamine und Medikamente an.

Nun, selbstverständlich ist der Anteil an Grünpflanzen und Gemüsen auch für Hühner sehr wichtig. Wenn wir über wertvolle selbstgezogene Gemüse und zudem noch über Reste von anderen farmeigenen Nahrungsquellen (Milchprodukte, Ölherstellung) verfügen, können wir den Anteil an Getreiden getrost reduzieren, wenns sein muß sogar auf ein absolutes Minimum. Denn unsere Gemüse sind so wertvoll, daß sogar Hühner davon satt werden und prächtig gedeihen. Es geht meistens nur darum, die verschiedenen Gemüse hühnergrerecht zu zerkleinern. Die bevorzugte Form ist die Spaghetti- oder Wurmform. Wir reiben daher z.B. Kohlrüben oder Zuchini auf einer Stiftreibe von Börner oder zerkleinern in der Messerschmitt-Raffel Kartoffeln oder Topinambur. Verwendung im „Hühnersalat“ finden prinzipiell alle Reste von unsere Mahzeiten, die selbstverständlich ausschließlich natürlich/roh (auch die Kartoffeln) zubereitet werden also keinerlei Anteile an Kochkost haben dürfen. (Man darf die Natur-Hühner auf keinen Fall zwischendurch mit Kochabfällen vergiftet, sie können daran sterben. – Kochkost kann auch für regenerierte Rohköstler tödlich sein!) Tomaten können z.B. die Soße im Salat bilden. Auch Grünzeug (Kohl) kann da rein, sollte aber ohnehin ständig in Großmengen vorhanden sein und kann zur Arbeitsersparnis besser getrennt gegeben werden. Man stellt da ein Rundgitter auf, in das man einen Sack Blätter einfüllt und läßt die Hühner auspicken. Man kann in diesen Hühnersalat sämtliche Gemüse mengen, es kann aber dann vorkommen, daß die Hennen, weil sie einige davon bevorzugen, darin scharren, wenn die Futterquelle nicht gesichert ist. Wir hätten also nun folgende Futterkomponenten:

A: Der tägliche Hühner-Gemüse-Salat mit Resten vom Mittagstisch

B: Das Ferment-Backbrot mit Käsemehl, Eiabfällen und Molke

C: Ein Gitter voller Blattgemüse (geschossene Salatköpfe, Kohlarten,…)

D. Das aus den Scharrplätzen (Laubhaufen, Füllmauern, Misthaufen, Kompostanlagen,…) und der freien Weide findbare Zusatzfutter, zum Teil auch aus Insekten und Kleinlebewesen bestehend.

E: Alle erdenklichen verfügbaren Saaten und Samen, etwa aus Melonen, alt oder schon ranzig/madig gewordene Nüsse und Erdnüsse, zerkleinerte Eicheln, Sonnenblumen etc

F: Zusätze wie z.B. zerkleinerte Muschelschalen zur Bildung von besseren Eischalen, etwas Holzkohle, sowie Grit (scharfkantige kleine Steinchen) zur besseren Funktion der Verdauung (Muskelmagen)

Wir sehen, daß in diesem für die Hühner sehr guten Nahrungs-Angebot der Getreideanteil bereits eine untergeordnete Rolle spielt. Ebenfalls wird ersichtlich, daß durch weitgehendes Wegfallen von Punkt D für die Hühner noch nicht die Welt zusammenbricht, wenn mit Zusätzen aus Punkt E und F ergänzt wird. Dennoch sollten die Hühner des öfteren im Freien irgendwelche Haufen zerscharren, also laufend frischen Bodenkontakt herstellen können, um in dieser schweren antinatürlichen Zeit mitsamt ihren Haltern überleben zu können.

Vereinfachte Fütterung und Haltung von Klein(st)-Hühnerbeständen: Wer sich nur ein paar Hühner halten will oder kann und nach unserer Weise ißt, kommt ggf ohne extra gefertiges Hühnerfutter aus. Er/sie nimmt einfach alle Reste aus der Küche, dh von den Mahlzeiten, sowie von den Gemüsen, Nüssen, Käsen, Milchresten…die liegen bleiben oder schon etwas alt sind, gibt alles in eine Schüssel, streut vielleicht noch ein paar Sonnenblumenkerne oder/und mahlt grob etwas Weizen und Mais dazu, und schon sind die wenigen Tiere versorgt. Auch die Unterbringung kann dann sehr einfach in tragbaren Käfigen oder Ställen sein. Sehr robust und raubtiersicher, dh auch für jede Übernachtung im Freien geeignet sind ausgediente Waschmaschinentrommeln aus Edelstahl. Und zwar solche, die mit zwei Flügeltüren sicher verschließbar sind. Die vielen seitlichen Löcher sorgen für eine gute Frischluftversorgung, der durchgehende Boden und die Decke sichern gegen Regen. Selbst Strahlenschutz besteht in den Trommeln dank dem Faraday-Effekt. Man kann darin seine zwei Hühner überall hin transportieren und dann irgendwo draußen im Garten laufen lassen. Die Trommeln müssen jedoch öfters mit frischem Einstreu (Stroh/Heu) versorgt werden, sonst nisten sich Parasiten ein. – Vielleicht besorgen sie einen einfachen Steckzaun, um jeweils irgendwo ein paar Quadratmeter abzuzäunen. Tauglich sind auch versetzbare Gewächshaustunnels. In der Wohnung oder im Wintergarten müßte man eine Art größere Vogelvoliere mit etwas Scharrboden bauen. Man kann Hühner besonders gut zähmen, wenn man sie bereits als Küken oder Halbwüchsige ersteht und großzieht.

Für Kleinsthaltungen empfehlen sich ggf kleinere Zwerghuhnrassen, unter denen jedoch manche (schlanke) Rassen sehr flugfähig sind. Will man keine Zaun-Überflieger, sollte man eher dicke Rassen wählen. Die kleinste gebräuchliche Geflügelart bilden wohl die Wachteln. Je kleiner die Art, umso eher können die Hühner auch mal oder immer in den Gemüsegarten gelassen werden. Praktikabler ist es jedoch, das Federvieh auf zu rodenden Beeten oder in Gartenparzellen gezielt zur Bodenbearbeitung einzusetzen. Eine etwas wildere Hühnerart, die sich größere Futteranteile selber sucht, also sich vermehrt von Insekten und Gras ernährt, sind die Perlhühner, die man nur für echte Freilandhaltungen wählen sollte. Der Kleinhalter wird sich aber wohl im Interesse seiner Eierversorgung je nach Angebot ganz normale mittelgroße weiße, braune, schwarze…Legehuhnrassen halten. Wer Zierrasen und einen Teich im Gartenpark hat, kann diesen anstelle des Rasenmähers besser von Gänsen pflegen lassen. (ca 1000qm pro Tier)

Echte Freiland-Hühnerhaltung soll immer unser Ziel bleiben.- Im Freiland können wir durch gewisse Maßnahmen das Futterangebot so steigern, daß zumindest bestimmte Hühnerrassen in Notzeiten weitestgehend ohne Zufütterung auskommen können. Da wären an erster Stelle Wachteln, Zwerghühner und Perlhühner, nötigenfalls aber auch alle anderen Legehuhnrassen zu nennen. Solche Naturfütterungsmaßnahmen wären:

Aufbau von sogenannten Füllmauern. (Mauern aus Reisig und Grasmaterial, in denen sich unzählige Insekten und Kleintiere ansiedeln, sowie Wachteln und Zwerghühner Brutplätze finden.

Scharrplätze aus organischem Material. Alles erdenkliche Kompostmaterial wird mulchartig aufgeschüttet. Worunter die Hühner dann regelmäßig Kleintiere freischarren können.

Anlagen von Feuchtzonen und Sümpfen, Gär- und Rotte-Mulden… Alles erdenkliche Material läßt, wenn es verrottet, Unmengen von Fliegenmaden und -Eiern entstehen.

Regenwurmzuchten: Solche werden so angelegt, daß Hühner nicht scharren können, aber immer wieder Futterwürmer entnommen werden können.

Offene Klosettanlagen bzw offenes menschliches „Düngen“ im Hühnerbereich. Handelt es sich um natürlich lebende und essende Menschen, besteht kein Grund, die Hühner menschlichen Dung nicht fressen zu lassen. Denn diese finden darin immer noch Verdauliches und sorgen dafür, daß die menschliche Umgebung stets sauber bleibt. – Zumindest in Notzeiten bzw bei absolutem Getreidemangel können Hühner auch damit am Leben erhalten werden.

Nur in Notzeiten wird man ggf auch Kadaver verfüttern wollen, bzw solche einfach liegen lassen, damit sich Maden entwickeln, die dann wiederum von den Hühnern gefressen werden können. – Herumliegende Kadaver haben jedoch zusätzlich den Nachteil, daß sie Raubtiere anlocken.

Aufbau von Fruchtwäldern bzw Waldgärten. Vor allem die samentragenden Nährbäume (Eichen und alle Nußbäume) müssen im Verbund mit großstämmigen Fruchtbäumen (Apfel, Birne, Kirsche, Maulbeere, Pflaume,…) wo immer nur möglich waldartig oder waldgartenartig aufgebaut werden. Sie können und sollen derzeitige Mono-Forstkulturen ersetzen und sind Grundlage des Überlebens für alle Nutztiere und vor allem auch den Menschen. (In P.I.System/ Nahrung&Leben Bd2 habe ich den Aufbau solcher Fruchtanlagen beschrieben.)

Fazit: Jeder natürlich essende Haushalt mit Garten verfügt über genügend Reste von Mahlzeiten, sowie übriges Gartengemüse, um etliche Hühner damit fast vollständig zu ernähren. Es ist Verchwendung und Dummheit, diese Nahrungsmenge nicht zu recyclen. Ebenfalls ist es sehr irrig zu glauben, daß ein Huhn nicht in jedem x-beliebigen Haushalt gehalten werden kann und soll. – Ebenso gut oder weitaus besser wie in den Massentierhaltungen wird es wohl fast jedem Tier in den Privathaushalten ergehen. – Man ersetze also baldmöglichst den Kanarienvogel durch Hühner oder auch den Schoßhund durch einen „Milchhund“, ich meine eine oder mehrere Ziegen. Die kommenden Zeiten werden hart. Ein Winter ohne Milch und Eier in einem Nordland zu überleben, ist keine angenehme Sache. Solches möchte ich auch meinen speziellen „FreundInnen“, den Hygiene-/PutzTanten nahelegen. Wer nicht eines baldigen Tages in seiner sauberen Sterilwohnung hungern bzw sich nicht länger am käuflichen Dekadenzfraß elendessen will, sollte sich hier erheblich hin zur Natürlichkeit rückerziehen.

P.I.System/ Landwirtschaft/ Garten-News (Aus News 8)

Kaktusfeigen/Opuntien

Nachdem wir erfahren haben, daß das Öl von Opuntien für bis zu 1000Euro/Liter gehandelt wird, ist uns diese wichtigste Futter- bzw Nahrungspflanze für Mensch und Tier noch sympathischer geworden. Wir züchten hier vor allem eine sehr seltene blaufrüchtige Sorte, die frostresistenter und größer im Wuchs sowie in der Frucht ist.  Blaue Opuntien regulieren den Blutdruck und werden deshalb von wissenden Ärzten zum Frühstück empfohlen. Frische Blätter essen wir als Salat, deren Gel kühlt (Brand-)Wunden, das Öl wirkt gegen Faltenbildung bzw Alterung der Haut, ebenfalls als Haarwuchsmittel. Ausgereifte Kaktus-Feigen schmecken getrocknet sehr gut und werden von uns mehr geschätzt als selbst Baumfeigen, da sie nicht zu süß sind und auch nicht schädlich auf die Zähne und Gesundheit wirken.

Für E-Smog-Belastete wichtig zu wissen ist auch, daß die Opuntien hervorragende Ableiter von Mikrowellen sind. – Hinter einer Wand von Feigenkakteen ist kein Handyempfang mehr erreichbar.  Wir schätzen ebenfalls Opuntien-Essig. Da die Grundwasservorkommen Europas inwischen sehr verseucht sind, kann guter bzw unbelasteter Trauben-Wein immer schwerer gekeltert werden. Und so werden wir vielleicht auch diesbezüglich noch auf weit weniger belasteten Opuntien-Wein umsteigen müssen. Kaktusfeigen-Frischsaft schmeckt hervorragend und ist überaus gesund. Der Saft unserer blauen Früchte erinnert in Geschmack und Konsistenz an süßen Milchkakao.

Pflanzung und Anbau sind simpel. Man legt einfach ältere Blätter auf den Boden und bepflanzt damit steinige oder/und steile Flächen, die ansonsten ungenützt bleiben würden. Wässerung ist nirgends nötig! Es können alle erdenklichen für die Landwirtschaft ansonsten ungeeignete Flächen (Steilhänge, Felsen, Steinwüsteneien,…) damit bedekct werden. Geeignete Pflanzpartner sind u.a.  Wein-Reben. Feigenkakteen sind m.E. die Überlebens-Pflanzen der Südländer! Die Vermarktung der Früchte wurde vermutlich bislang noch durch die unangenehmen Stacheln verhindert. – Es soll aber bereits stachelfreie Sorten geben.  Außerdem könnte man sehr wohl einfache Apparaturen zur Entstachelung mittels Wasser und Bürsten billig herstellen.

Neue Kürbissorten: Wir hatten in diesem Jahr einfach sämtliche hier im Handel befindlichen Kürbissorten ausgesät und getestet, ob sich darunter bessere finden als die, die wir schon haben. Nun, bessere kann man nicht unbedingt sagen, aber eben wertvolle weitere wurden gefunden. So haben wir festfleischige grüne Hokaido-Sorten entdeckt, die wir bisher mieden, weil sie uns zu hart erschienen. Nun jedoch, auf einer feinen Stiftreibe gerieben, mit gemahlenen Erdnüssen oder Sonnenblumen, Knoblauch und Öl+Salz angemacht, konnte man die doch ganz gut essen. Wir werden diese Sorte aufnehmen. Des weiteren bekamen wir eine chinesische Süßkürbissorte, von der wir anfangs enorm begeistert waren, weil man damit eben echte Süß-Sauergerichte zaubern kann. Nach einigen Proben jedoch erschien uns der Süßgeschmack allzu penetrant, da dieser stundenlang, ja sogar anderntags noch spürbar war. Wir erhoffen uns von dieser Süßkürbissorte jedoch ausgezeichnete Möglichkeiten bei der Konservierung. Man darf gespannt sein.

Anbau von Mohn: Es gibt wohl ein Gesetz, das Mohnanbau verbietet, doch sollte man sich solche Unrechts-Gesetze m.E. nicht weiter gefallen lassen. Schließmohnanbau ist jedenfalls selbst noch bei großer Trockenheit ohne Bewässerung erfolgreich und sehr leicht. Zeitig im Frühjahr ausgesät (in P bereits ab Februar möglich), entwickelt jede Pflanze viele große Samenkapseln, also gute Erträge. Man kann die Mohnsaat zu Getreiden, Mais, eigentlich in allen erdenklichen Mischkulturen wie Unkraut oder auch Zierblumen nebenbei wachsen lassen. Die Kinder essen begeistert die Saat aus den Kapseln. Bei Festen ergibt sich aus den gemahlenen Saaten zusammen mit Honig und Zitronensaft ein sehr delikater Guß für Rohkost-Torten.

Wo Mohnanbau aufgrund der Unrechtsgesetzgebung nicht gefahrlos angebaut werden kann, kann man sich mit Stechapfel helfen. Auch das Blattwerk dieser Pflanze ist giftig und kann als (Rauch-/Rausch-)„Droge“ mißbraucht werden. Ihr Samen-Öl jedoch ist köstlich. Zudem wirken Öl wie Blattwerk blutungsstillend.

Kohlrüben, Salatersatz im Hitzesommer

Ohne Grünzeug kann man heiße Sommer mit vielen süßen Früchten nicht gesund überstehen. Grünsalate geben die nötige Kraft samt Vitaminen, um mit dem hohen Zuckerkonsum fertig zu werden. Leider ist gerade bei Sommer-Hitze Kopf-Salat nur noch schwer ziehbar. Eher noch wächst Endivie. Die meisten Kohlarten sind zu hartblättrig, um sie gutverdaulich als Salat essen zu können. Die Lösung: Kohlrüben – an möglichst schattigen Plätzen ziemlich dicht pflanzen, bestens düngen und sprühwässern mit dem Schlauch. Die Kohlrüben erbringen dabei enorme schnellwachsende Grün-Blattmassen, die weicher als alle anderen Kohlgewächse und selbst Endiviensalat sind! – Im Herbst dann ausdünnen, damit bei genügend Platz die großen Kohlrüben für den Winter wachsen können.

Die Kartoffel

Immer noch trifft man auf rohköstlich Lebende, die den Wert der Kartoffel für die Rohkost nicht kennen, sie deshalb geringschätzen oder gar der Meinung sind, Kartoffeln seien roh giftig. Dabei bildet die Kartoffel für uns natürlich Lebende und Essende eine genauso hoch einschätzende Lebensgrundlage wie für jeden Kochköstler. Auch die Kombinationen bzw Art und Weise der Zubereitung sind dieselben. Zu Kartoffeln passen bekanntlich Eier oder Mayonnaise (bitte selbst zubereiten) , Spinat (Grünzeug), Zwiebeln, sowie Käse, Getreide und Öl. Zu unserem rohen Kartoffelsalat werden die Bataten mit der Stiftreibe von Börner zu feinen Nudeln gerieben. Dazu kommen gemahlener Hartweizen, Öl, Salz, und eben nach Belieben zerwiegte Wilkräuter, Eigelb, Zwiebel, Reibkäse usw.

Doch nun zur Legende giftige Kartoffel: Leicht giftig und daher bitter schmeckend sind das Laub der Kartoffel, sowie alle durch Sonnenlicht grün gewordenen Knollenteile. Da unter bestimmten Anbaubedingungen erhebliche Mengen an grün angelaufenen Kartoffeln anfallen können, erhebt sich die Frage nach deren Verwendungsmöglichkeiten. Wer Tiere hat kann natürlich verfüttern. Große Mengen an Laub und Grünknollen sollten jedoch nicht auf einen Schlag verfüttert werden. Wer keine Tiere hält, kann einige Grünkartoffeln ggf in milchsaure Gemüsekonserven einschmuggeln oder diese für die nächste Aussaat beiseite legen. Als Pflanzkartoffeln sind sie von Vorteil, weil ja dann auch Mäuse vom naschen abgehalten werden.

Grüne Kartoffelteile ergeben sich infolge zu schlechter oder schwacher Anhäufelung der Kartoffelreihen. Sieht man beim Begehen der Felder Kartoffelknollen im Licht heranwachsen kann man solche auch noch einmal abdecken oder einfach vorab laufend (bevor sie grün werden) abernten und damit die Kartoffelernte verfrühen.

Mischkulturen: Man kann Hühner in die Kartoffelfelder lassen. Sie fressen das Laub erst bei erheblichem Grünzeugmangel ab, können jedoch bei Frischpflanzungen in leichte Böden eventuell die Saatkartoffeln freischarren. Auch auf Anhäufelung wird man ggf verzichten müssen, wenn zuviele Hühner im Spiel sind. Die Hühner können dafür jedoch im Idealfall die Kartoffeln von Unkraut und sogar Ungeziefer freihalten. – Ohne Anhäufelung entstehen freilich wiederum viele grüne Kartoffeln, es sein denn, man mulcht mit festem Pflanzenmaterial ab, das die Hühner nicht verscharren können. Als Pflanzenpartner vertragen Kartoffeln gut einige dicke Bohnen (Puffbohnen), etwa in jeder zweiten Reihe im Kartoffel-Abstand gesät, die beim Legen der Saatkartoffeln gleich mitausgesät werden können. In Warmländern ist auch die Kichererbse eine sehr gute Partnerin. Sie wird in die Kartoffelreihen mitgesät und angehäufelt mit der Kartoffel. Die fiedrige feine Struktur der Pflanze läßt der Kartoffel genügend Licht und beschattet bei Hitze. Kichererberbsen vertragen oft Bewässerung nicht, weshalb sie am besten mit den Frühkartoffeln in grundfeuchte Gegenden gesät werden.

Ist das Kartoffelfeld bereits teilweise (durch Bäume) beschattet, verzichtet man besser auf solche Mischsaaten und sät nur dort Buschbohnen oder Zuchini nach, wo Lücken entstehen, weil einige Kartoffeln nicht keimen oder gefressen wurden. Am Beetrand empfehlen sich Kohlrüben oder Markstammkohl. In heißen Zonen werden am Beetrand Kalebassen oder Kürbisse ausgesät, die das Kartoffelfeld später in der heißen Jahreszeit überranken und dabei verhindern, daß die Knollen im Boden verschmoren. – Auch einige Kichererbsen können unter sonnigen/südlichen Verhältnissen zusammen mit Kartoffeln angebaut werden, wenn man erstere nicht zu dicht aussät.

Topinambur:

Infolge völliger Frostunempfindlichkeit der Knollen ist die Topinambur ideale Grundlage zur Überwinterung von Mensch und Tier in Nordländern. Sie war vor der Kartoffel da und sorgte für mehr Ernährungssicherheit, da sie nicht wie diese im Herbst ausgegraben und gehortet werden muß, sondern bis zum Frühjahr draußen im Boden verbleiben und fortlaufend geerntet werden kann. Einmal ausgegraben, hält sich die Knolle nur noch begrenzte Zeit. Wird der Stengel im Herbst entfernt, weiß niemand, wo die Knollen lagern und Fremde können den Vorrat somit auch nicht stehlen. Topis können in nahrhaftem Boden den Ertrag der Kartoffel um ein Mehrfaches übertreffen. Pro Pflanze – Abstand 50cm bis 1m – kann im Idealfall eine ganze Kiste Knollen geerntet werden. Man pflanzt sie bevorzugt an windgeschützte Stellen, etwa entlang von Mauern oder Hecken, auch zur Unterteilung von Grundstücken und zum Sichtschutz. Der Standort sollte vor allem im Winter nicht zu feucht sein, da ansonsten Faulung droht. Im Obstgarten werden durch die Topis Mäuse begünstigt, die die nahrhaften Knollen selbstverständlich ebenfalls sehr lieben. Die Pflanze aus der Familie der Sonnenblumen erreicht je nach Dung, Wässerung, Abstand bzw Dauer der Wachstumsperiode eine Höhe zwischen 2 und 5 Metern. Werden Topis in Obstgärten gepflanzt, fungieren die Bäume für diese im Herbst oft nur noch als Stützkorsette. Mischkulturen sind mit dieser extrem wachstumsstarken Pflanze wenig erfolgreich. Man kann bei genügend Abstand und guter Düngung jedoch schon noch mit Kürbissen, Kalebassen, ggf auch Erbsen und Bohnen kombinieren, wenn man gerade übriges Saatgut hat. Standfester wird die Topi auch durch Anhäufelung.

Wir benützen die Knollen in allen erdenklichen Kombinationen, dh sie ersetzen sowohl Kartoffeln als auch Möhren, geben milchsauer vergorenen Gemüsemischungen eine besondere Geschmacksnote, und sind, last not least auch den ganzen Winter über leicht zu trocknen. Mit dem Granulat können sämtliche Speisen nahrhaft gemacht werden. Der Zucker der Topi ist für Diabetiker geeignet. Heute steht dem allgemeinen Verzehr dieser wertvollen Knolle wohl lediglich entgegen, daß sie starke, jedoch kaum riechende Darmwinde verursachen kann. Ich stelle mir mit einiger Erheiterung eine laufend furzende Belegschaft eines Büros vor, in dem alle Kolleginnen sich von Topis ernähren. – An solche natürlich-gesunden Vorgänge sollten wir uns aber schon allein um den Hygienismus zu bekämpfen wieder gewöhnen. Man furze, rotze und spucke sogar wieder nach Belieben auf den Boden, wenn keine Spucknäpfe aufgestellt werden. Die Freiheit zur Ausscheidung dieser Sekrete darf man sich im Namen der Gesundheit nicht länger von Vornehmlingen und HygienikerInnen nehmen lassen.

Jedenfalls: Allein mit der Topi könnte die Produktion von gesunder pflanzlicher Nahrung auf diesem Planeten so enorm gesteigert werden, daß ein Mehrfaches der heutigen Bevölkerung darauf satt würde.

Dicke Bohnen: Zeichnen sich durch gute Frosthärte aus und werden in wärmeren Gefilden deshalb bereits im November ausgesät. Ansonsten im zeitigen Frühjahr als erste Bohne bis etwa zur Kartoffelaussaat. Spätere Aussaaten werden sehr oft massiv von Läusen befallen und deshalb meistens unterlassen.- Horstaussaat (drei bis vier Samen auf einmal) etwas enger als eine Fußlänge oder in Reihen alle zehn Zentimeter.eine Bohne. Die Reihen später anhäufeln.

Mischkultur: Wie oben erwähnt mit Kartoffeln möglich. Ebenfalls mit Erbsen. Man sollte dabei eine Erbsensorte wählen, deren Wuchshöhe in etwa der Puffbohne entspricht (etwa 1m). Die Standfestigkeit der Puffbohne kann ausreichen, um die Erbsen ebenfalls mitzutragen, so daß keine Gerüste gebraucht werden.

Mus aus dicken Bohnen: Diese Bohnenkerne sind roh eßbar und sehr wohlschmeckend. Wir zerraffeln die Kerne in der Messerschmidt-Drehraffel zu feinem Bohnenmus, das wir mit Öl, Salz, Knoblauch, Eigelb und Kräutern anreichern. Alle Zutaten reichlich verwenden. Anstelle von Salz bieten milchsaure Konserven weitere Geschmacksnuancen. Auch in Essig und Salz eingelegte Gurken machen sich gut. Wer ausreichend Naturkonserven anfertigt, wird immer seltener zum Salz greifen und lieber mit seinen salzhaltigen Konserven würzen.

P.I.System/Landwirtschaft/Richtlinien/Tierhaltung

P.I.System/Landwirtschaft/Richtlinien/Tierhaltung

Inhalt: Milchvieh-Haltung – Ziegen – Kühe – Kraftfutter? – Kleinbestände – Milchleistung – Soziologie – Bestandsregulierung – Halter – bessere Produkte durch Kleinerzeuger?

P.I.System-Autor: Reinhold Schweikert

Tel.: 00351 245 992 419

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Behandlung und Haltung von Milchvieh

Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Methoden naturgemäßer Haltung und Behandlung von Nutztieren, von denen ich im Folgenden nur einige vorschlagend aufführen möchte:

Milchziegen:

Methode A): Bei kleineren Beständen werden die jeweils ablammenden Ziegen zuhause in ihrem Auslauf&Stall belassen und dort gefüttert, bis die jungen Ziegenlämmer auf kurze Weidegänge mitlaufen können. (mindestens 3Tage) Unmittelbar nach der Geburt muß der Halter oft nachhelfen, daß die Zicklein auch das Euter erreichen und trinken können. Nachdem sie gut trinken gelernt haben und die Gefahr des Milchstaus/ der Euterentzündung durch völliges Ausmelken und danach Weichwerden des Euters vorbei ist, werden die Mutterziegen kräftig mit frischem Laub, Gras, Rüben und Hafer gefüttert. Jeden Abend und Morgen wird alle Milch abgemolken, die die Lämmer nicht geschafft haben zu trinken. Gute Milchziegen liefern permanent mehr Milch, als die Jungen während der ersten drei Monate trinken können. Bei gutem Futterangebot und idealer Haltung geben Ziegen auch Milch, ohne jemals Junge gehabt zu haben. Man melkt sie einfach im Frühjahr an. Bringt man ältere Ziegen, die schon öfters Lämmer hatten, nicht mehr zum Bock, kann man ebenfalls unbegrenzt weitermelken, wenn Futter und Haltung stimmen. Freilich sinkt dann häufig die Milchleistung auf unter 1Liter pro Ziege ab.

Methode B): Für größere Ziegenbestände mit weiteren Weidegängen oder für die Lämmer gefährlichen Ausläufen: Hier läßt man die Mutterziegen nur am Tag der Geburt zusammen mit ihren Lämmern zuhause. Am nächsten Tag geht die Mutter mit den großen Ziegen auf Futtersuche, während die Zicklein im „Ziegen-Kinder-Garten“ bleiben. Wir sperren unsere Lämmer hierbei nicht in ein Gatter, sondern lassen sie bei uns zuhause bei unseren kleinen Kindern, die mit ihnen spielen. So sitzen die lustigen kleinen Zicklein mal am Feuer, oder hocken auf dem Sessel an der Sonne und ruhen sich aus, bis die Mütter mit Gemecker mittags von der Weide zurückkommen, ihre Lämmer aus dem „Kindergarten“ holen und säugen. Nachmittags werden die Mutterziegen dann erneut allein geweidet. Abends und nachts sind Ziegen-Mütter und Kinder stets vereint im Offenstall. – Wir

Menschen befinden uns dabei niemals in Milch-Konkurrenz zu den Lämmern, sondern melken einfach morgens und abends von der Herde ab, was übrig ist. Abstillen kann beschleunigt werden durch optimales Frisch-Futterangebot und proteinhaltiges Zusatzfutter (z.B.Getreideschrot), das die jungen Ziegen alsbald von der Milch unabhängig macht.

Obige Methode hat den Vorteil, daß ggf nicht für die Aufzucht vorgesehene Böcke, die vielleicht schon im Alter von zwei bis drei Monaten oder auch später (zur Schlachtung) verkauft werden sollen bzw müssen, den Müttern weniger Trennungsschmerz verursachen, da diese von den Zicklein ohnehin nur mehr oder weniger als nächtliche Milch- und Wärmequelle betrachtet werden. Auch letzteres unterbleibt, wenn alle Lämmer über Nacht zusammen, sich gegenseitig wärmend in einem Lämmerstall gehalten werden.

Sämtliche für die Aufzucht vorgesehenen Jungziegen und Böcke werden erst verkauft, wenn sie nicht mehr trinken. Wir verkaufen hier als Lämmer i.d.R. nur alle schwachen und gehörnten Böckchen und ziehen alle gut entwickelten weiblichen Lämmer sowie hornlose Böckchen groß.

Der Bedarf nach gesunden Nutztieren ist heute bei allen Arten so enorm, daß die Nachfrage danach kaum gestillt werden kann. Auch ist die Säuglingssterblichkeit infolge aller einwirkenden Schadfaktoren von Außen inzwischen oft so hoch, daß mancherorts kaum mehr der Eigenbedarf nachgezogen werden kann. Es werden dann sogar oft noch 2.Wahl-Tiere zur Aufzucht verwendet. Damit fallen ebenfalls weniger Schlachttiere an. – Wir erlebten es noch nie, daß unsere Böcke keine Ziegenherde bzw Abnehmer fanden.

Methode C): Einzel- oder Paarhaltung von Ziegen in menschlichen Wohn- und Lebensbereichen.

Wo Hunde leben können, müßten auch einzelne Ziegen gehalten werden können. Ziegen stinken und bellen zudem nicht! Sie sind sehr gerne in unmittelbarer Nähe des Menschen und lassen sich wie Hunde sogar in den Familien integrieren oder an der Leine „Gassi“ führen. Noch damals in D hatte ein Freund von mir kleine hölzerne Ställe entwickelt, in denen er seine Ziegen sogar in der Stadt-Wohnung bzw im Untergeschoß halten konnte. Er baute diese Ställe so, daß sich hinten eine Auffangschale für Urin und Kot befand, die er mit Sägemehl abband und daraus laufend hervorragenden Gartendünger gewann. Vorne befand sich ein Schlüsselloch-Durchguck in die Futterraufe, in der er immer bestes Futter in der idealen Zerkleinerung, Kombination und Menge verabreichen konnte. Bei schönem Wetter pflockte er seine Ziegen draußen auf einer Wiese. Er molk von diesen „vornehmen“ Ziegen jahraus-jahrein über drei Liter Milch pro Tier, da diese Tiere laufend bestens ernährt und völlig streßfrei (konkurrenzfrei, warm, geschützt vor Regen und Sturm…) fressen und leben konnten.

Ich selber habe Einzel-Ziegenhaltung sogar schon auf Reisen, unterwegs praktiziert. Hierzu hatte ich damals in meinem Mercedesbus 206D einen kleinen Stall integriert, so daß ich eine Ziege als ständige Begleiterin mitnehmen konnte. Es gelang mir mühelos, sie überall zu ernähren. Selbst in Städten oder auf Autobahnraststätten befand sich viel Futtermaterial von Büschen und Grünbewuchs entlang fast jeder Hausgarten-Hecke, die durch die Ziege beim Spazierengehen fachgerecht und umsonst ein wenig geschnitten wurde. Manche Betrachter, vor allem auf Autobahnraststätten, staunten damals nicht schlecht, als ich einen an den Büschen nagenden „Milchhund“ an der Leine hielt. – Die Polung einer einzelnen Ziege auf einen Menschen ist also durchaus möglich. – Vor allem dann, wenn man eine Ziege von kleinauf betreut. – Sie folgt dann wie ein Hund auch ohne Leine auf Reisen bzw überall hin und belohnt den Halter mit der innerhalb der Ziv unentbehrlichen Roh-Milch, mit deren Hilfe er sich bestens erhalten, regenerieren und entgiften kann. Selbst wenn das Tier giftige Stoffe über seine Nahrung aufnimmt, gibt es über seine Milch die zum Abbau dieser Gifte nötigen Bakterien zur Entgiftung ab. Es ist deshalb unsinnig, insbesondere bei Rohmilch (aber auch bei Eiern freilaufender Hühner), nach Spuren von Giften zu suchen und zu behaupten, diese Milch (Eier) würde(n) schädlich sein oder sie gar verbieten zu wollen, um dann mit dem üblichen Dekadenzdreck aus der Massentierhaltung aufwarten zu können. Denn wir brauchen in erster Linie natürlich-vollwertige Nahrung! – Ohne diese können wir nicht menschenwürdig leben! – Daß heute überall Gifte in großen Mengen zu schlucken und vor allem zu atmen sind sollte doch jeder wissen! – Gerade davor schützt uns ja die lebendige Rohmilch! -Warum verbietet man denn den Menschen nicht den Aufenthalt in den überaus giftigen Städten, das Autofahren, oder das überaus giftige Backbrot oder die Grillwurst?

Milchkühe:

Ich möchte hier vorab möglichst viele Menschen ermuntern, auch an die Haltung einer oder mehrerer Kühe zu denken. Jeder größere Haushalt natürlich lebender Menschen müßte in der Lage sein, mühelos zumindest eine Kuh zu halten und zu füttern. Die Futtermittel sind meistens sehr billig, und wer sich ein wenig umschaut, kommt leicht an mähbare Wiesen, Mostobstbestände, die niemand mehr aberntet, verlassene Grundstücke, die beweidet oder mit Futterrüben bepflanzt werden können, Grundstücke, die von Bewuchs befreit werden müssen usw. Es ist oft einfacher, eine Kuh zu füttern, als mehrere Ziegen zu versorgen. Nicht nur Ziegen, sondern auch Kühe fressen übrigens Laub und sind damit auch im Wald ernährbar.

Auf das handelsübliche Kraftfutterangebot in den Säcken sollte verzichtet werden, da es nicht mehr frisch ist und fast immer Denaturate, schädliche Zusätze, künstliche Vitamine etc enthält. Sie können aus dem Sack oft lediglich Kleie direkt aus dem Handel verfüttern. Kraftfuttergaben in angemessenen Mengen können vor allem bei nicht vollwertigem Grünfutterangebot durchaus notwendig sein und steigern die Gesundheit und Milchleistung unserer Tiere, wenn diese durchweg aus natürlichen, also nicht denaturierten Komponenten bestehen. Kraftfutter sollte daher am besten von uns selber täglich frisch für alle Milchtiergattungen hergestellt werden. Wir können da sämtliche Ölsaaten und Getreidearten, ja sogar manche Hülsenfrucht verwenden und verfüttern, was immer wir an keimfähigen Saaten günstig auf dem Markt erstehen können. Oft werden ganze Lager geräumt, weil Haltbarkeitsdaten ablaufen, Schädlingsbefall eingetreten ist oder amtlicherseits irgendwelche harmlosen Verunreinigungen festgestellt wurden.

Alle Saaten und Getreide sollten vor dem Verfüttern zur besseren Verdauung aufbereitet werden. Die wesentlichen Möglichkeiten sind hier Quetschen, Zermahlen, oder auch Quellen und anschließendes Zermusen. Während letztere Methode z.B. bei Kichererbsen und Linsen am vorteilhaftesten ist, sollten Ölsaaten nur gequetscht, zermust werden. Aus Ölsaaten pressen wir Menschen zuvor auch gerne das Öl ab und verfüttern dann erst den zerkleinerten Rest. Auch die Schalen oder Trester mancher Obstsorten sind wertvolle Nahrungszusätze und enthalten, etwa im Falle der Zitrusfrüchte, enorm hohe Ölanteile, die in größeren Mengen fast nur über Milchvieh bzw die Kuh genutzt werden können, deren Fettgehalt in der Milch nach der Verfütterung von Orangenschalen erheblich ansteigt. Bitte achten Sie darauf, nur unbehandelte, ungewachste, unbegaste… Zitrusschalen zu verfüttern! Wollen wir Bohnen oder andere nicht roh eßbaren Komponenten in größeren Mengen oder fortlaufend verfüttern, müssen wir solche zuvor milchsauer vergären bzw fermentieren.

Auch Gemüse sind wertvolle Futterkomponenten! Es muß wahrscheinlich nicht extra betont werden, daß auch alle für den menschlichen Verzehr tauglichen Gemüse für unser Milchvieh eßbar sind. Kühe fressen also nicht nur gerne Futterrüben, sondern wertvoll sind natürlich auch alle anderen Rüben wie etwa Kohlrüben oder Möhren, erst recht Kartoffeln (selbstverständlich roh verfüttern!) und alle Kohlarten. Das Laub von Kartoffeln und Tomaten hingegen sollte allenfalls in Kleinmengen gegeben werden, da sonst Verdauungsbeschwerden eintreten.. Obwohl Kühe geschossene Salatköpfe gerne fressen, sind viele Salate zu feinblättrig, um gutes Futter abzugeben. Besser ist es, für Milchvieh ein Feld Mangold anzulegen, um laufend frische Futterblätter ernten zu können. Ergiebig sind auch Markstammkohl, Kürbisse, in warmen Gegenden sogar Wasser- und andere Melonen (bzw deren Schalen). Besonders hohe und fortlaufend erntbare Frisch-Futtererträge bringen dichtbesäte Felder mit Mais oder anderen Gewächsen der Maisfamilie. Zur Verminderung des Düngerbedarfs und Verhinderung zu starker Auszehrung der Böden durch Mais sollten ggf Bohnen mitgesät werden.

Dezentrale Einzel- oder Kleinbestände! Während Massentierhaltung in jeder Hinsicht problematisch ist, ist das Halten von Einzel- oder Kleinbeständen ökologisch und okönomisch unbedingt empfehlenswert. Denn diese sichern nicht nur vollwertige Nahrung und damit die Gesundheit einer ganzen Familie, sondern sind auch wenn es darum geht, fruchtbare Böden zu erhalten und zu gewinnen, unerläßliche Begleiter und Helfer des Menschen. M.E. ist es derzeit nicht mehr möglich, ohne eigene Milchtiere gesund zu bleiben. Alle heute käuflichen Qualitäten auch von Frischkost sind dermaßen mangelhaft und giftig, daß sich der Konsument daran nur noch krank, dumm und zudem arm essen kann. Wer hingegen Kaufkost über Milch-Tiere „veredelt“ und dann deren Schutzfaktor Milch in allen erdenklichen natürlichen Verarbeitungen bzw Säuerungen genießen kann, der hat noch Chancen auf Gesundheit, auf Nicht-erfaßt-werden vom allgemeinen Sog in die totale Dekadenz, dem die kaufkonsumierende Restbevölkerung hoffnungslos ausgeliefert ist.

Milchleistung: Unter idealen (paradiesischen) Haltungs- und Fütterungsbedingungen geben Milchkühe, gibt Milchvieh ein Leben lang Milch. Milch ist die stoffliche Emanation weiblich-mütterlicher Liebe und wird unter reichhaltig-natürlichen Lebensbedingungen von allen weiblichen Organismen bis hin zur Menschenfrau im Überfluß produziert. Milchfluß kommt dann sogar ohne Trächtigkeit und Kälbergeburt einfach durch Anmelken in Gang. Einfacher ist es freilich, ein Tier zumindest einmal gebären zu lassen und dann so lange die Milch fließt weiter zu melken, wenn man nicht direkt auf Nachwuchs aus ist. – Unter weniger idealen Bedingungen (Winter, Futtermangel, Streß-/Umweltschadensfaktoren) versiegt jedoch der Milchfluß immer wieder oder wird so gering, daß es dem Halter nicht mehr wert erscheint, sein Tier zu füttern und er es während der Brunst lieber wieder einmal zum Stier bringt. Er hat dann endlich auch Ruhe vor den zyklisch auftretenden Brunsterscheinungen.

Eine abgekalbte Kuh hat vor allem in den ersten Monaten wesentlich mehr Milch, als ihr Kalb trinken kann und sollte deshalb morgens und abends zusätzlich leergemolken werden. Das Melken einer Kuh ist nicht immer einfach, erfordert mehr Kraft, Geschick und Vorsicht wie bei den Ziegen. Wer keinen sicheren Melkstand einrichtet, muß sich vor eventuellem Ausschlagen der Kühe in Acht nehmen. (Nur von der Seite melken) Oft hält die Kuh ihre Milch zurück und läßt diese erst fließen, wenn das Kalb zu saugen beginnt. Wer Kühe kennt, weiß, daß sie sehr schlau und raffiniert sein können bei allem, was sie wollen. (-Vor allem fressen!) Es sind deshalb wie bei allem Großvieh gelegentlich auch eine starke Hand und resoluteres Vorgehen notwendig, wenn man nicht allzu sehr zum „Tier-Narr“ gemacht werden will.

Hier bei uns lassen wir Kälber Tag und Nacht frei mit den Kühen laufen. Mit der Abstillung beginnen wir erst, wenn die Jungkuh brünstig wird, also nicht unter 6Monaten, i.d.R. im 7ten oder 8ten Lebensmonat. Hierzu wird den Kälbern eine Futterstelle, ein offener Futterstall eingerichtet, die/den die Mutterkühe nicht erreichen können. Durch die zusätzliche Fütterung wird zuerst eine Milchmahlzeit überflüssig, so daß wir Menschen dann entweder die volle Morgen- oder Abendmilchleistung ermelken können. Auch ohne diese Einrichtung eines Futterstalles oder –Geheges kann bei gutem Futterangebot auf den Weiden über Nacht (oder permanent) ein sogenannter Euterhalter angebracht werden. Dieser verhindert, daß das Kalb die Kuh über Nacht oder frühmorgens leertrinkt, und es ist dann ebenfalls die volle Morgenmilch melkbar.

Kühe und Ziegen sind sehr familiär und sollten nicht unnötig getrennt oder von Herde zu Herde verschoben werden. Manchmal ist Trennung jedoch das geeignetste Mittel zur Abstillung oder wird einfach nötig, weil sonst die Herde zu groß wird. Entzieht man einer Kuh ihr Kalb, ist lautes und anhaltendes Muhen kaum zu vermeiden, selbst wenn dieses Kalb schon ausgewachsen ist. Vom Trennungsschmerz ablenken kann man Kühe durch Weidegänge und einen vollen Magen. – Wenn Verkauf nötig wird, sollten Sie Kühe stets an bekannte Halter und niemals an Händler abgeben.

Am ehesten zu isolieren und einzeln zu halten sind Alttiere. Wer nicht zu große Mengen Milch braucht, kann sich eine ältere Kuh oder Ziege halten, die nicht mehr gedeckt zu werden braucht und trotzdem noch jeden Tag zuverlässig ihr freilich kleineres Quantum Milch abgibt. Für den Kleinhalter stellt sich hier nicht immer unbedingt die Rentabilitätsfrage bzw ist jedes gesunde Milchtier von enormer, unschätzbarer Nützlichkeit und Bedeutung für seine Gesundheit und sein Überleben. Dessen Wert ist mit Geld nicht zu schätzen!

Bestandsregulierung:

Wird Schlachtung/Tötung zur Reduzierung der Bestände notwendig, sollte ebenfalls an bekannte Sofort-Schlächter verkauft werden. Zu bevorzugen wäre jedoch die Jagd (Pirsch- oder Anstand, niemals Treib- oder Hetzjagd) bzw das Erlegen des Tieres (aus sicherer Entfernung) auf offenem Feld in seiner angestammten Umgebung. Es erleidet dabei weder Verschleppung und Transporte noch Angst in einem Schlachthof, auch kein Messer, das an die Kehle gesetzt wird, sondern wird wie ein Blitz aus heiterem Himmel getroffen und zur Strecke gebracht. Unter voll- natürlichen Bedingungen, etwa in der Wildnis, kann Jagd auch mit Bogen und ggf vergifteten Pfeilen betrieben werden.

Die schmerzloseste natürliche Todesart ist für Alttiere Verhungern und für Neugeborene nicht gesäugt werden. Alttiere, deren Zähne irgendwann nicht mehr geeignet sind, Nahrung zu zerkleinern, müßten ansonsten mit teurem Kunstfutter am Leben erhalten werden. Effekte solcher Päppelfütterungen sind dann u.a.schmerzhaftere Todesarten wie z.B. durch Madenfraß. Lämmer, die nicht gesäugt werden, schlafen langsam ein ohne wieder aufzuwachen.

Unsere Tiere werden grundsätzlich nicht zum Fleischverzehr gehalten oder gezüchtet! Zu Sofortschlachtungen im Haus verkauft werden können, wenn dringende Nachfrage seitens der Bevölkerung besteht, vor allem sämtliche zu

Anm.: Hierzu müssen die jeweiligen Landesgesetze berücksichtigt werden, die in manchen Ländern Hausschlachtungen verbieten.

lebensschwachen bzw zur Aufzucht untauglichen Jungziegen bzw -Böcke. Hausschlachtungen von Rindern sind weniger üblich.

Wir sind jedoch grundsätzlich nicht auf Verkauf angewiesen, sondern haben hier auch noch andere Möglichkeiten der Regulierung. Wir können z.B. wie bereits angedeutet bei den Geburten einfach auf jegliche Geburtshilfe verzichten, so daß unmittelbar danach sämtliche schwachen Lämmer verenden, weil sie es nicht schaffen, die Milchquelle, das Euter der Ziege alleine anzusaugen. – Es gibt nun aber viele Ziegen, deren Euter so schwer zugänglich ist, daß diese so gut wie kein Lamm ohne fremde Hilfe aufziehen könnten. Ebenfalls gibt es Ziegen, die an den Geburten selber verenden würden, wenn kein Helfer da wäre. Und diese Ziegen verenden vielleicht gerade, weil sie einen besonders starken und kräftigen zuchtfähigen Bock gebären wollen, es aber noch nicht schaffen, da es vielleicht ihre erste Geburt ist oder/und sie zu früh gedeckt worden waren.

Halter und Nutztiere:

Ich halte es in keiner Weise für problematisch sondern rechtens und angemessen, wenn der Mensch seine Nutztiere hält und so züchtet, wie es für ihn am besten ist. Es steht mir/uns außerdem in keiner Weise zu, darüber zu urteilen, wenn Halter nicht nur Milch und Eier ihrer Tiere, sondern auch deren Fleisch verwenden oder Tiere an andere zur Schlachtung verkaufen. Es liegt mir ebenfalls fern, Schlachtung und Fleischverzehr anderer in irgendeiner Weise zu ächten oder zu schmähen. Wir wollen nur unsere Erfahrungen einbringen und nützlichen Rat geben. Es geht mir/uns da lediglich um Verbesserungsvorschläge und ich möchte trotz aller nützlichen Dringlichkeit dieser Angelegenheiten nicht, daß aus P.I.Syst./“Richtlinien…“ auch nur ein neues Zwangsgesetz für Bauern insbesondere Tierhalter gezimmert wird! – Die Obrigkeiten haben gezeigt, daß sie allein über die Vergabe oder Nichtvergabe von Geldern in der Lage sind, die gesamte Landwirtschaft problemlos zu steuern. Auch die Angriffe von fanatischen NaturschützerInnen und VeganerInnen sind zu bremsen. – Wer vegan leben will, sollte dazu besser in ein möglichst unberührtes, natürliches und warmes Land gehen. Unter derzeitigen Bedingungen vor allem in Mitteleuropa hat er/sie damit wenig Erfolgs-Chancen. Milch und Eier von natürlich gehaltenen Tieren sollten in jedem Falle genützt werden, wenn sie verfügbar sind bzw unbedingt verfügbar gemacht werden. Halten Sie daher wo immer möglich Nutztiere! – Fast alle Länder dieser Erde befinden sich derzeit ökologisch oder/und klimatisch in einem solch desolaten Zustand, daß dort zumindest auf Milch und Eier nicht verzichtet werden kann! Ein deutscher Winter ist unter natürlichen Bedingungen ohne Nutztiere kaum zu überleben! Wir brauchen unsere Nutztiere, und sie brauchen uns!

Bessere Produkte durch Kleinerzeuger?

Produkte von Kleinerzeugern können, müssen aber nicht immer qualitativ besser sein. Auch der Massenproduzent könnte durchaus, ausgestattet mit dem P.I.System-Wissen, tiergerecht arbeiten und genießbare, nicht denaturierte Produkte erzeugen. Er ist oft wesentlich besser organisiert und verfügt über beste Versorgungs- und Verarbeitungs-Systeme, die dem Tier kontinuierliche Versorgungs-Sicherheit bieten. Der Kleinhalter hingegen ist oft sehr kaum organisiert, arbeitet umständlich, und ist vielleicht im Einzelfall ebenfalls unwissend, gefühllos, ja tölpelhaft in der Behandlung seiner Tiere. Bei ihm hängt oft alles sehr von seiner psychischen bzw inneren Verfassung ab. Ebenfalls von der Zeit, die er zur Verfügung hat. (Will man also Tiere schützen, muß man auch dafür sorgen, daß die Halter ungestört mit und von ihnen leben können) Ist der Halter ein guter und fürsorgender Mensch, wird er gute Milch und Eier ernten. Ist er ein Egoist, Schlamper oder Quäler, können seine Produkte wesentlich schlechter ausfallen. Es ist dann so, daß er für seine Vergehen schlechtere Nahrung erntet und mit dieser schlechteren Nahrung wiederum sich selber straft bzw durch deren Rückwirkung auf ihn als Konsumenten selber schlechter bleibt.

Es ist prinzipiell ratsam, alle Tiere bestens zu behandeln und vollwertig natürlich zu ernähren.

Wer das nicht tut, schneidet sich ins eigene Fleisch oder verkauft Produkte, unter denen dann seine Käufer zu leiden haben werden. Denn gerade auch im höchstwertigen Nahrungsmittel Milch werden sämtliche Informationen aus dem Leben des Muttertieres an den Konsumenten weitergegeben. Der Konsument hat dann quasi mitzufühlen, mitzuerleben, was dem Muttertier geschah, wie das Muttertier sich fühlt.

Nahrung sollte deshalb künftig weit mehr selbst erzeugt und nicht mehr in heutigem Umfang verkauft werden. Erst der Tierhalter ist der echte Tierschützer!

Achtung! – Die P.I.System Richtlinien haben Natur-Gesetzes-Charakter. – Wer dagegen verstößt, schädigt sich und andere! – Es ist naturgesetzlich verboten, Nahrungsmittel für Tiere und Menschen durch Erhitzung, Bestrahlung, genetische Manipulation oder irgendeine andere widernatürliche Behandlung oder Beimengung zu schädigen, zu entwerten, zu vergiften. Wer solches tut bzw solchermaßen entwertete Nahrung in Umlauf bringt und verteilt, begeht Körperverletzung, macht Menschen und Tiere krank, elend, siech,… und beteiligt sich am herrschenden Trend zum Untergang.

– Auch wenn derzeit viele, ja, fast alle Menschen gegen die naturgesetzliche Ordnung verstoßen, ergibt sich daraus keine Strafaufhebung oder -Milderung, sondern wird sichere Bestrafung lediglich im Kollektiv angezogen und vollzogen.

Anders formuliert: Liebe LeserIn, durch die Beachtung und Befolgung dieser Richtlinien sind ungute Verhältnisse auf diesem Planeten entschieden zu bekämpfen! Die Schalt-Hebel für echte Verbesserungen sind genau hier anzusetzen. – Bitte sorgen deshalb auch Sie für bestmögliche Verbreitung und Anwendung des P.I.Systems!

P.I.System/Landwirtschaft/Richtlinien

P.I.System/ Landwirtschaft

Inhalt: Richtlinien Standortprüfung – Methode der Pflanzenzucht – Düngung – Methode der Tierzucht – Fütterung –Behandlung – Gesundheit – Lagerung/Verarbeitung –

P.I.System-Autor: Reinhold Schweikert

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Richtlinien zur Beurteilung landwirtschaftlicher Produkte

Der folgende Fragebogen soll dem Konsumenten die notwendigen Informationen über die wahre Qualität von Produkten eines Anbieters ermöglichen. Parameter sind hier die Natur- und Gottesgesetze, also nicht derzeit gültige und von falschen Prämissen bzw dem „Markt“ gesteuerte Normen. Unter Reinheit meinen wir echte Natürlichkeit und Naturbelassenheit. Wer das Zustandekommen unserer Maßstäbe genauer verfolgen will, kann sich über die Teilwerke P.I.System/ „Nahrung und Leben“ Bände 1, 4 und 5, „News ¾“, „News 5/6“, „Natural Farming“, „Gesammelte Kleinschriften-Ökopraxis“, „Das Narrenzeitalter“ und „Rohkost Praktikabel-Die Zivilisation überleben“ weitergehend informieren.

Lieber Bauer/Gärtner/Tierhalter:

Mit der Beantwortung folgender Fragen können Sie Ihre Art und Weise der Tierhaltung und Nutzpflanzenzucht hinsichtlich ihrer Natürlichkeit überprüfen. Vollkommen natürliche Produkte werden Sie aufgrund aller Beeinträchtigungen in Deutschland bzw Europa, ja, wahrscheinlich auf diesem gesamten Planeten nicht mehr herstellen können. Sollten ihre Produkte aber im für uns tolerablen Bereich unserer Werteskala rangieren, würden wir uns freuen, wenn Sie sich praktisch oder ideell mit unserem Kreis verbinden, wir eventuell gemeinsam vermarkten oder tauschen würden.

A: Zu Ihrem Standort im Allgemeinen:

Auch wenn Sie dafür vielleicht nichts können, sollten Sie doch versuchen, Ihren Standort und damit auch Ihre Lebenssituation möglichst umfassend und ehrlich zu beschreiben. Sind Ihre (Umwelt-)Bedingungen zu schlecht, dann können Sie/wir – vielleicht mithilfe des P.I.Systems/ per Nachrückverfahren - versuchen, auf besseres Land umzuziehen, ihr Anwesen ökopraktisch zu verbessern und ggf an passende Partner/Abnehmer zu liefern. – Letzteres wird freilich erst möglich, nachdem das P.I.System in einer ganzen Region installiert ist, was ja bisher noch nirgends der Fall ist. Ihre Angaben haben deshalb vorerst weder Einfluß auf Ihren Absatz noch auf erzielbare Preise, und dienen hauptsächlich zu Ihrer Selbsteinschätzung.

Bitte schätzen Sie ungefähr folgende Parameter mit einer Skala von 1(wenig)-10(viel), und unterstreichen Sie Zutreffendes:

- allgemeine Luftverschmutzung permanent (Durchschnittswert)

Luftverschmutzung gelegentlich/zusätzlich (wetter-/jahreszeitenbedingt)

Hauptquellen: KFZ, Industrie, Privat-/Hausfeuerungen, Flugverkehr/Chemtrails, Brände, Landwirtschaft,…………………………………………………………………………………………………………………

E-Smog/Mikrowellen/technische Verstrahlung

Hauptquellen: Mobilfunk, Radar, Atommeiler, Funk-,Fernseh-,Bildschirmstrahlung, elektrische Leitungen, E-Werke, E-Geräte, Kunstlicht/Straßenlampen, Transformatoren, Verkehr, Militär, Satelliten,…………………………………………………………………………………………………………………………

Bodenverseuchung auf Ihrem Grund/ in der Nachbarschaft

Haupteintrag: aus der Luft/Chemtrails, Straßen-Verkehr, Industrie-/Betriebe, (Sprüh-)Chemikalien durch benachbarte Landwirtschaft und Straßenämter, private Haushalte, Putzmittel, Medikamente, Gartenchemie, Müll/-Verbrennungen, Altmüllablagerungen, Jagd(Blei/Patronenhülsen) ,……..

Wasserqualität bzw –Verseuchung auf Ihrem Grund/ in der Nachbarschaft

Hauptverursacher: Industrie, private Haushalte durch Wasch- und Putzmittel, Kosmetika, Medikamente, Saurer Regen bzw Chemtrail-Fallout, Zusatzchemikalien (z.B.Chlorierung) durch „Klärwerke“, Bachlauf- Flußbegradigungen, Verdohlung, Kanalisation…………………………………………………………………………………………………………….

Woher stammt das Trinkwasser der Tiere/zur Bewässerung? Öffentliche Leitungen/Wassernetz, eigenes Schlauch- oder Rohrleitungsnetz (Länge?), Brunnen (wie tief), Tiefbohrbrunnen (wie tief), Bach, Teich/See, Quellen…………………………………………………… Wie, womit wird gefördert, gepumpt?

Anmerkungen:

Wasser sollte möglichst nicht künstlich aus der Tiefe gefördert werden. Tiefenwasser ist „unreif“. Erst reifes Wasser levitiert und tritt aus Quellen zutage.

Wasser, das durch Schlauchleitungen fließt, verliert mit der Länge der Leitung an Qualität. Es sollte deshalb Grabenbewässerung bevorzugt werden. Ein geeigneter Regner/Sprüher kann Schlauchwasser etwas beleben. Maschinen, Motorpumpen bringen „Hektik“ aufs Land, übertragen ihre Schwingungen auf das Wasser und damit auf Pflanzen und Tiere.

Wird Schlauchbewässerung eingesetzt, kommt es auch darauf an, wie schnell das Wasser durch wie dicke Rohre fließen muß und ebenfalls, ob es sich dabei erhitzt, also die (schwarzen)Schläuche sonnenbestrahlt werden. Somit wären die negativsten Werte etwa für tropfbewässerte, langsam pumpende, permanent, auch bei großer Hitze und direkter Schlauchbestrahlung wasserfördernde Anlagen, die Tiefenwasser fördern und dieses in den heißen Tropfschläuchen töten und mit Chemikalien aus den Plastikrohren versetzen, zu setzen. Positiver zu bewerten wären schnellbewässernde Anlagen mit dicken Schläuchen, durch die zur kühlen Tageszeit Schwemmbewässerung, nach Möglichkeit auf gut gemulchtem Boden, betrieben wird.

Zum Problem Wasser

Manche unserer Kriterien sind vielleicht nicht jedem sofort verständlich. Die Gründe, weshalb Abwasserkanalisation und Klärwerke Bach- und Flußwasser für uns und Tiere ungenießbar machen können, sind oft nicht genügend bekannt. Deshalb hier kurz die Erklärung: Die natürlichsten und besten Klärwerke sind die kleinen und kleinsten, mit Pflanzen bewachsenen „wilden“ Wasserläufe. In diesen wird Wasser durch kleinste, kleine und große Pflanzen und Lebewesen von allen darin abbaubaren Stoffen gereinigt und gleichzeitig belebt. Wird hier jedoch kanalisiert, verdohlt, begradigt, abgeleitet…, dann nimmt man nicht nur allen am Wege der Wasserläufe befindlichen Pflanzen und Tieren ihre Nahrungsgrundlage, sondern „tötet“ das Wasser zudem dadurch, daß es sich auch im eigenen Element selber, durch darin lebende Mikroorganismen bzw eine gesunde Lebensflora und –Fauna nicht mehr reinigen und damit qualitativ nicht mehr erhalten kann. Die Wasserspannung erlischt beim Durchfluß unnatürlich gerader Rohre und Zonen ohne Sonne und Leben. Das in den Rohren fließende „Schmutzwasser“ verliert seine Lebendigkeit, seine Dienstfunktion als Nahrungslieferant und natürlich-gesunder Lebensraum. Was sich im kranken Milieu von Rohren noch an „Leben“ entwickeln kann, ist meistens hochgradig vergiftet und minderwertig, sollte also vor allem jenen Nahrungspflanzen nicht per Bewässerung zugeleitet werden, die auf Reinwasserqualitäten angewiesen sind. So etwa: Wassermelonen, Melonen, Gurkengewächse allgemein, aber auch Reben.

In künstlichen Klärwerken erfolgt keine echte Reinigung von Abwässern.

Die gesammelten Kanalisations-Abwässer können in den Klärwerken nicht wie in der Natur wirklich gereinigt und wiederbelebt werden. Oft wird zusätzlich chemisch (z.B. mit Chlor) „entkeimt“ und damit weiter vergiftet. Hier hindert wieder einmal der alte Irrtum des fatalen Pharma-Glaubens-Dogmas, Keimfreiheit würde Giftfreiheit bedeuten. (Übersetzt auf den Menschen glaubt derselbe Irrtum, Symptomfreiheit, dh Abwesenheit von Baktereien bedeute Gesundheit)

Werden also die aus all den vielen Haushalten gesammelten Gift-Abwässer der (Pseudo-)Klärwerke zuletzt wieder in die Flüsse eingeleitet, sind die großen Wasserläufe dort bereits kaum mehr in der Lage, sie zu reinigen und zu revitalisieren. (Es geschieht lediglich noch Verdünnung.) Reingung hätte ja hauptsächlich vorher, in den kleinen Wasserläufen stattfinden sollen und können. Dort aber entführte man ja das Wasser durch Rohre und war der Meinung, es nun gnadenlos verschmutzen zu dürfen, weil es ja im Rohrnetz anonymisiert wird und unsichtbar in die Klärwerke verschwindet.

Es gilt: Je größer und unbewachsener, gerader und künstlicher ein Wasserlauf ist, desto geringer ist seine Reinigungs-, dh Abbaukraft von Düngermaterial, das wir im Falle tierischer bzw organischer Stoffe nicht generell als „Schmutz“ betrachten dürfen. „Schmutz“ sind jedoch alle in der Natur nicht vorkommenden und dort nicht genügend schnell abbaubaren Stoffe, also etwa Chemikalien, Putzmittel, Kosmetika, Medikamente usw, die eigentlich nicht „geklärt“ werden können! Manche Umweltgifte bzw Chemikalien können von Pflanzen und Tieren, vor allem auch Mikroorganismen aufgenommen und z.T. revitalisiert werden. Die meisten sind infolge ihrer Giftigkeit bzw widernatürlichen Beschaffenheit innerhalb der in den Kreisläufen gegebenen Zeit jedoch nicht zersetzbar und finden sich zuletzt auch im Trink- und Grundwasser.

Wo bereits allerorten die Waschmaschinen laufen,

wo „Straßenbegleitgrün“ nicht mehr gemäht, sondern mittels Chemikalien abgespritzt wird, wo der geschniegelte und gebügelte Weißkragen-Modernist sein Handy am Ohr hat, man Häuser und Städte totmodernisiert hat und die Bewohner durch Dekadenzkost, Fernsehkonsum, den Bildschirm… der Natur entfremdet wurden, Schulen und andere Anstalten passierten, ohne Gott leben oder mit falschen Götzen gegen das 1.Gebot verstoßen usw, haben wir/ das P.I.System nur noch wenig Chancen, kommen wir mit unseren natürlichen Kriterien und Maßstäben den dort tonangebenden KonsumistInnen, den vielen Hygienikern, dem Orwell-Volk… eher noch in die Quere. Aufgrund allgemeiner Fehlernährung und genereller Widernatürlichkeit bewegt sich die „Ziv“ jedoch bereits sehr schnell richtung Grab. Das Ende der Konsumwelt-Ära ist abzusehen. Das inzwischen angesammelte Giftarsenal wirkt bereits sehr lebensverkürzend und wertmindernd auf alle Qualitäten, vor allem auch auf innerlich-geistige (Innenwelten), die zu den äußeren ja eine Entsprechung bilden. Tiefer kann man schon nicht mehr sinken, ohne daß alles kollabiert. – Wir erkennen heute mehr denn je, daß sich diese Menschheit am Rande des Abgrundes befindet, sich die allgemeine Vergiftungs- bzw Denaturierungsspirale ihrem bitteren Ende zubewegt. – Es sollte endlich begriffen werden, was der/die übliche Konsumwelt-BürgerIn tut. – Nämlich nichts anderes als sich und seine/ihre Umwelt tagtäglich, jahraus-jahrein mit unzähligen Giften zu belasten! Diese Massenvergiftung erzeugt die üblichen Massenpsychosen, unsere verkehrte Weltordnung schlechthin. Um auf die Überschrift zurückzukommen: Unterstützt werden all die modernen Hausfrauen und Männer vor allem durch Ärzte und die Pharmaindustrie, die Nahrungsmittelkonzerne, letztlich aber durch alle, die irgendwelche Unnatürlichkeiten bzw Gifte herstellen und verkaufen. – Weshalb dieser Misere äußerst schwer beizukommen ist, solange das alte System noch steht.

B: Zur Methode der Pflanzenzucht

Wollen wir Nahrungspflanzen für Mensch und Tier wirklich beurteilen, müssen wir wissen, wie diese ernährt und gezogen werden. Wobei A der Boden, B die tägliche Pflege und erst C die Ernte und Lagerung oder Verarbeitung der Pflanzen in Augenschein genommen werden müssen. Zur möglichst genauen Beurteilung folgende Fragen:

Bitte erklären Sie Ihre Methode der Düngung, wie Sie gärtnern, pflanzen, säen. Welche Methoden wenden Sie an?

Mist von Tieren, Menschen, Kompost, Gras-/Heu-/Laub-…. Rindenmulch, Flächenmulch, Asche,

Mineralerde, Gesteinsmehle.

- Reihen-Mischkultur, Block-/Monokulturen, Gemengeaussaat, Vierfelderwirtschaft, Teichkultur.

Aussaaten nach Mondkalendern (Thun,Steiner,….)

Benützen Sie Präparate? Welche?

Nennen Sie einfach alles, was sonst noch auf Ihr Land kommt.

Wir/Sie sollten hier erkunden, wie und woran Sie sich orientieren und eventuell auch bereits Ergebnisse, dh Beschaffenheit und Eigenschaften Ihrer Erzeugnisse begutachten. Bei allen Präparaten sollten Sie/wir genau die Methode der Herstellung erörtern, damit wir bzw Sie selber anhand unserer Kriterien beurteilen können. Oft ist die Grenze, etwa zwischen m.E. unerlaubten schwarzmagischen Verrührungen Steiner’scher Anthroposophie und evtl doch noch akzeptablen Gewinnungspraktiken „juveniler Erde“ mithilfe gesammelten Sonnenlichts in Marmorbecken (Eckartshausen) schwer zu ziehen. Wir wollen jedoch i.d.R. Verbesserungen an Böden, Pflanze, Tier und Mensch nicht mehr durch irgendwelche geheimen, von Magiern, Alchimisten und Freimaurern erfundenen Sonder-Präparate, sondern realpraktisch durch den Aufbau möglichst optimaler, harmonischer Lebensstrukturen auf allen Flächen für alle erzielen. Wir möchten also keine Super-/Zaubergemüse a la Findhorn, sondern ganz gewöhnlich-real gesunde Kost gewinnen.

Wir schätzen keinerlei „Friedhofdüngung“, also weder Blut- noch Knochenmehl, keine Schlachthof- oder Fischmehlprodukte. Wollen Sie Kadaver auf Ihrem Grundstück vergraben, sollte das nicht im Gemüsebereich, besser auch nicht unter/in Stein- oder Kernobstanlagen, eher noch unter Nußbäumen geschehen. Tief vergrabene Kadaver sollten als Langzeitdünger besser für Bäume eingesetzt werden, die nicht in erster Linie der menschlichen Ernährung dienen.

Arbeiten Sie in Ihrem Garten mit Maschinen? Mit welchen, wann, wie oft? Welche Gartengeräte benützen Sie?

Welche Menschen leben im/am Garten? Ihre Ernährung, ihr Zustand, Kochköstler, Vegetarier, Veganer, Rohköstler, Benützer von Kosmetika, Medikamenten,..

Anm.: Bitte vergessen Sie nicht, daß unter dem Begriff Kosmetika eine sehr weite Palette widernatürlicher Stoffe zusammengefaßt ist. Wir meinen also nicht nur Schminkkasten und Lippenstift, sondern beispielsweise auch Zahnpasten, Duschgels, Wasch- und Putzmittel, eigentlich bereits Seifen….

Spezielle oben nicht genannte Beeinträchtigungen, etwa durch Dürre, Hitze, Frost, Wind, Verkehr, Lärm, Luftverschmutzung…

C: Zur Methode der Tierzucht

Bitte erklären Sie auf gesondertem Blatt folgende Fragen:

Fütterung: Beschreiben Sie detailliert alle Futtermittel. Wir, Ihre Kunden sollten erfahren, welche Mittel Sie zukaufen, wie genau Sie alle auf Lebendigkeit und Keimfähigkeit prüfen. Ebenfalls sollten alle Weiden auch dahingehend beurteilt werden, ob darauf einstens oder noch Gifteinträge geschahen. (Spritzmittel, Müll-/Feuer, Verkehrsabgase, Chemtrails…)

Es dürfen keinerlei Denaturate an die Tiere verfüttert werden. Alle erhitzten, toten Futteranteile und damit die meisten Fertig-Futtermischungen sind zu meiden. Auch Preßfutter/Cobs/Pellets gelten so lange als widernatürlich, wie ihre schonende Herstellung aus Frischfutter ohne Erhitzung (über 40oC) und ohne zu starke (Schnecken-)Pressung nicht nachgewiesen werden kann. Preßkuchen bzw Preßrückstände von Obst- und Ölpressungen sind ebenfalls nur dann verwendbar, wenn die gesamten Preßverfahren schonend, das verwendete Preßgut naturbelassen sind. Solche sind insbesondere dann als gute Futterergänzungsmittel zu bewerten, wenn mechanische (Zylinder-)Preßverfahren und handbetriebene Zerkleinerungsgeräte angewendet werden und der gesamte Preßvorgang auf dem eigenen Hofgut bzw unter eigener Kontrolle stattfindet. Futtergetreide kann ganz, täglich frisch geschrotet, gequetscht oder gequollen gefüttert werden.

Erhitztes, Kochkost jeglicher Art, auch Essensreste von Kochköstlern dürfen niemals an die Nutz-Tiere verfüttert werden. Es gelten hier im Grunde dieselben Kriterien wie für die Menschenkost, da alles, was unsere Nutztiere fressen, alsbald in mehr oder weniger transformierter Form als Milch, Eier oder Honig auch auf unserem Mittagstisch steht.

Vegetarische Fütterung von Tieren, insbesonders von solchen Nutztierarten, die auch Fleisch und Insekten fressen können, ist für uns ebenfalls ein Qualitätsmerkmal! Hühner können und sollen selbstverständlich auch Insekten in ihren Ausläufen fressen, sollten jedoch für wohlschmeckende Eier vorwiegend vegetarisch, also mit reichlich Grünfutter und Getreiden, im Winter zusätzlich auch mit fetthaltigen (Öl-)Saaten (Sonnenblumen, Hanfsamen, Erdnüssen, Nüssen…) gut versorgt werden. Erhalten die Hühner zudem Reste unserer Rohmahlzeiten, Molke, Milchprodukte… und finden reichlich Gras und Kräuter, dann reduzieren oder unterlassen sie automatisch ihren Verzehr von Insekten oder totem Kleingetier. Wir erhalten dann quasi vegetarische Eier bzw noch hochwertige(re) Lebensnahrung auch von Hühnern und anderem Geflügel. Überwiegende Ernährung mit (rohen) Fleisch- oder Fischprodukten würde die Qualität und den Geschmack der Eier sehr beeinträchtigen.

Es ist möglich, Hühner mit denselben Zubereitungen von Gemüsen und Salaten zu ernähren, als wir sie für uns Menschen auf den Mittags-Tisch bringen. Mit unseren Gemüsezubereitungen ist Vollernährung auch für Hühner selbst ohne oder mit sehr wenig Getreide erreichbar. – Was für den Fall wichtig ist, daß uns eines Tages Getreide nicht mehr im heutigen Umfang verfügbar sein könnte.

Behandlung: Wo leben Ihre Tiere? Im Freien? Teilweise im Freien? (Halboffen) Ganzjährig oder saisonal? Wie groß sind Ausläufe, wie gut sind diese bewachsen? Wird gewandert, sobald der Bewuchs aufgezehrt ist? Werden Ihre Tiere täglich gehütet? Werden Tiere angebunden, eingesperrt oder gehobelt? Wenn ja wie lange?

Wie lange können die Jungen bei der Mutter bleiben?

Kommen grobe oder brutale, quälerische Menschen mit den Tieren in Berührung. Gibt es in ihrem Lebensbereich Dinge, von denen die Tiere öfters in Angst oder Panik versetzt werden? (Bsp Hunde) Haben sie Ansgt vor dem Melker?

Gesundheitszustand der Tiere: Dieser ist vom Systemunkundigen freilich schwierig zu beurteilen, da eben Symptomfreiheit nicht mit Gesundheit gleichzusetzen ist. Krankheitssymptome interessieren uns dann weniger, wenn solche aus nicht abwendbaren Umgebungseinwirkungen oder aus der belastenden Vergangenheit betreffender Tiere bei anderen Haltern resultieren.

Sehr wichtig zu erfahren sind jedoch alle Mittel und Methoden, mit denen Krankheiten vorgebeugt oder solche unterdrückt/vertuscht wurden. Also alle Impfungen, jegliche Medikamentisierung. medikamentöse Behandlungen. Die Impfungen im Verbund mit Ohrmarkierungen bedeuten nicht nur Langzeitvergiftungen für den Konsument aller Produkte vom Nutztier, sondern sind auch eine enorme Quälerei und Schinderei insbesondere der Jungtiere, die dabei nicht selten verenden.

Maßgeblich sind auch Mangel-Symptome aufgrund mangelhafter und/oder einseitiger Ernährung. Aus Zeitmangel oder Bequemlichkeit/Wirtschaftlichkeit wird oft krankmachendes Kraftfutter mit denaturierten Futter-Anteilen und schädlichen Zusätzen wie Kunstvitamine, Antibiotika, Hormone… verwendet, anstatt z.B. Kühe mit frischem Gras oder im Winter mit Heu und Rüben zu versorgen.

Es sollen hier auch allgemeine Merkmale gesunder Tiere, wie schönes Fell und Aussehen, zufriedene Ausstrahlung sowie der Nährstand der Tiere begutachtet werden.

D: Lagerung und Verarbeitung

Bitte nennen Sie hier insbesondere alle Manipulationen, die auf unnatürliche Beeinträchtigung bzw Wertminderung/-Zerstörung/-Vergiftung hindeuten. Insbesondere:

Erhitzung, Pasteurisierung, Zentrifugierung, Gefrierung oder Kühlung, Bestrahlung, Räucherung, Chemisierung, alle Zusätze, …

Besprühungen mit Wachsen, Kunststoffen, Oberflächen-Versiegelungen, Anreicherungen mit Kunstvitaminen oder Süßstoffen

Lagerung in Plastikgefäßen, Kühlschränken, Kühllagerhallen,

Begasungslager, CO-Lagerung,

- Wo/wie wird gelagert? Welche Dinge, Lebewesen oder Personen befinden sich außerdem noch im oder nahe am Lagerraum oder kommen gelegentlich dahin? – Feinenergetisch negativ wirken hier auch Tierkadaver bzw Fleisch im selben Lagerraum bzw Haus. – Werden Insektizide in den Lagerräumen angewandt?

- Welche haltbarmachenden Zusätze wurden verwendet? (zB.Meersalz, Steinsalz, Kristallsalz, Honig……………….)

- Welche natürliche Koservierungsmethode wurde angewandt? (Milchsaure, alkoholische Vergärung, Trocknung, Salzung, in Essig einlegen. In Stroh, Sand, Torf… einlegen? Pyramiden-Energien?)

Für uns uninteressant sind Dinge wie Keimzahlen oder etwa, ob der Boden Ihrer Käserei laufend geputzt ist. Falls letzteres der Fall sein sollte und dabei giftige Putzmittel angewandt würden, wäre dies ein erheblicher Negativpunkt! – Weitere Punkte, die offengelegt werden sollten, sind natürlich alle Anwendungen von Präparaten wie Dickmittel, Lab, Starter, Säurewecker, Schimmelkulturen… im Käse- oder Käselagerraum. Ebenfalls sollte auch hier wieder auf die (versteckte) Anwendung von Insektiziden verzichtet werden.

Interessant für uns sind (vor allem auch bei der Milchverarbeitung) die Personen, die mit den Lebensmitteln in Berührung kommen, diese fertigen oder irgenwie damit hantieren, weil eben lebendige Nahrung lebt und Informationen, feinenergetische Einflüsse von diesen aufnehmen kann. Hier sollten einfach die herstellenden und bearbeitenden Personen kurz genannt und in den wichtigsten Punkten Ernährung, Lebensweise, geistige Ausrichtung… portraitiert werden.

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